EULAR 2022, 1.-4.6. Newsletteranmeldung

ADA 22, 3-7.6 Newsletteranmeldung

Erscheinungsdatum:
11.12.2015

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 9/15

Günter J. Krejs 11.12.2015

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In Paris befasst sich der Welt-Klimagipfel mit der Erderwärmung, an die mittlerweile wohl alle glauben. Es bestehen hohe Erwartungen, dass man sich diesmal auf mehr konkrete Ziele verpflichtend einigen kann. Ich frage mich allerdings, warum noch niemand vorgeschlagen hat, das rapide Wachstum der Weltbevölkerung ins Visier zu nehmen. Wir haben vor...

Editorial

Editorial 9/15

Peter Fasching 11.12.2015

Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen! Die vorliegende Beilage zum FOCUS „Endokrinologie und Stoffwechsel“ beschäftigt sich diesmal vorwiegend mit dem Problem der Adipositas aus medizinischer Sicht sowie mit dem assoziierten Metabolischen Syndrom. Dabei wurde speziell versucht, neben den „verhältnisbezogenen“ Präventionsmöglichkeiten (siehe Beitrag von Frau Mag.a Mörixbauer) auch auf...

Seite der Gesellschaft

Österreichische Initiative „Don’t smoke!“

Hellmut Samonigg 11.12.2015

Rein statistisch gesehen stirbt jede Stunde in Österreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens und jede 8. Stunde jemand an den Folgen des Passivrauchens.

Seite des niedergelassenen Internisten

PHC-Zentren – nur bei richtiger Umsetzung ein Erfolg

Lothar Fiedler et al. 11.12.2015

Gruppenpraxen in Ballungszentren und Netzwerke auf dem Land wären dafür die richtigen Organisationsformen, meinte jetzt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann für Innere Medizin in der ÖÄK.

Alles was Recht ist!

Dokumentationspflicht – Teil II

Monika Ploier 11.12.2015

Im ersten Teil zur Dokumentationspflicht wurde der konkrete Inhalt, der zu dokumentieren ist, dargestellt. Gegenstand dieses Beitrages ist, wann zu dokumentieren ist, wie lange die Aufzeichnungen aufzubewahren sind und welche rechtlichen Konsequenzen aus der ärztlichen Dokumentation ableitbar sind.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Adipositas, metabolisches Syndrom und kardiovaskuläres Risiko – aktuell bewertet

11.12.2015

u Übergewicht und das metabolische Syndrom sind mit verschiedenen wichtigen kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert.u Bei der Beurteilung des kardiovaskulären Risikos von Übergewicht ist die Fettverteilung von großer Wichtigkeit; vor allem viszerales Übergewicht ist mit KHK und Diabetes eng assoziiert.u Die körperliche Fitness der Patienten sollte ebenfalls berücksichtigt werden. u Die Bestimmung des...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Strategien gegen die Adipositasepidemie

Angela Mörixbauer 11.12.2015

Verhältnisbezogene Strategien und Maßnahmen der Adipositasprävention sind nachweislich wirksamer als verhaltensbezogene. Die wichtigsten Bereiche betreffen: Ernährungsmaßnahmen an Schulen, Lebensmittelkennzeichnung, Steuern auf ungesunde Lebensmittel, Werbebeschränkungen. Maßnahmen auf staatlicher Ebene erweisen sich als besonders effizient.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Medikamentöse Möglichkeiten in der Adipositastherapie – was ist zu erwarten?

Monika Lechleitner 11.12.2015

Die Adipositas führt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie metabolischen und kardiovaskulären Komplikationen, Schlafapnoesyndrom, orthopädischen Problemen und einem erhöhten Risiko für eine Reihe von Tumorerkrankungen. Insbesondere für die Behandlung des Typ-2-Diabetes stehen mit den Inkretintherapeutika und SGLT-2-Inhibitoren neue antidiabetische Substanzklassen mit gewichtsreduzierenden Effekten zur...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Neue Anti-Adipositas-Präparate in Europa/Österreich: Neuzulassungen 2015

Milena Stain 11.12.2015

Wirksamkeit: Mit Saxenda® (Liraglutid) und Mysimba® (Naltrexon/Bupropion) kann bei adipösen oder übergewichtigen Patienten innerhalb eines Jahres eine Reduktiondes Körpergewichts von 5–7,5 % erzielt werden. Nebenwirkungen: Gastrointestinale Nebenwirkungen sind vor allem zu Therapiebeginn häufig und können die Adhärenz beeinträchtigen. Sicherheit: Zur Optimierung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ist eine...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Nebenwirkungen von Antidiabetika: Wer fürchtet sich vor Pioglitazon?

