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ADA 22, 3-7.6 Newsletteranmeldung

Erscheinungsdatum:
13.6.2016

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Onkologie

FoundationOne® – Transformation der personalisierten Medizinin die klinische Praxis

Gerhard Kahlhammer 22.7.2016

FoundationOne® kombiniert eine genetische High-Tech-Analyse (Next-Generation Sequencing) von hunderten tumorrelevanten Genen mit einer Bioinformatikdatenbank und dem weltweit vorhandenen medizinischen Wissen aus laufenden Studien und wissenschaftlichen Publikationen. Bioinformatisch ausgewertet und interpretiert ist der Befund innerhalb von 2 Wochen nach Einsendung der Tumorprobe verfügbar. Es handelt sich um ein...

Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers

Günter J. Krejs 13.6.2016

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Infektiologie sorgt wieder für Schlagzeilen: Ich war gerade bei einem Parlamentarischen Abend in Berlin, wo mein früherer Mitarbeiter Emil Reisinger, Dekan in Rostock und Präsident der Paul-Ehrlich-Gesellschaft, die Parlamentarier über die Probleme der Antibiotikaresistenz informierte. Kurz zuvor kam aus den USA die Nachricht von einem...

Editorial

Editorial 4/16

Rudolf Likar 13.6.2016

Wenn Bewegung schmerzt: Anleitung für eine kompetente Schmerztherapie Im Focus dieser Ausgabe spannt sich der Themenbogen von der invasiven Schmerztherapie als wichtigen Teil in der Behandlung chronischer Schmerzpatienten bis hin zu Kommunikationsstrategien, um den Schmerzpatienten zu motivieren, seine Bereitschaft, mitzuwirken und die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die invasive Schmerztherapie hat einen...

Art des Schmerzes bestimmt Art des Medikaments: Nozizeptiv – neuropathisch – gemischt – dysfunktional

Gabriele Grögl 13.6.2016

Das Erkennen der vorliegenden Schmerzart ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine effiziente Schmerztherapie, da der Schmerztyp die Auswahl des Analgetikums bestimmt. Die medikamentöse Therapie stellt bei allen Schmerzformen nur eine der Behandlungsoptionen dar.

Room for Improvement: Diagnostik und Therapie des Rückenschmerzes

Waltraud Stromer 13.6.2016

85–95 % der Patienten leiden an nichtspezifischem Rückenschmerz. Sehr häufig besteht eine Assoziation mit Faktoren („yellow flags‟), die ein Chronifizierungsrisiko des Schmerz­bildes bergen. Es besteht auf allen Versorgungsebenen Optimierungsbedarf für Patienten mit nichtspezifischem Kreuzschmerz. Eine frühzeitige multimodale, interdisziplinäre Therapie des nichtspezifischen Rückenschmerzes verbessert...

Angiologie

Thrombosen beim geriatrischen Patienten: Deutlicher Risikoanstieg im Alter

Oliver Schlager 13.6.2016

Thrombose- und Blutungsrisiko steigen im hohen Lebensalter an. Bei geriatrischen Patienten präsentiert sich die venöse Thromboembolie oft atypisch; der D-Dimer-Wert ist vor allem im hohen Alter begrenzt aussagekräftig. Der Einsatz von NOAK scheint – unter Berücksichtigung etwaiger Komorbiditäten – auch in höherem Alter möglich.

Angiologie

Update 2016: Interventionelle Schlaganfalltherapie

Hannes Deutschmann 13.6.2016

Die rasche Rekanalisation des verschlossenen Gefäßes ist ein wichtiger prognostischer Faktor für das klinische Outcome von Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall. Die mechanische Thrombektomie ist der i. v. Lyse bei proximalen Verschlüssen im vorderen Kreislauf überlegen und sollte fester Bestandteil der Versorgung von Schlaganfallpatienten werden. Eine lückenlose Rund-um-die-Uhr-Versorgung durch...

Kardiologie

Migration und Hypertonie

Duygu Gündüz 13.6.2016

Aufgrund sprachlicher Barrieren und daraus resultierender mangelnder Kommunikation kann oft keine tragfähige Arzt-Patienten-Beziehung aufgebaut werden. Die verschriebene antihypertensive Therapie wird nicht oder nur unregelmäßig eingenommen. Migranten nutzen die Angebote des Gesundheitssystems anders, niedergelassene Hausärzte sind den meisten unbekannt. In Österreich gibt es bereits mehrere...

