UIM 04|2016

UIM 04|2016 Themenheft Kardiologie


Nachlese 18. Kardiologie- Kongress Innsbruck

Kardiologie

  • Editorial Kardiologie-Kongress Innsbruck 2016
    Der 18. Kardiologie-Kongress Innsbruck vom 3. bis 5. März mit mehr als 1.000 Besuchern stand ganz unter dem Eindruck der neuesten Erkenntnisse aus der Psychokardiologie zum Thema „Das Herz als Sitz der Seele“.
    Diesbezüglich konnten namhafte Experten gewonnen und folgende ...Weiterlesen ...
  • Prä- und postoperatives Management zwischen Ordination und Spital: Was sagen die Leitlinien?

    Im Wesentlichen sind herzkranke Patienten vor nichtkardialen Operationen ähnlich den vorgegebenen Mustern und Leitlinien in Abklärung und Therapie Patienten ohne geplante Operation gleichzustellen.

    Besonderheiten gibt es in der individuellen Entscheidung bezüglich des Timings von Absetzen und Pausieren der (dualen) Plättchenhemmer- und Antikoagulan­zientherapie.

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  • Kardiovaskuläres Assessment nichtherzchirurgischer Patienten: Was ist bei den Anästhesieleitlinien anders?

    Das Weitergeben oder Absetzen perioperativer nichtanästhesiolgischer Medikamente muss im Vorfeld elektiver Operationen definiert werden.

    Für das Einschätzen des perioperativen Risikos müssen sowohl eingriffsspezifische als auch patientenspezifische Faktoren beachtet werden.

    Bei der Indikationsstellung von nichtinvasiven Testverfahren präoperativ müssen definitive Fragestellung, Machbarkeit, Konsequenz und das Problem einer etwaigen OP-Termin-Verschiebung beachtet werden.

    Für die invasive Testung vor elektiven Eingriffen gelten die gleichen Kriterien wie für nichtoperative Patienten.

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  • Postoperatives Management nach Gefäßoperationen

    Das komplexe gefäßchirurgische Patientengut bedarf aufgrund der multifokalen Manifestation der Arteriosklerose einer genauen präoperativen, insbesondere kardialen Abklärung.

    Die gerinnungshemmende Therapie sollte perioperativ möglichst nicht unterbrochen werden.

    Postoperativ sind neben einer optimalen Sekundärprophylaxe und Behandlung der Begleiterkrankungen bzw. Risikofaktoren kontinuierliche (meist jährliche) vaskuläre und kardiale Kontrolluntersuchungen erforderlich.

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  • Das Herz: „the most complex machine on earth“ Aktuelles aus der kardiovaskulären Intensivmedizin

    Die Fortschritte in der kardiovaskulären Intensivmedizin finden sich in der Summe kleiner Errungenschaften in der Therapie der akuten Herzinsuffizienz, die das dominierende Krankheitsbild in der kardiovaskulären Intensivmedizin darstellt.

    Die medikamentöse Therapie ist hocheffektiv und ließ die Mortalität der akuten Herzinsuffizienz in den letzten Jahrzehnten deutlich sinken.

    Extrakorporale Unterstützungssysteme werden diese hoffentlich weiter senken. Der feste Beweis dazu steht aber noch aus.

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  • Rhythmusstörungen auf der Intensivstation

    Die Rhythmusstörung der Intensivstation schlechthin ist das Vorhofflimmern, das sich anders verhält als bei ambulanten oder Notfallaufnahmepatienten.

    Gerade die kränksten der kritisch kranken Patienten sind oft nicht elektrisch kardiovertierbar.

    Sämtliche Fachgesellschaften empfehlen daher bei postoperativem Vorhofflimmern primär die Frequenzkontrolle mit β-Blockern und Kalziumantagonisten.

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  • Update: Diagnose und Therapie der akuten Herzinsuffizienz

    Prognostisch günstige Wirkung des Inodilatators Levosimendan bei myokardialem Pumpversagen.

    Extrakorporale Pumpensysteme können im therapierefraktären myokardialen Pumpversagen zum Ersatz des kardiorespiratorischen Systems eingesetzt werden.

    Endovaskuläre Pumpensysteme verbessern im kardiogenen Schock das Herzzeitvolumen und entlasten gleichzeitig das Myokard.

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  • Entresto® bei Herzinsuffizienz – Der Weg zum Paradigmenwechsel

    Entresto®, ein Angiotensin-Rezeptorblocker-Neprilysin-Inhibitor, könnte als erstes Präparat eine bestehende Therapie in der Herzinsuffizienz ersetzen. Wie umfangreich diese Veränderung sein wird, werden wir in den neuen Richtlinien erfahren.

