UIM 07|2021

UIM 07|2021 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Editorial
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen.
    Das vorliegende Sonderheft zum Themenschwerpunkt Diabetes informiert in kompakter Form über Neuerungen und aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
    Frau Univ.-Prof. Dr. Kaser präsentiert ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Update Ernährungsempfehlungen bei Diabetes mellitus

    Die Leitlinien der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) empfehlen sowohl Patienten mit Typ-2-Diabetes als auch zur kardiovaskulären Risikoreduktion eine mediterrane Kost und den Verzehr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index.

    Für Patienten mit Typ-1-Diabetes gibt es abgesehen von den allgemeinen Ernährungsempfehlungen keine diätetischen Einschränkungen.

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  • Adipositas-Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: GLP-1-Analoga und bariatrische Chirurgie

    Bei Menschen mit Diabetes und Adipositas ist eine Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten oder mit SGLT-2-Inhibitoren nach Metformin gemäß internationalen Leitlinien zu bevorzugen.

    Langzeitstudien belegen, dass bariatrische Chirurgie mit einer deutlichen Reduktion der Diabetesinzidenz, insbesondere bei Menschen mit morbider Adipositas und Prädiabestes assoziiert ist.

    In naher Zukunft: Duale GLP-1/GIP-Rezeptoragonisten könnten als weitere höchst potente Substanzklasse zur HbA1c-Senkung und Gewichtsverlust zur Verfügung stehen.

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  • Stellenwert von Metformin als Basistherapie

    Metformin zeichnet sich durch ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil und eine hohe Wirksamkeit bis heute als Erstlinientherapie des T2D aus.

    Der kardiovaskuläre Nutzen ist für Metformin mit weitaus weniger Evidenz belegt als für die moderneren Substanzen wie GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren.

    Nach initialer Metformintherapie ist bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem, kardialem oder renalem Risiko auf eine frühzeitige Therapieerweiterung mit Substanzen mit entsprechend nachgewiesenem Nutzen zu achten.

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  • Neue Entwicklungen in der Insulintherapie

    Langwirksame Insulinanaloga der 2. Generation: flache Wirkprofile, sehr geringe inter- und intraindividuelle Schwankungen, bessere Stoffwechseleinstellung mit weniger Hypoglykämien.

    Kurzwirksame Insulinanaloga: ultraraschwirksame Insuline, nahe an der physiologischen Wirkung.

    Die Entwicklung von Insulinmolekülen, die blutzuckerabhängig wirken, könnte die Insulintherapie in Zukunft revolutionieren.

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  • Insulinpumpentherapie, Glukosesensoren und Closed-Loop-Systeme

    Im Bereich der Diabetestechnologie sind Systeme in steter Weiterentwicklung.

    Durch ihre Anwendung kann bei gut geschulten AnwenderInnen eine Verbesserung der glykämischen Kontrolle bei gleichzeitig erhöhtem AnwenderInnenkomfort erreichtwerden.

    Erfolgreiche Weiterentwicklungen sollten den Betroffenen rasch und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden.

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  • Diabetes mellitus Typ-1: Lipidtherapie – Zielwerte und Therapieformen

    LDL-C bleibt weiterhin das entscheidende Therapieziel; ergänzend sollten auch Nicht-HDL-C, ApoB sowie Triglyzeride kontrolliert werden. Lp(a) gilt als zusätzlicher unabhängiger kardio­vaskulärer Risikofaktor.

    Seit Kurzem gibt es zusätzlich zu den bereits vorhandenen, etablierten Wirkstoffen (Statine, Ezetimib und PCSK-9-Inhibitoren) mit Bempedoinsäure und Inclisiran neue Therapieoptionen.

    Als Therapiedevise gilt: „the higher the risk, the lower the LDL-C“ und „the lower, the longer, the earlier – the better“.

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  • Diabetes und Herz

    Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen weisen eine klare Interaktion auf; die diabetische Stoffwechsellage dürfte ein starker Treiber für die atherosklerotische Erkrankung sein.

    Dieser Zusammenhang ist therapieentscheidend: neue Antidiabetika (SGLT2-Hemmer, GLP-1-Analoga) zeigten neben antihyperglykämischer Wirksamkeit auch einen Mortalitätsbenefit bei kardiorenal vorbelasteten Patienten

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  • Pharmakologische Therapie der diabetischen Nierenerkrankung

    Die Anzahl der Patienten mit Diabetes mellitus steigt kontinuierlich und wird im nächsten Jahrzehnt eine halbe Milliarde Menschen weltweit übersteigen.

    Chronische Nierenerkrankungen, insbesondere die diabetische Nierenerkrankung (DKD), erhöhen die kardiovaskuläre Mortalität drastisch.

    Das Spektrum der pharmakologischen nephroprotektiven Therapie umfasst in der Basistherapie Angiotensinhemmer und SGLT-2-Inhibitoren. Ein weiteres nephroprotektives Potenzial versprechen GLP-1-Analoga und Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten.

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