Kardiologie

Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion

Andreas Kammerlander et al. 13.6.2016

Die Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion (HFpEF) ist häufig und mit hoher Morbidität sowie Mortalität verbunden, dennoch steht nach wie vor keine anerkannte Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Neben der Behandlung der Komorbiditäten sollte die Behandlung an spezialisierten Zentren mit Zugang zu neuesten Therapieansätzen im Rahmen klinischer Studien erfolgen.

Hämatologie und Hämostaseologie

Interpretation des Blutbildes

Klaus Geissler 13.6.2016

Blutbildveränderungen: – werden sowohl in der Praxis als auch im Spital häufig festgestellt; – sind meist Laborsymptom eines zugrunde liegenden nichtmalignen Prozesses oder Manifestationsform einer klonalen hämatologischen Erkrankung und sollen daher vom Arzt abgeklärt werden. Der Beurteilung einer Zellvermehrung oder -verminderung sollten immer absolute Zahlen zugrunde liegen.

Endokrinologie & Stoffwechsel

GLP-1-Analoga: Wer sind die Patienten, womit kombinieren?

Christian Schelkshorn 13.6.2016

Diabetes mellitus Typ 2 und Adipositas stehen in engster Verbindung. Erstmals gelingt es einer medikamentösen Therapieoption, das Gewichtsproblem nachhaltig positiv zu beeinflussen. Gewichtsreduktion ohne verstärkte Hypoglykämiegefahr: ein gewinnender Therapieansatz.

Gastroenterologie & Hepatologie

Europäischer Leberkongress (EASL) 2016: Hepatitis C – the beginning of the end

Wolfgang Vogel 13.6.2016

Hepatitis C: Das Armamentarium direkter antiviraler Substanzen (DAA) ist konsolidiert. Noch in diesem Jahr werden die Kombinationspräparate aus Sofosbuvir und Velpatasvir für alle Genotypen sowie die Combo Grazoprevir mit Elbasvir für Genotyp 1 und 4 zugelassen werden. Sklerosierende Cholangitis: Die von Wien ausgehende Therapiestudie mit norURSO-Deoxycholsäure hat sehr erfolgreich die Phase-II-Testung bestanden...

Gastroenterologie & Hepatologie

Mikroskopische Kolitis: „Darf’s ein bisschen mehr sein …?“

Alexander Eser et al. 13.6.2016

Die mikroskopische Kolitis umfasst 2 Subtypen: kollagene und lymphozytäre Kolitis. Klinisch findet sich eine chronische wässrige Diarrhö mit endoskopisch unauffällig imponierender Kolonschleimhaut. Medikamenten wird eine große Rolle in der Pathogenese der kollagenen Kolitis zugeschrieben. In der Behandlung der beiden Subtypen liegen derzeit die meisten Daten für Budesonid vor.

Pneumologie

Pneumologische Overlaps – mehr Koinzidenz als Syndrome

Herwig Schinko 13.6.2016

Alter, Schlaf und assoziierte Regulationsstörungen, Seehöhe, Ernährungszustand/Gewicht, Säure-Basen-Haushalt, Allgemeinanästhesien, Operationen, Medikamente und Infektionen überlagern die Respiration. Engere Krankheitsassoziationen gibt es zwischen Asthma, COPD, Adipositas, Hypoventilation, Schlafapnoe, gastroösophagealem Reflux, Antizipation und Angst. Von jedem Faktor und jeder Krankheitsentität sollte man...

Palliativmedizin

Fachärzte für Palliativmedizin in Österreich: Am Ende werden wir selbst den Nutzen haben …

Harald Retschitzegger 13.6.2016

Palliativmedizin als medizinisches Spezialfach gibt es bereits in mehr als einem Drittel der europäischen Länder. Auch in Österreich soll es mit der derzeit in Vorbereitung befindlichen „Fächer-übergreifenden Zusatzweiterbildung Palliativmedizin“ bald eine adäquate Ausbildung und anerkannte Spezialisierung für Palliativmedizin geben.

