FdR 03|2017


Editorial

  • Kollagenosen

    Kollagenosen sind schwere Systementzündungen mit dem Potenzial, auch irreversible Organschädigungen zu verursachen.

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Focus: Kollagenosen

  • Lupus: Früherkennung im klinischen Alltag

    Die Diagnosestellung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) ist besonders in frühen Phasen schwierig. Die bestehenden Klassifikationskriterien sind hier nur sehr eingeschränkt hilfreich.

    Das Auftreten von typischen, wenn auch nicht immer hochspezifischen, klinischen Symptomen, die auch in Kombination vorkommen können, sollte den Arzt an einen SLE denken lassen.

    Ein positiver ANA-Wert und/oder ein auffälliges Blutbild können eine Verdachtsdiagnose erhärten.

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  • Lupus: Was folgt auf Belimumab? – Therapieoptionen und neue Therapien

    Es gibt mehrere vielverspechende neue Ansätze in der Therapie des SLE, worunter vor allem die Interferon-α-Blockade (z. B. Anifrolumab) und die Immunmodulation durch Tolerogene (z. B. LupuzorTM) fallen.

    Die Herausforderung liegt bei SLE-Studien nicht nur in der Entdeckung der richtigen therapeutischen Substanz, sondern auch im Studiendesign, wie z. B. der Wahl der Endpunkte.

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  • Systemischer Lupus erythematodes und Schwangerschaft

    Der systemische Lupus erythematodes betrifft vor allem junge Frauen im gebärfähigen Alter, und somit spielt die Familienplanung eine wichtige Rolle.

    Eine Schwangerschaft bei SLE-Patientinnen geht mit mehr maternalen und fetalen Komplikationen einher.

    Durch eine optimale Planung der Schwangerschaft in einer Phase der Remission und Optimierung der ­Risikofaktoren können Schwangerschaftskomplikationen reduziert werden.

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  • Was tun bei ANA 1 : 320 − Labor bei Kollagenosen (Was steht wofür? Was sagt uns das, und was nicht?)

    Der Nachweis von ANA mittels IIF hat nach wie vor eine fundamentale Bedeutung in der Diagnose von systemischen Autoimmunerkrankungen, ist jedoch nur ein Baustein in der umfassenden klinischen diagnostischen Abklärung.

    Sowohl die IIF als auch SPA haben ihre individuellen Vor- und Nachteile.

    Die Interpretation von ANA-Befunden ist abhängig von der Vortestwahrscheinlichkeit einer Erkrankung.

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  • Augenbeteiligung bei Kollagenosen

    Kollagenosen sind mit einem breiten Spektrum an Augenmanifestationen assoziiert, die einen milden Verlauf ­haben oder mit ernsthafter Visusbedrohung einhergehen können.

    Unterschiedliche rheumatologische Erkrankungen sind mit typischen okulären Krankheitsbildern verbunden, die bei der differenzialdiagnostischen Abklärung hilfreich sein können.

    Auch weil die Augenmanifestation das erste klinische Zeichen einer Systemerkrankung sein kann, ist eine gute ­interdisziplinäre Zusammenarbeit Voraussetzung für ein effizientes Patientenmanagement.

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  • Kollagenosen: Lungenfibrosen aus radiologischer Sicht

    Pulmonale Beteiligungen im Rahmen von Kollagenosen, medikamenteninduzierte Lungenschädigungen und assoziierte Infektionen können radiomorphologisch ähnlich erscheinen, bedürfen aber unterschiedlicher Therapien.

    Die radiologische Diagnostik kann nur eingebunden in die interdisziplinäre Zusammenarbeit ihr volles Potenzial ausschöpfen.

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  • Raynaud-Syndrom – ein kardiovaskulärer Risikofaktor?

    Das Raynaud-Phänomen (RP) ist mit einer erhöhten Prävalenz von seltenen, mit einer Vasospasmus-Neigung ­verbundenen kardiovaskulären Krankheitsbildern assoziiert.

    Derzeit gibt es jedoch keinen eindeutigen Hinweis auf einen unabhängigen Zusammenhang zwischen dem RP und primär atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen.

    Die beim sekundären RP potenziell zugrunde liegenden immunologischen Prozesse sind hingegen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden.

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  • Sjögren-Syndrom − Immunsuppression: sinnvoll oder sinnlos?

    Pathophysiologisch basiert das primäre Sjögren-Syndrom (pSjS) auf einer Störung des Immunsystems.

    Leitsymptom ist eine Sicca-Symptomatik. Dazu kommen extraglanduläre Symptome bis hin zur Organbeteiligung.

    Immunmodulierende oder immunsupprimierende Therapien kommen zur Anwendung. Die Studienlage ist ­begrenzt.

    Rituximab hat sich bei schweren systemischen Manifestationen als wirksam erwiesen.

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  • Xerostomie: Was Rheumatologen über Mundtrockenheit wissen sollten!

    Subjektive Mundtrockenheit kann durch Messung der unstimulierten Speichelsekretion schnell und einfach ­objektiviert werden.

    Die Speicheldrüsenbiopsie grenzt das Sjögren-Syndrom als Ursache der Xerostomie von wichtigen ­Differenzialdiagnosen ab.

    Zur symptomatischen Therapie der Xerostomie stehen Speichelersatzmittel und Parasympathomimetika zur Verfügung.

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Wissenschaft aktuell

  • Update EULAR-Guidelines: Management RA

    Die im Jahr 2016 erfolgte Aktualisierung der EULAR-Empfehlungen zum Management der RA hat 4 Allgemeinprinzipien und 12 Empfehlungen formuliert.

    Eine Reihe von Standpunkten ist gegenüber 2013 gleichgeblieben, viele neue Aspekte sind hinzugekommen.

    Die Empfehlungen richten sich nach dem Wissensstand und der Evidenzlage, nicht nach dem Zulassungsdatum, sodass auch neue Medikamente schon vor ihrer Zulassung Erwähnung finden.

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SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie

  • IL-12/23-Inhibitoren

    IL-12 und IL-23 sind Zytokine, die die T-Zell-Aktivierung steuern und somit eine entscheidende Rolle im Entzündungsgeschehen spielen.

    Ustekinumab ist ein Anti-IL-12/23p40-Antikörper, der zur Behandlung von Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Morbus Crohn zugelassen ist.

    Derzeit werden verschiedene Inhibitoren der p19-Untereinheit von IL-23 entwickelt.

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