UIM 06|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 06|2014 Themenheft Schmerz und Geriatrie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 6/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Was diese beiden kleinen Nieren (manchmal auch nur eine) schaffen, verblüfft den Medizinstudenten im Physiologieunterricht und bleibt für jeden Arzt ein Leben lang eine Faszination: 180 Liter Primärharn werden täglich aus dem ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 6/14
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Mit der Debatte um die Facharztausbildung werden sich die Additivfächer in Zukunft zu Sonderfächern verändern. Dies unterstreicht die Wichtigkeit und Gleichwertigkeit der einzelnen Fächer. Natürlich wird es in einzelnen Bereichen zu einer unterschiedlichen Gewichtung eines ...Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

Kardiologie

  • Highlightbericht von der ÖKG-Jahrestagung: Der Patient zwischen Guidelines und Praxis

    Traditionell ist der nationale Kardiologenkongress eine Satellitenveranstaltung des Europäischen Kongresses und nimmt die Aufgabe wahr, Guidelines-Diskussion, Guidelines-Implementation und Guidelines-Übersetzung an ein Herz-Kreislauf-Medizin-interessiertes Publikum zu vermitteln.

    Kongresstitel war in diesem Jahr „Der Patient zwischen Guidelines und Praxis‟, was die Patientenzuwendung unserer Aufmerksamkeit als Kardiologinnen und Kardiologen hervorheben soll.

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  • Therapieresistente Hypertonie: die renale Denervation nach SYMPLICITY HTN-3

    Registerdaten und klinische Studien mit Ausnahme des SYMPLICITY-HTN-3-Trials zeigen den therapeutischen Nutzen der renalen Denervation zur Senkung des Blutdrucks bei Patienten mit therapieresistenter Hypertonie.

    Plausibelste Ursache für den negativen Ausgang des SYMPLICITY-HTN-3-Trials ist die nicht korrekt durchgeführte renale Ablation an Zentren mit wenig Erfahrung.

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  • Herzinsuffizienz – eine Herausforderung für jeden Arzt

    Die Prognose der Herzinsuffizienz ist mit der eines malignen Tumors vergleichbar, nach einer Acute-on-chronic-Herzinsuffizienz sterben ca. 25 % der Patienten innerhalb eines Jahres.

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Angiologie

  • DOAK: das Handling bei Niereninsuffizienzpatienten

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben aufgrund ihrer einfacheren Handhabung zahlreiche Vorteile gegenüber Vitamin-K-Antagonisten und werden nun auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern eingesetzt.

    Zu beachten ist, dass derzeit kein Antidot zur Verfügung steht und die Studien zum Einsatz dieser Medikamente noch in geringer Zahl existieren.

    Bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz bleiben die Vitamin-K-Antagonisten die Therapie der Wahl.

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  • Sailersymposium 2014: hämostaseologische Herausforderungen im klinischen Alltag

    Ein Schwerpunkt 2014 waren die aktuellen Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der heparininduzierten Thrombopenie (HIT):
    – Abschätzung der HIT-Wahrscheinlichkeit mittels 4T-Score
    – Therapieoptionen: Danaparoid, Argatroban, Fondaparinux; Datenlage zu DOAK noch dürftig

    Interdisziplinärer Schwerpunkt Bauchvenenthrombose: Empfehlung für Anti-koagulation: Heparinpräparat, gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Update: Chronische lymphatische Leukämie

    Aktuelle Standardtherapie bei jungen, fitten CLL-Patienten: FCR; bei älteren, komorbiden Patienten: Kombination aus dosisreduzierter Chemo-therapie + monoklonalem Anti-CD20-Antikörper.

    Neue zielgerichtete Therapiekonzepte inhibieren B-Zell-Rezeptor-Signalwege bzw. BCL-2 und erzielen selbst bei schwer vorbehandelten Patienten mit Hochrisiko-CLL anhaltende Ansprechraten > 70 %. Chemotherapiefreie bzw. -reduzierte Behandlungskonzepte (z. B. Ibrutinib oder Idelalisib bzw. ABT-199 in Kombination mit potentem Anti-CD20-Antikörper) sind derzeit in Entwicklung.

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Rheumatologie

  • Häufigkeit und To-dos: ambulante Kontrolltermine in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis

    Wichtigstes Behandlungsziel bei der rheumatoiden Arthritis (RA) ist das Erreichen einer klinischen Remission, bei längerem Bestehen der Erkrankung zumindest eine möglichst niedrige Krankheitsaktivität.

