UIM 01|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 01|2021 Themenheft Rheumatologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 1/21
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Den Jahresbeginn haben wir wegen der Corona-Pandemie im 3. Lockdown erleben müssen, und mehrere Beiträge in dieser ersten Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN 2021 widmen sich auch COVID-19. Da der Ende Jänner ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Gefäßmedizin 2021: Innovation ist vorhanden
    Liebe Kolleginnen und Kollegen, wieder einmal steht die Gefäßmedizin im Fokus bei UNIVERSUM INNERE MEDIZIN. Wir beleuchten einerseits neue Entwicklungen in der Behandlung der Gefäßpatienten, die immer komplexer werden und daher nicht nur im Rahmen einer Fachdisziplin behandelt werden können, ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • COVID-19-Impfstoffe: Die Zulassungsstudien auf einen Blick

    Aktuell sind in der EU drei COVID-19-Impfstoffe zugelassen. Die Impfstoffe bauen zwar auf unterschiedlichen Technologien auf, haben aber eines gemeinsam: die Auswirkungen der Pandemie zu verringern. Gerade in Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, ausreichend fundierte Informationen zum Impfen zu liefern. UNIVERSUM INNERE MEDIZIN fasst für Sie die drei Zulassungsstudien in kompakter Form zusammen. Univ.-Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien, gibt eine Einschätzung zu den wichtigsten Aspekten rund um die Verabreichung der Impfstoffe.

    Weiterlesen ...
  • Das Zauberwort heißt Antizipation

    Die Anzahl der Intensivbetten ist nur dann relevant, wenn man auch das qualifizierte Personal hat, die diese betreuen können.

    In Österreich gab es keine Vorausschau über die nötigen Ressourcen.

    Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • „Über den Tellerrand hinausblicken“

    Im November 2020 hat Univ.-Prof. Dr. Alexander R. Moschen, PhD, den klinischen Lehrstuhl für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz angetreten und damit auch die Leitung der Universitätsklinik für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie/Hepatologie am Kepler Universitätsklinikum (KUK) übernommen. Mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach Prof. Moschen über sein ambitioniertes Ziel, die ihm anvertrauten Fachgebiete – und insbesondere sein Spezialgebiet, die Gastroenterologie – an der JKU und dem KUK zu einem Drehpunkt des Miteinanders zu entwickeln, was die medizinische Versorgung, die Forschung und die Lehre betrifft.

    Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Noch viel zu tun bis zum Sieg über COVID-19

    Alle sollten mitmachen, um etwaige Impfskeptiker zu überzeugen. „Auch gegen eine indirekte Impfpflicht ist nichts einzuwenden“, sagte jetzt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

    Weiterlesen ...

Angiologie

  • Revaskularisationsstrategien bei pAVK: Endovaskuläres vs. gefäßchirurgisches Vorgehen

    Multidisziplinäre Gefäßboards: Unter Einbeziehung der betreuenden Fachdisziplinen (Angiologie, Gefäßchirurgie, Radiologie) ist ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept erstellbar.

    Fortgeschrittene Verschlussmorphologien: Neben einem endovaskulären oder einem gefäßchirurgischen Zugang kann ein kombiniertes Vorgehen im Rahmen von Hybrideingriffen durchgeführt werden.

    Endovaskuläres Vorgehen: Der Einsatz medikamentenbeschichteter „devices“ verbessert die Gefäßoffenheit. Die Sorge hinsichtlich eines Mortalitätsnachteils durch den Einsatz von Paclitaxel konnte nicht bestätigt werden. Studien zum positiven Effekt weiterer proliferationshemmender Substanzen (antiproliferative Substanzen aus der Limus-Familie) laufen.

    Weiterlesen ...
  • „Vascular protection“ bei Patienten mit chronischer pAVK

    „Vascular protection“ auf einen Blick:

    Risikominimierung durch Lifestyleänderung (Nikotinkarenz, strukturiertes Gehtraining).

    Thrombozytenaggregationshemmer und Statine als Basismedikation.

    LDL-Cholesterin-Ziel: < 55 mg/dl.

    Blutdruckziel: < 140/90 mmHg.

    Strikte Blutzuckerkontrolle.

    Früherkennung durch ABI-Screening für alle Patienten ab dem 65. Lebensjahr.

