FdR 01|2020


Editorial

  • Editorial 1/20

    COVID-19 ist nach Italien in Österreich und in ganz Europa angekommen.

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Focus: Rheuma & Darm

  • Wann interessiert den Rheumatologen der Darm?

    In der täglichen klinischen Praxis ist der Rheumatologe relativ häufig mit gastrointestinalen Problemen ­konfrontiert.

    Einerseits kann eine Reihe von entzündlichen muskuloskelettalen Erkrankungen zusammen mit Darmerkrankungen auftreten.

    Andererseits ist der Einsatz verschiedener rheumatologischer Therapien häufig mit unerwünschten gastrointestinalen (GIT-)Nebenwirkungen assoziiert. Auch moderne Therapieansätze mit Biologika können verschiedene GIT-Nebenwirkungen hervorrufen, die die Aufmerksamkeit des behandelnden Rheumatologen erfordern.

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  • Ernährung und Rheuma

    Übergewicht wirkt sich negativ auf einige rheumatische Erkrankungen wie z. B. Osteoarthritis, Psoriasisarthritis und Gicht/Hyperurikämie aus und sollte (langsam) normalisiert und dann gehalten werden

    Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen profitieren von mediterraner Diät (begleitet von ­mediterranem Lebensstil), reich an PUFAs.

    Bei Osteoporose und Osteopenie gilt es, Calcium und Vitamin D durch Supplementierung im Normalbereich zu halten; ­ausreichende Spiegel sind Voraussetzung für alle weiterführenden Therapien.

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  • Lebermanifestationen rheumatischer Erkrankungen

    Leberpathologien bei rheumatischen Erkrankungen kommen je nach Erkrankung mit unterschiedlicher Frequenz vor.

    Häufig ist man in der Differenzialdiagnose mit der Frage konfrontiert, ob es sich um eine Organmanifestation der Grunderkrankung, eine medikamentöse Hepatotoxizität oder um eine zufällige Koinzidenz zweier Erkrankungen handelt.

    Diese Differenzialdiagnose ist für das weitere Vorgehen relevant, obwohl fortgeschrittene Leberschäden mit Ausnahme der Autoimmunhepatitis nicht häufig vorkommen.

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  • Erythema nodosum

    Das Erythema nodosum ist eine Pannikulitis, die sich oft als Assoziation einer anderen Erkrankung präsentiert.

    In vielen Fällen ist sie durch einen unkomplizierten Krankheitsverlauf gekennzeichnet.

    Allerdings kann die zugrunde liegende Erkrankung in manchen Fällen eine schwerwiegende sein und eines ­interdisziplinären Vorgehens bedürfen.

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DFP-Literaturstudium

Guidelines

  • EULAR-Empfehlungen: Management der rheumatoiden Arthritis

    Die EULAR-Empfehlungen für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis haben mit den Updates 2019 eine weitere Konsolidierung und Erweiterung erfahren.

    Viele der früheren Empfehlungen wurden durch die neue Datenlage bestätigt und bestärkt.

    Die JAK-Inhibitoren wurden den bDMARDs gleichgestellt.

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Aktuell

  • SARS-CoV-2: Fragen zu Mortalität, Risikofaktoren und Infektiosität

    Welche Erklärungen gibt es für die Mortalitätsunterschiede zwischen China und Italien? Was weiß man über die Übertragungswege und über Risikofaktoren? Wie lange vor Symptombeginn ist man tatsächlich infektiös? Kann das Virus auch von noch asymptomatischen Patienten übertragen werden? Und was genau ist „asymptomatisch“?

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Wissenschaft aktuell

  • Autoimmungetriggerte interstitielle Lungenerkrankungen – neue therapeutische Hoffnungen

    In den letzten Jahren wird entzündlichen – das heißt: nichtinfektiösen –Lungenerkrankungen, die auf der Basis einer Autoimmunerkrankung entstehen, zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

    Vor allem die interstitielle Lungenerkrankung im Rahmen einer rheumatoiden Arthritis (RA-ILD) und die ­Lungenbeteiligung bei der systemischen Sklerose (SSc) stehen im Fokus.

    Prinzipiell ist festzustellen, dass in rezenten Studien vor allem neue Einsatzgebiete bzw. neue Daten für bereits verfügbare Medikamente publiziert wurden.

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  • Fingerpolyarthrose – die wahrscheinlich häufigste rheumatologische Erkrankung

    Die Fingerpolyarthrose ist die wahrscheinlich häufigste rheumatologische Erkrankung.

    Obwohl die Therapieoptionen limitiert sind, kann durch geschicktes Kombinieren von Therapiemodalitäten eine effektive Schmerzkontrolle und die Erhaltung der Gelenkfunktion erreicht werden.

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