Rubrik: Ästhetische Dermatologie

  • Melasma: Pathogenese und Therapie

    Beim Melasma handelt es sich um im Gesicht auftretende großflächige, braune oder braungraue Pigmentflecken, die durch eine erhöhte Synthese von Melanin entstehen.

    Die Lage des überschüssigen Pigments, epidermal, dermal oder gemischt, ist für den Therapie­erfolg entscheidend, denn epidermales Pigment spricht auf bleichende Topika an, dermales nicht. Biopsien werden jedoch selten vorgenommen.

    Therapie: Basis ist ein konsequenter Lichtschutz mit hohem Faktor (UVA und UVB!) sowie eine schützende kosmetische Abdeckung. Darüber hinaus können verschiedene bleichende Therapien eingesetzt werden. Von Laserbehandlung ist eher abzuraten.

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  • Resurfacing in der ästhetischen Medizin: Needling

    Das Microneedling hat sich in den vergangenen Jahren als einfache, sichere und effektive Behandlungsmethode in der Dermatologie und in der plastischen Chirurgie etabliert.

    Bei diesem minimalinvasiven Verfahren werden mit einem Roller oder Pen, der mit sterilen Nadeln besetzt ist, Mikroverletzungen der Haut induziert. Im Rahmen des Reparaturprozesses wird das Gewebe langanhaltend gestrafft, neu moduliert, und die äußersten Hautschichten werden verdickt.

    Anwendungsgebiete inkludieren die Behandlung von Falten und Narben, ­Hautstraffung und Verjüngung, Hyperpigmentierung u. v. m.

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  • Zum 30-Jahre-Jubiläum der Fachgesellschaft ÖGDKA – Ein Hoch auf die Ästhetische Dermatologie!

    Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung (ÖGDKA) wurde 1986 vom damaligen Vorstand der II. Wiener Hautklinik Prof. Gustav Niebauer gegründet.

    Die Ästhetische Dermatologie umfasst Altersforschung, Hautalterungsprävention und ­ästhetisch-medizinische Therapiemöglichkeiten und nimmt in der modernen Dermatologie einen festen Platz ein.

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  • Verjüngung der Haut: (Chemisches) Peeling: Indikation und Wirkung

    Umwelteinflüsse (v. a. UV-Strahlung) beschleunigen die Hautalterung. Es kommt zu:

    • aktinischer Elastose: Bildung von Fältchen, Falten und Runzeln
    • Unregelmäßigkeiten in der Pigmenteinlagerung: Altersflecken
    • Proliferation UV-geschädigter Keratinozyten: weißer Hautkrebs

    Peelings (mechanisch oder chemisch) werden in der ästhetischen Dermatologie erfolgreich zur Hautauffrischung sowie zur Milderung von Fältchen, Falten und Pigmentunregelmäßigkeiten eingesetzt.

    Medizinische Indikationen für chemische Peelings sind Acne vulgaris und ­aktinische Keratosen.

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  • Hypertrichose und Hirsutismus

    Vermehrte Behaarung kann individuell genetisch bedingt auftreten, aber auch eine relevante medizinische Ursache haben. Besonders für Frauen stellt sie nicht selten eine große psychische Belastung dar.

    Diagnostik und Management von Hypertrichosen erfolgen interdisziplinär unter Beteiligung von Dermatologie, Innerer Medizin, Endokrinologie, Gynäkologie und Psychologie.

    Bei Hirsutismus sollte jedenfalls ein polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) ausgeschlossen werden.

    Zur Behandlung stehen lokal-physikalische sowie topisch- bzw. systemisch-­pharmakologische Optionen zur Verfügung. Die besten Daten existieren für die Kombination von lokal angewandtem Eflornithin und Laserepilation.

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  • DNS-Reparatur-Liposomen als Sonnenschutz

    UV-Strahlung führt direkt und sofort zu molekularen Schäden, sogenannten Photoprodukten (vorwiegend Pyrimidin-Dimeren) an der DNS.

    Aber auch noch Stunden nach Beendigung der UV-Einwirkung entstehen solche Photoprodukte über Oxidationsprozesse in der Haut (Dark Effect).

    Topische DNS-Reparatur-Liposomen unterstützen die Beseitigung dieser ­Photoprodukte und können so immun- und kanzeroprotektiv wirken.

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  • Laser et al.

    Farblichtlaser emittieren im sichtbaren Bereich des Lichtspektrums (400 nm bis 800 nm). Mit ihnen können komplementärfärbige Strukturen zerstört werden (z. B. Lentigines, Angiome etc.).

    Infrarotlaser werden zum Resurfacing, d. h. zur Oberflächen-„Erneuerung“ angewendet, z. B. zur Behandlung von Aknenarben oder altersbedingten Falten.

    IPL-Technologie (intensive pulsed light) findet Anwendung in der Behandlung von Hyperpigmentierungen, Lentigines, Rötungen, Couperose, Hautverjüngung und in der Haarreduktion.

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  • Sonnenschutz, Selbstbräuner und Spray-Tanning: Was macht Sinn?

    Durch frühzeitig vermittelten und praktizierten Sonnenschutz kann die vorzeitige Hautalterung und die Häufigkeit der Hauttumoren wesentlich gesenkt werden.

    Selbstbräuner und Spray-Tannings sind unbedenkliche Mittel zur Färbung der Haut, enthalten jedoch keine UV-Filter und stellen somit keinen Schutz vor schädigenden UV-Wirkungen dar.

