Rubrik: AGO Austria

  • Die AGO-Preise 2019

    Auch bei der diesjährigen AGO-Jahrestagung im in Salzburg waren die Vergabe einer Reihe von Forschungsförderungspreisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und vor allem die Verleihung des international renommierten Wertheim-Preises Highlights des Kongressprogramms.

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  • Nachlese zur AGO-Jahrestagung: Neuwahl des AGO-Vorstandsmit Präsidentenwechsel

    Im Rahmen der Jahrestagung 2019 der AGO in Salzburg erfolgte statutengemäß die Neuwahl des AGO-Vorstands für die nächsten 3 Jahre.

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  • XXVIII. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich: „Krebs bei der Frau“ 2019

    Ein konzentriertes Update zu allen aktuellen Entwicklungen, neuesten Leitlinien und Zukunftsperspektiven – die alljährlich im Congress Salzburg stattfindende AGO-Jahrestagung ist der wichtigste nationale Termin für gynäkoonkologische Fortbildung und inkludiert auch ein ganztägiges Fortbildungsseminar für das onkologische Pflegepersonal.

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Radiochemotherapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms

    Trotz gynäkologischer Vorsorge bleibt das Zervixkarzinom mit einer Inzidenz von dzt. 8,5/100.000 Frauen in Österreich1 eine schwerwiegende und optimalerweise interdisziplinär zu behandelnde Erkrankung. Die Stadieneinteilung erfolgt zumeist nach FIGO, wobei seit dem FIGO Cancer Report 2018 auch bildgebende und pathologische Befunde…

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Lymphknoten-Management des frühen, kleinen Zervixkarzinoms

    Das Konzept des Sentinel-Lymphknoten-(SLN)-Mappings wird zunehmend anstelle der systematischen pelvinen Lymphknoten-Dissektion (PLND) als Standardmanagement des frühen, kleinen Zervixkarzinoms (FIGO-Stadien IA1 mit Lymphgefäßeinbrüchen, IA2, IB1 und IIA1) angesehen.

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  • Ovarialkarzinom: PARPi-Erhaltungstherapie in der Front-Line
    Wrap-up Sitzung „Welche praxisverändernden Entwicklungen gibt es?“

    Nach wie vor wird das epitheliale Ovarialkarzinom überwiegend in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Das erklärt die hohe Mortalität dieser Tumorentität trotz großer Anstrengungen in Diagnostik und Therapie.

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Prophylaktische Operationen von Brust und Eierstock: wann, wie, bei wem?

    Spätestens seit Angelina Jolie ist die prophylaktische oder besser gesagt risikoreduzierende bilaterale Mastektomie kein Tabuthema mehr. Wir befinden uns in einer Zeit, in der die genetische Beratung aufgrund der Einführung der Mulitgenpanele immer komplexer geworden ist und wir zusätzlich mit einem Trend aus den USA zu mehr Mastektomien konfrontiert sind.

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Das Sentinel-Lymphknoten-Konzept beim Endometriumkarzinom

    Die laparoskopische Chirurgie gilt beim frühen Endometriumkarzinom heute als Standardvorgehen.

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Endometriose und Malignome

    Die Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen von Frauen im gebärfähigen Alter. In der Literatur geht man in Deutschland von 40.000 Neuerkrankungen jährlich aus. Aus pathologischer Sicht ist die Endometriose eine benigne Erkrankung, sie weist jedoch auch Charakteristika auf, die…

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  • JAHRESTAGUNG 2019 | Qualitätssicherung in der gynäkologischen Onkologie – quo vadis?
    Flächendeckende Datenerhebung in Österreich nötig

    In der Medizin ist Qualitätssicherung unumgänglich und weit etabliert. Umfang, Ausführung und Konsequenzen sind jedoch sehr unterschiedlich.

