UIM 09|2014

UIM 09|2014 Themenheft Angiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Editorial

  • PAVK auf dem Vormarsch
    Was in den einschlägigen Ambulanzen und Abteilungen in den letzten Jahren beobachtet wurde, bekam durch die Metaanalyse von Fowkes, publiziert in Lancet 2013; 382: 1329–40, seine wissenschaftliche Bestätigung. Die Prävalenz von Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) ist in ...Weiterlesen ...

Angiologie

  • Nichtinvasive Gefäßdiagnostik – Möglichkeiten und Limitationen

    u Moderne nichtinvasive Verfahren zur Gefäßdiagnostik wie Duplexultraschall, CT-Angiografie (CTA) und MR-Angiografie (MRA) erlauben optimierte und individuelle Therapieent­scheidungen und -planung.u Vorteile der CTA sind hohe Ortsauflösung, gute Darstellung von Verkalkungen und Berurteilbarkeit des In-Stent-Lumens; nachteilig sind das potenziell nephrotoxische Kontrastmittel und die Röntgenstrahlenexposition.u Mit der MRA können die Arterien des Unterschenkels zeitlich aufgelöst untersucht werden, das Kontrastmittel ist gut verträglich, allerdings ist die Ortsauflösung geringer als bei der CTA und Stents bzw. In-Stent-Lumen können nicht beurteilt werden.

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  • Konservatives Management der PAVK

     Die konservative Therapie der PAVK umfasst neben Gehtraining (Stadium II), Prostaglandin-Infusionen (Stadien III und IV) und antibiotischer Therapie (Stadium IV) in allen 4 Stadien eine multimodale Pharmakotherapie.

    Diese lebenslange multimodale Pharmakotherapie sollte Thrombozyten-funktionshemmer, ACE-Hemmer und Statine beinhalten.

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  • Der Stellenwert des strukturierten Gehtrainings

    Die strukturierte angiologische Trainingstherapie ist eine evidenzbasierte Therapie­maßnahme für Patienten mit Claudicatio intermittens.

    Neben der Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke kommt es auch zu einer Verbesserung des kardiovaskulären Risikoprofils.

    Strukturiertes Gehtraining ist kosteneffektiver als eine endovaskuläre Rekanalisation.

    Eine Kombination aus perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) und Training ist kosteneffektiver als eine PTA alleine.

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  • Revaskularisation bei PAVK

    Revaskularisation bei PAVK sollte immer bei kritischer Extremitätenischämie und nach Patientenwunsch bei Claudicatio intermittens angestrebt werden.

    Dank verbesserter Kathetertechnik kann zumeist primär ein endovaskuläres Vorgehen geplant werden.

    Vorteile einer endovaskulären Therapie sind verminderte Morbidität und Mortalität gegenüber gefäßchirurgischen Eingriffen.

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  • Klinischer Stellenwert neuer Devices

    Drug-eluting Stents (DES) und Drug-eluting Balloons (DEB) haben die Offenheitsraten vor allem im femoropoplitealen Segment verbessert.

    Neuartige Stentsysteme, die den biomechanischen Anforderungen besser entsprechen, machen es möglich, immer komplexere Obstruktionen auch endovaskulär zu behandeln.

    Auch klinische Endpunkte wie Beschwerdeverbesserung oder die Notwendigkeit eines Wiederholungseingriffs werden durch diese neuen Devices positiv beeinflusst.

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  • Wo kommt der Gefäßchirurg zum Einsatz?

    Endovaskuläre Therapiemöglichkeiten bedingen komplexere offene Gefäßchirurgie.

    Die Therapieauswahl Stent versus Operation hängt von der Lokalisation ab.

    Die enge Verflechtung von endovaskulärer und offener Gefäßchirurgie, bis hin zum Hybrideingriff, ist kennzeichnend für die moderne Gefäßchirurgie.

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  • Optimale Nachsorge bei PAVK

    Nachsorge bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) = Kontrolle von kardiovaskulären Risikofaktoren.

    Hauptrisikofaktoren sind unter anderem Lipidstoffwechselstörungen, Rauchen, Diabetes und Hypertonie.

    Regelmäßige gefäßmedizinische Kontrollen sichern eine optimale Nachsorge bei PAVK-Patienten.

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  • „Quick scan“ – diabetisches Fußsyndrom

    Füße von Diabetikern sollten regelmäßig klinisch untersucht werden.

    Die häufigste Manifestation des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist eine Ulzeration am Fuß aufgrund einer Polyneuropathie und/oder Durchblutungsstörung.

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  • Entwicklungen in der modernen Wundtherapie

    Moderne Wundtherapie kann Wundheilung unterstützen, Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

    Die stetig wachsende Produktpalette an Wundauflagen enthält Alginatprodukte, Hydrogele, Hydrokolloide, Schaumstoffverbände, Hydrofasern, Silber und andere mehr.

    Die Wundtherapie ersetzt niemals die kausale Therapie der zugrunde liegenden Basiserkrankung.

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