 

Erscheinungsdatum:
13.6.2016

Nachlese 18. Kardiologie- Kongress Innsbruck

Kardiologie

Editorial Kardiologie-Kongress Innsbruck 2016

Guy Friedrich 13.6.2016

Der 18. Kardiologie-Kongress Innsbruck vom 3. bis 5. März mit mehr als 1.000 Besuchern stand ganz unter dem Eindruck der neuesten Erkenntnisse aus der Psychokardiologie zum Thema „Das Herz als Sitz der Seele“. Diesbezüglich konnten namhafte Experten gewonnen und folgende Erkenntnisse einem interessierten Publikum präsentiert werden: Auch starke positive Emotionen wie ein Lottogewinn, die Geburt eines Kindes...

Kardiologie

Prä- und postoperatives Management zwischen Ordination und Spital: Was sagen die Leitlinien?

Guy Friedrich 13.6.2016

Im Wesentlichen sind herzkranke Patienten vor nichtkardialen Operationen ähnlich den vorgegebenen Mustern und Leitlinien in Abklärung und Therapie Patienten ohne geplante Operation gleichzustellen. Besonderheiten gibt es in der individuellen Entscheidung bezüglich des Timings von Absetzen und Pausieren der (dualen) Plättchenhemmer- und Antikoagulan­zientherapie.

Kardiologie

Kardiovaskuläres Assessment nichtherzchirurgischer Patienten: Was ist bei den Anästhesieleitlinien anders?

Corinna Velik-Salchner 13.6.2016

Das Weitergeben oder Absetzen perioperativer nichtanästhesiolgischer Medikamente muss im Vorfeld elektiver Operationen definiert werden. Für das Einschätzen des perioperativen Risikos müssen sowohl eingriffsspezifische als auch patientenspezifische Faktoren beachtet werden. Bei der Indikationsstellung von nichtinvasiven Testverfahren präoperativ müssen definitive Fragestellung, Machbarkeit, Konsequenz und das...

Kardiologie

Postoperatives Management nach Gefäßoperationen

Ingrid Gruber et al. 13.6.2016

Das komplexe gefäßchirurgische Patientengut bedarf aufgrund der multifokalen Manifestation der Arteriosklerose einer genauen präoperativen, insbesondere kardialen Abklärung. Die gerinnungshemmende Therapie sollte perioperativ möglichst nicht unterbrochen werden. Postoperativ sind neben einer optimalen Sekundärprophylaxe und Behandlung der Begleiterkrankungen bzw. Risikofaktoren kontinuierliche (meist...

Kardiologie

Das Herz: „the most complex machine on earth“ Aktuelles aus der kardiovaskulären Intensivmedizin

Wilhelm Grander 13.6.2016

Die Fortschritte in der kardiovaskulären Intensivmedizin finden sich in der Summe kleiner Errungenschaften in der Therapie der akuten Herzinsuffizienz, die das dominierende Krankheitsbild in der kardiovaskulären Intensivmedizin darstellt. Die medikamentöse Therapie ist hocheffektiv und ließ die Mortalität der akuten Herzinsuffizienz in den letzten Jahrzehnten deutlich sinken. Extrakorporale...

Kardiologie

Rhythmusstörungen auf der Intensivstation

Gottfried Heinz 13.6.2016

Die Rhythmusstörung der Intensivstation schlechthin ist das Vorhofflimmern, das sich anders verhält als bei ambulanten oder Notfallaufnahmepatienten. Gerade die kränksten der kritisch kranken Patienten sind oft nicht elektrisch kardiovertierbar. Sämtliche Fachgesellschaften empfehlen daher bei postoperativem Vorhofflimmern primär die Frequenzkontrolle mit β-Blockern und Kalziumantagonisten.

Kardiologie

Update: Diagnose und Therapie der akuten Herzinsuffizienz

Christoph Brenner 13.6.2016

Prognostisch günstige Wirkung des Inodilatators Levosimendan bei myokardialem Pumpversagen. Extrakorporale Pumpensysteme können im therapierefraktären myokardialen Pumpversagen zum Ersatz des kardiorespiratorischen Systems eingesetzt werden. Endovaskuläre Pumpensysteme verbessern im kardiogenen Schock das Herzzeitvolumen und entlasten gleichzeitig das Myokard.

Kardiologie

Entresto® bei Herzinsuffizienz – Der Weg zum Paradigmenwechsel

Raphael Wurm et al. 13.6.2016

Entresto®, ein Angiotensin-Rezeptorblocker-Neprilysin-Inhibitor, könnte als erstes Präparat eine bestehende Therapie in der Herzinsuffizienz ersetzen. Wie umfangreich diese Veränderung sein wird, werden wir in den neuen Richtlinien erfahren.