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  • Infarktmanagement

    Die Mortalität bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ist nach wie vor sehr hoch. Ca. 30 % der Patienten mit ST-Hebungsinfarkt versterben prähospital, während die Letalität intrahospital in den letzten Jahren auf < 10 % gesenkt werden konnte.

    Demgegenüber ist die Mortalität bei NSTEMI-Patienten mit < 10 % niedriger, da sie meist das Krankenhaus lebend erreichen.

    Die hohen Sterbeziffern verdeutlichen, dass ein optimales Infarkt-management lebensrettend sein kann.

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  • KHK-Diagnostik 2016: Invasiv oder nichtinvasiv?

    Koronar-CT-Angiografie ist ein etablierter Gatekeeper zur invasiven Diagnostik.

    Plaque-Charakterisierung gewinnt neben der Stenosequantifizierung an Wert und kann vulnerable Läsionen vorhersagen.

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  • Ventrikuläre Arrhythmien und Prävention des plötzlichen Herztodes: Aktuelle Behandlungsrichtlinien

    Für die Mehrzahl der Patienten mit lebensbedrohlichen ventrikulären Arrhythmien stellt weiterhin der implantierbare Defibrillator (ICD) die wesentliche präventive Maßnahme dar. Das gilt auch für Patienten mit den insgesamt sehr seltenen Ionenkanalerkrankungen.

    Patienten mit ventrikulären Tachykardien ohne strukturelle Herzerkrankung können häufig kurativ mit Katheterablation behandelt werden. Auch bei Patienten mit Kardiomyopathien und ICD-Schocks kann wahrscheinlich die Prognose durch eine frühzeitige Katheterablation in spezialisierten Zentren verbessert werden. Zu hoffen ist, dass in Zukunft ausreichend Ressourcen für diese komplexe Therapie vorhanden sein werden.

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  • Pharmakologische Therapie bei ventrikulären Tachykardien

    Neben der Katheterablation und der Implantation eines Defibrillators ist die antiarrhythmische Therapie immer noch eine wichtige Säule in der Therapie von ventrikulären ­Tachykardien.

    Die Behandlung der Grunderkrankung und eine Langzeittherapie mit Beta-Blockern ist die Basis der medikamentösen Begleitmedikation bei ICD-Patienten.

    Bei häufigen adäquaten Tachykardien sollte in erster Linie auf eine Kombination aus Beta-Blocker und Amiodaron zurückgegriffen werden.

    Schließlich hat sich die Katheterablation von ventrikulären Tachykardien zu einer wichtigen therapeutischen Alternative bei Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen des Antiarrhythmikums entwickelt.

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  • ICD-Therapie bei Kammertachykardien

    Implantierbare Defibrillatoren sind langjährig etabliert und haben eine gigantische technische Entwicklung durchgemacht.

    Mit den heutigen Möglichkeiten und einem gegenüber früheren Studien veränderten Patientenkollektiv bleiben Fragen offen. Das betrifft vor allem den Einsatz bei stabilen Kammertachykardien und/oder erhaltener Pumpfunktion sowie eine bessere Charakterisierung von Patienten in der Primärprophylaxe.

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  • Epikardiale Katheterablation von ventrikulären Tachykardien

    Die Katheterablation von ventrikulären Tachykardien (VT) ist ein hocheffektives Verfahren zur Reduktion ventrikulärer Tachykardien und bei ausgewählten Patienten erforderlich. Unterschiedliche diagnostische Möglichkeiten liefern hierzu Hinweise.

    Allerdings ist die epikardiale VT-Ablation ein anspruchsvolles Verfahren und sollte nur an erfahrenen elektrophysiologischen Zentren mit herzchirurgischem Back-up durchgeführt werden.

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  • Vaskulitis in der Kardiologie und Angiologie

    In der Kardiologie und Angiologie bei Erwachsenen sind v. a. die Takayasu-Vaskulitis, die Riesenzellarteriitis und die Panarteriitis nodosa von Bedeutung.

    Aufgrund des seltenen Auftretens besteht ein geringes Bewusstsein für diese Erkrankungen mit einer längeren Latenz bis zur richtigen Diagnose.

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  • Autoimmune Myokarditis/Kardiomyopathie

    Die Autoimmun-Myokarditis ist eine erregernegative myokardiale Entzündung mit oder ohne Nachweis kardialer Antikörper.

    Die Diagnostik beinhaltet neben der Klinik vor allem auch bildgebende Verfahren. Der nichtinvasive Goldstandard ist die Magnetresonanztomografie.

    Die Endomyokardbiopsie ist zwingende Voraussetzung zur Durchführung einer spezifischen Therapie.

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