Bernhard Föger 11.12.2015

Pioglitazon senkt HbA1c bis 1,5 % ohne Hypoglykämien und ohne Dosisanpassung bei Nierenfunktionseinschränkung; zeigt direkte antiatherosklerotische Wirkung. Aufgrund renaler Flüssigkeitsretention führt Pioglitazon zur klinischen Manifestation von Herzinsuffizienz bei Diabetikern mit bis dahin inapparenter diastolischer und/oder systolischer LV-Funktionsstörung. Pioglitazon verdoppelt periphere distale Frakturen...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Metabolische Chirurgie – Indikation, Kontraindikation und Nachsorge

Daniel Moritz Felsenreich et al. 11.12.2015

Die Indikation für einen bariatrischen Eingriff besteht bei BMI > 35 kg/m2 + Komorbiditäten oder bei BMI > 40 kg/m2. Kontraindikationen sind schwere Lebererkrankungen, psychiatrische und neoplastische Erkrankungen.

Rheumatologie

Spondylarthritis aus radiologischer Sicht

Claudia Schueller-Weidekamm 11.12.2015

Die Sakroiliitis in der MRT ist durch das subchondrale Knochenmarködem an den Sakroiliakalgelenken definiert und ist ein wesentliches Kriterium für die Spondylarthritis (SpA). Die SpA manifestiert sich grundsätzlich als Enthesitis an der fibrokartilaginären Insertion von Sehnen und Bändern am Knochen („Enthesenorgan‟). Osteodestruktive und osteoproliferative Veränderungen sind die Merkmale der chronischen...

Rheumatologie

Lösungsansatz Gelbwurz? Die Rolle der Fibroblasten bei rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose

Hans-Peter Kiener 11.12.2015

Die Synovialmembran ist ein prototypisches mesenchymales Gewebe, das hauptsächlich von synovialen Fibroblasten gebildet wird. Sie erfüllen wichtige Aufgaben für die Funktion und die Homöostase der Gelenke. Im Zusammenhang mit pathologischen Prozessen entfalten die synovialen Fibroblasten proinflammatorische und destruierende Eigenschaften; sie werden zunehmend als potenzielle Zielstrukturen für die...

Nephrologie

Behandlung therapierefraktärer Hypertonie: Ist die renale Sympathikus-Ablation gestorben?

Christian Koppelstätter 11.12.2015

Eine renale Denervation sollte nach den österreichischen Richtlinien nur bei therapie­refraktärer Hypertonie (Ziel-Blutdruck unter 5 Antihypertensiva nicht erreicht) erwogen werden; idealerweise im Rahmen einer Studie. In weiteren Studien nach der HTN-3 konnte die Sicherheit der renalen Denervation (Komplikationsrate < 1 %), jedoch weiterhin keine Überlegenheit gegenüber einer optimalen medikamentösen...

Gastroenterologie & Hepatologie

Prävention und Therapie – Probiotika bei antibiotikaassoziierter Diarrhö

Markus Hell 11.12.2015

Im Wissen um die Wirkmechanismen und in Zusammenschau der ausgewählt dargestellten klinischen Daten besteht die Annahme, dass bei intelligent zusammengesetzten probiotischen Präparaten in entsprechender Dosierung und in entsprechend verabreichter Frequenz positive Effekte in Prävention und (adjuvanter) Therapie zu erwarten sind – Ausbleiben von antibiotikaassoziierter Diarrhö und Verkürzung der...

Gastroenterologie & Hepatologie

Die Psychosomatik hinter funktionellen gastrointestinalen Störungen (FGIS) – wenn organpathologische Befunde fehlen

Gabriele Moser 11.12.2015

FGIS-Patienten, die (wiederholt) gastroenterologische Spezialisten/Institu­tionen aufsuchen, zeigen häufig psychische Auffälligkeiten. Die am häufigsten wissenschaftlich untersuchte FGIS ist das Reizdarmsyndrom (RDS). Therapieoptionen: Probiotika, Phytopharmaka, Linaclotid bei Reizdarmsyndrom mit Obstipation, Psychotherapie. Eine speziell auf den Bauch gerichtete medizinische Hypnose („gut-directed...

