SU 01|2021

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

Editorial

  • Editorial 1/21
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
     
    Forschung ist die Grundlage für den medizinischen Fortschritt. Es liegt an uns als urologische Community, Forschung in Österreich zu forcieren und nicht passiv zu konsumieren. Natürlich gibt es in Österreich an bestimmten Universitätskliniken eine Dynamik, ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Corona-Pandemie dauert nun schon mehr als ein Jahr. Man fragt sich, wie lange das noch so laufen kann. Ob und wie sich dann, wenn diese Krise endlich überwunden sein wird, junge Menschen finden werden, die wie ihre Vorgänger den ...Weiterlesen ...

Focus: Wissenschaft in der Urologie

  • Vorwort
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
     
    auch 2021 hat uns die Pandemie in vielen Regionen Europas sowie weltweit im Griff und verändert unsere private, aber auch berufliche Situation. Wir haben uns zwar mittlerweile an virtuelle Formate und seit fast einem Jahr ...Weiterlesen ...
  • Die urologische Studienzentrale in Wissenschaft und Ausbildung

    Kooperation des ärztlichen und nichtärztlichen Teams ist essenziell für die Qualität der klinischen Forschung.

    Netzwerke für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Studienzentralen für die leitliniengerechte Umsetzung neuer Ergebnisse aus der klinischen Forschung.

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  • Hochspezialisierte Medizin für jeden und überall durch personalisierte Netzwerkmedizin

    Unser herkömmliches Versorgungssystem ist auf One-Drug-fits-all-Therapien ausgelegt, die dezentral und autonom von jedem Behandler bei geeigneter Indikation verschrieben werden können. Die Präzisionsmedizin stellt dieses dezentrale System fundamental auf den Kopf, da komplexe individuelle Merkmale (wie Gensequenzierung) einzelner Patienten zur Identifizierung der geeigneten Therapie herangezogen werden, die bisher nur in spezialisierten Zentren gemessen und ausgewertet werden können.

    Das Hauptstadturologie-Netzwerk erschließt für Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom nahezu barrierefrei den Zugang zu Spitzenmedizin. Es überwindet mit vergleichsweise einfachen Instrumenten Sektorengrenzen und räumliche Entfernungen zwischen Zentren der Hochleistungsmedizin sowie der wenig dicht versorgten Peripherie und spart Arztressourcen.

    Erkenntnisse aus den gewonnenen Real-World-Daten können als Feedback an die ambulanten Praxen und an die Patienten zurückgespiegelt werden. Es entsteht ein „virtuelles Krankenhaus“, das die Expertise der Uniklinik den Patienten in der Peripherie zugänglich macht, ohne ihren Wohnort zu verlassen.

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  • Interdisziplinäre Pathologie als Schlüsselfunktion der Präzisionsonkologie

    Die „klassische“ zytologische und histologische Diagnostik bildet nach wie vor die Basis jeder Tumordiagnostik.

    Molekularpathologische Zusatzuntersuchungen unterstützen die Diagnostik und ermöglichen neue Therapieoptionen durch die Identifizierung von Zielmolekülen für Targeted Therapies.

    Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in Form von molekularen Tumorboards wird in Zukunft eine zunehmende personalisierte Behandlung von Patienten ermöglichen.

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  • Fachgruppe „Molekulare Urologie“ der „Arbeitsgruppe urologische Forschung“ der DGU

    Die Fachgruppe „Molekulare Urologie“ der „Arbeitsgruppe urologische Forschung“ ist eine Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

    Mitglieder sind Mediziner*innen und Naturwissenschafter*innen.

    Ziel der Gruppe ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah und prägnant darzustellen.

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  • Der „Deutsche Forschungsverbund Blasenkarzinom e. V.“

    Interdisziplinärer Zusammenschluss aus Naturwissenschaftern, Klinikern und Pathologen, gegründet im Mai 2008.

    Förderung von interdisziplinärer Kommunikation ist der wichtigste Zweck und die größte Herausforderung für den Verein als Voraussetzung erfolgreicher wissenschaftlicher Arbeit.

    Vorteil: Im Verbund können für Kooperationsprojekte multizentrisch viel größere Fallzahlen in relativ kurzen Zeiträumen zusammengetragen werden als in jeder einzelnen Klinik.

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  • Aspekte zur personalisierten Therapie beim Urothelkarzinom

    2020 wurde für das Urothelkarzinom eine gemeinsame Klassifikation erstellt, die sechs Kategorien unterscheidet. Ziel: Internationale Nutzung dieses Standards zur Vergleichbarkeit zukünftige Studienresultate.

    Erste Ergebnisse zeigen, dass die Klassifikationen für die Prognose richtungsweisend sind und die Entwicklung neuer Therapien ermöglichen.

    Personalisierte Therapieansätze wie gegen Nectin-4 gerichtete Antikörper-Medikament-Konjugate oder der Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren konnten in bestimmten Subtypen das mediane Überleben signifikant steigern.

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Kongress

  • Highlights vom ASCO GU 2021

    Metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom (M1 CRPC) – vielversprechende neue Therapieansätze in den Studien ACIS (Apalutamid + Abirateron) und TheraP (177Lutetium-PSMA).

    Nierenzellkarzinom: Follow-up-Studien zu JAVELIN Renal 101 (Avelumab + Axitinib) und KEYNOTE-426 (Pembrolizumab + Axitinib).

    Blasenkarzinom: Daten-Update der Studien EV-301 (Enfortumab Vedotin), CheckMate 274 (Nivolumab adjuvant) und POUT (Gemcitabin + Cisplatin).

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Panorama

  • SARS-CoV-2 und die Niere

    Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz haben ein stark erhöhtes Risiko, einen schweren SARS-CoV-2-Verlauf zu erleiden.

    Die Mortalität von Dialysepatienten und Nierentransplantierten beträgt bis zu 25 %.

    Das akute Nierenversagen ist multifaktoriell und zählt zu den häufigsten SARS-CoV-2-Komplikationen.

    Es sollte im Hinblick auf die langfristige Prognose von COVID-19-Patienten eine nephrologische Nachsorge nach akutem Nierenversagen erfolgen.

    Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz müssen priorisiert geimpft werden.

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Innovation

  • Blasenkarzinom: Internationales Forschungsprojekt „ReDiRECt“ gestartet

    Die Behandlung des invasiven und metastasierten Blasenkarzinoms ist mit der Chemo- oder Immuntherapie möglich.

    Das Ziel des neuen Projektes „ReDiRECt“ ist es, neue Anwendungen für vorhandene Medikamente zu definieren.

    Internationale Zusammenarbeit mit der Teilnahme von Gruppen aus Österreich, Deutschland und Luxemburg.

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