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  • Mitteilung der AGO Studienzentrale zu derzeit laufenden und geplanten gynäkoonkologischen Studien in Österreich − Bringen Sie Ihre Patientinnen in unsere Studien ein!

    Die Teilnahme an Therapiestudien wird von nationalen und internationalen Gruppen empfohlen. Derzeit wird in Österreich eine Reihe hochwertiger Studien zur Behandlung von Frauen mit bösartigen gynäkologischen ­Erkrankungen angeboten.

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  • AGO-Nachwuchs initiativ: Koch-Know-how Kennenlernen

    Auf Anregung von jungen Gynäko-Onkologinnen aus Wien wurde für interessierte KollegInnen österreichweit der 1. AGO-Kochkurs in Graz abgehalten.

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  • Stellungnahme der AGO Österreich: Endoskopische Operation bei Zervixkarzinom

    In den letzten Jahren wurde in der opera­tiven Therapie des Zervixkarzinoms zu­nehmend die endoskopische bzw. roboterun­terstützte Operation angeboten. Retrospekti­ve Fallstudien ließen die endoskopische Ra­dikaloperation als sicher erscheinen. Bei der Jahrestagung der SGO 2018 wurden die Ergebnisse des LACC Trials präsentiert….

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  • Stellungnahme der AGO Österreich: Anwendung von DeflaGyn® Vaginalgel bei auffälliger Zytologie der Portio

    Seit einigen Monaten wird mit dem Me­dizinprodukt DeflaGyn eine konservati­ve Therapie von auffälligem Pap-Befund (Pap III und Pap IIID) an der Portio beworben. Die Publikation, die den Nutzen von Defla­Gyn untersuchte, erfüllt nicht wissenschaft­liche, objektive Kriterien. Unter anderem wurde die…

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  • Nachlese zur AGO-Jahrestagung − Die AGO-Preise 2018

    Die AGO-Jahrestagung in Salzburg ist alljährlich auch Schauplatz für die Verleihung einer Reihe von Forschungsförderungspreisen. Besonders freuen durfte sich heuer die Medizinische Universität Wien: Sämtliche Auszeichnungen gingen an junge Forscherinnen der Gynecologic Cancer Unit des Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC-GCU).

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  • Chlamydien und HPV-assoziierte Läsionen − Hinweise auf eine Karzinomrisiko-erhöhende Interaktion mit HPV

    Unerkannt und unbehandelt kann eine chronische Chlamydien-Infektion bis hin zur Infertilität führen – eine einfache antibiotische Therapie ist verfügbar.

    Chlamydien könnten durch Interaktion mit HPV zur Pathogenese des Zervixkarzinoms und dessen Vorstufen beitragen – erhöhte Prävalenz bei Patientinnen mit geplanter Konisation.

    Bereits in vielen anderen Ländern Empfehlungen für ein allgemeines bzw. risikoadaptiertes Screening für Frauen unter 25 bzw. 30 Jahren.

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  • Studiendaten legen es nahe: Ärztinnen operieren vermutlich besser als Ärzte

    Ein Studie zeigte, dass bei Patienten, die durch Ärztinnen operiert wurden, die Mortalitätsrate signifikant und die Komplikationsrate bzw. Wiederaufnahmerate tendenziell geringer war als bei Patienten, die durch männliche Ärzte operiert wurden.

    Als mögliche Ursachen identifiziert: höhere Motivation, striktere Leitlinientreue, weniger Risikobereitschaft, höhere psychosoziale Kompetenz der weiblichen Kolleginnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen.

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  • Nachlese zu Symposium „Gynäkologie und Geburtshilfe 2022“ am Ordensklinikum Barmherzige Schwestern Linz

    Personalisierte Tumortherapie auf Basis von Biomarkern (Genomics, Proteomics, Metabolomics), Liquid Biopsy zum Standard.

    HPV-Tests als primäre Früherkennungsstrategie beim Zervixkarzinom.