    Eine zielorientierte Therapie („treat to target‟) mit regelmäßiger Kontrolle der Krankheitsaktivität und entsprechender Anpassung der Therapie führt zu den besten Behandlungsergebnissen bei RA.

    Die Behandlung der RA muss auf der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Patient und Rheumatologen beruhen. Der Betroffene sollte aktiv mitentscheiden können, welche Therapie gewählt wird.

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  • Highlights vom EULAR 2014 in Paris

    Rheumatoide Arthritis: initiale Behandlung mit Methotrexat; als Zweitlinientherapie sind Abatacept und Adalimumab gleich effektiv. Bei Versagen eines TNFα-Blockers bei seropositiven RA-Patienten ist der Wechsel auf Rituximab vorteilhaft, bei stabiler Remission kann das Biologikum abgesetzt werden.

    Polymyositis: Methotrexat-Zugabe am Therapiebeginn ohne Vorteil.u Riesenzellarteriitis: Sonografie in der Diagnostik besser als Biopsie.

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  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen: evidenzbasierte Ernährungstherapie bei Hyperurikämie

    Die übermäßige Aufnahme von Harnsäure bzw. Purinen über die Nahrung ist zu vermeiden.

    Alkohol, Übergewicht und purinreiche Fleisch- und Fischarten wirken am stärksten erhöhend auf den Harnsäureserumspiegel; pflanzliche Nahrungsmittel und magere Milchprodukte sind zu bevorzugen.

    Gesamtgehalt und Verhältnis der einzelnen Purinbasen unterscheiden sich in ihrer Wirkung auf den Harnsäurespiegel.

    Die Reduktion von Übergewicht ist anzustreben.

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Onkologie

  • ASCO: 50 Jahre und kein bisschen leise …

    Prämenopausales hormonrezeptorpositives Mammakarzinom: Exemestan mit ovarieller Suppression ist Tamoxifen mit ovarieller Suppression zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.

    Ergebnisse aus der ALTTO-Studie zeigten keinen Stellenwert von Lapatinib in der adjuvanten Behandlung des HER2-positiven Mammakarzinoms.

    Palliative Erstlinientherapie des metastasierten Prostatakarzinoms: Antihormonelle Therapie in Kombination mit Docetaxel erzielte einen signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben.

    Keine Therapieüberlegenheit von Seiten des Chemo-Backbones als auch der „targeted therapy‟ (Cetuximab oder Bevacizumab) in der palliativen Erstlinientherapie des KRAS-Wildtyp-Kolonkarzinoms.

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  • Geriatrische Onkologie und Gender-Onkologie

    In den kommenden Jahren wird es zu einer starken Zunahme von alten Personen mit Krebserkrankungen kommen. Zu deren optimaler Betreuung wäre die Erfassung der individuellen Bedürfnisse mittels eines multidimensionalen geriatrischen Assessments notwendig.

    Das Minimal Data Set der EORTC bietet ein alltagstaugliches Screening-Instrument, um in der onkologischen Ambulanz schnell jene alten PatientInnen identifizieren zu können, die einem multidimensionalen geriatrischen Assessment zugeführt werden sollen.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Kardiovaskuläres Risikomanagement bei Typ-1-Diabetes – Kontinuierliche umfassende Betreuung

    Das kardiovaskuläre Risikomanagement umfasst

    glykämische Kontrolle mit individueller Festlegung des HbA1c-Zielwertes,

    antihypertensive Therapie mittels Lebensstilmaßnahmen; medikamentös bei weiter bestehenden Werten > 130/80 mmHg,

    Behandlung der Dyslipidämie mit Lebensstilmaßnahmen; Statine bei entsprechender Indikation und

    Rauchstopp.

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  • Patienten mit Typ-2-Diabetes: Fenofibrat in Kombination mit Statinen

    Fibrate in Kombination mit Statinen werden derzeit hauptsächlich bei Typ-2-Diabetikern mit atherogener Dyslipidämie als Zweitlinientherapie eingesetzt.

    Der Ausdruck „diabetische Dyslipidämie‟ beschreibt die Trias hohe Triglyzeride, niedriges HDL-Cholesterin und kleine atherogene LDL-Partikel.

