UIM 06|2014

UIM 06|2014 Themenheft Schmerz und Geriatrie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Alter und Altern als Herausforderung

Schmerzmedizin

  • Editorial – Sonderbeilage Schmerz und Geriatrie
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Der internationale Kongress für Geriatrie und Gerontologie in Venedig ist ein Highlight und wurde von den Kollegen Prim. Dr. Georg Pinter und Prim. Hannes Plank zum 4. Mal in Zusammenarbeit mit der Sanicademia organisiert.
    Es hat ...Weiterlesen ...
  • Editorial – 4. Internationaler Kongress für Geriatrie und Gerontologie
    In Zusammenarbeit mit der österreichischen und der italienischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie organisierte die SANICADEMIA – internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe EWIV (Geschäftsführer VD Mag. K. Wulz) Ende April den 4. internationalen Kongress für Geriatrie und Gerontologie im Herzen Venedigs.
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  • Akutes Koronarsyndrom (ACS) bei alten Patienten: Obacht geben auf atypische Symptome

    Das akute Koronarsyndrom (ACS) ist eine der am meisten vorkommenden, mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen in der Geriatrie.

    Ältere Patienten mit ACS präsentieren sich eher mit atypischen Symptomen und untypischen physischen Zeichen, was in einem hohen Maß zu Fehldiagnosen führt.

    Um die optimale Therapie zu initiieren, müssen Ärzte den alten Menschen mit ACS besondere Aufmerksamkeit widmen.

    Das Therapiemanagement sollte individuell, aber entsprechend den Guidelines entschieden werden, basierend auf der akuten Ischämie und Abschätzung der Risikofaktoren.

    Die Symptomfreiheit hat Priorität bei alten und sehr alten Patienten, weil diese für das Überleben enorm wichtig ist.

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  • Wenn im höheren Alter Asthma, Allergie und COPD auftreten – Hohe Prävalenz, Besonderheiten bei Diagnostik und Therapie

    Asthma bronchiale, insbesondere allergisches Asthma, ist beim älteren Patienten unterdiagnostiziert und auch untertherapiert.

    Bei den Wechsel- und Nebenwirkungen von antiobstruktiven Medikamenten sind insbesondere kardiale Nebenwirkungen zu beachten, ebenso die Beeinflussung der Muskulatur und der Osteoporose sowie der psychischen Situation des Patienten.

    COPD: Von der multidimensionalen Analyse und Anamnese ausgehend kann eine multidimensionale Therapie der COPD gestartet werden. Vorrangig sind nichtmedikamentöse Therapie, physikalische Therapie und Rehabilitation.

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  • Diarrhö beim geriatrischen Patienten – Clostridium-difficile-Infektion im Alter häufig

    Wohl auch wegen der fast immer selbstlimitierenden Natur der Erkrankung wird in der hausärztlichen Routine oft auf eine mikrobiologische Labordiagnostik verzichtet.

    Eine mikrobiologische Untersuchung von Stuhlproben auf Gastroenteritiserreger sollte aber jedenfalls bei blutiger Diarrhö, bei gehäuftem Auftreten (Ausbrüche) sowie bei hospitalisierten Patienten veranlasst werden.

    Campylobacter jejuni/coli, Clostridium difficile und dem Norovirus als Erreger akuter Gastroenteritiden kommt derzeit die hauptsächliche Bedeutung zu.

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  • Parkinson und Schmerz – Charakteristika und Behandlungsmanagement

    Rund die Hälfte der an Mb. Parkinson Erkrankten leidet unter chronischen Schmerzen unterschiedlicher Kategorie.

    Ein Dopaminmangel erniedrigt die Schmerzschwelle.

    Eine frühzeitige Diagnose mit anschließender medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung trägt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei.

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  • Demenztherapie: was ist neu? – Forschungsfokus auf krankheitsmodifizierende Wirkstoffe

    Beginn und Verlauf der klinischen Symptomatik der Alzheimer-Demenz (häufigste Demenzerkrankung) können durch Beachtung bestimmter Risikofaktoren, wie z. B. Bewegungsmangel, verzögert werden.

    Viele Konzepte „krankheitsmodifizierender‟ Therapien beruhen auf Immunisierung und Enzymmodulation, um die Erkrankung bereits im präklinischen Stadium zu erkennen.

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  • Fallbeispiel – Neuropathische Schmerzen nach Schlaganfall

    Das zentrale neuropathische Schmerzsyndrom hat unterschiedliche Ursachen (z. B. Insulte).

    Da eine Heilung nicht möglich ist, wird in der Behandlung ein ganzheitlicher, multiprofessioneller Ansatz im Sinne des „biopsychosozialen Krankheits-modells‟ verfolgt.

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  • Von der Beziehung zwischen Schmerz, Leiden und Selbstbestimmung – Schmerz und Ethik

    Essenzielle Beziehung zwischen Schmerz bzw. Leiden und Selbstbestimmung.

    Therapeutisches Spektrum reicht über naturwissenschaftliche Möglichkeiten hinaus.

    Sorge für fachliche und strukturelle Gewährleistung von Schmerztherapie ist eine moralische Verpflichtung.

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