    Personalisierte Geburtshilfe: Schwangerschaftsrisiko-Stratifizierung anhand von kindlichem und mütterlichem Erbgut.

    Neue Verhütungstechniken: Pille als Kaugummi bzw. Spray, implantierbare Mikrochips zur steuerbaren Hormonfreisetzung.

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  • Stellungnahme zur HPV-Impfung und HPV-Testung

    Durch Catch-up-Impfungen bei Erwachsenen kann die Effektivität des HPV-Schulimpfprogramms deutlich verbessert werden.

    Bei Frauen über 30 ist die primäre HPV-Testung zur Sekundärprävention effektiver und ­sicherer als der Einsatz der Zytologie im Screening.

    Die Zytologie als Triage- und diagnostischer Test wird weiter eine wichtige Rolle spielen.

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  • Nachwuchsförderung in der AGO

    Veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Klinik, aber auch veränderte Lifestyle-Konzepte bei den angehenden ÄrztInnen nähren in vielen medizinischen Fachgesellschaften die Sorge um ausreichenden wissenschaftlichen Nachwuchs. Wir befragten OA Dr. Christian Schauer, Barmherzige Brüder Graz, zur Situation in der österreichischen Gynäkoonkologie aus Sicht der AGO.

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  • Die AGO-Preise 2017 − Nachlese zur AGO-Jahrestagung 2017, 27.–29. April, Salzburg

    Einen alljährlich wiederkehrenden Kongresshöhepunkt der AGO-Jahrestagung in Salzburg stellt die Vergabe einer Reihe von Forschungsförderungspreisen und vor allem des international renommierten Wertheim-Preises dar.

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  • Frühjahrssymposium „Gynäkologische Chirurgie 2017“, Linz: Fragen zur gynäkologischen Chirurgie – so antworten Experten

    Das Karl Landsteiner Institut für gynäkologische Chirurgie veranstaltete am 3. 3. 2017 ein Expertenmeeting in Linz zum Thema Gynäkologische Chirurgie (www.gyn-chir.at). Auf viele alltägliche klinische Problemstellungen, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert wurden, gibt es jedoch keine klaren evidenzbasierten Antworten….

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  • Diagnostische Laparoskopie zur Patientinnenselektion bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom − Welche Patientinnen können resttumorfrei operiert werden?

    Resttumorfreiheit nach Erstoperation als wichtigster positiver Prognoseparameter bei ­fortgeschrittenem Ovarialkarzinom.

    Durch Patientinnenselektion per laparoskopiam könnte man abgebrochene Laparotomien bzw. versuchte Debulking-Operationen mit großem Resttumor verhindern, die lediglich Nachteile bieten.

    Neue Studie zeigt signifikanten Vorteil durch diagnostische Laparoskopie vs. sofortige Laparotomie zum Ausschluss von „nutzlose Laparotomien“ (verbleibender Tumorrest).

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  • Enhanced Recovery After Surgery (ERAS) – Präoperative Anämie

    Labor zur Anämieabklärung bei Indikationsstellung zur Operation: Blutbild mit Ferritin, ­Transferrinsättigung, Vitamin B12, Folsäure und HbA1c.

    Präoperative Eisensubstitution zum Anämieausgleich sollte aufgrund des Zeitfaktores ­unbedingt intravenös erfolgen.

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  • Prävention von Bauchwanddefekten nach medianen Laparotomien

    Nach einer medianen Laparotomie liegt die durchschnittliche Narbenbruchrate bei knapp 13 %.

    Signifikanter Einfluss der angewandte Nahttechnik sowie des verwendeten Nahtmaterials beim Bauchwandverschluss auf die Narbenbruchrate.

