AGO/WAAGO & ÖGU:
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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
24.4.2017

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Comprehensive Cancer Center Vienna – offen für alle OnkologInnen

Anne Catharina Dressler 24.4.2017

Studien belegen, dass PatientInnen, die in einem Comprehensive Cancer Center behandelt werden, signifikant länger leben als PatientInnen, die nicht in einem Schwerpunktzentrum betreut wurden. Wesentlich für diesen Erfolg ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und eine enge Kooperation zwischen der klinischen Forschung und der Grundlagenwissenschaft.

Editorial

Betreff Zervixkarzinomvorsorge − Das deutsche Optionsmodell ist bereits Geschichte

Sepp Leodolter 24.4.2017

Wir müssen unseren deutschen Kollegen dankbar sein! Sie sind uns bei der Entwicklung von innovativen diagnostischen (und therapeutischen) Strategien nicht nur oft zeitlich voraus, sondern gehen dabei auch besonders gründlich vor. Die Entwicklung der S3-Leitlinie zur Prävention des Zervixkarzinoms ist dafür ein gutes Beispiel, war doch der zeitliche und finanzielle Aufwand, der investiert wurde, in diesem Fall...

Seite des BÖG

Ressourcenverteilung − Was begehrt das Volk?

Michael Elnekheli 24.4.2017

Mit großer Verwunderung und Skepsis beobachtet die Ärzteschaft derzeit die politisch ­gewollten und im Eiltempo radikal angestrebten Veränderungen im Gesundheitssystem. Veränderungen dieser Größenordnung dürfen nicht nur dem politischen Willen, sondern müssen auch dem Willen des Volkes entsprechen.

Podium

„Hohe Betreuungsqualität wohnortnah und kosteneffektiv“

Birgit Volgger et al. 24.4.2017

Seit 1. 1. 2017 steht Dr. Birgit Volgger der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung im A. ö. Bezirkskrankenhaus Lienz als Primaria vor. Als Koleiterin und Koordinatorin des Brustgesundheitszentrums Osttirols bringt sie jahre­lange Erfahrung zur Betreuung gynäkoonkologischer Patientinnen in einem Peripheriespital mit.

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

XXVI. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2017

Christian Marth et al. 24.4.2017

Der Jahreskongress der österreichischen Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG in Salzburg ist ein Pflichttermin für alle, die in Österreich mit gynäkologischen Tumoren befasst sind – sowohl ÄrztInnen als auch MitarbeiterInnen des Pflegepersonals. Gerne erinnert man sich noch an den fulminanten ­Publikumszuspruch beim Jubiläumskongress im letzten Jahr. Die Hauptthemen sind heuer...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

ENYGO – European Network of Young Gynaecological Oncologists

Rene Laky et al. 24.4.2017

ENYGO (European Network of Young Gynaecological Oncologists) ist ein aktives Netzwerk von über 600 in Ausbildung zur Subspezialität der Gynäkoonkologie befindlichen KollegInnen innerhalb der Mutterorganisation ESGO (European Society of Gynaecological Oncology). ENYGO kümmert sich um Bedürfnisse und Anliegen von jungen KollegInnen mit der Zielsetzung der Harmonisierung der Ausbildung in der Subspezialität im...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Neuigkeiten in der operativen Therapie des Endometriumkarzinoms

Stephan Polterauer 24.4.2017

Die Durchführung einer Hysterektomie und bilateralen Adnexektomie stellt weiterhin die operative Standardtherapie beim Endometriumkarzinom (EC) dar. Je nach Tumorstadium wird die Durchführung einer pelvinen/paraaortalen Lymphadenektomie ergänzt. Bei serös-papillären Karzinomen erfolgt die operative Therapie in Analogie zum Ovarialkarzinom. Fortgeschrittene Karzinome werden üblicherweise mittels zytoreduktiver...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Zielgerichtete Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Endometriumkarzinom

Edgar Petru 24.4.2017

Status quo der klassischen palliativen Chemotherapie: Das typische endometrioide Endometriumkarzinom ist nur mäßig chemosensibel. Die Kombination von Carboplatin/Paclitaxel gilt als chemotherapeutischer Standard (GOG 209). Einzelsubstanzen wie Cisplatin, Carboplatin, Paclitaxel, Doxorubicin, Epirubicin und Ifosfamid weisen nur Ansprechraten zwischen 12 und 25 % auf. Das mediane Gesamtüberleben liegt nur zwischen...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms − Stellt die Radiatio eine kurative Option des Rezidivs dar?

