UIM 07|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 7/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Es gehört zu einer langen Tradition, dass UNIVERSUM INNERE MEDIZIN die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) mit einer Sonderausgabe zum Kongress begleitet. Wir danken den Sprechern, die ihre interessanten ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 7/14
    Werte Kolleginnen und Kollegen,
    die diesjährige Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin ist thematisch dem Spannungsfeld von Wissen und Erfahrung gewidmet. Der Wissenszuwachs in der Inneren Medizin ist enorm, vereinigt sie doch das Wissen vieler ihrer Teildiszi­plinen in sich. ...Weiterlesen ...

Berufsverband österreichischer Internisten

  • Warum das Rad neu erfinden?

    Der Blick über den Tellerrand hinaus, um erfolgreiche Gesundheitssysteme anderer Länder in ihren Stärken und Schwächen kennenzulernen, ist an sich ein geeignetes Instrument, eigene bestehende Strukturen zu verbessern. Hierfür ist ein gutes Augenmaß erforderlich.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Das Ringen um die Vorsorgekoloskopie

    Die gesundheitspolitische „Crux“ mit wichtigen Vorsorgemaßnahmen in Österreich: Die unzureichende Honorierung der Koloskopie gehört endlich behoben, die Frequenz gesteigert.

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Kardiologie

Angiologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Neue Leitlinien: Sind starre Zielwerte noch zeitgerecht?

    Neue Guidelines der AHA und des ACC markieren einen Paradigmenwechsel:

    „Fire and Forget‟ statt „Treat to Target‟

    Durch ESC-Guidelines definierte LDL-C-Zielwerte treten in den Hintergrund. Als neues Therapieziel gilt eine LDL-C-Senkung um 50 % bzw. 30–50 %, abhängig vom Ausgangsrisiko

    Abkehr von Kombinationstherapien

    Vier definierte Patientengruppen profitieren von einer Statintherapie

    Diabetes mellitus gilt per se als Indikation zur Statintherapie

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  • Was kommt nach Metformin?

    Zur Erweiterung der antidiabetischen Basistherapie mit Metformin stehen eine Reihe antidiabetischer Substanzklassen bzw. Insulin zur Verfügung.

    In Bezug auf die Auswahl der Therapieform sind der Glukophänotyp, aber auch die Kontraindikationen und Nebenwirkungen der Medikation zu beachten.

    Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren zeigen Vorteile in Bezug auf ein geringes Hypoglykämierisiko und günstige Effekte auf das Körpergewicht (gewichtsneutral bzw. gewichtsreduzierend).

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten I: Sonografischer Knoten – was tun?

    Zukünftig werden Knoten hinsichtlich Malignitätsrisiko ganzheitlich „typisiert‟.

    Besondere Vorsicht ist bei soliden, hypoechogenen, intranodulär vaskularisierten Knoten ohne Halo und mit Mikrokalk geboten.

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten II: Schilddrüsenszintigrafie – bei jedem Knoten?

    Schilddrüsenknoten sind in Österreich sehr häufig, der Anteil der Karzinome liegt jedoch unter 1 %. Die Inzidenz von Schilddrüsenkarzinomen in Österreich liegt bei 12,2/100.000 bei Frauen und 4,8/100.000 bei Männern1.

    Die strukturierte Dignitätsabklärung ist notwendig und evidenzgesichert: Jeder palpable Schilddrüsenknoten sollte sonografisch untersucht werden. Bei Knoten > 1 cm sollte eine Szintigrafie erfolgen. Diese erlaubt die Selektion von Knoten, die einer Feinnadelpunktion unterzogen werden sollten.

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  • Zufallsbefund Schilddrüsenknoten III: Feinnadelbiopsie – oder doch gleich Operation?

    Pro Feinnadelbiopsie:

    Kleine benigne, aber auch „bösartige‟ Schilddrüsenknoten haben gerade im höheren Lebensalter eine hohe Prävalenz. Deshalb kann aufgrund des „gutartigen‟ Verlaufs eine generelle chirurgische Therapie „aller‟ Schilddrüsenknoten keinesfalls empfohlen werden.

    Die Feinnadelbiopsie ist eine etablierte und sichere Methode zur Einschätzung der Malignität eines Schilddrüsenknotens und damit eine wichtige Basis für die Planung des weiteren Vorgehens.

    Pro Operation:

    Das unverdächtige Ergebnis der Feinnadelpunktion als vorwiegender Leitbefund zur weiteren Beobachtung von Knoten der Schilddrüse ist wegen der hohen Rate falsch negativer Befunde problematisch und führt unter Umständen zu einer verzögerten Therapie von Schilddrüsen­karzinomen.

    Eine Präselektion von Knoten der Schilddrüse, die punktiert werden sollten, ist unbedingt notwendig, da sonst die Rate an diagnostischen Operationen erhöht würde.

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