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  • Aktuelle AGO-Studien
  • News zur gynäkologischen Chirurgie und Onkologie

    Mit Beiträgen von: Lukas Hefler, Gynäkologisches Tumorzentrum, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz

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  • Nachlese zur AGO-Jubiläumstagung 2016 – Die AGO-Preise 2016

    Die 25. AGO-Jubiläumstagung feierte die fulminante Entwicklung einer kleinen Arbeitsgemeinschaft in Österreich hin zu der international vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe. ­Einen alljährlich wiederkehrenden Kongresshöhepunkt stellt die Vergabe einer Reihe von Forschungsförderungspreisen dar.

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  • 15 Jahre interaktives AGO-Seminar Pöllauberg

    Fortbildungsziel der traditionell im Jahresrhythmus stattfindenden Veranstaltungen: Sicherheit im ­Umgang mit der Systemtherapie (d. h. Chemotherapie, Anti­hormontherapie und Immun­therapie) zu vermitteln.

    Seit 2 Jahren neue Veranstaltungsstruktur mit interaktiver ­Diskussion von Fallbeispielen zur ­Erarbeitung strukturierter ­Entscheidungshilfen, um die Interessen der eigenen gynäkologisch-­onkologischen Patientinnen in den klinischen Tumorboards ­effizienter und wissenschaftlich fundierter als bisher vertreten können.

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  • „Surgical Site Infections“ vorbeugen

    „Bundle“-Interventionen zeigten gute Wirkungen in der Reduktion von Surgical Site ­Infections (SSI) in einer ganzen Reihe von unterschiedlichen chirurgischen Eingriffen.

    Die Datenlage für die Gynäkoonkologie ist sehr gut, auf jeden Fall scheint eine Umsetzung empfehlenswert.

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  • News der Gynäkoonkologie − Auswahl rezenter Fachpublikationen

    Sicherheit von Ovarerhalt bei Endometriumkarzinom: Insgesamt wurden in der Studie 15.648 Frauen < 50 Jahren mit FIGO-I-Endometriumkarzinom untersucht: 1.121 (7,2 %) wurden mit Ovarerhalt, 14.527 (92,8 %) mit bilateraler Adnexektomie operiert. Die Rate an Organerhalt änderte sich nicht über die Zeit….

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  • Qualitätsgesicherte Behandlung des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms – Premiere: ESGO-Empfehlungen zu Qualitätsindikatoren und Mindestfallzahlen

    ESGO-Liste mit 10 Qualitätsindikatoren für Therapiezentren nach aufwändigem Konsensusprozess mit österreichischer Beteiligung.

    Die Empfehlungen spiegeln die Evidenz, dass die Teilnahme an klinischen Studien und eine hohe Fallzahl Surrogatparameter für eine bessere Expertise sind.

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  • Neues Qualitätssicherungsprogramm deutscher und österreichischer Fachgesellschaften – Zertifizierte gynäkologische Dysplasie-Sprechstunden/-Einheiten

    Mit einem neuen Zertifizierungsprogramm wird erstmals auch der Bereich ­Früherkennung in die Qualitätssicherung der onkologischen Versorgung einbezogen.

    Für die Zertifizierung entweder als Dysplasie-Sprechstunde oder als Dysplasie-Einheit müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden (duales System).

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  • Sentinel-Lymphknotentechnik beim Zervix- und Endometriumkarzinom – Neue Markierungstechnik mit Fluoreszenzfarbstoff Indocyaningrün (ICG)

    Datenlage zur Sentinel-Technik beim Zervix- und Endometriumkarzinom in den letzten Jahren deutlich verbessert, ebenso Markierungstechnik stark gewandelt.

    Indocyaningrün-Färbung (ICG) erleichtert es, den „richtigen“ Lymphknoten zu entfernen und die Radikalität der Lymphonodektomie zu reduzieren – erste Erfahrung mit Zervixkarzinompatientin.

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  • Perioperative Musiktherapie

    Angst vor chirurgischen Eingriffen ist nicht nur psychisch belastend, sondern hat auch negative physiologische Effekte, die den Therapieerfolg beeinträchtigen können.

