GA 02|2019

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

Seite des BÖG

  • Impfen − Verantwortung oder Verpflichtung?

    Die Wiener und nun auch die Österreichische Ärztekammer fordern österreichweit eine an die Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes bzw. der Familienbeihilfe gekoppelte Impfpflicht für Minderjährige bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, und zwar alle im Gratisimpfprogramm vorgesehenen Impfungen betreffend.

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AGO Austria

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Schwangerschaftsmonitoring − Ultraschall und Frühgeburt

    Die Midtrimester-Ultraschallzervixmessung verbunden mit der vaginalen Progesterongabe stellt heute die wichtigste Prävention der Frühgeburten dar.

    Weitere Ultraschalldiagnosen, die Einfluss auf Frühgeburten haben, sind die Darstellung von Vasa praevia, risikoreichen Mehrlingsschwangerschaften, Plazentainsuffizienzen und Fehlbildungen.

    Ultraschalldiagnostik dient in manchen Fällen dazu, Frühgeburten zu indizieren, um schwere fetale oder mütterliche Schäden zu verhindern.

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  • Österreichischer Verhütungsreport 2019

    Weiterer Rückgang bei hochwirksamen Verhütungsmitteln und eine völlig falsche, viel zu geringe Einschätzung der natürlichen Fruchtbarkeit.Die hohen Initialkosten für die wirksamen Verhütungsmethoden sind oftmals eine ­unüberwindbare Hürde und ein wesentlicher Grund für die schlechtere Verhütung, besonders bei Frauen mit ­Migrationshintergrund.Schlechte Verhütung führt nicht zu mehr Geburten, sondern nur zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen.

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  • Mikrobiom und Fertilität − Kann probiotische Therapie die Ergebnisse der IVF verbessern?

    Etwa jedes 6. Paar in Österreich hat einen unerfüllten Kinderwunsch, wobei die Ursachen hierfür noch in der Diskussion stehen.

    Rezente Forschungsarbeiten in der gynäkologischen Medizin fokussieren heute auf den Einfluss des vaginalen und des endometrialen Mikrobioms auf die Fruchtbarkeit der Frau und darüber ­hinaus auf die Erfolgsquote einer In-vitro-Fertilisation (IVF).

    Einen vielversprechenden Ansatz in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches stellt eine positive Veränderung des Vaginalmikrobioms durch den Einsatz von speziell ausgewählten, medizinisch relevanten Probiotika dar.

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  • Online-Umfrage zur Facharztausbildung in Gynäkologie und Geburtshilfe − Was wünschen sich die AssistentInnen von ihrer Ausbildung?

    Die knappe Mehrheit (51,2 %) der Antwortenden hält es für begrüßenswert, eine chirurgische von einer nicht-chirurgischen Ausbildung zu differenzieren.

    Mehr als die Hälfte aller AssistentInnen hält es für nicht vertretbar, dass AssistentInnen, die nach der Ausbildung planen, in die Ordination zu gehen, größere Operationen durchführen.

    Die operative Gynäkologie ist mit großem Abstand das Wichtigste im Wunschprofil der AssistentInnen für die Bewerbung an einer Abteilung.

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Junge Gyn

Frauengesundheit

  • Regenerative Medizin − Thrombozytenplasmatherapie und Frauengesundheit

    Durch die regenerative Wirkung des Thrombozytenplasmas, kurz PRP (Platelet-rich Plasma), ergeben sich vielversprechende Behandlungsmöglichkeiten in der Reproduktionsmedizin. So kann PRP im Falle von reduzierter ovarieller Reserve die Eierstockfunktion verbessern bzw. bei Schädigung des Endometriums bis hin zum Asherman-Syndrom den Schleimhautaufbau verbessern.

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Kinder- & Jugendgynäkologie

  • Lichen sclerosus im Kindesalter

    Lichen sclerosus ist eine chronisch rezidivierende Erkrankung, die auch im Kindesalter auftreten kann.

    Typischerweise finden sich die Läsionen in ­einer 8er-Form im Bereich der Anogenital­region mit weißlichen porzellanartigen Plaques.

    Durch das mangelnde Bewusstsein und das vielfältige klinische Erscheinungsbild wird die Diagnose oft erst 1 bis 2 Jahre nach Erstmanifestation gestellt.

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