UIM 09|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 09|2014 Themenheft Angiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 9/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Vorweihnachtszeit ist doch eine sehr schöne Zeit, wenngleich es wie bei guten Medikamenten eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen gibt: von erhöhter Stressbelastung, um alles zu erledigen, über die Gefahr, eine Depression ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 9/14
    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!
    Im Focus-Thema „Diabetes und Stoffwechselmedizin“ von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN 09/2014 spannt sich der Bogen der Diskussion zum aktuellen Status von Therapieoptionen von der wissenschaftlichen Reevaluierung des „Klassikers“ Metformin durch Herrn Prim. Doz. Dr. Weitgasser, Salzburg, über ...Weiterlesen ...

Berufsverband österreichischer Internisten

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Den Gruppenpraxen gehört die Zukunft

    Gesundheitsreform und die Erwartungshaltung der Patienten werden auch die Organisationsformen der Internistenordinationen bestimmen, meint Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann für Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer.

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Kardiologie

  • LOW-BP-VIENNA: Blutdrucksenkung in der Primärversorgung Wiens

    Zur Optimierung der Blutdrucktherapie im niedergelassenen Bereich wurde die Studie LOW-BP-VIENNA initiiert, an der Allgemeinmediziner sowie Internisten mit Kassen­vertrag immer noch teilnehmen können.

    Neben der finanziellen Vergütung gibt es Anreize wie die Bereitstellung eines 24-Stunden-Blutdruckmessgeräts mit uneingeschränkter Nutzung und attraktiver Kaufoption nach Studienende.

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  • Kardiologie und Psychosomatik – Eine komplizierte Beziehung: Angst, Panik und Hypertonie

    Kardiologische Sicht: Mit Angstzuständen einhergehende Hypertonie kann Folgeschäden wie Myokardinfarkte und Schlaganfälle auslösen. Nach Ausschluss einer sekundären Hypertonie können Entspannungsverfahren und körperliches Training hilfreich sein.

    Psychosomatische Sicht: Zur Behandlung des komplexen Krankheitsbildes sollte ein multimodales und patientenzentriertes Behandlungskonzept mit psychiatrisch-medikamen­tösen, psychotherapeutischen und übenden Verfahren gewählt werden. Das Vertrauen in der Arzt-Patienten-Beziehung spielt eine zentrale Rolle.

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Angiologie

  • Perioperatives Management der DOAK

    Bei elektiven Eingriffen bestimmen Nierenfunktion und Blutungsrisiko den Zeitpunkt des präoperativen Absetzens der neuen direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK).

    Ein Bridging zur OP ist nicht notwendig, ein spezifisches Antidot bei akuten Blutungen steht derzeit nicht zur Verfügung.

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Rheumatologie

  • Psychoneuroimmunologie der chronisch entzündlichen Krankheiten

    Immunsystem und Gehirnfunktion: Es bestehen direkte und bidirektionale Interaktionen auf molekularer Basis.

    Mit zunehmendem Verständnis der physiologischen Wechselwirkungen zwischen peripherem Immunsystem, Mikroglia und neuronaler Funktion lassen sich von der Psychoneuroimmunologie neue Erkenntnisse gewinnen und vielleicht auch therapeutische Ansätze bei chronisch entzündlichen Erkrankungen erhoffen.

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  • „Chronic widespread pain“ – Ist das Rheuma?

    Chronische Schmerzen im Bewegungsapparat werden oft von Schlaf-, Konzentrations- und Merkstörungen sowie vegetativen Symptomen, Angststörungen und Depressionen begleitet.

    Unter dem Einfluss von genetischen und strukturellen Störungen, psychosozialen Stressoren und hormonellen Veränderungen entstehen periphere und zentrale Sensibilisierungs­prozesse, die im ZNS fixiert werden und die Schmerzspirale aufrecht­erhalten.

    Die Therapie ist multimodal, die Langzeitbetreuung erfordert ein interdisziplinäres Team.

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  • Promotion Belimumab (Benlysta®): Management des systemischen Lupus erythematodes: die Niere im Fokus

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Patientenorientiertes Blutmanagement – ein Update

    Patientenorientiertes Blutmanagement (POBM) ist ein interdiszi­plinäres, multimodales Maßnahmenpaket zur Steigerung der Patientensicherheit sowie der Behandlungs- und Lebensqualität von Patienten mit blutungsriskanten Operationen.

