GA 01|2016

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

Seite des BÖG

Podium

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

  • SABCS 2015 | Neue Konzepte, Prognose, Prädiktion und zielgerichtete Therapien

    Neue Konzepte: nach pCR-Ausbleiben in der Neoadjuvanz nicht-kreuzresistentes Schema adjuvant; neoadjuvanter Carboplatin-Einsatz bei Triplenegativität in speziellen klinischen Situationen etc.

    Prädiktions- und Prognosefaktoren: OncoType DX, EndoPredict und EndoPredict clin im Vergleich.

    Fülle neuer Daten zu zielgerichteten Therapien: u. a. Fibroblastenwachstumsfaktor-Rezeptor FGFR1 und oraler Östrogen-Cobinding-Inhibitor als neue Targets.

    ABCSG-18 zu Denosumab unter Aromatasehemmer: nicht nur Fraktur-, auch onkologische Endpunktdaten überzeugend.

    Weiterlesen ...
  • Teva Ratiopharm Förderungspreis 2015 der ÖGS − Senologie-Auszeichnung für Regina Promberger-Ott und Claudio Spick

    Der mit insgesamt € 4.500,– dotierte Forschungsförderungspreis wird jährlich von der ÖGS an junge ForscherInnen unter 40 Jahren für hervorragende klinische oder theoretische Arbeiten auf dem Gebiet der Brustgesundheit verliehen.

    Weiterlesen ...
  • Neues Positionspapier der OEGGG − HPV-Screening in Österreich

    Studienevidenz: Gegenüber konventioneller Zytologie bietet ein HPV-Test-basiertes Screening mehr Schutz (bis zu 60–70 %) gegen das invasive Zervixkarzinom.

    Auch vor dem Hintergrund der Entwicklung in anderen Ländern setzt sich die OEGGG in einem im Dezember 2015 veröffentlichten Positionspapier für die Einführung der Möglichkeit eines HPV-Test-basierten Screenings in Österreich ein.

    Weiterlesen ...

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes – Die neuen Chancen für Kinderwunschpaare

    Neue Chancen: Zugang zur Fremdsamenspende für homosexuelle Paare, PID kann bei Risikokonstellation „Schwangerschaft auf Probe“ verhindern.

    Kritikpunkte: zu enge Alterslimits für Eizellspenderinnen und -empfängerinnen, keine ­Aufwandsentschädigung für Samen- und EizellspenderInnen, enge Indikation für Zulässigkeit der PID, Verbot des „Social Freezing“.

    Weiterlesen ...
  • Daten zur Entscheidungsfindung: eigene Eizellen vs. Eizellspende – ART-„Hoffnungslauf“ bei ungünstigen Erfolgsaussichten?

    Kinderwunsch-Patientinnen haben oft auffällige bzw. perimenopausale Hormonwerte (schlechte Erfolgsprognose bei basalem FSH ≥ 12 IU/l bzw. AMH ≤ 1 ng/ml).

    In diesem Kollektiv ist die Erfolgsaussicht einer ART mit eigenen Eizellen stark reduziert und ­besonders vom Stimulationsansprechen und Anzahl der gewonnenen Eizellen abhängig.

    Weiterlesen ...
  • Anti-Müller-Hormon (AMH) – Screening der ovariellen Reservein der niedergelassenen Praxis

    Das Anti-Müller-Hormon (AMH) hat sich als Parameter zur Einschätzung der ovariellen Reserve­ (u. a. Einschätzung des Erfolgs einer In-vitro-Fertilisation) etabliert.

    Das Ziel von ovariellem Screening: langfristige Einschätzung der biologischen Fertilität, um damit eine informierte Familienplanung zu ermöglichen bzw. frühzeitig auf eine dezimierte Eizellreserve aufmerksam zu machen.

    Weiterlesen ...
  • Scham als blinder Fleck in der Reproduktionsmedizin

    Scham- und Schuldgefühle bei ungewollter Kinderlosigkeit und nach Samen- und Eizellspende bedürfen eines bewussten Umgangs und bei Bedarf psychologischer Begleitung.

    Ausblendung/Verdrängung dieser Gefühle kann – insbesondere im heterologen System (Eizell-/Samenspende) – zu Entwicklungshemmungen von Eltern wie deren Kindern führen.

    Geheimnisse und Schamgefühle, die zur Geheimhaltung motivieren, sind eine Hypothek für die Identitätsfindung des Kindes.

    Weiterlesen ...
  • Peripartale ambulante Versorgung psychisch kranker Mütter − Spezialambulanz im Wiener Otto-Wagner-Spital

    Seit 15 Jahren gibt es am Otto-Wagner-Spital Wien die Spezialambulanz für perinatale Psychiatrie, die einzige speziell diesem Thema gewidmete psychiatrische Ambulanz in Österreich.

    2014 wurden in der Spezialambulanz 400 Patientinnen mit mehr als 1.000 Kontakten betreut.

    75 % der in der Ambulanz behandelten Patientinnen haben eine psychische Erkrankung in der Anamnese, 40 % werden aus dem psychiatrischen Bereich, 20 % von der Gynäkologie zugewiesen.

    Weiterlesen ...
  • Kreißsaal: Achtung Intimsphäre!

    Viele Entbindende fühlen sich in der ungewohnten Umgebung des Kreißsaals ausgeliefert und beschämt.

    Das geburtshilfliche Personal ist gefordert, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich die Gebärende wohl fühlt und bestmöglich entspannen kann – Wahrung der Intimsphäre in jedem Moment!

    Schwangere nach traumatisierenden Erfahrungen brauchen eine besondere Betreuung bei der Geburt.

    Weiterlesen ...
  • Neuerungen im Geburtenregister Österreich – Aktueller Stand und Ausblick

    Wesentliche Neuerungen: bei den Qualitätsindikatoren absolute Grenzen statt Perzentilregel, ein komplett überarbeiteter Erhebungsbogen mit neuen Fragengruppen (Migrations­hintergrund, ART, Gestationsdiabetes), neu berechnete Perzentilgrenzen etc.

    Die Aktualisierungen des Geburtenregisters Österreich optimieren weiter die Qualitätsverbesserung ­jeder Klinik/Abteilung­ und tragen so dazu bei, die besonders hohen Qualitätsansprüche in der Geburtshilfe in Österreich noch besser zu erfüllen.

    Weiterlesen ...

Frauengesundheit

  • Medikamentöse Möglichkeiten in der Adipositastherapie

    Die Adipositas führt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen, Schlafapnoesyndrom, orthopädischen Problemen und einem erhöhten Risiko für eine Reihe von Tumorerkrankungen.

    Insbesondere für die Behandlung des Typ-2-Diabetes stehen mit den Inkretintherapeutika und SGLT-2-­Inhibitoren neue antidiabetische Substanzklassen mit gewichtsreduzierenden Effekten zur Verfügung.

    Für weitere Ansätze etwa mit Antidepressiva oder aus der Therapie neurologischer Erkrankungen ­erscheint der Einsatz aufgrund von Nebenwirkungen derzeit begrenzt.

    Weiterlesen ...