    Weiterlesen ...
  • Ist eine duale Plättchenaggregationshemmung nach den COMPASS-Daten noch indiziert?

    Bei Patienten mit hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse hat die Kombinationstherapie ASS + Rivaroxaban 2,5 mg 2-mal täglich einen Gesamtnutzen klar beweisen können.

    Die bei Hochrisikopatienten gelegentlich eingesetzte duale Plättchenaggregationshemmung sollte daher zunehmend von diesem Therapieschema abgelöst werden.

    Nach infrainguinalen Stentimplantationen dürfte eine kurzfristige Kombination (max. 30 Tage) von Clopidogrel mit einer Dauertherapie ASS + Rivaroxaban eine effektive Option mit vertretbarer Blutungsrate sein.

    Weiterlesen ...
  • Invasive Therapiemöglichkeiten der Lungenembolie 2021

    Kathetergestützte Therapieverfahren führen bei schwerer PAE zu einer raschen Reduktion der Thrombuslast, im Vergleich zur systemischen Lysetherapie ist das Blutungsrisiko jedoch reduziert.

    Durch die lokale Lyse kann die Gesamtmenge des Fibrinolytikums auf ¼ gegenüber der Dosis bei systemischer Anwendung reduziert werden.

    Bei Intermediate- bzw. High-Risk-PAE können unter Antikoagulation nach 6 Monaten in bis zu 40 % der Fälle Zeichen der kardiopulmonalen Einschränkung festgestellt werden.

    Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

  • ASH 2020 | Neue Daten zu Blutungserkrankungen

    Die Ergebnisse aus der Phase-III-Studie HOPE-B zeigen eine hohe Wirksamkeit sowie Sicherheit der AAV5-basierten Gentherapie bei Hämophilie-B-Patienten.

    Im FLIGHT Trial zur First-Line-Therapie der Immunthrombozytopenie konnte gezeigt werden, dass eine Kombinationstherapie von Kortikosteroiden und Mycophenolat zu einem besseren Therapieansprechen führt.

    Blutgruppe 0 ist bei PatientInnen mit Blutungen unklarer Genese überrepräsentiert und unabhängig vom Von-Willebrand-Faktor mit einem verstärkten Blutungsschweregrad assoziiert.

    Weiterlesen ...
  • ASH 2020 | Thrombose: Covid-19, Tumorerkrankungen

    Beobachtungsdaten bestätigen das hohe thrombotische Risiko von PatientInnen mit COVID-19. Randomisiert kontrollierte Studien zur Antikoagulation bei hospitalisierten und intensivmedizinisch behandelten PatientInnen fehlen bislang.

    Gerinnungsmarker prädizieren das Gesamtüberleben und Therapieansprechen bei PatientInnen mit Pankreaskarzinomen. Venöse Thromboembolien (VTE) haben eine Signalwirkung für geringes Überleben und Krebsprogression.

    Beobachtungsdaten zeigen ein signifikantes Risiko für VTE bei PatientInnen unter einer Immuncheckpoint-Inhibitor-Behandlung.

    Weiterlesen ...

Rheumatologie

  • EULAR-Empfehlungen für die Riesenzellarteriitis

    Eine unbehandelte Riesenzellarteriitis (RZA) ist ein medizinischer Notfall und sollte an ein spezialisiertes Zentrum überwiesen werden.

    Glukokortikoide (GC) stellen nach wie vor die Standardtherapie in der Behandlung der RZA dar.

    Bei GC-bedingten Nebenwirkungen oder Rezidiven wird zur GC-Einsparung das Biologikum Tocilizumab mit 162 mg s. c. pro Woche über zumindest ein Jahr empfohlen, alternativ kann auch Methotrexat eingesetzt werden.

    Monitoring-Visiten sollten im ersten Jahr alle 1–3 Monate durchgeführt werden, danach bei stabilem Verlauf alle 3–6 Monate.

    Weiterlesen ...

Hämatologie und Onkologie

  • ASH 2020 | Maligne hämatologische Erkrankungen

    Die neuen bispezifischen Antikörper Mosunetuzumab, Talquetamab und Blinatumomab zeigen in ersten klinischen Studien ermutigende Ergebnisse in der Therapie von malignen hämatologischen Erkrankungen.

    Mutierte und verringerte CD58-Expression in DLBCL erklärt niedrige Ansprechraten in der CAR-T-Zell-Therapie. CAR-T-Therapien werden immer gezielter eingesetzt.