Alina Emiliana Sturdza 24.4.2017

Die typische Lokalisation eines vaginalen Rezidivs nach Hysterektomie mit bzw. ohne adjuvante Brachytherapie ist der proximale Anteil des Scheidenblindsacks und die Periurethralregion (Abb.), weniger häufig auch das mittlere Scheidendrittel.     Vaginale Brachytherapie, normalerweise kombiniert mit vorhergehender Teletherapie, spielt eine entscheidende Rolle in der kurativen Behandlung des...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Nachsorge und Zweitmalignome bei Endometriumkarzinom

Birgit Volgger 24.4.2017

Das Endometriumkarzinom ist mit ca. 100.000 Neudiagnosen/Jahr in Europa das häufigste gynäkologische Malignom in Nicht-Entwicklungsländern. Mehr als 90 % der Fälle werden in einem Alter > 50 Jahre diagnostiziert. Der überwiegende Anteil (ca. 80 %) der Tumoren werden aufgrund klinischer Symptomatik im Stadium I diagnostiziert und zeigen damit eine 5-Jahres-Überlebensrate von > 95 %. Das Rezidivrisiko...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Mammasonografie-Kurs im Rahmen der AGO-Tagung − Mammasonografie für Praxis und Klinik

Martin Daniaux 24.4.2017

Die Mammasonografie ist nach der Mammografie die wichtigste Untersuchungsmodalität zur Detektion und Beurteilung von Veränderungen in der weiblichen Brust und daher ein unverzichtbares Verfahren in der komplementären Mammadiagnostik. Dies gilt sowohl in der kurativen Diagnostik als auch bei auffälliger Mammografie. Die Sonografie stellt keine Strahlenbelastung dar und ist in der Regel schmerzfrei. Sie kann auch...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

PARP-Inhibitoren bei rezidiviertem, platinsensitivem Ovarialkarzinom − Erhaltungstherapie mit Niraparib als wichtiger Fortschritt

Alexander Reinthaller 24.4.2017

PARP-Inhibitoren: PARP (Poly Adenosine diphosphate [ADP] Ribose Polymerase) bindet an DNA-Einzelstrangbrüche und ist somit ein wichtiger Bestandteil der DNA-Reparatur. In humanen Körperzellen entstehen täglich mehr als 10.000 Einzelstrangbrüche. PARP-Inhibitoren führen zur Blockade dieses Mechanismus, zum Zusammenbruch der Replikationsgabel und damit zu Doppelstrangbrüchen. Doppelstrangbrüche werden durch...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Aus Sicht des Psychoonkologen: Fatigue und Depressio bei Krebs

Harald Mori 24.4.2017

Bei der Bewältigung einer Krebserkrankung kommen naturgemäß viele Faktoren zum Tragen, die den erkrankten Menschen in den Dimensionen der Biologie, Psychologie und Soziologie treffen und herausfordern.1 Dazu gesellt sich oft die existenzielle Not, die nicht selten die Frage nach dem Sinn in einem Leben mit Krebs aufwirft. Belastungsstörungen, Angststörungen, Depressio und Demoralisierung sowie...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

Sexuelle Gesundheit auch für onkologische Patientinnen!

Elia Bragagna 24.4.2017

Die Empfehlungen der WHO aus dem Jahr 2000 lauten: „Die sexuelle Gesundheit sollte immer als Teil der Gesamtgesundheit gesehen und angesprochen werden.“ Sexuelle Gesundheit ist ein Menschenrecht, weil sie zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen zählt.1 Ist diese Empfehlung auch im Bewusstsein der OnkologInnen angekommen? Eine Befragung von 2.484 onkologischen Patientinnen ergab erst kürzlich, dass...

Focus: AGO-Jahrestagung 2017

WAAGO-Sitzung − Update zu aktuellen AGO-Studien

Florentia Peintinger et al. 24.4.2017

AGO-35 – Genomischer Test für das Tumoransprechen der ­axillären Lymphknoten nach ­neoadjuvanter Chemotherapie Hintergrund: Das Konzept der neoadjuvanten Chemotherapie hat bei Patientinnen mit einem operablem, lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom einerseits zu einer Zunahme der brusterhaltenden Operationen, andererseits zur Konversion der klinisch positiven axillären Lymphknoten in histopathologisch...

Gynäkologische Onkologie

Nachlese zum St.-Gallen-Brustkrebs-Konsensusmeeting 2017 in Wien: „Deeskalation oder Eskalation?“

Günther Steger et al. 24.4.2017

St. Gallen Brustkrebs-Konsensuskonferenz 2017 wieder mit Wien als Austragungsort: 55 Panelisten stimmten zu allen wichtigen Fragestellungen zu Diagnostik- und Therapieoptionen bei Brustkrebs ab. Die hervorstechendste Votingergebnis: Neoajuvante Chemotherapie als bevorzugte Option bei ­Patientinnen mit tripelnegativem Mammakarzinom, die brusterhaltend operiert werden können, als größte Änderung gegenüber...

Gynäkologische Onkologie

Erster Evaluationsbericht zum Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm – Mammascreening noch mit Dokumentationsschwächen

Paul Sevelda et al. 24.4.2017

Im internationalen Vergleich für die Anfangsphase akzeptable Teilnahmeraten nach ­Programmadjustierungen wie e-card-Freischaltung. Positiv: Brustkrebs-Früherkennungsprogramm hat Qualität der Untersuchungen verbessert. Erhebliche Dokumentationslücken bei Abklärungsuntersuchungen.

