GA 02|2021

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Im Windschatten der COVID-19-Impfkampagne

    Impfskepsis aufgrund von Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit COVID-19-Impfungen bedroht den Erfolg der Impfprogramme. Von den gegensteuernden Aufklärungskampagnen könnte auch die HPV-Durchimpfungsrate in ­Österreich profitieren.

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Editorial

  • Rolling Review für COVID-19-Impfstoffe

    Erstmals in der jüngeren Geschichte sehen wir uns mit einer weltweiten Pandemie konfrontiert, über 2,8 Mio. Menschen sind bereits an einer COVID-19-Infektion verstorben. Dies hat zu beispiellosen Anstrengungen in Bezug auf die Entwicklung von Impfstoffen geführt, innerhalb von nur einem Jahr nach Ausbruch der Pandemie sind nun bereits mehrere wirksame und sichere Impfstoffe zugelassen.

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Seite des BÖG

Gynäkologische Onkologie

  • Hochwertige virtuelle Weiterbildung zu „Krebs bei der Frau“ 2021

    Nach der Corona-Pandemie-bedingten Absage der AGO-Jahrestagung im letzten Jahr fand die AGO-Tagung ­heuer rein virtuell statt. Trotz der damit zwangsläufig verbundenen organisatorischen Kompromisse – so mussten u. a. die Tagung für das Pflegepersonal und der Seminartag abgesagt werden – war uneingeschränkt für qualitativ hochwertige Weiterbildung in gynäkologischer Onkologie durch ­nationale und internationale ExpertInnen ­gesorgt, sagt AGO-Präsident Dr. Christian Schauer im Interview.

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  • Ovarialkarzinom: perioperatives Management und ERAS

    Mit ERAS (Enhanced Recovery After Surgery) hat ein Paradigmenwechsel im perioperativen ­Management stattgefunden, um perioperative Komplikationen und Morbidität zu senken.

    Paradigmenbrüche wie das Abgehen von präoperativer Nüchternheit oder der oralen ­Darmvorbereitung wurden inzwischen durch mehr als 20 Maßnahmen erweitert.

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  • Update 2021 – „Game Changer“ in der Therapie des Ovarialkarzinoms

    Die Rezidivoperation bei ausgewählten Patientinnen in entsprechend ausgebildeten Zentren kann das Gesamtüberleben verbessern.

    PARP-Inhibitoren sind als Erhaltungstherapie in der Rezidivsituation imstande, nicht nur das progressionsfreie (PFS), sondern auch das Gesamtüberleben zu verbessern, haben auch in der Erstlinientherapie zu einer ­dramatischen Verbesserung des PFS geführt, und es besteht Potenzial für den Einsatz in ­therapeutischer ­Indikation.

    Checkpoint-Inhibitoren haben beim Ovarialkarzinom bisher leider enttäuscht.

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  • Genetisch bedingtes Mammakarzinom – Medikamentöse versus chirurgische Prävention in der Hochrisikosituation

    Derzeit 2 Säulen in der Betreuung von Hochrisikopatientinnen: Hochrisiko-Früherkennungsprogramm und risikoreduzierende Operationen.

    Das Lebenszeitrisiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken, wird durch eine ­risikoreduzierende Mastektomie auf 5–10 % reduziert.

    Nach Eintreffen der Ergebnisse der BRCA-P-Studie hoffentlich eine 3. Säule: Chemoprävention mit ­Denosumab.

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  • Fallbericht: fortgeschrittenes Ovarialkarzinom mit BRCA-Mutation

    45-jährige Patientin mit fortgeschrittenem high-grade ­serösem Ovarialkarzinom

    Anamnese:
    2012: duktales Mammakarzinom NOS G2 rechts, pT3 pN0 L0 V0 M0 R0, triple-negativ; Z. n. Mastektomie und Axilladissektion, adjuvante RT und CHT.
    2018: seröses Adenokarzinom beider Ovarien, pT3c pN1b Grad ...Weiterlesen ...
  • Ein Auszug offener Mammastudien in Österreich

    Immer wieder stellt sich, vor allem unter Patientinnen, die Frage, ob die Teilnahme an klinischen Studien sinnvoll ist oder ob dies nicht nur zum Nutzen diverser Pharmafirmen ist. Doch ganz das Gegenteil ist der Fall.