    Mit Hilfe von Einzelzellanalysen können Tumorevolution und subklonale Tumorarchitektur besser verstanden werden.

    Weiterlesen ...

Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Ängste bei Diabetes mellitus

    Bei Menschen mit Diabetes, unabhängig ob Typ-I- oder Typ-II-Diabetes, liegt die Lebenszeitprävalenz für generalisierte Angststörungen bei 19,5 %.

    Psychischer Stress und die Angst, den vielfältigen Anforderungen im Selbstmanagement des ­Diabetes nicht gewachsen zu sein, aktivieren neuroendokrine Mechanismen, die den Glukosestoffwechsel negativ beeinflussen.

    Weiterlesen ...

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Dynamisches Rechenmodell zur Verbesserung der Diagnostik

    Eine österreichische Studie untersuchte erstmals den kombinierten Effekt der Adenomentdeckungsrate (ADR) und Charakteristika abgetragener Läsionen auf das Auftreten von Post-Screening-kolorektalen Karzinomen (PSCRC).

    Das Ergebnis: Beide Faktoren sind unabhängig voneinander signifikant mit dem Auftreten von PSCRC assoziiert.

    Die Studienergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit einer adäquaten ADR.

    Weiterlesen ...
  • Highlight-Bericht zum US-amerikanischen Liver Meeting: „The Digital Experience 2020“

    Patienten mit chronischen Lebererkrankungen und Patienten nach Lebertransplantation sollten bei COVID-19-Impfstrategien priorisiert werden.

    HPV-Eliminationskonzepte nach internationalem Vorbild werden in Österreich bereits erfolgreich angewandt.

    Mit Bulevirtiden ist eine effektive Hepatitis-D-Therapie in Österreich bei kompensierter Leberzirrhose zugelassen.

    Studien zu effektiveren Hepatitis-B-Therapien laufen noch.

    Weiterlesen ...

Geriatrie

  • Welche geriatrischen Leistungen sollten verrechenbar sein?

    Eine adäquate medizinische Versorgung multimorbider geriatrischer Patienten geht sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor mit einem erhöhten Verbrauch an Ressourcen und damit höheren Kosten einher.

    Um diesen höheren Kosten zumindest teilweise gerecht zu werden, wurden in Deutschland als vergütete Leistungen im akutstationären Bereich die geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung (GFK) und im hausärztlichen Bereich geriatrische Leistungspositionen zum Basisassessment und zur Betreuung eingeführt.

    Mit diesem finanziellen Ausgleich ging ein deutlicher Anstieg dieser geriatrischen Leistungen und eine Optimierung der Versorgung geriatrischer Patienten einher.

    Weiterlesen ...

Nephrologie

  • Zukunftsszenarien in der Nephrologie

    Innovative Diagnostik: Molekulares Mikroskop zur untersucherunabhängigen Abstoßungsdiagnostik, Single-Cell-RNA-Analysen zur Differenzierung von Spender- und Empfängerzellen im transplantierten Organ, nichtinvasive Diagnostik von Nierenerkrankungen durch Proteomanalysen im Harn.

    Innovative Therapie: SGLT-2-Inhibitoren, nichtsteroidaler Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist Finerenon, Toleranzinduktion in der NTX durch gemischten Chimärismus, tragbare künstliche Niere.

    Weiterlesen ...

Infektiologie

  • Fallbericht: Symptomfreie Testung mit nachfolgender COVID-Erkrankung

    Ein negatives Antigen-Immunfluoreszenz-Schnelltest-Ergebnis ist als reine Momentaufnahme zu sehen.

    Die maximale Dauer der Verlässlichkeit des Ergebnisses muss mit 24 Stunden angenommen werden.

    Demnach kann die Massentestung der Bevölkerung lediglich als Momentaufnahme für einen Tag gesehen werden und ist als Mittel zur Freitestung (wie jeder Test)völlig ungeeignet.

    Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • Intrathekale Schmerztherapie

    Die intrathekale Therapie kommt zum Einsatz, wenn andere Schmerztherapien nicht oder nicht ausreichend wirken.

    Besonders bei chronischen Schmerzen und refraktären Schmerzen kann eine deutliche Schmerzlinderung und eine erheblich verbesserte Lebensqualität erreicht werden.

