GA 03|2018

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • „Meine Brust. Ich schau drauf.“

    Um das Bewusstsein und Wissen über Brustkrebs zu stärken, startete die Bundesfachgruppe Radiologie (BURA) der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe im April 2018 eine neue Imagekampagne zur Brustkrebs-Früherkennung.

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Editorial

Seite des BÖG

Podium

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2018

  • OEGGG 2018 – Einleitungsinterview

    Auch die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe findet zum „altbewährten“ Termin um Fronleichnam statt, diesmal im Congress Salzburg. Geboten wird ein umfassender ­Aufriss zu aktuellen inhaltlich-wissenschaftlichen Problemstellungen des Faches von österreichischen und internationalen Vortragenden, aber auch Sitzungen, die sich mit der Selbstbestimmung der österreichischen Fach­gesellschaft im nationalen gesundheits- und berufspolitischem Kontext befassen.

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  • Das Maiglöckchen-Phänomen – extranasale Riechrezeptoren und ihre Funktion
    Bereits kurze Zeit nach Entdeckung der Riechrezeptor-Genfamilie im Riech­epithel der Ratte durch Linda Buck und Richard Axel (1991) gab es erste Hinweise, dass auch in Zellen außerhalb des Riech­epithels Transkripte von Riechrezeptorgenen existieren.
    Ein olfaktorischer Rezeptor (OR17-4) auf ­humanen Spermien ...Weiterlesen ...
  • Hormone und Beckenbodenerkrankungen
    Bei 40 % der postmenopausalen Frauen tritt eine Beckenbodenfunktionsstörung (z. B. Harninkontinenz, Beckenorganprolaps etc.) auf und die Hälfte aller postmenopausalen Frauen leidet zusätzlich unter den Symptomen einer vaginalen Atrophie. Immunhistochemische Studien konnten Östrogenrezeptoren in der Scheide, Blase, Urethra und Beckenboden- ...Weiterlesen ...
  • Metformin – eine neue Therapieoption des Gestationsdiabetes
    Das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes (GDM) mittels oralem Glukosetoleranztest (oGTT) ist im österreichischen Mutter-Kind-Pass (zwischen der 25. bis 28. Schwangerschaftswoche) verankert und ermöglicht es, Frauen mit gestörtem Glukosestoffwechsel rechtzeitig zu identifizieren. Mittlerweile gelten weltweit überwiegend einheitliche Diagnosekriterien (IADPSG, 2010). Die Häufigkeit ...Weiterlesen ...
  • Adenomyose – neue Strategien in Diagnostik und Therapie
    Als Adenomyosis uteri wird der histologische Nachweis von endometrialen Drüsen und Stroma im Myometrium in Kombination mit einer Hypertrophie des umgebenden Myometriums definiert (Zaloudek, 1987). Obwohl die Pathogenese und die Ätiologie noch nicht restlos geklärt sind, werden derzeit zwei Theorien ...Weiterlesen ...
  • Lynch-Syndrom – was GynäkologInnen darüber wissen sollten
    Das Lynch-Syndrom (LS) ist ein 1966 von H. T. Lynch beschriebenes, hereditäres Tumorsyndrom. Das Lebenszeitrisiko für kolorektale Karzinome (CRC) beträgt 55–82 %, ferner treten Ovarialkarzinome (6–14 %), Endometriumkarzinome (25–60 %) sowie weniger häufig weitere Neoplasien auf.
    Ursache ist eine Keimbahnmutation ...Weiterlesen ...

AGO Austria

  • Nachlese zur AGO-Jahrestagung − Die AGO-Preise 2018

    Die AGO-Jahrestagung in Salzburg ist alljährlich auch Schauplatz für die Verleihung einer Reihe von Forschungsförderungspreisen. Besonders freuen durfte sich heuer die Medizinische Universität Wien: Sämtliche Auszeichnungen gingen an junge Forscherinnen der Gynecologic Cancer Unit des Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC-GCU).

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Gynäkologische Onkologie

  • Immunonkologische Ansätze beim Zervixkarzinom

    In ersten Studien zeigen sich beim Zervixkarzinom vielversprechende Ansprechraten bei ­Immunonkologika.

    Am weitesten ist derzeit die Entwicklung der PD-1/PD-L1-Immun-Checkpoint-Inhibitoren bzw. von Peptidimpfstoffen.

    Daten von Phase-III-Studien zu klinisch relevanter Einschätzung der Wirksamkeit liegen derzeit noch nicht vor. Auch im Bereich der immunonkologischen Therapien fehlen derzeit präzise prädiktive Biomarker.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Die neuen POSEIDON-Kriterien − Differenzierte Klassifikation der „Poor Ovarian Response“

    Die Erfassung der ovariellen Reserve vor einer IVF/ICSI-Therapie ermöglich eine Ein­schätzung des Erfolgs bzw. Anpassung des Stimulationsschemas.Unabhängig von der ovariellen Reserve ist die Erfolgsprognose auch von der ovariellen ­Response abhängig.Das POSEIDON-Konzept stratifiziert Patientinnen mit eingeschränkter ovarieller Reserve bzw. schlechter ovarieller Response nach 4 Gruppen mit dem Ziel, bei eingeschränkter Erfolgsprognose ­personalisierte ART-Strategien anwenden zu können.

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  • Juristische Auseinandersetzungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin

    Österreich hat, insbesondere im Vergleich zu seinem Nachbarn Deutschland, seit 1992 ein weitgehend sinnvolles und ausgeglichenes Fortpflanzungsmedizingesetz, das die medizinisch unterstützte Fortpflanzung regeln soll.

    Trotzdem haben neue Entwicklungen in der Medizin dazu geführt, dass Teile des Gesetzes aufgehoben und verändert werden müssen, um nicht gegen allgemein gültige Grundrechte in der EU zu verstoßen.

    Derzeit werden mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen geführt, um hier Klarheit zu schaffen.

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  • Stellungnahme der OEGGG zum Chlamydien-Screening

    Ein Großteil der Erkrankungen verläuft subklinisch und kann deshalb nur bei einem Screening oder bei durch anamnestische Risiken veranlassten Tests entdeckt werden.

    Chlamydien-Infektionen können bei Frauen (15- bis 25-Jährigen als Hochrisikogruppe) zu ­Zervizitis, Pelvic Inflammatory Disease mit Spätfolgen wie tubarer Sterilität, chronischen ­Unterbauchschmerzen und extrauterinen Schwangerschaften führen.

    Die genitale Chlamydien-Infektion in der Schwangerschaft erhöht das peripartale Erkrankungsrisiko ­für Mutter und Kind.

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Frauengesundheit

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

  • Editorial: Die ökonomischen Herausforderungen der Inkontinenz – In Zukunft noch leistbar?
    Es ist unbestritten, dass Inkontinenz in all ihren Formen (Harn- und Stuhlinkontinenz) bei Frauen und Männern große Einschränkungen mit sich bringt. Schätzungen zufolge sind in Österreich zirka eine Million Menschen davon betroffen. Nach einer Studie von Schultz S.E. (2003) zählt ...Weiterlesen ...
  • Chronic Pelvic Pain Syndrome
    Das Chronic Pelvic Pain Syndrome stellt zahlenmäßig und gesundheitsökonomisch ein erhebliches Problem dar. Obwohl mehrere Organe des kleinen Beckens beteiligt sein können, ist die Gynäkologie häufig die primäre Anlaufstelle.
    Als chronische Unterbauchschmerzen bezeichnet man quälende Schmerzzustände in der Region unterhalb ...Weiterlesen ...