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  • PD-1-Inhibitor beim Zervixkarzinom

    Aktuell können Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervixkarzinom im Primärsetting im ­Rahmen der ENGOT-cx11-Studie eine Therapie in Kombination mit einem Immuncheckpoint-Inhibitor erhalten.

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  • St. Gallen Breast Cancer Conference 2021: Die Highlights und wichtigsten Neuerungen

    Lokaltherapeutisch geht der Trend in Richtung reduzierter Chirurgieausmaße auch bei der Axilla, strahlentherapeutisch in Richtung Hypofraktionierung und Reduktion der Bestrahlungstage.

    Mehrere neue Therapieoptionen finden Eingang in den Therapiealgorithmus und bedingen seine Verfeinerung. Bei Hochrisikopatientinnen wird ein früher Therapiebeginn empfohlen.

    Auch bei Oligometastasierung soll ein kuratives Konzept – sowohl systemisch als auch lokal – verfolgt werden.

    Unmet challenges betreffen nach wie vor v. a. die triple-negative, aber auch die HER2-positive und die Hormonrezeptor-positive „high risk“ Erkrankung.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Zukunft der operativen Gynäkologie

    Durch veränderte Indikationsstellungen mit einer verstärkten Hinwendung zur konservativen Therapie vs. operativer Therapie ist es auch zu einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen gekommen.

    Der Sieger in der gynäkologischen Chirurgie wird jener sein, der sowohl endoskopische als auch vaginale Techniken beherrscht.

    Wir werden die in der derzeitigen Ausbildung geforderten Fallzahlen weder leisten noch anbieten ­können, die Ausbildung ist überladen und muss vereinfacht werden.

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  • Eisenmangel und Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft

    Der Eisenmangel entsteht bei einem Ungleichgewicht zwischen Eisenaufnahme und -bedarf bzw. übermäßigem Verlust.

    Eisenmangel ist einfach zu diagnostizieren.

    Eisen-Carboxymaltose intravenös ist effizient und sicher zur Behandlung des Eisenmangels und der Eisenmangelanämie.

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  • Vaginaler Erbium-YAG-Laser beim urogenitalen Menopausensyndrom

    Mit dem nicht-ablativen vaginalen Erbium-YAG-Laser (VEL) wird durch die Stimulation von ­Fibroblasten, von Neokollagenese und Angiogenese eine Regeneration der Gewebe und ­damit potenziell dauerhafte Wirkung erzielt.

    In zahlreichen prospektiven Studien gibt es Hinweise auf die Wirksamkeit und Sicherheit bei den ­verschiedenen Indikationen des Urogenitalsyndroms der Wechseljahre (GSM) wie vaginaler Atrophie und Harninkontinenz.

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  • Sicherheit in der Reproduktionsmedizin

    Die Kinderwunschbehandlung in einem IVF-Zentrum muss sicher verlaufen. Weder die Patienten oder das Kind noch die Mitarbeiter oder das Zentrum selbst sollen dabei Schaden nehmen.

    Hier hilft ein Risk-Management, das medizinische und organisatorische Sicherheitsaspekte berücksichtigt.

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Junge Gyn

  • Operation „Kind & Karriere“ – so gelingt’s

    Mit Meldung einer Schwangerschaft tritt für Ärztinnen lt. Mutterschutzgesetz (MSchG) 1979 ein relatives Beschäftigungsverbot (u. a. Verbot von operativen Tätigkeiten) in Kraft.

    Nach beiden Ärzteausbildungsordnungen 2006 & 2015 lassen sich Zeiten des Mutterschutzes im Rahmen der möglichen Sechstel-Regel anrechnen.

    Während der Karenzzeit kann eine Befreiung vom Wohlfahrtsfonds beantragt werden.

    Eine aktuelle Junge-Gyn-Umfrage „Operieren in der Schwangerschaft?“ erhebt ein aktuelles, ­österreichisches Stimmungsbild unter chirurgisch tätigen ÄrztInnen.

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