Gynäkologische Onkologie

Komplementäre Therapieformen bei Krebserkrankungen

Leo Auerbach 24.4.2017

Begleitende komplementäre Therapieformen können die Lebensqualität verbessern, Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie reduzieren und die Rehabilitation fördern. Unter Einbeziehung der wissenschaftlichen Evidenz und in Kenntnis der onkologischen Therapie ist darauf zu achten, dass sie zu keiner Interaktion mit oder zu einer ­Abschwächung der klinisch-onkologischen Therapien führen. Sehr...

Gynäkologische Onkologie

Sexualprobleme bei gynäkoonkologischen Patientinnen − Stellenwert im onkologischen Beratungsgespräch

Christian Dadak et al. 24.4.2017

Sexuelle Probleme nach onkologischen Erkrankungen bedeuten für die Frauen oftmals eine ­besondere Einschränkung ihrer Lebensqualität. Sowohl die psychischen Belastungen als auch Nebenwirkungen der onkologischen ­Behandlungen können zu verändertem oder gestörtem sexuellen Verlangen und Empfinden führen.

AGO Austria

Frühjahrssymposium „Gynäkologische Chirurgie 2017“, Linz: Fragen zur gynäkologischen Chirurgie – so antworten Experten

Lukas Hefler et al. 24.4.2017

Das Karl Landsteiner Institut für gynäkologische Chirurgie veranstaltete am 3. 3. 2017 ein Expertenmeeting in Linz zum Thema Gynäkologische Chirurgie (www.gyn-chir.at). Auf viele alltägliche klinische Problemstellungen, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert wurden, gibt es jedoch keine klaren evidenzbasierten Antworten. Deshalb haben wir nach der Veranstaltung Fragen formuliert und diese von den Experten,...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Vulvaschmerz als differenzialdiagnostische Herausforderung

Barbara Eberz 24.4.2017

Es existiert eine Fülle an möglichen Ursachen für Vulvaschmerzen. Eine korrekte Diagnose bedarf einer sehr umfassenden, strukturierten Anamnese, ­schmerzorientierter klinischer Untersuchung und gezielt eingesetzter Zusatzabklärungen. Durch diese und durch das Erfassen der zugrunde liegenden Schmerzmechanismen kann betroffenen ­Frauen mit einem individualisierten Therapiekonzept geholfen werden.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Vulvovaginale Candidose aus der Praxis

Armin Witt et al. 24.4.2017

Candidose nicht aufgrund des makroskopischen, sondern aufgrund des mikroskopischen ­Befundes therapieren (Nativpräparat oder Gramfärbung anhand der Spiegel-Kriterien). Die Kultur ist nur bei Pilzrezidiven sinnvoll (Gefahr des Overtreatments). Umbruch in der Bewertung des Frühgeburtlichkeits-Risikos durch neue Studiendaten mit Hinweisen auf eine Candidose-Assoziation.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Operative Deszensus-Chirurgie

Heinz Kölbl et al. 24.4.2017

Deszensusoperationen können – sofern die Indikation gegeben ist – in jedem Lebensalter durchgeführt werden. Es steht heute eine Vielzahl von Operationen zur Verfügung, die individuell eingesetzt ­werden können.

Frauengesundheit

Serie: Rotklee in der Frauenheilkunde, Teil 2 – Rotklee und weiblicher Hormonhaushalt

24.4.2017

In Studien zu postmenopausalen Frauen unter Rotklee-Isoflavonen moderat erhöhte ­Testosteronspiegel. Abnahme der Dicke der Gebärmutterschleimhaut unter Rotklee-Isoflavonen als Beleg für ­Sicherheit hinsichtlich Endometriumhyperplasie. Rotklee-Isoflavone wirken als selektive Östrogenrezeptormodulatoren.

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Editorial: Erfolgreiche 26. MKÖ-Jahrestagung – ein Rückblick

Lothar C. Fuith 24.4.2017

Mit großer Freude darf ich Ihnen berichten, dass wir bei der letzten Jahrestagung der MKÖ mehr Teilnehmer als je zuvor begrüßen konnten! Damit hat das stetige Wachsen des Kongresses im vorigen Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht. Wie gewohnt wurden in der wissenschaftlichen Programmgestaltung Themen aus allen Fachbereichen unserer multidisziplinären Gesellschaft berücksichtigt. Als Nachlese möchte ich...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Volle Blase? Leere Blase? – Wenn postoperativ nichts geht!

Helmut ­Madersbacher 24.4.2017

Der intermittierende Katheterismus ist heute die Therapie der Wahl bei Patienten, die ihre Harnblase nur unvollständig entleeren können und wenn dieser Zustand anderweitig nicht beseitigt werden kann. Dabei wird ein Katheter mehrmals täglich entweder über die Harnröhre oder über ein chirurgisch geschaffenes Stoma im Unterbauch zur Entleerung des Harns in die Blase eingeführt. Der Katheterismus sollte wenn...

 



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