UIM 09|2015

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 9/15
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    In Paris befasst sich der Welt-Klimagipfel mit der Erderwärmung, an die mittlerweile wohl alle glauben. Es bestehen hohe Erwartungen, dass man sich diesmal auf mehr konkrete Ziele verpflichtend einigen kann. Ich frage ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 9/15
    Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen!
    Die vorliegende Beilage zum FOCUS „Endokrinologie und Stoffwechsel“ beschäftigt sich diesmal vorwiegend mit dem Problem der Adipositas aus medizinischer Sicht sowie mit dem assoziierten Metabolischen Syndrom.
    Dabei wurde speziell versucht, neben den „verhältnisbezogenen“ Präventionsmöglichkeiten ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

  • Dokumentationspflicht – Teil II

    Im ersten Teil zur Dokumentationspflicht wurde der konkrete Inhalt, der zu dokumentieren ist, dargestellt. Gegenstand dieses Beitrages ist, wann zu dokumentieren ist, wie lange die Aufzeichnungen aufzubewahren sind und welche rechtlichen Konsequenzen aus der ärztlichen Dokumentation ableitbar sind.

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Kardiologie

  • Sondenlose Schrittmacher

    Sondenlose Schrittmacher vereinen Generator, Batterie und Interface zum Endokard in einem Gerät, das klein genug ist, um vollständig im rechten Ventrikel implantiert zu werden.

    Mit der klinischen Einführung wurde ein erster Schritt einer technologischen Entwicklung vollzogen, die die kardiale Gerätetherapie in Zukunft höchstwahrscheinlich revolutionieren wird.

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Angiologie

  • Highlight-Bericht – VASCMED 2015

    Interdisziplinarität in der Gefäßmedizin ist unbestreitbare Notwendigkeit und erfordert entsprechende Kongressformate und Fortbildungen.

    KollegInnen, die sich mit Patienten mit Gefäßerkrankungen befassen, bietet sich eine gute Zukunftsperspektive (steigende Patientenzahlen, zunehmend differenzierte Behandlungsformen und Expertise etc.).

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Rheumatologie

  • Spondylarthritis aus radiologischer Sicht

    Die Sakroiliitis in der MRT ist durch das subchondrale Knochenmarködem an den Sakroiliakalgelenken definiert und ist ein wesentliches Kriterium für die Spondylarthritis (SpA).

    Die SpA manifestiert sich grundsätzlich als Enthesitis an der fibrokartilaginären Insertion von Sehnen und Bändern am Knochen („Enthesenorgan‟).

    Osteodestruktive und osteoproliferative Veränderungen sind die Merkmale der chronischen SpA.

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  • Lösungsansatz Gelbwurz? Die Rolle der Fibroblasten bei rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose

    Die Synovialmembran ist ein prototypisches mesenchymales Gewebe, das hauptsächlich von synovialen Fibroblasten gebildet wird. Sie erfüllen wichtige Aufgaben für die Funktion und die Homöostase der Gelenke.

    Im Zusammenhang mit pathologischen Prozessen entfalten die synovialen Fibroblasten proinflammatorische und destruierende Eigenschaften; sie werden zunehmend als potenzielle Zielstrukturen für die therapeutische Intervention bei Patienten mit rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose erkannt.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Neue Entwicklungen bei der Nabelschnur-Stammzelltransplantation

    Hämatopoietische Stammzellen aus dem Nabelschnurblut als alternative allogene Spenderquelle wurden weltweit bei über 30.000 Transplantationen verwendet.

    Die Ergebnisse einer einfachen und doppelten Nabelschnur-Stammzelltransplantation sind vergleichbar.

    Die Verstärkung der Konditionierungstherapie bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und myelodysplastischem Syndrom (MDS) durch hochdosiertes Cytarabin (HDCA) kann die Ergebnisse nach UCBT erheblich verbessern.