    In Kombination mit Statinen ist lediglich der Einsatz von Fenofibrat empfohlen, da die Kombination von Gemfibrozil mit Statinen ein stark erhöhtes Rhabdomyolyserisiko birgt.

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  • ADA: Highlight-Bericht zur Jahrestagung der Amerikanischen Diabetesgesellschaft

    Aktuelle Ernährungsempfehlungen gehen von einer optimalen Ernährung in Prozent­angaben (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) ab und schlagen stattdessen qualitative „Ernährungsmuster‟ wie mediterrane oder Low-Carb-Kost vor.

    Schulungsinterventionen für Diabetiker sollte nicht auf reine Wissensvermittlung fokussieren, sondern auch über die Sinnhaftigkeit einer Verhaltensänderung aufklären.

    Chronische Hyperglykämie im zentralen Nervensystem könnte bei langjährigem Diabetes mellitus zu einer zusätzlichen „Hirnalterung‟ beitragen, weshalb derzeit Studien mit intranasalem Insulin bei Patienten mit „mild cognitive impairment‟ laufen.

    Als wissenschaftliches Highlight wurden die Langzeitdaten (insgesamt 15 Jahre Follow-up = 4 Jahre Studie und 11 Jahre Nachbeobachtung) des im Jahr 2002 publizierten DPP-Programms präsentiert. Die ursprünglichen Erfolge der Lifestyle- und Metformin-Gruppen schlugen sich auch am Ende des elften Jahres mit einem geringeren Risiko für eine Diabetesmanifestation nieder; im Langzeitverlauf pendelte sich die jährliche Manifestationsrate in allen Gruppen ein und das mittlere HbA1c unterschied sich nicht signifikant.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Direkt antivirale Substanzen in der Therapie der chronischen Hepatitis C – Atemberaubend: Therapie und Kosten

    Therapie der Hepatitis C

    Atemberaubende Wirkung: Viele Patienten mit chronischer Hepatitis C können heute mit der Einnahme einer Tablette täglich über 12 Wochen geheilt werden.

    Die Kosten fallen in verschiedenen Ländern unterschiedlich aus und sind derzeit in den USA mit umgerechnet 1.000 Dollar pro Tablette am höchsten.

    Die Therapie kann Langzeitkonsequenzen der chronischen Lebererkrankung verhindern: Zirrhose, Krankenhausaufenthalte, Organtransplantation, Leberkrebs – „und nimmt Patienten den nicht in Kosten beschreibbaren jahrzehntelangen Leidensdruck‟ (Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Vogel).

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  • 47. ÖGGH-Jahrestagung: Hot Topics: Von Gerinnungsproblemen bis H.-pylori-Eradikation

    Schwerpunkt des Fortbildungskurses waren Gerinnungsprobleme in der Gastroenterologie: Bei Leberfunktionsstörungen, manifester Tumorerkrankung und aktiver CED besteht ein erhöhtes Risiko für thromboembolische Komplikationen.

    Zentrale Themen der wissenschaftlichen Sitzung waren die gastroösophageale Refluxerkrankung und ihre Folgen sowie die neuen Substanzen bei Hepatitis C (Sofosbuvir, Simeprevir, Daclatasvir) und bei CED (z. B. Vedolizumab).

    Relevant: Stellenwert der Hp-Eradikationstherapie mit Wismut.

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  • Therapeutisches Drug-Monitoring bei CED

    Ein regelmäßiges Drug-Monitoring stellt einen wesentlichen Baustein in der effizienten Behandlung der CED mit Thiopurinen und Anti-TNF-Antikörpern dar.

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  • Highlights der Digestive Disease Week: gefährliche winzige Polypen und böse Fruktose?

    Take-Home-Messages der diesjährigen DDW sind:

    Ein Anstieg der Adenomentdeckungrate (ADR) um 1 % senkt das Risiko für das Auftreten eines Intervallkarzinoms um 3 %,

    bei der Polypektomie sollte öfter zur Schlinge gegriffen werden,

    die zugelassenen Anti-TNF-AK Infliximab und Adalimumab sind gemäß einer großen multizentrischen Studie als Ersttherapie bei M. Crohn in ihrer Wirkung vergleichbar,

    Zurückhaltung bei Fruktose, diabetische Patienten auf NASH screenen.