    Die Therapieentscheidung wird immer interdisziplinär getroffen – zwischen Neurologie, Neurochirurgie und Anästhesiologie.

    Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Neues zur Mitralinsuffizienz

    Die operative Mitralklappenrekonstruktion stellt weiterhin die Therapie der Wahl für die hochgradige primäre Mitralklappeninsuffizienz dar.

    Die interventionelle Behandlung mittels Transcatheter Edge-to-Edge Repair bietet eine Therapieoption für symptomatische Patienten mit hochgradiger sekundärer Mitralklappeninsuffizienz, insbesondere bei fehlender koronarieller Revaskularisationsmöglichkeit.

    Weiterlesen ...
  • Telemedizin: Indikationen im kardiovaskulären Bereich

    Das Telemonitoring wird zur frühzeitigen Detektion klinischer und technischer Probleme eingesetzt.

    Die Telemedizin verbessert die Lebensqualität, reduziert Mortalität, Morbidität und Hospitalisierungen sowie den seitens der Patienten notwendigen Aufwand für die Behandlung.

    Die Telemedizin führt zu einer signifikanten Reduktion von Patientenkontakten, die Gesamtkosten für die Patientenbetreuung können um 10–55 % reduziert werden.

    Weiterlesen ...

Palliativmedizin

  • Eine neue Definition der Palliativversorgung

    Die International Association for Hospice & Palliative Care (IAHPC) hat eine neue und auf einem breiten Konsensus basierende Definition der Palliativversorgung vorgestellt.

    Die neue Definition ist deutlich breiter formuliert ist als die bisherige der Weltgesundheitsorganisation.

    Die größte Herausforderung bestand darin, einen Kompromiss zu finden: zwischen solchen Teilnehmern, die Palliativversorgung als Mittel zur Linderung allen krankheitsbezogenen Leids sahen, und solchen, die Palliativversorgung bezogen auf Menschen mit einer sehr begrenzten verbleibenden Lebenszeit beschrieben.

    Weiterlesen ...
  • AIHTA veröffentlicht Analyse: Versorgung von Krebspatienten am Lebensende in Österreich

    2014 wurde in Österreich ein nationales Krebsrahmenprogramm vorgestellt. Darin wird als ein strategisches Ziel „hochwertige Daten und verbesserte Information zur Entscheidungsfindung von Gesunden, Patientinnen und Patienten, Leistungsbringern und politischen Entscheidungsträgern“ formuliert.

    Ein wichtiges Element derartiger Datengrundlagen kann die Versorgungsforschung sein.

    Aus diesem Grund wurde seitens des LBI-HTA (Ludwig Boltzmann Institut – Austrian Institute for Health Technology Assessment; AIHTA) ein Versorgungsforschungsprojekt in der Onkologie gestartet. Der vorliegende Teil I befasst sich mit den Datengrundlagen und der Thematik „End of Life“.

    in krebshilfe 5/20 erschienen

    Weiterlesen ...

Pneumologie

  • Epigenetische Faktoren bei Asthma

    Epigenetische Mechanismen bei Asthma bronchiale umfassen DNA-Methylierung, Histonacetylierung, und microRNA-Expression.

    Sie könnten zu einem besseren Verständnis der Pathophysiologie, des Therapieerfolges und des Therapieversagens (z. B. Steroidresistenz) führen.

    Potenzial: mögliche Individualisierung der Asthmatherapie sowie Potenzial zur Asthmaprävention.

    Weiterlesen ...

Themenheft:

  • Editorial zum Themenheft Rheumatologie

    Fein gewebt sind die Bestandteile dieser Rheumatologie-Sonderausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN. Es gibt immer weniger Anfragen, ob ein medizinischer Artikel bei uns platziert werden könnte. Wir müssen ein bisschen „animativ“ sein, um die ärztlichen Verfasser beim Schreiben in Ruhe zu…

    Weiterlesen ...
  • Zusammenarbeit in der Rheumaselbsthilfe stärken

    Aktive Selbsthilfegruppen sind sehr wichtig – speziell auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie. In Österreich nutzen aber erschreckend wenige Rheumapatienten das vorhandene Angebot, wie Priv.-Doz. Dr. Josef Hermann im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN befindet. Das möchte er als Leiter der Sektion Patientenpartnerschaft der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie ändern.

