DF 04|2015

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Die Wirkung ist belegt, die Umsetzung schwierig
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Auch neue Publikationen bestätigen, was schon seit Langem als bekannt gilt: Ein aktiver Lebensstil mit körperlicher Bewegung wirkt nicht nur präventiv gegen die Entstehung des Typ-2-Diabetes, sondern trägt als Bestandteil der Therapie ...Weiterlesen ...

News Update

  • Neue Auswertung der VADT-Studie: Weitere Rehabilitation für Rosiglitazon?
    Glitazone verbessern die glykämische Kontrolle durch eine Verminderung der Insulinresistenz; für Pioglitazon konnten eine Verlangsamung der Atherosklerose-Progression und eine mögliche Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse gezeigt werden (Dormandy et al., Lancet 2005; Saremi et al., Arterioscler Thromb Vasc Biol 2013). Im Unterschied ...Weiterlesen ...
  • Ist familiäre Hypercholesterinämie diabetespräventiv?
    Eine erst im März 2015 publizierte Studie könnte dazu beitragen, die Mechanismen, die einem möglichen Zusammenhang zwischen Cholesterinämie bzw. Statintherapie und dem Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes zugrunde liegen, zu verstehen.
    Die familiäre Hypercholesterinämie ist durch eine gestörte Aufnahme ...Weiterlesen ...
  • EMPA-REG: Erste Ergebnisse der kardiovaskulären Outcome-­Studie zu Empagliflozin
    Mit EMPA-REG wurde die erste kardiovaskuläre Sicherheitsstudie mit einem SGLT-2-Hemmer abgeschlossen; die ausführliche Präsentation der Ergebnisse erfolgt im Rahmen der Jahrestagung der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) am 17. September in Stockholm. Bereits am 20. August verlautbarten Lilly/Boehringer Ingelheim das wichtigste Ergebnis: ...Weiterlesen ...
  • Typ-1-Diabetes – Art der Insulinverabreichung beeinflusst das kardiovaskuläre Risiko
    Bei Patienten mit Diabetes zählt sowohl Hyper- als auch Hypoglykämie zu den Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall (Lung et al., Diabetes Care 2014). Frühere Arbeiten legen nahe, dass es bei kontinuierlicher subkutaner Insulininfusion (CSII) im Vergleich zur ...Weiterlesen ...
  • Ausgewählte ADA-Highlights

    Abseits der beiden großen kardiovaskulären Sicherheitsstudien (siehe DIABETES FORUM 3/15) lag ein wichtiger Schwerpunkt des Kongresses auf neuen Ansätzen bei Typ-1-Diabetes, aber auch auf neuen Daten in der Therapie des Typ-2-Diabetes.

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ÖDG Aktuell

ÖDG Seite des Präsidenten

  • Wissen schafft Bewusstsein
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Auch dieses Jahr möchte die Österreichische Diabetes Gesellschaft mit einer Herbstkampagne die Aufmerksamkeit möglichst vieler Menschen auf das Thema Diabetes lenken.
    Hauptziel im Jahr 2014 war es vor allem, das Bewusstsein für die Krankheit per se ...Weiterlesen ...

Focus: Bewegung im Evidenzcheck

  • Beeinflussung metabolischer Parameter durch körperliche Aktivität

    Körperliche Aktivität führt zu komplexen strukturellen und biochemischen Veränderungen vor allem im Muskel- und Fettgewebe und in der Folge zu günstigen Auswirkungen auf die metabolischen Parameter.

    Empfehlungen zur körperlichen Aktivität sind von grundlegender Bedeutung in der Prävention und im umfassenden Behandlungskonzept des Typ-2-Diabetes.

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  • Trainingsbenefit im Hinblick auf mikrovaskuläre Komplikationen

    Die Rolle modifizierbarer Risikofaktoren beim Fortschreiten mikrovaskulärer Komplikationen (u. a. chronische Niereninsuffizienz) bei Diabetespatienten war bislang wenig untersucht. Diese rücken nun als alternative therapeutische Targets vermehrt in den Fokus aktueller Studien.

    Rezente Analysen aus der ONTARGET-Studie geben Hinweise auf die Auswirkungen von u. a. körperlicher Aktivität auf die Inzidenz und Progression der diabetischen Nephropathie.

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  • Evidenzlage zur kardiovaskulären Protektion durch Training und Bewegung

    Bewegung und Training verbessern eine ganze Reihe kardiovaskulärer Risikofaktoren und -marker und sind mit einer reduzierten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität assoziiert.

    Bewegung und Training stellen daher eine wichtige primär- und sekundärpräventive Maßnahme dar.

    Jeder Schritt zählt; am wichtigsten ist es, die Unbewegten in Bewegung zu bringen.

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  • Effekt und Praktikabilität von Training: Was lernen wir aus Look-AHEAD – und was nicht?

    Die Look-AHEAD-Studie konnte keinen überzeugenden Effekt der Lifestyle-Intervention für mehr als 1 Jahr belegen.

    Ein möglicher Grund dafür ist, dass nach dem 1. Studienjahr nur noch 25 % der Patienten ­leistungsdiagnostisch kontrolliert wurden.

    Trotzdem sind Bewegung und Training anerkannte Therapieformen der Evidenzklasse 1A zur Prävention und ­Therapie von Typ-2-Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen und Übergewicht/Adipositas.

    Die ÖDG fordert die Implementierung von Bewegungsberatern.

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  • Argumente für ein Krafttraining

    Krafttraining kann den Glukose- und Lipidstoffwechsel über verschiedene Mechanismen positiv ­beeinflussen und ist eine wichtige Alternative bzw. Ergänzung zu Ausdaueraktivitäten.

    Zu den metabolischen Benefits zählen u. a. eine signifikante Verbesserung von glykämischer ­Kontrolle, Glukosetoleranz und Insulinwirkung. In der Verbesserung der Blutzucker-Homöostase ist Krafttraining dem Ausdauertraining überlegen.

    Durch Kombination mit der Kraftausdauermethode kann die Trainingseffizienz noch erhöht werden.

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  • Motivation und Programme für einen aktiveren Lebensstil

    Bei der Behandlung nicht übertragbarer Krankheiten, wie z. B. Diabetes, spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle.

    Änderung des Lebensstils bedeutet auch, regelmäßige körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren.

    Unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte lässt sich die Motivation für eine Lebensstiländerung steigern und entsprechende Compliance aufrechterhalten.

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