    Musikmedizin als „Komplementärmodalität“ kann präoperative Angst sicher, effektiv, ­zeiteffizient und billig reduzieren.

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  • Start des TOP-Trials am KH der Barmherzigen Schwestern Linz − Muss man den Port-a-Cath spülen?

    Zur Herstellerempfehlung der 4-wöchentlichen, die PatientInnen belastenden Spülung eines nicht in Verwendung stehende implantierten Portkatheters (PAC) existieren kaum unterstützende Daten.

    Ziel des TOP-Trials am KBS Linz: Standards für Spülungsintervalle zu generieren, die die Funktion des PAC nicht beeinträchtigen, weniger PAC-bezogene Infektionen hervorrufen und die Belastung für die PatientInnen reduzieren.

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  • Cochrane-Review: Welcher Hysterektomie-Zugang bei benigner Indikation?

    Vaginale Hysterektomie (VH) als beste und sicherste Operationstechnik, da sie eine ­schnellere Rückkehr zu normaler Aktivität ermöglicht.

    In den seltenen Fällen, bei denen eine VH nicht möglich ist: Laparoskopie im Vorteil vs. Laparotomie.

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  • Qualitätssicherung und Transparenz – Geburtshilfe vs. Chirurgie und Onkologie

    Geburtenregister als Vorbild der Qualitätssicherung, Transparenz muss ausgebaut werden.

    Qualitätssicherung und Transparenz in der gynäkologischen Chirurgie und Onkologie noch in den Kinderschuhen – OnkoZert als derzeit „best available“ Instrument.

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  • Ovarialkarzinom-Rezidiv – welche Therapieoption wann und warum?

    Gynäko-onkologisches Frühjahrs-Symposium:

    Charakteristika des Ovarialkarzinoms: primär hohe Chemosensitivität, jedoch hohe ­Rezidivierungsrate, Neoangiogenese als wichtiger Faktor der Tumorprogression, fast die Hälfte der Karzinome mit Störung der homologen Rekombination (20 % BRCA-mutiert). Allen ­Patientinnen mit epithelialem OC wird eine genetische Beratung empfohlen.

    Medikamente für die unterschiedlichen Rezidivzeitpunkte: zu den klassischen platin-basierten ­Chemotherapie-Kombinationen mit Gemcitabine, pegyliertem liposomalem Doxorubicin und Paclitaxel sind nun auch der Angiogenesehemmer Bevacizumab, PARP-Inhibitoren und Trabectedin zugelassen.

    Weil das Rezidiv nach wie vor inkurabel ist, besteht ein besonderer Fokus auf der Palliation ­krebsbezogener Symptome und Optimierung der Lebensqualität, besonders bei Platinsresistenz mit infauster Prognose.

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  • Die AGO-Preise 2015

    Die AGO setzt mit hoch dotierten Preisen, die alljährlich bei der Jahrestagung überreicht werden, wichtige Akzente zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Auch der international renommierte Wertheim-Preis der AGO Austria wird im Rahmen der Jahrestagung verliehen.

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  • Genetische Beratung beim „nicht-muzinösen“ Ovarialkarzinom als obligatorischer Teil des Therapiekonzepts

    Wichtige Erkenntnisse: bei nicht-muzinösem Ovarialkarzinom in etwa 15 % Keimbahn­mutationen im BRCA1- oder BRCA-2-Gen.

    Aufgrund der vielfältigen Folgen einer erkannten Mutation – prophylaktische Op, Therapie- und Nachsorge-Modifikation, „Family outreach“ etc. – sollte jeder Patientin mit nicht-muzinösem ­Ovarialkarzinom eine genetische Beratung angeboten werden.

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  • Laparoskopische, „Nerve-sparing“ radikale Hysterektomie (NSRH) – Alternative in der Chirurgie des kleinen Zervixkarzinoms

    Problem der Zervixchirurgie: mögliche höhere Rezidivrate bei Zurücknahme der Radikalität, höhere Komplikationen bei radikalem Vorgehen besonders mittels Laparotomie.

