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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
25.9.2018

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Österreichisches Screeningkonzept zum Vorbild nehmen

Bernd-Joachim Hackelöer et al. 25.9.2018

Mammografiescreening kann Leben retten – Sonografie ist dazu allerdings zwingend notwendig.

Editorial

Krebsvorsorge – ein Mythos?

Sepp Leodolter 25.9.2018

Während der Effekt von Präventivleistungen in der Frauenheilkunde in Bezug auf nicht-maligne Krankheitsbilder (Schwangerenvorsorge, Kontrazeption, Impfungen etc.) häufig unterschätzt wird, sind die Erwartungen unserer Patientinnen in Bezug auf die Prävention gynäkologisch-onkologischer Erkrankungen zumeist weitgehend unrealistisch.

Seite des BÖG

Harmoniebedürfnis und kognitive Dissonanz

Michael Elnekheli 25.9.2018

Woher nimmt der Arzt die Motivation, Patienten zu motivieren? Barrierefreiheit bei der ­Empathie gelingt nur durch entsprechende Rahmenbedingungen.

Podium

Das war der IUGA 2018

Heinz Kölbl et al. 25.9.2018

Nach dem ESGO-Jahreskongress 2017 war der Jahreskongress der IUGA 2018 (International Urogynecological Association) binnen kurzer Zeit der zweite große internationale gynäkologische Kongress auf Wiener Boden mit Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz Kölbl als Promotor im Hintergrund und an der Spitze des Veranstaltungskomitees. Im kommenden Oktober wird er als Local Chair des ESGE 2018 (European Society of...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Senologie im Zeichen der Radiologie

Alexandra Resch et al. 25.9.2018

Jedes Jahr versammelt die ÖGS die Fachdisziplinen der Senologie zu einem Update der aktuellen Entwicklungen bei Erkrankungen der Brust, zuvorderst Prävention, systemische und lokale Therapie des Mammakarzinoms. Schauplatz der Jahrestagung 2018 unter Kongresspräsidentin Univ.-Prof. Dr. Florentia Peintinger ist Graz. In den letzten beiden Jahren wurde die Arbeit der ÖGS durch die Radiologin und Strahlentherapeutin...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Fertilitätsprotektion bei Brustkrebs

Michael Hubalek 25.9.2018

Brustkrebs ist weltweit bei Frauen die häufigste maligne Erkrankung. Alleine in Österreich erkranken jährlich über 5.500 Frauen an einem Mammakarzinom. 15–25 % aller erkrankten Frauen befinden sich zum Zeitpunkt der Diagnose im gebärfähigen Alter. Aufgrund der sich verändernden Familienplanung im 21. Jahrhundert, haben viele dieser Frauen ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen, was unter anderem auf...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Kryotherapie – ein minimal invasiver Therapieansatz bei Mammakarzinom

Michael Fuchsjäger 25.9.2018

Über die letzten Jahrzehnte haben minimal invasive Therapieansätze in vielen Gebieten der Medizin Einzug gehalten. Auch in der Therapie des Mammakarzinoms steht nun dieser Paradigmenwechsel vor der Türe. Durch organisierte Brustkrebs-Früherkennungsprogramme werden einerseits immer mehr und kleinere, nicht-palpable Tumoren entdeckt. Minimal invasive Therapie bedarf andererseits keiner Vollnarkose und keines...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Update zur systemischen Therapie bei frühem HER2- positiven Mammakarzinom

Gabriel Rinnerthaler 25.9.2018

Etwa 20 % der Mammakarzinome weisen eine Überexpression des Protoonkogens HER2/neu auf. Bis zur Einführung von Trastuzumab waren HER2-positive Mammakarzinome mit einer schlechten Prognose assoziiert. Durch die Entwicklung zielgerichteter Therapien weisen diese Tumoren inzwischen eine äußerst gute Prognose auf und die Anti-HER2-Therapie stellt ein Paradebeispiel der zielgerichteten onkologischen Therapie dar....

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Prophylaktische Mastektomie: ausschließlich bei BRCA-Mutationen?