Kardiologie

Infarktmanagement

Marc-Michael Zaruba 13.6.2016

Die Mortalität bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ist nach wie vor sehr hoch. Ca. 30 % der Patienten mit ST-Hebungsinfarkt versterben prähospital, während die Letalität intrahospital in den letzten Jahren auf < 10 % gesenkt werden konnte. Demgegenüber ist die Mortalität bei NSTEMI-Patienten mit < 10 % niedriger, da sie meist das Krankenhaus lebend erreichen. Die hohen Sterbeziffern verdeutlichen,...

Kardiologie

KHK-Diagnostik 2016: Invasiv oder nichtinvasiv?

Fabian Plank 13.6.2016

Koronar-CT-Angiografie ist ein etablierter Gatekeeper zur invasiven Diagnostik. Plaque-Charakterisierung gewinnt neben der Stenosequantifizierung an Wert und kann vulnerable Läsionen vorhersagen.

Kardiologie

Ventrikuläre Arrhythmien und Prävention des plötzlichen Herztodes: Aktuelle Behandlungsrichtlinien

Franz Xaver Roithinger 13.6.2016

Für die Mehrzahl der Patienten mit lebensbedrohlichen ventrikulären Arrhythmien stellt weiterhin der implantierbare Defibrillator (ICD) die wesentliche präventive Maßnahme dar. Das gilt auch für Patienten mit den insgesamt sehr seltenen Ionenkanalerkrankungen. Patienten mit ventrikulären Tachykardien ohne strukturelle Herzerkrankung können häufig kurativ mit Katheterablation behandelt werden. Auch bei...

Kardiologie

Pharmakologische Therapie bei ventrikulären Tachykardien

Markus Stühlinger 13.6.2016

Neben der Katheterablation und der Implantation eines Defibrillators ist die antiarrhythmische Therapie immer noch eine wichtige Säule in der Therapie von ventrikulären ­Tachykardien. Die Behandlung der Grunderkrankung und eine Langzeittherapie mit Beta-Blockern ist die Basis der medikamentösen Begleitmedikation bei ICD-Patienten. Bei häufigen adäquaten Tachykardien sollte in erster Linie auf eine Kombination...

Kardiologie

ICD-Therapie bei Kammertachykardien

Andrea Podczeck-Schweighofer 13.6.2016

Implantierbare Defibrillatoren sind langjährig etabliert und haben eine gigantische technische Entwicklung durchgemacht. Mit den heutigen Möglichkeiten und einem gegenüber früheren Studien veränderten Patientenkollektiv bleiben Fragen offen. Das betrifft vor allem den Einsatz bei stabilen Kammertachykardien und/oder erhaltener Pumpfunktion sowie eine bessere Charakterisierung von Patienten in der...

Kardiologie

Epikardiale Katheterablation von ventrikulären Tachykardien

Noureddin Sawan et al. 13.6.2016

Die Katheterablation von ventrikulären Tachykardien (VT) ist ein hocheffektives Verfahren zur Reduktion ventrikulärer Tachykardien und bei ausgewählten Patienten erforderlich. Unterschiedliche diagnostische Möglichkeiten liefern hierzu Hinweise. Allerdings ist die epikardiale VT-Ablation ein anspruchsvolles Verfahren und sollte nur an erfahrenen elektrophysiologischen Zentren mit herzchirurgischem Back-up...

Kardiologie

Vaskulitis in der Kardiologie und Angiologie

Rudolf Kirchmair 13.6.2016

In der Kardiologie und Angiologie bei Erwachsenen sind v. a. die Takayasu-Vaskulitis, die Riesenzellarteriitis und die Panarteriitis nodosa von Bedeutung. Aufgrund des seltenen Auftretens besteht ein geringes Bewusstsein für diese Erkrankungen mit einer längeren Latenz bis zur richtigen Diagnose.

Kardiologie

Autoimmune Myokarditis/Kardiomyopathie

Matthias Frick 13.6.2016

Die Autoimmun-Myokarditis ist eine erregernegative myokardiale Entzündung mit oder ohne Nachweis kardialer Antikörper. Die Diagnostik beinhaltet neben der Klinik vor allem auch bildgebende Verfahren. Der nichtinvasive Goldstandard ist die Magnetresonanztomografie. Die Endomyokardbiopsie ist zwingende Voraussetzung zur Durchführung einer spezifischen Therapie.

 


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Inhaltsverzeichnis UIM 04|2016

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