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  • Serie Darmkrebsvorsorge: optimale Koloskopievorbereitung

    Eine optimale Darmvorbereitung ist Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Vorsorgekoloskopie.

    Der Mythos der unangenehmen Darmvorbereitung ist dank wohlschmeckender, niedervolumiger Substanzen und einer „Split dose‟-Vorbereitung als überholt zu bewerten.

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Nephrologie

  • Nephrologie: von den Anfängen bis in die Zukunft
    Zum 60. Geburtstag der Dialyse
    Der „Fokus Nephrologie“ umspannt diesmal ein weites Themenfeld. Anlass ist nicht zuletzt das Jubiläum „60 Jahre Dialyse in Österreich“. Die Entwicklung vom experimentellen Überbrückungsverfahren für einzelne Betroffene mit akutem Nierenversagen hin zur Langzeittherapie für alle ...Weiterlesen ...
  • 60 Jahre Dialyse in Österreich – 50 Jahre ÖDTR

    P. P. Figdor führte 1953 im Krankenhaus Lainz in Wien die erste Dialysebehandlung bei einem urämischen Patienten mit akutem Nierenversagen durch.

    Das ÖDTR (Österreichisches Dialyse- und Transplantationsregister) beruht auf einer zunächst gesamteuropäisch angelegten Datensammlung – die ersten chronischen Patienten aus Österreich wurden 1965 an das zentrale Register in London gemeldet –, die ab 1994 in Österreich national weitergeführt wurde.

    Heute dient das ÖDTR als Basis für gesundheitspolitische Strategien und Quelle für Endpunktuntersuchungen verschiedener Studiengruppen, wie z. B. den Start der Nierenersatztherapie oder für Berechnungen des Patientenüberlebens.

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  • Ein Konzept für die Zukunft: Nephrologie im Spannungsfeld zwischen Spital und Praxis

    Laut dem von der ÖGN vorgestellten Präventionsprogramm „Chronische Nierenerkrankung‟ soll bei Abfall der Nierenfunktion auf 60 % im niedergelassenen Bereich die Identifizierung von Risikopatienten für eine Progression erfolgen, die dann an ein nephrologisches Referenzzentrum überwiesen werden.

    Abfall der Nierenfunktion auf 20 %: Vorbereitung zur Nierenersatztherapie mit entsprechender Aufklärung, um individuell optimale Form der Nierenersatz-therapie zu finden.

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  • Das ESA-Positionspapier der ÖGN: ein richtiger Schritt zur rechten Zeit

    Die Pharmakovigilanz bei der Verordnung von erythropoesestimulierenden Agenzien (ESA) erbrachte 2 Fälle von „pure red cell anemia‟ in Österreich.

    Um das Risikopotenzial der Immunogenität zu minimieren, empfiehlt das Positionspapier der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie 2012 zur Behandlung mit ESA die Vermeidung eines intraindividuellen Wechsels von ESA-Präparationen.

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  • Palliativmedizinische Ansätze für terminal niereninsuffiziente Patienten

    Für dialysepflichtigen Patienten ist nicht nur die Urämie, sondern auch die Behandlung belastend, die einen hohen zeitlichen und logistischen Aufwand erfordert.

    Bei sehr schweren Begleiterkrankungen mit schlechter Prognose kann auch durch die Dialyse keine Lebensverlängerung erreicht werden. Bei solchen Patienten sollte daher die Verbesserung der Lebensqualität gegenüber lebensverlängernden Maßnahmen im Vordergrund stehen.

    Auch bei Dialysepatienten darf ein einvernehmlicher Therapieabbruch kein Tabu sein.

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  • Das Fach Nephrologie: Herausforderung und Chance für junge Internisten

    Die fachliche Orientierung junger Mediziner erfolgt recht früh. Das Fach Nephrologie bietet eine gesunde Mischung aus intellektueller und praktischer Herausforderung.

    Die Qualität der Ausbildung sowie der persönliche motivierende Einsatz von Mentoren sind entscheidend, um das Interesse für die Nephrologie zu wecken und die jungen Kollegen durch eine herausfordernde, aber befriedigende Ausbildungszeit zu führen.

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Infektiologie

  • Akupunktur bei Infektionskrankheit

    Der TCM-Zugang zu Infektionskrankheiten unterscheidet sich von dem der modernen Medizin. TCM erfasst das äußere und innere Symptom und legt Diagnose und Therapie intuitiv fest. Die TCM-Konzepte basieren auf Erfahrungen und Philosophien.