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  • Botulinumtoxin und injizierbare Füllmaterialien – worauf es ankommt

    Derzeit sind 3 wirksame, sichere Botulinumtoxin-A-Präparate am Markt. Gute Kenntnisse der Anatomie und des Wirkfeldes (abhängig von der Menge der Einheiten) sind essenziell für die optimale Anwendung.

    Bei den injizierbaren Füllmaterialien dominieren Hyaluronsäurepräparate (Vorteil: Antidot ­verfügbar). Zu bevorzugen sind abbaubare Materialien mit verlässlichen ­klinischen Daten. Mögliche Nebenwirkungen: Knoten- und Abszessbildung sowie Gefäßokklusionen.

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  • Haarausfall bei Frauen

    Während diffuser und kreisrunder Haarausfall bei beiden Geschlechtern grundsätzlich gleich aussieht, ist das klinische Bild der androgenetischen Alopezie und vernarbenden Kopfhauterkrankungen bei Männern und Frauen unterschiedlich.

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  • „Prostaglandinanaloga zur Wimpernverlängerung“: Fact or Fiction?

    Verstärktes Wimpernwachstum wurde als Nebenwirkung der Glaukom-Behandlung mit ­Bimatoprost beobachtet.

    Einige klinische Studien haben daher den Einsatz von Bimatoprost als dermatologisch-­ästhetischen Therapieansatz zur Förderung des Wimpernwachstums untersucht.

    Im Folgenden werden Wirkung und Nebenwirkungen dieses – derzeit noch „Off-label-“ – Therapieansatzes diskutiert.

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  • Therapieresistente Gesichtsdermatose: Woran man denken sollte

    Der folgende Fallbericht zeigt, dass bei therapieresistenten Gesichtsdermatosen die mikrobiologische Standortflora untersucht werden sollte.

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  • Möglichkeiten und Grenzen der ­Narbenbehandlung

    Nahezu alle chirurgischen Eingriffe hinterlassen am Ende des Wundheilungsprozesses sichtbare Narben, die der Patient oft als Maßstab für die Qualität des gesamten Eingriffes sieht. Weiters führen großflächige Hautverluste durch Verbrennung oder andere schädigende Einflüsse zur Ausbildung von ausgedehnten Narbenplatten mit daraus resultierenden Einschränkungen im Alltag.

    Zahlreiche Behandlungsmethoden zur Verbesserung des Narbenbildes sind bekannt und werden im klinischen Alltag häufig angewendet, obwohl die evidenzbasierte Datenlage nur Teile davon genauer beleuchtet.

    Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über den Narbenbildungsprozess, die chirurgischen Möglichkeiten der Optimierung des Narbenbildes und der ­konservativen postoperativen Narbenbehandlung.

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  • Sonne, UV-induzierte Dermatosen und was Sonnenschutz kann

    Im Laufe des Lebens summiert sich die UV-Belastung, die – je nach Hauttyp unterschiedlich – bald zu sichtbaren Schäden an der Haut führt.

    Mögliche Folgen sind Pigmentverschiebungen, aktinische Elastose, aktinische Keratosen und schließlich Hautkrebs.

    Etwa 70 % der im höheren Lebensalter auftretenden Hauterkrankungen sind UV-bedingt.

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  • Behandlungsstrategien bei Vitiligo

    Eine Heilung der Vitiligo ist nicht möglich, jedoch kann durch eine gezielte Auswahl und Abfolge der möglichen Therapiestrategien sowie durch eine ausreichend lange Therapiedauer in vielen Fällen eine Repigmentierung zumindest einzelner weißer Stellen erreicht werden.

    Entsprechend der Leitlinien können topische Steroide (Mometason, Methylprednisolonaceponat) bei Vitiligo 1-mal täglich über 3 Monate und Calcineurininhibitoren 2-mal täglich über 3–6 Monate appliziert werden.

    UV-Licht (Sonnenlicht oder Lichttherapie mit UV-B 311 nm) ist ein wichtiger Begleiter jeder erfolgreichen Vitiligotherapie.

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  • Chemopeelings: Möglichkeiten und Grenzen

    Die Beherrschung von Chemopeelings nimmt einen wichtigen Platz in der ästhetischen ­Dermatologie ein.

    Bei richtiger Indikationenstellung und richtiger Auswahl von Art und Konzentrationen der Peelingsubstanzen, die an den jeweiligen Hautzustand angepasst werden müssen, lassen sich oft ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

    Eine gute Ausbildung, regelmäße Fortbildungen und Übung sind für die ­Optimierung der Behandlungserfolge mit Chemopeelings Voraussetzung.

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  • „Hautpflege – Männerhaut“

    Auch Männerhaut bedarf der Pflege und eines Sonnenschutzes.

    Jeden Morgen Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit mit Lichtschutzfaktor hält auch Männerhaut gesund und jugendlich.

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  • Ästhetische Medizin: Hat sie Stellenwert?

    Heutzutage ist es möglich, in vielerlei Hinsicht anders alt zu werden als es vor 100 Jahren der Fall war. Wir bleiben länger körperlich aktiv und pflegen soziale Kontakte. Das Selbstwertgefühl ist uns viel wert, und deshalb sind wir bemüht, möglichst lange attraktiv zu bleiben.

    Dennoch, die Zeit vergeht, und Altersveränderungen treten auf. Andere Organe altern im Verborgenen, doch die Haut ist als einziges Organ des Körpers davon sichtbar betroffen.

    Die ästhetische Medizin und die moderne Kosmetik können Abhilfe schaffen und mit seriösen, sinnvollen Methoden der Hautalterung entgegenwirken sowie Altersveränderungen, wenn sie bereits da sind, minimieren. Hautpflege trägt dazu bei, die Haut jugendlich zu erhalten.

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