AGO/WAAGO & ÖGU:
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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
25.11.2016

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Worüber sich PatientInnen in Wien beschweren

Franz Bittner 25.11.2016

Die Funktion einer Patientenombudsfrau bzw. eines Patientenombudsmanns wurde von der Wiener Ärztekammer etabliert, um eine vertrauensvolle Anlaufstelle für PatientInnen zu schaffen. Die Patientenombudsstelle fungiert insbesondere im niedergelassenen Bereich (AllgemeinmedizinerInnen, FachärztInnen) als starkes Bindeglied ­zwischen PatientInnen und Ärzteschaft.

Editorial

Ethik-Management der Pharmaindustrie – Transparenz schafft Vertrauen

Sepp Leodolter 25.11.2016

Der sog. Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) ist das wohl bekannteste Instrument von Transparency International (TI) – er reiht 168 Länder nach dem jeweiligen Grad, in dem dort Korruption im öffentlichen Sektor wahrgenommen wird.1 Besonders anfällig für Korruption ist laut TI das Gesundheitswesen, wobei fehlende Transparenz als Hauptursache dafür genannt wird.

Seite des BÖG

10 Gründe, einen Kassenvertrag zu hinterfragen – Teil 1

Michael Elnekheli 25.11.2016

In dieser und den nächsten Ausgaben finden Sie eine Liste jener Problemkreise, die immer ­wieder in Diskussionen thematisiert werden und von denen ich glaube, dass sie gut geeignet sind, eine allgemeine Frustration der kassenärztlich tätigen KollegInnen zu erklären.

Gynäkologische Onkologie

Neue Strategien in der Therapie von gynäkologischen Tumoren

Christian Marth 25.11.2016

Die vollständige chirurgische Resektion des Tumors ist bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom ein entscheidender prognostischer Faktor und sollte als Therapieziel angestrebt werden. Die Therapie mit PARP-Inhibitoren (vor allem bei BRCA-mutationspositiven Patientinnen) und Angiogenese-Inhibitoren hat den Behandlungsstandard des Ovarialkarzinoms verändert und stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Die HPV-Impfung...

Gynäkologische Onkologie

Wegweisende Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms

Günther Steger 25.11.2016

Neue Therapieverfahren beziehen sich immer stärker auf molekulare Strukturen und werden dabei immer komplexer, weil sie auf immer kleinere Patientengruppen abzielen, bei denen ­bestimmte Merkmale ausgeprägt sind, und führen die damit ultimativ zur personalisierten ­Medizin. Aufgrund dieser Entwicklungen erfolgt eine Abkehr von der organspezifischen hin zur Pathway-­orientierten Onkologie, wie es am Beispiel...

Gynäkologische Onkologie

Zukünftige Entwicklungen der personalisierten Therapie: Subtypisierung des Mammakarzinoms

Zsuzsanna Varga 25.11.2016

Therapieentscheidungen bei Mammakarzinom werden u. a. basierend auf den intrinsischen Subtypen (Luminal A, Luminal B, HER2-positiv und triplenegativ – auf Grund der Expression der prädiktiven Marker ER, PgR, HER2, Ki67) getroffen. Weitere Subtypisierung des Mammakarzinoms (apokrin, „basal-like“ etc.) kann basierend auf den ­Expressionsmustern von immunhistochemischen, morphologischen und makroskopischen...

AGO Austria

Aktuelle AGO-Studien

Regina Berger 25.11.2016

 

Gynäkologie & Geburtshilfe

Kongress-Nachbericht: GYN-AKTIV KOMPAKT

Eva Pernek 25.11.2016

Am 17. September fand in Wien zum 2. Mal der vom MedMedia-Partner MEDahead organisierte Kongress GYN-AKTIV KOMPAKT statt. Die Teilnehmeranzahl übertraf mit 290 jene der Veranstaltungspremiere im Vorjahr um fast 50 %, was das Konzept des praxisrelevanten Überblicks über alle wichtigen Bereiche in der Gynäkologie bestätigte.

Gynäkologie & Geburtshilfe

GYN-AKTIV KOMPAKT*: Ultraschall-Marker im zweiten Trimenon

Bernd-Joachim Hackelöer 25.11.2016

Für sämtliche 2.-Trimester-Marker gilt in Hinsicht auf das chromosomale Risiko: isoliert und im Nichtrisikokollektiv meistens ohne Bedeutung. Bei auffälligem Ersttrimesterscreening: je mehr Marker und je mehr Ausgangsrisiko (Alter/Ersttrimesterscreening), umso höher die Risikobedeutung. Ein nicht-invasiver DNA-Test ersetzt keine Fehlbildungsdiagnose.

