GA 05|2018

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

  • Rankings im Wissenschaftssystem

    Die Medizinische Universität Wien wurde aktuell im „Times Higher Education (THE) World University Ranking“ – ­einem der weltweit renommiertesten Publikationsorgane für Universitätsrankings – wieder in die Rangliste ­aufgenommen und als zweitbeste österreichische Universität nach der Universität Wien gelistet.

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Seite des BÖG

  • Sozialversicherungsreform − Finanzierung aus (m)einem Topf

    Die Sozialversicherungsreform steht als Regierungsvorlage auf dem Papier, ist in Begutachtung gegangen und hat am 24. Oktober den Ministerrat passiert. Wer allerdings aus einem Topf planen und finanzieren will, muss anderen ihre Töpfe entreißen, was erwartungsgemäß auf Widerstand stößt. So müssen beispielsweise gut haushaltende KK ihre Ersparnisse in ein verordnetes Eintopfgericht werfen.

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Gynäkologische Onkologie

  • „Molekulares Tumorboard“: Patientin mit fortgeschrittenem BRCA1-mutiertem Ovarialkarzinom

    „Molekulares Tumorboard“*

    FALLDISKUSSION: 64-jährige Patientin mit fortgeschrittenem, epithelialem Ovarialkarzinom; Komorbiditäten: ­arterielle Hypertonie, ECOG 0. Status post extensiver, zytoreduktiver Chirurgie mit extraperitonealer, pelviner hinterer Exenteration, Sigma-­Rektum-Resektion und primärer End-zu-End-Anastomose, supra- und infrakolische Netzresektion plus ­Splenektomie, rechtsseitiges Diaphragmastripping, Cholezystektomie, Peritoneumektomie, parakolische Gruben beidseits, periaortales Lymphknotendebulking. Komplikationsloser postoperativer Verlauf.Histologie: „high-grade“ serös-papilläres Ovarialkarzinom, FIGO-Stadium IIIC, 3 Liter Aszites; Keimbahntestung zeigt keine BRCA-Mutation, Tumortestung eine somatische BRCA1-Mutation.

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  • Vaginale Nebenwirkungen der Strahlentherapie und Effekte auf die Sexualität

    Nach definitiver Radiochemotherapie mit bildgestützter adaptiver Brachytherapie bei Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom sind schwere vaginale Nebenwirkungen ­selten, milde bis moderate Symptome hingegen häufig.

    Diese können die Sexualfunktionen und die Lebensqualität der Patientinnen beeinträchtigen und ­bedürfen sowohl präventiver als auch interventioneller Maßnahmen.

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  • HPV-Impfung schützt laut Cochrane Report

    Im aktuellen Cochrane-Review wurden die Daten von 26 kontrollierten Studien zur HPV-Impfung zusammengefasst.

    Am meisten profitieren junge Frauen mit negativer Hochrisiko-HPV-DNA zum Zeitpunkt der Impfung.

    Ausgeschlossen wurde ein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen, Fehl- und Frühgeburten.

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  • Promotion First–in–Class–CDK4/6–Inhibitor Palbociclib (Ibrance®) bei fortgeschrittenem HR+/HER2-–Brustkrebs: Palbociclib bei älteren Brustkrebs–Patientinnen

    Eine neue Subgruppenanalyse zu den PALOMA-Studien zeigte, dass Palbociclib plus endokrine Therapie auch bei älteren Patientinnen eine wirkungsvolle und gut verträgliche Option darstellt.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • GYN-AKTIV KOMPAKT 2018 − Nachlese zu unserem 4. Fortbildungskongress am 8. 9. 2018, Apothekertrakt Schloss Schönbrunn

    Der jährlich als eintägige Veranstaltung abgehaltene Kongress zu aktuellen Themen der Gynäkologie und Geburtshilfe ist ein integraler Bestandteil des Fortbildungskonzeptes unserer Fachpublikation. GYN-AKTIV KOMPAKT versteht sich als wichtige Ergänzung zu den großen Fachkongressen. Die seit dem Auftakt vor 4 Jahren stetig wachsenden TeilnehmerInnen-Zahlen belegen ein hohes Publikumsinteresse an dieser namensgebend konzentrierten Form des Wissensupdates.

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  • Intra-amniotischer Sludge – ein Risikofaktor für Frühgeburten?

    Intra-amniotischer Sludge ist ein in der Sonografie darstellbares Konglomerat am Os internum des Zervikalkanals, bei dem es sich um einen bakteriellen Biofilm handeln dürfte.

    In einigen Studien wird intra-amniotischer Sludge mit einer erhöhten Rate an Frühgeburten, histologisch gesicherter Chorioamnionitis und einer mikrobiellen Besiedelung der Fruchthöhle bei intakter Fruchtblase in Verbindung gebracht.

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  • Medikamentöse Therapieder weiblichen Libidostörung

    Zur erfolgreichen Behandlung der weiblichen Libidostörung ist primär eine Abklärung von auslösenden Störfaktoren notwendig.

    Der Einsatz von medikamentösen Therapien kann im Rahmen einer multimodalen Therapie hilfreich sein.

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Kinder- & Jugendgynäkologie

  • Kontrazeption bei Mädchen in besonderen Fällen

    Die Verhütungsberatung bei Adoleszentinnen mit Begleiterkrankungen kann eine Herausforderung darstellen, zumal die Datenlage für Kinder limitiert ist. Die Beratung orientiert sich daher zwangsläufig an den Empfehlungen für erwachsene Frauen, beispielsweise an den Empfehlungen der WHO oder den CDC- Leitlinien (Centers for Disease ­Control and Prevention). Auch treten bei Mädchen schwerpunktmäßig andere Grunderkrankungen, die die Wahl der ­Kontrazeption beeinflussen, auf.

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  • Störungen der Geschlechtsentwicklung

    Patienten mit Varianten der Geschlechtsentwicklung stellen eine äußerst heterogene Gruppe dar, deren Behandlung viel Fingerspitzengefühl erfordert, idealerweise in einem multi­disziplinären Team.Die neueren Behandlungsversuche zeichnen sich durch konservatives Management sowie Zurück­haltung hinsichtlich chirurgischer Eingriffe aus.Altersgerechte Aufklärungsgespräche über Themen wie spontane oder medikamentös induzierte ­Pubertät, Fertilität, Karzinomrisiko und die sozio-kulturell-ethischen Lebensumstände sollten von einer ­Vertrauensperson geführt werden.

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  • Konservative Myomtherapie mit Ulipristalacetat 5 mg

    Ein 2018 durchgeführtes Risikobewertungsverfahren konnte keinen definitiven Kausalzusammenhang zwischen der Anwendung von Ulipristalacetat 5 mg (Esmya®) und schweren Leberschäden herstellen.

    Als Maßnahmen zur Risikominimierung wurden jedoch Indikationseinschränkungen, eine neue Kontra­indikation sowie Vorgaben zur notwendigen Überwachung der Leberfunktion festgelegt.

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