    Akupunktur zeigt gute Wirksamkeit gegen Schmerzen und beeinflusst die psychovegetativen Störungen und das Immunsystem positiv.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Kritische Reflexion: Zeitgerechte Integration von Palliative Care

    Aufgrund der stetigen Verbesserung der medizinischen Versorgung und der steigenden Lebenserwartung steigt der Bedarf an Palliative Care kontinuierlich an.

    Trotz der Notwendigkeit einer ausreichenden palliativmedizinischen Versorgung zeigen zahlreiche Studien, dass es vor allem die persönliche Haltung von Medizinern ist, die eine zeitgerechte Überweisung in spezialisierte Zentren erschwert.

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Pneumologie

  • Highlights vom ATS-Kongress 2014

    In INPULSIS-1 und INPULSIS-2 wurde durch Nintedanib die Verschlechterung der forcierten Vitalkapazität (FVC) bei idiopathischer Lungenfibrose deutlich reduziert.

    Die ASCEND-Studie konnte zeigen, dass Pirfenidon einen positiven Effekt auf die Lungenfunktion, Belastungskapazität und das progressionsfreie Überleben hat.

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  • Highlight-Bericht vom 11. Pneumologie-Update in Igls: vom Asthma bis zur Tuberkulose – von der Forschung zur praktischen Anwendung

    Der Bogen des 11. Pneumologie-Updates reichte

    von der personalisierten Medizin beim Asthma bronchiale (auf mole­kularer und patientenfokussierter Ebene)

    über neue medikamentöse Therapien beim Bronchialkarzinom mit seltenen Treiber- und Resistenzmutationen

    sowie neue Therapien bei PAH: Riociguat – von der Forschung zur praktischen Anwendung u und die ambulante pneumologische Rehabilitation

    bis hin zu praxisnahen Tuberkulose-Fallberichten.

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Weitere Artikel

  • EULAR empfiehlt Tocilizumab als Erstlinienbiologikum

    freies thema In die kürzlich aktualisierten EULAR-Empfehlungen1 zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis wurde nun auch – der Zulassung entsprechend – Tocilizumab als Erstlinienbiologikum in Kombination mit MTX nach inadäquatem Ansprechen von konventionellen, synthetischen DMARD aufgenommen. Muss eine Biologika-Monotherapie verordnet werden, so existiert für Tocilizumab unterstützende Evidenz, damit ist es als einziges Biologikum für den Einsatz in der Monotherapie explizit erwähnt. Somit ist Tocilizumab sowohl in Kombination mit MTX als auch als Monotherapie bereits zu Beginn der Therapiekaskade mit Biologika eine Option. Bestätigt wurde dies wieder beim diesjährigen EULAR-Kongresses in Paris.

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  • Mit neuen Waffen gegen CED

    freies thema Der monoklonale Antikörper Vedolizumab, der aktivierte T-Zellen vom entzündeten Darm fernhält, stellt eine wichtige Neuentwicklung in der Therapie der Colitis ulcerosa und des Morbus Crohn dar.

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  • Serumharnsäure: auf Therapiezielwert, nicht auf Normwert achten

    freies thema Nur bei der symptomatischen Hyperurikämie, nicht aber bei der asymptomatischen Form sind harnsäuresenkende Medikamente indiziert. Gemäß den Leitlinien müssen bei der symptomatischen Form die Serumharnsäurewerte langfristig auf ≤= 6,0 mg/dl (≤= 360 μmol/l) reduziert werden.6, 15

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Themenheft: Alter und Altern als Herausforderung

  • Editorial – Sonderbeilage Schmerz und Geriatrie

    Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der internationale Kongress für Geriatrie und Gerontologie in Venedig ist ein Highlight und wurde von den Kollegen Prim. Dr. Georg Pinter und Prim. Hannes Plank zum 4. Mal in Zusammenarbeit mit der Sanicademia organisiert. Es hat…

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  • Editorial – 4. Internationaler Kongress für Geriatrie und Gerontologie

    In Zusammenarbeit mit der österreichischen und der italienischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie organisierte die SANICADEMIA – internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe EWIV (Geschäftsführer VD Mag. K. Wulz) Ende April den 4. internationalen Kongress für Geriatrie und Gerontologie im Herzen Venedigs….