    Die POBM-Empfehlung bietet Tipps zur praktischen Umsetzung im klinischen Alltag, wodurch die klinische und ökonomische Effektivität gesteigert werden kann.

    Die Empfehlungen betreffen unter anderem die Korrektur einer präoperativen Anämie, die Vermeidung der Blutungsanämie, die Steigerung der Anämie­toleranz oder die Transfusion von Erythrozytenkonzentrat.

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Onkologie

  • Chirurgisches und perioperatives Management des Pankreaskarzinoms

    Biopsie zur präoperativen histologischen Diagnosesicherung und präoperative Gallengang­drainage ist in vielen primär operablen Fällen meist nicht erforderlich.

    Dank neoadjuvanter Therapiekonzepte kann eine Operation in zuvor lokal inoperablen Tumoren heutzutage oftmals ermöglicht werden.

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  • Best of the Year: Onkologie

    Beim Mammakarzinom soll die adjuvante Chemotherapie nicht später als 60 Tage postoperativ gestartet werden.

    Jüngere Patienten mit hochdifferenziertem Prostatakarzinomen zeigen günstigere Outcomes nach Operation als bei Anwendung einer Watch-and-wait-Strategie.

    Effektive Zweitlinienoptionen beim Magen-/Ösophaguskarzinom sind Ramucirumab und Taxane.

    Beim metastasierten Adenokarzinom der Lunge entfalten neue Substanzen Effektivität nach Crizotinib- oder EGFR-Hemmer-Versagen.

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  • Wachstumsfaktoren in der Onkologie – richtiger Einsatz!

    EPO können Anämiesymptome durch Anheben des Hämoglobingehalts verbessern.

    • Vorteile gegenüber Transfusionen: kein Krankenhausbesuch notwendig, keine Infektionsgefahr.
    • Nachteile: erhöhtes thromboembolisches Risiko, fraglich erhöhte Mortalität in bestimmten Patientengruppen.

    GCSF vermindern das Risiko eines chemotherapieassoziierten neutropenischen Fiebers und reduzieren die therapieassoziierte Mortalität, dennoch keine Empfehlung zur routinemäßigen Anwendung bei Chemotherapien.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Metformin – where is the evidence?

    u Metformin kann als „das‟ First-Line-Medikament bei Diabetesmanifestation betrachtet werden.u Ausreichende klinische Erfahrung ist zu den Vorteilen und zur Sicherheit von Metformin verfügbar, sofern die Kontraindikationen beachtet werden.u Von der GLINT-Studie werden robuste Daten zu Vorteilen und Risiken hinsichtlich kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen erwartet.

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  • Aktuelle Datenlage zur Therapie mit GLP-1-Agonisten und Insulin

    Die Wirkung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) besteht je nach ihrer Wirkdauer vorwiegend in der Unterdrückung des postprandialen Glukoseanstiegs bzw. der Senkung der Nüchternglukose; beides führt zur HbA1c-Senkung.

    Die (Fix-)Kombinationen kurz wirksame GLP-1-RA plus Basalinsulin sowie lang wirksame GLP-1-RA plus lang wirksames Basalinsulin erbrachten z. T. eindrucksvolle HbA1c-Senkungen, ohne das Risiko für Hypoglykämien zu erhöhen.

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  • Insulinpumpen: Auf dem Weg zum künstlichen Pankreas

    Die Therapie mit einer Insulinpumpe ist eine etablierte Routinebehandlung.

    Rezente Metaanalysen zeigen eine verbesserte glykämische Kontrolle bei gleich­bleibender Hypoglykämiefrequenz.

    Die letzten 10 Jahre waren durch Entwicklungen im Bereich des Bolusmanagements geprägt.

    Die Insulinpumpentherapie mit Low Glucose Suspend (LGS) verhindert schwere Hypoglykämien.

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  • Die Beta-Zelle bei Typ-2-Diabetes

    Ein Feedback-Mechanismus zwischen Beta-Zelle und insulin-ab­hängigem Gewebe reguliert die Glukosetoleranz.