    Valider Kompromiss durch laparoskopische Technik der nervenschonenden radikalen ­Hysterektomie.

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  • Die Hysterektomie beim „großen“ Uterus

    Der vaginale Hysterektomie-Zugangsweg ist mit der geringsten Morbidität verbunden.

    Wählt man den laparoskopischen Zugang, ist ein Morcellement nicht vermeidbar.

    Kann der Uterus abgesetzt werden und dann mittels Pfannenstiel-Laparotomie geborgen ­werden, so hat man der Patientin zumindest eine Längsschnitt-Laparotomie erspart.

    Ureterverletzungen sind die häufigste Komplikation der Hysterektomie, die Mehrheit wird erst ­postoperativ erkannt.

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  • Symposium „Ovarialkarzinom-Rezidiv“

    Themen des gynäko-onkologischen Frühjahrs-Symposions zum Ovarialkarzinomrezidiv am KH BHS Linz: von Best Palliative Care bei Patientinnen mit Progression unter First-Line-Therapie bis hin zur Re-Operation mit einer zweiten „adjuvanten“ Chemotherapie; medikamentöse Therapieoptionen für die unterschiedlichen Rezidivzeitpunkte.

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  • Schilddrüsenerkrankungen und Schwangerschaft

    Schilddrüsendiagnostik Teil der Infertilitätsabklärung bei unerfülltem Kinderwunsch.

    Frauen unter Substitutionstherapie: Schilddrüsenhormondosis muss in der Frühschwangerschaft meist erhöht werden.

    Schwangerschaftseinfluss auf zugrunde liegenden Autoimmunerkrankungen: während einer ­Schwangerschaft meist Besserung, danach oft Verschlechterung bzw. Neumanifestation.

    Jod sollte in der Schwangerschaft meist substituiert werden, allerdings können Autoimmun­erkrankungen der Schilddrüse durch größere Jodmengen verschlechtert werden.

    In der Schwangerschaft immer die freien Hormone fT4 (und fT3) bestimmen.

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  • Hysteroskopie-Technik: Einsatz von Distensionsmedien

    Nachlese: Hysteroskopieworkshop, KH der Barmherzigen Schwestern Linz, 24. 10. 2014

    Die Komplikationsrate der operativen HSK ist gering, steigt jedoch mit dem Schwierigkeitsgrad der Operation und der Resektionsdauer stark an.

    Bipolare Resektion verhindert zwar über die Verwendung isotoner Lösungen die lebensgefährliche Hyponatriämie, dennoch können auch isotone Lösungen zu lebensbedrohlichen Überwässerungen führen.

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  • Rechtfertigt die mögliche Tumorzell-Spillage „blinde“ Kürettagen? − Die Hysteroskopie zur Beurteilung von Endometriumpathologien

    Die Frage der Tumorzellverschleppung bei der Durchführung einer diagnostischen Hysteroskopie (HSK) ist eine nach wie vor heiß diskutierte Frage.

    Eine alleinige Kürettage ohne vorhergehende HSK „übersieht“ jedoch in einem hohen Prozentsatz intrauterine Pathologien und muss als obsolet angesehen werden.

    Eine alleinige HSK kann aufgrund des hohen negativen Vorhersagewertes von 98 % angedacht werden.

    Ein ebenfalls in den letzten Jahren heiß diskutiertes Thema in der Behandlung des Endometriumkarzinoms ist der Stellenwert der Spülzytologie.

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  • Routinemäßige Tubektomie bei jeder Hysterektomie als Standard?

    Die opportunistische Salpingektomie (Entfernung der Tuben bei einem chirurgischen Eingriff aus anderer Indikation) wir als Präventionsmöglichkeit im Nicht-Hochrisiko-Kollektiv für das Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinom diskutiert.