Gynäkologie & Geburtshilfe

GYN-AKTIV KOMPAKT*: Maßgeschneiderte Kontrazeption heute

Doris Maria Gruber 25.11.2016

Die Palette der hormonellen Verhütungsmöglichkeiten ist so vielfältig wie noch nie, da sollte ­eigentlich für jede Frau das passende Mittel dabei sein. Das Alter bei der Erstverschreibung, die Zyklusregelmäßigkeit und eine Anamnese mit ­Erfassung möglicher Risikofaktoren sind wichtige Parameter, um langfristig die hormonelle Gesundheit der jungen Frau durch eine Verschreibung der „Pille“ nicht zu...

Gynäkologie & Geburtshilfe

GYN-AKTIV KOMPAKT*: Harnkontinenz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Lothar C. Fuith 25.11.2016

Ein schwieriger vaginaler Geburtsverlauf kann als Spätkomplikation bei der Mutter für eine Harninkontinenz verantwortlich sein. Eine protrahierte Austreibungsperiode erhöht das Risiko weiter. Für die Stuhlinkontinenz ist die Zangengeburt ein extremer Risikofaktor. Mit Beckenbodentraining können in Prophylaxe und Therapie nachweislich gute Erfolge bei Harn- und Stuhlinkontinenz erzielt werden.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Schilddrüsenhormone und Mikronutrienten

Roy Moncayo 25.11.2016

Eine sinnvolle Abklärung einer möglichen Schilddrüsendysfunktion ist mit der einzigen ­Bestimmung von TSH nicht immer machbar. Unsere eigenen Studien zeigen, dass die Regulation der Schilddrüsenfunktion eine ­koordinierte Interaktion zwischen Jod, Magnesium, Eisen, Zink, Selen und Coenzym Q10 erfordert.

Frauengesundheit

Therapie der weiblichen sexuellen Dysfunktion

­Michaela Bayerle-Eder 25.11.2016

Die weibliche sexuelle Dysfunktion ist ein häufiges Problem und es gibt nur ein in den USA zugelassenes Präparat (Addyi®), welches allerdings aufgrund der geringen Wirkung bei gleichzeitig hoher Nebenwirkungsrate nicht gut angenommen wird. Wie bisher stehen vor allem die Therapie des Östrogenmangels und die lokale Therapie bei Scheidentrockenheit im Vordergrund. Neue Studienergebnisse zeigen, wie wichtig...

Frauengesundheit

Schnittstellen zwischen Sexualität und modernen Medien

Christiane ­Eichenberg 25.11.2016

Mit dem Themenfeld „Sexualität im Internet“ zusammenhängende Erfahrungen und ­Probleme der Patienten sind immer häufiger Anlass zum ärztlichen Gespräch oder sogar zur Aufnahme­ einer Therapie. Die sexualbezogene Nutzung des Internets kann sowohl positive (Psychoedukation und Beratung) wie negative Auswirkungen (Cybersexsucht, sexuell Gewalt) haben – die Grenzen zwischen selbstgewählten und erzwungenen...

Podium

Wertschätzung ist wichtiger als Geld

Martin Rümmele, Hannelore Nöbauer et al. 25.10.2016

Trotz laufender Diskussionen über sich verschlechternde Rahmenbedingungen: Mehr als 80% der Ärzte mögen ihren Beruf. Und: Viel wichtiger als Geld und Prestige sind die Wertschätzung der Patienten und Kollegen. Eine Umfrage des MedMedia Verlags/Ärzte Krone Verlags (durchgeführt im Jahr 2016) zeigt aber leider auch, dass sich viele Ärzte von Politik und Kassen wenig oder gar nicht wertgeschätzt fühlen.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Moderne Strategien bei Low Respondern

Alexander Stadler 25.10.2016

Bei Poor Ovarian Response (POR) gibt es einerseits die klassische Stimulation, wobei die ­Antagonisten-Protokolle weltweit schon am häufigsten angewandt werden. Zur Auswahl stehen auch alternative Stimulationsprotokolle (Shanghai-Protokoll, „IVF naturelle“ etc.) bzw. der Einsatz von Androgenen oder Wachstumshormon (Dauer, Dosierung und Applikationsmodus noch nicht geklärt). GynäkologInnen sollten bei Frauen...