    Die Beta-Zell-Dysfunktion liegt bereits bei der Manifestation des Typ-2-Diabetes vor.

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  • HELENA-Projekt (EU): Ernährung, Gesundheit: schlechte Kenntnisse bei Jugendlichen

    Das HELENA-Projekt ist das erste und einzige europaweite Projekt, das mit wissenschaftlichen und standardisierten Methoden umfassende Daten über den Gesundheits-, Bewegungs- und Ernährungszustand von Jugendlichen liefert.

    Ergebnisse: zu wenig Obst und Gemüse, auffälliger Eisen- und Vitamin-D-Mangel, schlechte körperliche Performance, sitzende Tätigkeit > 9 Stunden/Tag, schlechte Kenntnisse über Ernährung und Gesundheit.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Highlights der UEG Week 2014

    u Neue Biopharmaka kündigen eine spannende Ära für die Behandlung von chronischen entzündlichen Darmerkrankungen (CED) an.u Paneuropäische UEG-Studie stellt Details zu den sich verändernden Trendsbei vielen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und der Leber dar, einschließlich der Vorsorgeleistungen.

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  • Therapie der chronischen Hepatitis C ohne Interferon/Ribavirin

    Peginterferon-alfa2/-Ribavirin-(PEG/RBV-)freie Kombinationstherapien stehen im Zentrum des Interesses, da: hoch effektiv, kaum Nebenwirkungen und relativ kurze Therapiedauer.

    Sofosbuvir + Ledipasvir: Die interferonfreie Kombinations­therapie wurde vor Kurzem zugelassen.u

    Vielversprechende Phase-III-Ergebnisse der Kombination: Paritaprevir (ABT-450) + Ritonavir + Ombitasvir + Dasabuvir.

    Phase-III-Studien der Kombination Sofosbuvir + Simeprevir sind im Laufen.

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  • ESGE-Guidelines: Koloskopische Nachsorge nach Polypektomie

    In den ESGE-Guidelines wird in der Festlegung des Nachsorgeintervalls zwischen Hochrisikogruppe: ja/nein unterschieden.

    Die Hochrisikogruppe umfasst Patienten mit Adenomen > 10 mm, mit hochgradiger Dysplasie, mit einer villösen Komponente, mit ≥ 3 Adenomen, mit serratierten Polypen ≥ 10 mm oder mit Dysplasie.

    Wird in der ersten Nachsorgekoloskopie eines Hochrisikopatienten ein Hochrisikoadenom entdeckt, soll der Patient nach 3 Jahren wiederbestellt werden, ist das nicht der Fall, dann nach 5 Jahren.

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  • Das Magenkarzinom: Standortbestimmung der Histo- und Molekularpathologie

    Magenkarzinome stellen eine histopathologisch und molekularpathologisch äußerst heterogene Gruppe von Tumoren dar.

    Die Tumorzellen können eine intestinale, gastrale oder auch gemischte Differenzierung aufweisen.

    Das Magenkarzinom vom intestinalen Typ entsteht über die Vorstufen einer atrophen Gastritis, intestinalen Metaplasie und Dysplasie.

    Tumoren mit Her2-Protein-Überexpression oder HER2-Genamplifikation können mit zielgerichteten Antikörpern behandelt werden.

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Nephrologie

  • Highlights der Jahrestagung 2014 der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie und Hypertensiologie

    Kardiorenale Syndrome sind eine neu definierte Entität, für die Nephrologie ist besonders das kardiorenale Syndrom Typ 4 von entscheidender Bedeutung.

    Vielversprechende Daten zum Angiotensinrezeptor-Neprilysin-Inhibitor LCZ696 bei Patienten mit diastolischer Herzinsuffizienz sind vermutlich auch für die chronische Niereninsuf­fizienz wegweisend.

    In den „neuen‟ Hypertonierichtlinien wurden die Zielblutdruckwerte insgesamt gelockert.

    Die arterielle Gefäßsteifigkeit ist heute als Parameter eines hypertensiven Endorgan­schadens im arteriellen Gefäßsystem gut etabliert.

    Ein Screeningprogramm zur chronischen Niereninsuffizienz, so wie von der ÖGN als „60/20-Konzept‟ gefordert, wurde durch ausländische Experten als sinnvolles Instrument zur Prävention bzw. Vorbereitung auf die bestmögliche individuelle NET demonstriert.