Rupert Koller et al. 25.9.2018

Prophylaktische oder – korrekter formuliert – risikoreduzierende Eingriffe an der weiblichen Brust sind spätestens seit Angelina Jolies Outing in der „New York Times“ im Mai 2013 ein nicht nur in Medizinerkreisen intensiv diskutiertes Thema. Einerseits lässt die zunehmende Erweiterung und Verfeinerung der genetischen Tests den Bedarf an derartigen Operationen spürbar ansteigen, andererseits wird der...

Focus: ÖGS-Jahrestagung 2018

Diagnostik zystischer und komplex-zystischer Läsionen

Panagiotis Kapetas 25.9.2018

Zysten sind die häufigste Pathologie der weiblichen Brust, bis zu einem Drittel aller Frauen zwischen 30 und 50 Jahren werden damit diagnostiziert. Klassifikation: Laut dem BI-RADS®-Lexikon werden zystische Brustläsionen in blande Zysten, komplizierte Zysten und komplex-zystische Läsionen unterteilt, während Konglomerate gebündelter Mikrozysten einen weiteren Spezialfall darstellen. Blande Zysten machen...

Gynäkologische Onkologie

ASCO Summary Days 2018 − Praxisrelevante Studien beim Mammakarzinom

Günther G. Steger 25.9.2018

Es wurden am heurigen ASCO-Meeting Daten präsentiert, die praxisrelevant sind und Anlass für weitere Diskussionen bieten. Das betrifft hauptsächlich die adjuvante Denosumab-Therapie, aber auch eine potenzielle Verkürzung der Therapiedauer mit Trastuzumab. Deklariertes Highlight als Late-breaking Abstract 1 war die TAILOR-x-Studie. Darüber hinaus sind Signale aus Phase-II-Studien mit neuen Substanzen beim...

Gynäkologische Onkologie

Bericht vom ASCO Annual Meeting 2018 − Neuigkeiten aus der gynäkologischen Onkologie

Stephan Polterauer 25.9.2018

Bevacizumab-Reinduktion in Kombination mit platinhältiger Kombinationschemotherapie im Rahmen der Therapie des Ovarialkarzinomspätrezidivs verlängert das PFS um 3 Monate. Neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von Interventionsdebulking ist einer primären Debulkingoperation bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom nicht überlegen. Die operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms sollte an...

 

Olaparib: Zulassung unab­hängig vom BRCA-Status

Gerhard Bogner et al. 25.9.2018

Die Einnahme von Olaparib (Lynparza®) als Tablettenformulierung bietet den Vorteil, dass anstelle von 2 x 8 Kapseln à 50 mg nur mehr 2 x 2 Tabletten à 150 mg pro Tag eingenommen werden müssen. Die überzeugenden Ergebnisse der Study 19 zur Überlegenheit von ­Olaparib vs. Placebo wurden nun durch die Phase-III-Studie SOLO-2 untermauert. AT-2006, 09/2018

Entgeltliche Einschaltung
Gynäkologische Onkologie

Bevacizumab am ASCO 2018 − Neue Studienergebnisse zur Antiangiogenese bei gynäkologischen Tumoren

Peter Lex 25.9.2018

Erster RCT zur Reinduktion von Bevacizumab nach Ovarialkarzinomrezidiv zeigt hochsignifikanten PFS-Vorteil. Die Entwicklung einer kontrollierbaren arteriellen Hypertonie ist kein Grund für einen Behandlungsabbruch von Bevacizumab, legt ein Korrelationsanalyse zum PFS nahe. Suche nach prädiktiven Biomarkern: Bevacizumab scheint besonders bei Ovarialkarzinom-Patientinnen mit proliferativem Subtyp vorteilhaft.

 

Erhaltungstherapie mit Niraparib bei Ovarialkarzinom-Rezidiv – Aktuelle Daten zur Erhaltungstherapie mit Niraparib

Peter Lex 25.9.2018

Wirksame und gut handhabbare Erhaltungstherapie beim platinsensitiven, rezidivierten Ovarialkarzinom ­ungeachtet des BRCA-Status.

Entgeltliche Einschaltung
AGO Austria

AGO-Nachwuchs initiativ: Koch-Know-how Kennenlernen

Christian Schauer 25.9.2018

Auf Anregung von jungen Gynäko-Onkologinnen aus Wien wurde für interessierte KollegInnen österreichweit der 1. AGO-Kochkurs in Graz abgehalten.