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Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Adipositas, metabolisches Syndrom und kardiovaskuläres Risiko – aktuell bewertet

    u Übergewicht und das metabolische Syndrom sind mit verschiedenen wichtigen kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert.u Bei der Beurteilung des kardiovaskulären Risikos von Übergewicht ist die Fettverteilung von großer Wichtigkeit; vor allem viszerales Übergewicht ist mit KHK und Diabetes eng assoziiert.u Die körperliche Fitness der Patienten sollte ebenfalls berücksichtigt werden. u Die Bestimmung des Körperfettanteils und Evaluierung der Inflammation mittels CRP können teilweise durchaus sinnvoll sein.

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  • Strategien gegen die Adipositasepidemie

    Verhältnisbezogene Strategien und Maßnahmen der Adipositasprävention sind nachweislich wirksamer als verhaltensbezogene.

    Die wichtigsten Bereiche betreffen: Ernährungsmaßnahmen an Schulen, Lebensmittelkennzeichnung, Steuern auf ungesunde Lebensmittel, Werbebeschränkungen.

    Maßnahmen auf staatlicher Ebene erweisen sich als besonders effizient.

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  • Medikamentöse Möglichkeiten in der Adipositastherapie – was ist zu erwarten?

    Die Adipositas führt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen, Schlafapnoesyndrom, orthopädischen Problemen und einem erhöhten Risiko für eine Reihe von Tumorerkrankungen.

    Insbesondere für die Behandlung des Typ-2-Diabetes stehen mit den Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren neue antidiabetische Substanzklassen mit gewichtsreduzierenden Effekten zur Verfügung.

    Für weitere Ansätze etwa mit Antidepressiva oder aus der Therapie neurologischer Erkrankungen erscheint der Einsatz aufgrund von Nebenwirkungen derzeit begrenzt.

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  • Neue Anti-Adipositas-Präparate in Europa/Österreich: Neuzulassungen 2015

    Wirksamkeit: Mit Saxenda® (Liraglutid) und Mysimba® (Naltrexon/Bupropion) kann bei adipösen oder übergewichtigen Patienten innerhalb eines Jahres eine Reduktiondes Körpergewichts von 5–7,5 % erzielt werden.

    Nebenwirkungen: Gastrointestinale Nebenwirkungen sind vor allem zu Therapiebeginn häufig und können die Adhärenz beeinträchtigen.

    Sicherheit: Zur Optimierung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ist eine Evaluierung des Behandlungserfolgs 12 bzw. 16 Wochen nach Therapiebeginn sowie einmal jährlich erforderlich. Der Einfluss der neuen Therapien auf das kardiovaskuläre Risiko ist noch unklar.

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  • Nebenwirkungen von Antidiabetika: Wer fürchtet sich vor Pioglitazon?

    Pioglitazon senkt HbA1c bis 1,5 % ohne Hypoglykämien und ohne Dosisanpassung bei Nierenfunktionseinschränkung; zeigt direkte antiatherosklerotische Wirkung.

    Aufgrund renaler Flüssigkeitsretention führt Pioglitazon zur klinischen Manifestation von Herzinsuffizienz bei Diabetikern mit bis dahin inapparenter diastolischer und/oder systolischer LV-Funktionsstörung.

    Pioglitazon verdoppelt periphere distale Frakturen der Extremitäten bei (v. a. älteren) Frauen, nicht jedoch bei Männern. Pioglitazon führt nicht zu Blasenkrebs.

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  • Metabolische Chirurgie – Indikation, Kontraindikation und Nachsorge

    Die Indikation für einen bariatrischen Eingriff besteht bei BMI > 35 kg/m2 + Komorbiditäten oder bei BMI > 40 kg/m2.

    Kontraindikationen sind schwere Lebererkrankungen, psychiatrische und neoplastische Erkrankungen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Prävention und Therapie – Probiotika bei antibiotikaassoziierter Diarrhö

    Im Wissen um die Wirkmechanismen und in Zusammenschau der ausgewählt dargestellten klinischen Daten besteht die Annahme, dass bei intelligent zusammengesetzten probiotischen Präparaten in entsprechender Dosierung und in entsprechend verabreichter Frequenz positive Effekte in Prävention und (adjuvanter) Therapie zu erwarten sind – Ausbleiben von antibiotikaassoziierter Diarrhö und Verkürzung der Durchfalldauer.