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  • Akutes Koronarsyndrom (ACS) bei alten Patienten: Obacht geben auf atypische Symptome

    Das akute Koronarsyndrom (ACS) ist eine der am meisten vorkommenden, mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen in der Geriatrie.

    Ältere Patienten mit ACS präsentieren sich eher mit atypischen Symptomen und untypischen physischen Zeichen, was in einem hohen Maß zu Fehldiagnosen führt.

    Um die optimale Therapie zu initiieren, müssen Ärzte den alten Menschen mit ACS besondere Aufmerksamkeit widmen.

    Das Therapiemanagement sollte individuell, aber entsprechend den Guidelines entschieden werden, basierend auf der akuten Ischämie und Abschätzung der Risikofaktoren.

    Die Symptomfreiheit hat Priorität bei alten und sehr alten Patienten, weil diese für das Überleben enorm wichtig ist.

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  • Wenn im höheren Alter Asthma, Allergie und COPD auftreten – Hohe Prävalenz, Besonderheiten bei Diagnostik und Therapie

    Asthma bronchiale, insbesondere allergisches Asthma, ist beim älteren Patienten unterdiagnostiziert und auch untertherapiert.

    Bei den Wechsel- und Nebenwirkungen von antiobstruktiven Medikamenten sind insbesondere kardiale Nebenwirkungen zu beachten, ebenso die Beeinflussung der Muskulatur und der Osteoporose sowie der psychischen Situation des Patienten.

    COPD: Von der multidimensionalen Analyse und Anamnese ausgehend kann eine multidimensionale Therapie der COPD gestartet werden. Vorrangig sind nichtmedikamentöse Therapie, physikalische Therapie und Rehabilitation.

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  • Diarrhö beim geriatrischen Patienten – Clostridium-difficile-Infektion im Alter häufig

    Wohl auch wegen der fast immer selbstlimitierenden Natur der Erkrankung wird in der hausärztlichen Routine oft auf eine mikrobiologische Labordiagnostik verzichtet.

    Eine mikrobiologische Untersuchung von Stuhlproben auf Gastroenteritiserreger sollte aber jedenfalls bei blutiger Diarrhö, bei gehäuftem Auftreten (Ausbrüche) sowie bei hospitalisierten Patienten veranlasst werden.

    Campylobacter jejuni/coli, Clostridium difficile und dem Norovirus als Erreger akuter Gastroenteritiden kommt derzeit die hauptsächliche Bedeutung zu.

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  • Parkinson und Schmerz – Charakteristika und Behandlungsmanagement

    Rund die Hälfte der an Mb. Parkinson Erkrankten leidet unter chronischen Schmerzen unterschiedlicher Kategorie.

    Ein Dopaminmangel erniedrigt die Schmerzschwelle.

    Eine frühzeitige Diagnose mit anschließender medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung trägt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei.

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  • Demenztherapie: was ist neu? – Forschungsfokus auf krankheitsmodifizierende Wirkstoffe

    Beginn und Verlauf der klinischen Symptomatik der Alzheimer-Demenz (häufigste Demenzerkrankung) können durch Beachtung bestimmter Risikofaktoren, wie z. B. Bewegungsmangel, verzögert werden.

    Viele Konzepte „krankheitsmodifizierender‟ Therapien beruhen auf Immunisierung und Enzymmodulation, um die Erkrankung bereits im präklinischen Stadium zu erkennen.

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  • Fallbeispiel – Neuropathische Schmerzen nach Schlaganfall

    Das zentrale neuropathische Schmerzsyndrom hat unterschiedliche Ursachen (z. B. Insulte).

    Da eine Heilung nicht möglich ist, wird in der Behandlung ein ganzheitlicher, multiprofessioneller Ansatz im Sinne des „biopsychosozialen Krankheits-modells‟ verfolgt.

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  • Von der Beziehung zwischen Schmerz, Leiden und Selbstbestimmung – Schmerz und Ethik

    Essenzielle Beziehung zwischen Schmerz bzw. Leiden und Selbstbestimmung.

    Therapeutisches Spektrum reicht über naturwissenschaftliche Möglichkeiten hinaus.

    Sorge für fachliche und strukturelle Gewährleistung von Schmerztherapie ist eine moralische Verpflichtung.

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