Kardiologie

Sondenlose Schrittmacher

Clemens Steinwender 11.12.2015

Sondenlose Schrittmacher vereinen Generator, Batterie und Interface zum Endokard in einem Gerät, das klein genug ist, um vollständig im rechten Ventrikel implantiert zu werden. Mit der klinischen Einführung wurde ein erster Schritt einer technologischen Entwicklung vollzogen, die die kardiale Gerätetherapie in Zukunft höchstwahrscheinlich revolutionieren wird.

Angiologie

Highlight-Bericht – VASCMED 2015

Josef Klocker 11.12.2015

Interdisziplinarität in der Gefäßmedizin ist unbestreitbare Notwendigkeit und erfordert entsprechende Kongressformate und Fortbildungen. KollegInnen, die sich mit Patienten mit Gefäßerkrankungen befassen, bietet sich eine gute Zukunftsperspektive (steigende Patientenzahlen, zunehmend differenzierte Behandlungsformen und Expertise etc.).

Pneumologie

Highlights der Jahrestagung der European Respiratory Society 2015 in Amsterdam

Philipp Douschan et al. 11.12.2015

Neues zur idiopathischen Lungenfibrose (IPF): Pirfenidon und Nintedanib sind sichere langfristige Therapieoptionen bei IPF. Neues zur pulmonalen Hypertonie (PH): Upfront Kombinationstherapie mittels Ambrisentan und Tadalafil ist bei pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) wirksamer wirksamer als Monotherapie mit der Einzelsubstanz; positive Daten bei PAH liegen auch für Selexipag, einem neuen oralen Prostazyklin,...

Infektiologie

Update Hautmykosen

Claudia Heller-Vitouch 11.12.2015

Dermatomykosen sind weit verbreitet. Zur Vermeidung von Fehldiagnosen und für die Wahl des geeigneten Therapeutikums ist ein sorgfältiger Erregernachweis wesentlich. Dermatomykosen sind meist mittels Lokaltherapeutika behandelbar.

Onkologie

Immuncheckpoint-Inhibitoren gegen CTLA4 und PD-1/PD-L1: Was ist für die Klinik relevant, und was sind die Zukunftsperspektiven?

Maximilian Marhold 11.12.2015

Die Aktivierung von T-Zellen per immunologischer Checkpoint-Blockade ist in ersten Indikationen der Chemotherapie überlegen. Das andersartige Nebenwirkungsprofil von Checkpoint-Inhibitoren erfordert eine rasche Adaptierung aller involvierten Berufsgruppen.

Hämatologie und Hämostaseologie

Neue Entwicklungen bei der Nabelschnur-Stammzelltransplantation

Werner Linkesch 11.12.2015

Hämatopoietische Stammzellen aus dem Nabelschnurblut als alternative allogene Spenderquelle wurden weltweit bei über 30.000 Transplantationen verwendet. Die Ergebnisse einer einfachen und doppelten Nabelschnur-Stammzelltransplantation sind vergleichbar. Die Verstärkung der Konditionierungstherapie bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und myelodysplastischem Syndrom (MDS) durch hochdosiertes Cytarabin (HDCA)...

Schmerz

Buprenorphin/Naloxon (Suboxone®) im Einsatz bei Schmerzpatienten: Wider die Opioidabhängigkeit

Rudolf Likar 11.12.2015

Bei korrekter Indikationsstellung und Anwendung retardierter Opioide ist das Abhängigkeitsrisiko sehr gering. Opioide mit schnellem Wirkeintritt und kurzwirksame Darreichungsformen begünstigen die Entwicklung einer Abhängigkeit. Bei Schmerzpatienten, die eine Abhängigkeit entwickelt haben, kann eine Behandlung mit Buprenorphin/Naloxon in Erwägung gezogen werden.

Palliativmedizin

Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Martina Kronberger-Vollnhofer 11.12.2015

Pädiatrische palliative Care (PPC) steht für die multiprofessionelle und umfassende Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten Kindern/Jugendlichen sowie deren Angehörigen im Krankheitsverlauf und in der Trauerphase. Neben einer optimalen Schmerztherapie und Linderung belastender Krankheits­symptome ist die psychische, soziale und spirituelle Begleitung essenziell. Eltern sollen als primäre Betreuungspersonen...

Palliativmedizin

Eine gemeinsame und zentrale Aufgabe: Spirituelle Betreuung in der Palliativmedizin

Eva Katharina Masel et al. 11.12.2015

Spiritual Care ist Teil der Versorgung von Patienten in einem palliativen Setting. Die Rücksichtnahme auf spirituelle Bedürfnisse erlaubt eine umfassende Betreuung von Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen.

 



Schließen

Inhaltsverzeichnis UIM 09|2015

Offizielles Medium der