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  • Die Psychosomatik hinter funktionellen gastrointestinalen Störungen (FGIS) – wenn organpathologische Befunde fehlen

    FGIS-Patienten, die (wiederholt) gastroenterologische Spezialisten/Institu­tionen aufsuchen, zeigen häufig psychische Auffälligkeiten.

    Die am häufigsten wissenschaftlich untersuchte FGIS ist das Reizdarmsyndrom (RDS).

    Therapieoptionen: Probiotika, Phytopharmaka, Linaclotid bei Reizdarmsyndrom mit Obstipation, Psychotherapie.

    Eine speziell auf den Bauch gerichtete medizinische Hypnose („gut-directed hypnotherapy‟) ist gemäß rezenten Daten eine der erfolgversprechendsten Methoden zur RDS-Behandlung.

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Nephrologie

  • Behandlung therapierefraktärer Hypertonie: Ist die renale Sympathikus-Ablation gestorben?

    Eine renale Denervation sollte nach den österreichischen Richtlinien nur bei therapie­refraktärer Hypertonie (Ziel-Blutdruck unter 5 Antihypertensiva nicht erreicht) erwogen werden; idealerweise im Rahmen einer Studie.

    In weiteren Studien nach der HTN-3 konnte die Sicherheit der renalen Denervation (Komplikationsrate < 1 %), jedoch weiterhin keine Überlegenheit gegenüber einer optimalen medikamentösen Therapie aufgezeigt werden.

    Aldosteronantagonisten sollten bei fehlender Kontraindikation sowohl bei Hypertonikern mit Therapieresistenz und Therapierefraktärität eingesetzt werden.

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Infektiologie

  • Update Hautmykosen

    Dermatomykosen sind weit verbreitet. Zur Vermeidung von Fehldiagnosen und für die Wahl des geeigneten Therapeutikums ist ein sorgfältiger Erregernachweis wesentlich.

    Dermatomykosen sind meist mittels Lokaltherapeutika behandelbar.

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Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Pädiatrische palliative Care (PPC) steht für die multiprofessionelle und umfassende Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten Kindern/Jugendlichen sowie deren Angehörigen im Krankheitsverlauf und in der Trauerphase.

    Neben einer optimalen Schmerztherapie und Linderung belastender Krankheits­symptome ist die psychische, soziale und spirituelle Begleitung essenziell.

    Eltern sollen als primäre Betreuungspersonen anerkannt werden, Kinder je nach Alter und Entwicklungsstand an Entscheidungsprozessen zu ihrer Betreuung teilhaben können.

    Gespräche sollen offen, ehrlich und einfühlsam geführt und bei Kindern auf Alter und Entwicklungsstand abgestimmt werden.

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  • Eine gemeinsame und zentrale Aufgabe: Spirituelle Betreuung in der Palliativmedizin

    Spiritual Care ist Teil der Versorgung von Patienten in einem palliativen Setting.

    Die Rücksichtnahme auf spirituelle Bedürfnisse erlaubt eine umfassende Betreuung von Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen.

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Pneumologie

  • Highlights der Jahrestagung der European Respiratory Society 2015 in Amsterdam

    Neues zur idiopathischen Lungenfibrose (IPF): Pirfenidon und Nintedanib sind sichere langfristige Therapieoptionen bei IPF.

    Neues zur pulmonalen Hypertonie (PH): Upfront Kombinationstherapie mittels Ambrisentan und Tadalafil ist bei pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) wirksamer wirksamer als Monotherapie mit der Einzelsubstanz; positive Daten bei PAH liegen auch für Selexipag, einem neuen oralen Prostazyklin, vor; Chemotherapie mit Cyclophosphamid und Mitomycin scheint ein möglicher Risikofaktor für die pulmonale veno-okklusive Erkrankung zu sein.

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