    Statine bei chronischer Niereninsuffizienz werden nach wie vor kontroversiell gesehen.

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Infektiologie

  • Ebola: Was wissen wir? Was wissen wir nicht?

    Der Erreger der derzeitigen Epidemie ist das Zaire-Ebola-Virus. Die Letalität wird in betroffenen Ländern mit bis zu 90 % angegeben.

    Körpersekrete und Exkremente sind hochinfektiös, die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt, eine aerogene Übertragung kann aber nicht ausgeschlossen werden.

    Die Inkubationszeit liegt nach heutigen Wissensstand bei 2–21 Tagen, im Schnitt bricht die Erkrankung 8–10 Tage nach der Infektion aus.

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  • Listerien und Listeriose

    Das ubiquitär vorkommende Bakterium Listeria monocytogenes verursacht die Listeriose, eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Sie ist fast immer lebensmittelassoziiert und tritt meist bei immungeschwächten oder älteren Personen sowie bei schwangeren Frauen und Neugeborenen auf1.

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Schmerzmedizin

  • Was kann die Schmerzmedizin von der Schmerzforschung erwarten?

    Grundlagenforschung dient nicht nur der Entwicklung neuer Analgetika, sondern auch der Entwicklung neuer Therapiekonzepte.

    Die Translation von Grundlagenforschung in die Klinik braucht meist viel Zeit.

    Translation ist keine Einbahnstraße, die Entwicklung neuer Therapien setzt pathophysiologische Forschungen am Patienten voraus.

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  • Bericht aus der Praxis

    Allgemeinmediziner sind täglich mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Problemstellungen konfrontiert.

    Für eine optimale Betreuung und Behandlung von Schmerzpatienten sind mobile Palliativteams unerlässlich.

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Palliativmedizin

  • Fallbericht: Schutz vor Übertherapie durch Festlegung eines Therapieziels

    Eine sorgfältige Indikationsstellung und die Einwilligung des Patienten sind zwingende Voraussetzungen, damit eine medizinische Behandlung erfolgen darf.

    Die gemeinschaftliche Formulierung eines Therapieziels schafft Sicherheit für alle Beteiligten (Patient, Angehörige, betreuendes Team) und ist daher von zentraler Bedeutung.

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Pneumologie

  • Highlights des Jahreskongresses der ÖGP 2014

    Der ÖPG-Kongress war ein kräftiges Lebenszeichen der österreichischen Pneumologie, das sich im exzellenten Niveau der wissenschaftlichen Sitzungen widerspiegelte.

    Themen waren u. a. der Masterplan Pneumologie für die zukünftige Versorgung, neue Entwicklungen beim Asthma bronchiale, die beim COPD-Audit festgestellten Versorgungsdefizite, neue mit dem Mikrobiom der Lunge verknüpfte Konzepte, neue molekular­biologische Therapien beim Lungenkarzinom und fehlende Maßnahmen bei der Tabakprävention.

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  • Small Airways Disease – müssen wir die kleinen Atemwege therapieren?

    Small Airways spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von obstruktiven Lungenerkrankungen.

    Häufig stehen chronisch entzündliche Veränderungen am Anfang der Erkrankung, doch noch fehlen etablierte Methoden, die diese frühen Veränderungen messbar machen können.

    Die Behandlung der Small Airways wurde durch Einführung von Aerosolen mit extrafeinen Partikeln aufgrund der höheren Deposition der Wirkstoffe entscheidend verbessert.

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Themenheft:

  • PAVK auf dem Vormarsch

    Was in den einschlägigen Ambulanzen und Abteilungen in den letzten Jahren beobachtet wurde, bekam durch die Metaanalyse von Fowkes, publiziert in Lancet 2013; 382: 1329–40, seine wissenschaftliche Bestätigung. Die Prävalenz von Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) ist in…

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  • Nichtinvasive Gefäßdiagnostik – Möglichkeiten und Limitationen

    u Moderne nichtinvasive Verfahren zur Gefäßdiagnostik wie Duplexultraschall, CT-Angiografie (CTA) und MR-Angiografie (MRA) erlauben optimierte und individuelle Therapieent­scheidungen und -planung.u Vorteile der CTA sind hohe Ortsauflösung, gute Darstellung von Verkalkungen und Berurteilbarkeit des In-Stent-Lumens; nachteilig sind das potenziell nephrotoxische Kontrastmittel und die Röntgenstrahlenexposition.u Mit der MRA können die Arterien des Unterschenkels zeitlich aufgelöst untersucht werden, das Kontrastmittel ist gut verträglich, allerdings ist die Ortsauflösung geringer als bei der CTA und Stents bzw. In-Stent-Lumen können nicht beurteilt werden.

