GA 06|2019

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Editorial

Seite des BÖG

Focus: Wiener Menopause-Kongress 2019

  • Heftschwerpunkt zum Wiener Menopausekongress, 5.–7. Dezember 2019

    Auf dem traditionellen Wiener Menopause-Kongress stellen auch heuer wieder anerkannte Experten ein umfangreiches und attraktives Programm zu den drei großen Schwerpunktthemen Menopause, Andropause und Anti-Aging präsentieren und praxisorientiert dar.

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  • Menopause, Neuroendokrinium und depressive Verstimmung
    Die lebenslängliche Inzidenz von endogenen Depressionen bei Frauen wird auf 18–21 % geschätzt und ist damit doppelt so hoch als bei Männern.
    Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte Emil Kraepelin einen Zusammenhang zwischen dem „manisch-depressiven Irresein“ und dem Endokrinium vermutet. ...Weiterlesen ...
  • Mammakarzinom: Genetik und Brustkrebsrisiko
    Das Mammakarzinom stellt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar und geht mit einem Lebenszeitrisiko von 12,5 % einher. Die Ursachen für das Enstehen eines Mammakarzinoms sind multifaktoriell und die Frage „ Warum gerade ich und warum jetzt?“ kann den Patientinnen ...Weiterlesen ...
  • Zukunft der nichtinvasiven Myom- und Adenomyosetherapie
    Im Zeitalter der Digitalisierung und der immer schneller fortschreitenden Entwicklung der Rechenleistung gibt es im medizinischen Bereich neue Entwicklungen, die Operationen zur Therapie von gut- und bösartigen Tumoren zu ersetzen imstande sind. Eine Reihe von Erkrankungen kann heute ohne interventionelle ...Weiterlesen ...
  • Frühzeitige Ovarialinsuffizienz und die Genetik dahinter
    Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt ihres Kindes steigt stetig an und liegt mittlerweile in Österreich schon bei über 30 Jahren. Durch den späteren Kinderwunsch steigt auch der Anteil der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben.1
    Einer der Gründe ...Weiterlesen ...
  • Krebs durch hyperkalorische Ernährung: Fakten, Mechanismen, Prävention
    Übergewicht und Adipositas, die durch hyperkalorische Ernährung verursacht werden, sind weltweit seit 1976 auf das rund 6-Fache angestiegen, bei Kindern seit 1975 sogar auf das 10-Fache. In Österreich weisen derzeit mehr als 40 % der Bevölkerung abnorm hohe Body-Mass-Index-Werte auf. ...Weiterlesen ...
  • Das Mikrobiom des Neugeborenen und dessen Auswirkungen auf das weitere Leben
    Die Entwicklung des intestinalen Mikrobioms: Die Erstbesiedelung des kindlichen Darms erfolgt bei der Geburt durch Übertragung des mütterlichen Mikrobioms über Vagina und Faeces direkt auf das Kind.1 Erfolgt eine Sectio, finden sich in den ersten Tagen nach der Geburt vorwiegend ...Weiterlesen ...
  • Was Ecdyson bei übergewichtigen PatientInnen bewirkt
    Im Verlauf der Entwicklung von Schmetterlingen ist das steroidale Ecdyson (Ecd) notwendig, denn Raupen fressen sich vor der Verpuppung große Fettdepots an, welche sie bei der anschließenden energieverzehrenden Metamorphose verbrauchen. Dabei ist Ecd das Verpuppungshormon und setzt aus den Fettzellen ...Weiterlesen ...
  • Phthalate als endokrine Disruptoren
    Dieser Vortrag befasst sich mit endokrinen Disruptoren in Parfüm und Duftstoffen, vor allem mit Phthalaten und auch Metallen, die eine wichtige (Teil-)Ursache chronischer Krankheiten und Tumoren sein können und möglicherweise auch zu einer zunehmenden Therapieresistenz bei gynäkologischen Erkrankungen beitragen können.
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  • Schlafstörungen: Welche Hormone sind dafür verantwortlich?
    Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen – eine wesentliche Voraussetzung für die geistige und körperliche Gesundheit. Denn auch wenn die vielen Prozesse, die in der Nacht im menschlichen Or­ganismus vor sich gehen, nicht bewusst wahrgenommen werden: Sie ...Weiterlesen ...

Gynäkologische Onkologie

  • Impfungen bei onkologischen Patienten

    Totimpfstoffe können auch während laufender Chemotherapie verabreicht werden. Bei monoklonalen Antikörpern wie Rituximab, welche die B-Lymphozyten depletieren, sind Impfungen für 6 Monate wirkungslos.

    Lebendimpfstoffe sind bei jeglicher Immunsuppression kontraindiziert. Dies betrifft v. a. die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Gegen Herpes Zoster ist nun ein Totimpfstoff verfügbar.

    Gegen Pneumokokken und saisonal gegen Influenza sollten onkologische Patienten geimpft werden.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

Junge Gyn

  • Das war der ENTOG Exchange 2019 in Warschau

    Im Juni 2019 trafen sich 54 AssistenzärztInnen aus 28 verschiedenen europäischen Ländern zum ENTOG Exchange in Warschau.

    Am Programm standen der klinische Austausch und das Scientific Meeting zum Thema ­„Reproductive health and prenatal testing in Europe“.

    Dabei konnten interessante Einblicke in die unterschiedlichen Facharztausbildungssysteme und ­Behandlungsstrategien von Erkrankungen in Europa gewonnen, neue Kontakte geknüpft und der persönliche Horizont erweitert werden.

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Frauengesundheit