AGO Austria

Stellungnahme der AGO Österreich: Endoskopische Operation bei Zervixkarzinom

25.9.2018

In den letzten Jahren wurde in der opera­tiven Therapie des Zervixkarzinoms zu­nehmend die endoskopische bzw. roboterun­terstützte Operation angeboten. Retrospekti­ve Fallstudien ließen die endoskopische Ra­dikaloperation als sicher erscheinen. Bei der Jahrestagung der SGO 2018 wurden die Ergebnisse des LACC Trials präsentiert. 631 Patientinnen mit Zervixkarzinom FIGO IA mit Lymphgefäßeinbruch und IB...

AGO Austria

Stellungnahme der AGO Österreich: Anwendung von DeflaGyn® Vaginalgel bei auffälliger Zytologie der Portio

25.9.2018

Seit einigen Monaten wird mit dem Me­dizinprodukt DeflaGyn eine konservati­ve Therapie von auffälligem Pap-Befund (Pap III und Pap IIID) an der Portio beworben. Die Publikation, die den Nutzen von Defla­Gyn untersuchte, erfüllt nicht wissenschaft­liche, objektive Kriterien. Unter anderem wurde die Diagnose und Therapie der auf­fälligen Pap-Befunde nicht leitlinienkonform durchgeführt.  Die AGO Österreich...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Ultraschall, NIPT, invasive Abklärung – Konkurrenten oder optimale Partner?

Dieter Bettelheim 25.9.2018

Die individualisierte Risikoberechnung für Trisomie 21 anhand von Ultraschall- und Blutparametern (Combined Test) besitzt eine Sensitivität von maximal 95 % (Falsch-positiv-Rate 5 %). Die Untersuchung der zellfreien fetalen DNA aus dem Blut der Mutter (NIPT) mit einer ­Entdeckungsrate für Trisomie 21 von mehr als 99 % (Falsch-positiv-Rate unter 0,2 %) ist kein diagnostischer Test und bedarf einer Verifizierung...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Tabuthema postpartale Depression

Christine Weber 25.9.2018

Da GynäkologInnen einen besonderen Stellenwert in der Schwangerschaftsbetreuung einnehmen, bietet sich hierbei auch eine besondere Schnittstelle, um eine mögliche Depression der Schwangeren frühzeitig zu entdecken (z. B. „Edinburgh Postnatal Depression Scale“ als Screening-Tool). Unterversorgt: Laut einer Publikation hatten 20 % der Schwangeren in der gynäkologischen Praxis eine depressive Symptomatik,...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Beckenbodenregeneration und körperliches Training nach der Geburt

Lothar C. Fuith 25.9.2018

Das Angebot für körperliche Betätigung im Wochenbett ist groß und in puncto Qualität schwer überschaubar. Fast jede Klinik bietet neben Geburtsvorbereitungskursen auch Gruppentrainings für die postpartale Phase an. Im extramuralen Bereich gibt es angefangen von „Wochenbettgymnastik“ über „Rückbildungsgymnastik“ bis zu Yoga, Pilates und Kangaturnen verschiedenste Betätigungsmöglichkeiten. Vielfach...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Empathie und Proktologie

Max Wunderlich 25.9.2018

Funktionelle wie auch organische Probleme des Kontinenzorgans Anorektum führen die Betroffenen früher oder später in proktologische Ordinationen oder Ambulanzen. Da es sich bei Stuhlinkontinenz und Obstipation zumeist um weibliche Betroffene handelt, wird im Folgenden unter Verzicht auf das „Gendern“ das Wort „Patientinnen“ für beide Geschlechter verwendet. Proktologinnen und Proktologen gehören in der...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Minischlingen – mit weniger Gleiches erreichen?

Hermann Enzelsberger 25.9.2018

Urogenitale Beschwerden wie Stress-Harninkontinenz, Reizblase, Harnwegsinfekte, Brennen und Jucken im Intimbereich sowie Senkungszustände sind häufige Frauenleiden. Global gesehen stellt die Harninkontinenz der Frau nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein enormes persönliches Problem dar. In der Altersgruppe der 50- bis 70-jährigen Frauen zeigt sich eine Inzidenz von nahezu 30 %. Im Laufe ihres Lebens...

 



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