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  • Konservatives Management der PAVK

     Die konservative Therapie der PAVK umfasst neben Gehtraining (Stadium II), Prostaglandin-Infusionen (Stadien III und IV) und antibiotischer Therapie (Stadium IV) in allen 4 Stadien eine multimodale Pharmakotherapie.

    Diese lebenslange multimodale Pharmakotherapie sollte Thrombozyten-funktionshemmer, ACE-Hemmer und Statine beinhalten.

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  • Der Stellenwert des strukturierten Gehtrainings

    Die strukturierte angiologische Trainingstherapie ist eine evidenzbasierte Therapie­maßnahme für Patienten mit Claudicatio intermittens.

    Neben der Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke kommt es auch zu einer Verbesserung des kardiovaskulären Risikoprofils.

    Strukturiertes Gehtraining ist kosteneffektiver als eine endovaskuläre Rekanalisation.

    Eine Kombination aus perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) und Training ist kosteneffektiver als eine PTA alleine.

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  • Revaskularisation bei PAVK

    Revaskularisation bei PAVK sollte immer bei kritischer Extremitätenischämie und nach Patientenwunsch bei Claudicatio intermittens angestrebt werden.

    Dank verbesserter Kathetertechnik kann zumeist primär ein endovaskuläres Vorgehen geplant werden.

    Vorteile einer endovaskulären Therapie sind verminderte Morbidität und Mortalität gegenüber gefäßchirurgischen Eingriffen.

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  • Klinischer Stellenwert neuer Devices

    Drug-eluting Stents (DES) und Drug-eluting Balloons (DEB) haben die Offenheitsraten vor allem im femoropoplitealen Segment verbessert.

    Neuartige Stentsysteme, die den biomechanischen Anforderungen besser entsprechen, machen es möglich, immer komplexere Obstruktionen auch endovaskulär zu behandeln.

    Auch klinische Endpunkte wie Beschwerdeverbesserung oder die Notwendigkeit eines Wiederholungseingriffs werden durch diese neuen Devices positiv beeinflusst.

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  • Wo kommt der Gefäßchirurg zum Einsatz?

    Endovaskuläre Therapiemöglichkeiten bedingen komplexere offene Gefäßchirurgie.

    Die Therapieauswahl Stent versus Operation hängt von der Lokalisation ab.

    Die enge Verflechtung von endovaskulärer und offener Gefäßchirurgie, bis hin zum Hybrideingriff, ist kennzeichnend für die moderne Gefäßchirurgie.

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  • Optimale Nachsorge bei PAVK

    Nachsorge bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) = Kontrolle von kardiovaskulären Risikofaktoren.

    Hauptrisikofaktoren sind unter anderem Lipidstoffwechselstörungen, Rauchen, Diabetes und Hypertonie.

    Regelmäßige gefäßmedizinische Kontrollen sichern eine optimale Nachsorge bei PAVK-Patienten.

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  • „Quick scan“ – diabetisches Fußsyndrom

    Füße von Diabetikern sollten regelmäßig klinisch untersucht werden.

    Die häufigste Manifestation des diabetischen Fußsyndroms (DFS) ist eine Ulzeration am Fuß aufgrund einer Polyneuropathie und/oder Durchblutungsstörung.

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  • Entwicklungen in der modernen Wundtherapie

    Moderne Wundtherapie kann Wundheilung unterstützen, Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

    Die stetig wachsende Produktpalette an Wundauflagen enthält Alginatprodukte, Hydrogele, Hydrokolloide, Schaumstoffverbände, Hydrofasern, Silber und andere mehr.

    Die Wundtherapie ersetzt niemals die kausale Therapie der zugrunde liegenden Basiserkrankung.

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