    Weiterlesen ...
  • Neurogene Arthropathien

    Die neurogene Arthropathie ist eine rasch destruktiv fortschreitende Form der Arthropathie, die auf der Basis von gestörter Schmerzwahrnehmung und Haltungsregulation entsteht.

    Oft besteht eine Assoziation mit Diabetes.

    Zu den häufigsten Manifestationen zählen Schwellung und Erguss, Deformierung und Instabilität. Die zugrunde liegende Neuropathie bedingt, dass die begleitenden Schmerzen unverhältnismäßig gering sind.

    Weiterlesen ...
  • Welche Viren wurden als arthritogen untersucht?

    Viele Virusinfektionen können mit Gelenkbeschwerden einhergehen; als Auslöser einer wahren Arthritis gelten jedoch primär die Alphaviren, Hepatitis B und C, HIV sowie Parvovirus B19.

    Infektassoziierte Arthritiden sollten vor allem bei entsprechenden Begleiterscheinungen bzw. Reiseanamnese diagnostisch in Betracht gezogen werden.

    Der virusspezifischen Serologie kommt in der Diagnostik eine wichtige Rolle zu; therapeutisch sind antiinflammatorische Medikamente meist ausreichend.

    Weiterlesen ...
  • Nierenvaskulitis – auch eine Manifestation von COVID-19

    ANCA-assoziierte Vaskulitis und schwere COVID-19-Erkrankungen involvieren dieselben pathophysiologischen Wege.

    Die Datenlage zur Histopathologie der Niere bei COVID-19 ist limitiert und zeigt normalerweise keine vaskulitischen Veränderungen.

    Eine Assoziation zwischen COVID-19 und ANCA-assoziierten Vaskulitiden wurde bis dato bei wenigen Patienten berichtet.

    Weiterlesen ...
  • Rheuma und COVID-19

    Der Krankheitsverlauf von RheumapatientInnen mit COVID-19 kann mittels einfacher Online-Survey an die Datenbank der EULAR gemeldet werden.

    Die Datenbanken der COVID-19 Global Rheumatology Alliance und der EULAR arbeiten seit Frühjahr 2020 zusammen und umfassen mit Stand Jänner 2021 knapp 10.000 PatientInnen.

    Epidemiologisch zeigten sich bei RheumapatientInnen ein höheres Alter, männliches Geschlecht, chronische Lungenerkrankungen sowie kardiovaskuläre Erkrankungen kombiniert mit Hypertonie als Risikofaktoren für Tod im Rahmen von COVID-19.

    PatientInnen unter höheren Dosen von Glukokortikoiden, klassischen Immunsuppressiva oder Rituximab und jene mit hoher Krankheitsaktivität hatten ein höheres Risiko, an bzw. mit COVID-19 zu versterben.

    Weiterlesen ...
  • Interleukin-23-Blockade bei Psoriasisarthritis

    Interleukin-23-Inhibitoren – so erfolgreich wie effektiv bei Psoriasis – sind auch bei Psoriasisarthritis eine ernstzunehmende Option.

    Über die hohe Wirksamkeit hinausgehende Vorteile sind die gute Verträglichkeit sowie das geringe Nebenwirkungspotenzial (Stichwort: CED, TBC).

    Auch bei axialem Befall im Rahmen der Psoriasisarthritis zeigte der IL-23-Inhibitor Guselkumab Wirksamkeit.

    Weiterlesen ...
  • Evidenzsuche in der Rheumatologie

    Das Wesen systematischer Literaturrecherchen liegt in im Vorhinein definierten Fragestellungen und striktem Einhalten methodischer Regeln; so soll ein objektiver Blick auf die verfügbare Evidenz bei gleichzeitigem Vermeiden einer subjektiven Auswahl von Artikeln gewährleistet werden.

    Die Stärke jeder Metaanalyse im Rahmen von systematischen Literaturrecherchen beruht auf der Sorgfalt in jedem vorangehenden Schritt – die Vergleichbarkeit von Studienmethodik, Patientenpopulationen und Inklusion aller relevanten Studien ist hierbei essenziell

    Der Fluss der Zeit verunmöglicht zumeist, dass ein systematischer Review zum Zeitpunkt der Fertigstellung am Puls der publizierten Evidenz ist, da wesentliche Arbeitsschritte zwischen Datenbankabfrage und Fertigstellung der Recherche liegen.

    Weiterlesen ...