    Derzeit gibt es indirekte Hinweise auf einen potenziellen Nutzen.

    Präoperativ sollen Patientinnen auf die Option opportunistische Salpingektomie hingewiesen werden.

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  • Sollte eine bilaterale Tubektomie zukünftig die Tubenligatur ersetzen?

    Sowohl die Tubektomie als auch die Tubenligatur werden als irreversible Kontrazeptions­methoden bei sicher abgeschlossener Familienplanung eingesetzt.

    Die bilaterale Tubektomie gilt als effektivste Form der Tubensterilisation. Postoperative Komplikationen wie Hydrosalpinx, Tubargravidität und Adnexitis treten praktisch nie auf.

    In einer epidemiologischen Studie wurde durch eine bilaterale Tubektomie eine Risikoreduktion für ­serös-papilläre Ovarial- oder Tubenkarzinomen um bis zu 60 % gezeigt.

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  • Prophylaktische Adnexektomie im Risikokollektiv – Ist eine nicht-direktive Beratung „zynisch“ ?

    Eine nicht-direktive Beratung zur prophylaktische Adnexektomie im Risikokollektiv ist nicht ­„zynisch“, da der Gesetzgeber eine nicht-direktive Beratung explizit festgelegt hat.

    Aber: Die Datenlage für eine risikoreduzierende Adnexektomie (rrBSO) ist erdrückend gut (Reduktion der Gesamtmortalität), das Risiko des Eingriffs niedrig.

    Die Rate aller Patientinnen, die sich einer rrBSO unterziehen, ist in Österreich im internationalen Vergleich niedrig. Der Patientin müssen die ­vorliegenden Daten und die Tragweite einer Ovarialkarzinomerkrankung kommuniziert werden, um dann eine informierte Entscheidung treffen zu können.

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  • Einleitung

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Im Namen der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie Österreich (AGO-Austria) ist es mir im Namen des gesamten Vorstandes eine Freude, Ihnen unsere „Partnerschaft“ mit GYN-AKTIV bekanntzugeben. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Ihnen allen die Aktivitäten der…

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  • Forschungsförderung und Lebenswerk: die Preisträger der AGO-Tagung 2014

    International anerkannte Referenten der 23. wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO), die vom 8. bis 10. Mai im Kongresshaus Salzburg stattfand, diskutierten neueste Forschungsergebnisse und State-of-the-Art-Therapien in der gynäkologischen Onkologie. Mit mehr als 500 Teilnehmern war der…

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  • Die Rolle der hyperthermen intra­peritonealen Chemotherapie (HIPEC)

    Rationale der HIPEC: Verstärkung der Zytotoxizität und eine Erhöhung der Eindringtiefe des Chemotherapeutikums in peritoneale Tumorzellen durch Hyperthermie.

    Ausgesprochen dünne Datenlage zum Einsatz beim Ovarialkarzinom (retrospektive ­Analysen oder kleine Phase-I/II-Studien).

    Zur Klärung vieler offener Fragen werden derzeit Phase-III-Studien durchgeführt (HORSE, CHIPOR, ­CHORINE).

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  • Ist die Endometriose eine Präkanzerose?

    Ergebnisse einer großen Studie legen ein erhöhtes Risiko für ein invasives Ovarialkarzinom, vor allem dem klarzelligem bzw. endometroiden (EAOC) gefolgt vom „low grade“ serösem Subtyp, jedoch nicht für Borderline-Tumoren nahe.

    Verschiedene Pathomechanismen werden diskutiert: u. a. genotoxische Veränderungen durch eisen­induzierten oxidativen Stress (Ansammlung von Blut in Endometriomen) in endometrialen Implants.

    Patientinnen mit EAOC scheinen eine bessere Prognose (Gesamtüberleben) aufzuweisen als bei Ovarialkarzinom ohne Endometrioseanamnese.

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