UIM 06|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 6/16
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Eine zweite Stichwahl für das Amt unseres Bundespräsidenten steht uns also bevor. Danach werden die 30.000 Einspruch erheben, die seit der 1. Stichwahl den gesetzlich vorgesehenen Status als Wahlberechtigte erreichten, aber jetzt ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 6/16
    Focus Nephrologie
    Der Focus Nephrologie dieser Ausgabe liegt auf neuen Pharmakotherapien. Nach einer gewissen Phase des Stillstands ist neue Dynamik sichtbar. So gibt es neue interessante Therapieansätze zur Beeinflussung der Herzschädigung im Rahmen der Niereninsuffizienz. Von besonderem Interesse sind hier ...Weiterlesen ...

Aktuell

Seite der Gesellschaft

  • Bruno Watschinger – Erfinder des weltweit ersten nutzbaren Dialysegeräts

    Der Focus dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN widmet sich der Nephrologie. Man sollte sich an dieser Stelle erinnern, dass Österreich zur Entwicklung der Hämodialyse einen wesentlichen Beitrag geleistet hat, und zwar durch Professor Bruno Watschinger senior. Als Student besuchte ich seine Vorlesung, und als die ÖGIM ihn bei der Jahrestagung 2000 in der Wiener Hofburg zum Ehrenmitglied ernannte, durfte ich die Laudatio halten.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Überschießender Bürokratie-Aufwand

    Ob in den Spitälern oder in den niedergelassenen Praxen – die Bürokratie nimmt ständig zu. „Wir Ärzte brauchen mehr Kapazität, um unsere Kerntätigkeiten suffizient erfüllen zu können“, sagte jetzt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Kardiologie

  • Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Hypertensiologie: Beiträge aus Österreich

    Die SPRINT-Studie wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Österreichische Experten interpretieren die Ergebnisse positiv und empfehlen eine Senkung des systolischen Blutdrucks unter 130 mmHg.

    Österreichische Forschungsgruppen fanden klinisch bedeutsame Änderungen der Nierenarterienmorphologie nach renaler Denervation und etablierten ein Risikoscreening in Apotheken mittels Bestimmung des Gefäßalters.

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  • Herzinsuffizienz-Guidelines 2016: Was bleibt, was kommt …

    Mit dem Neprilysin-Inhibitor Sacubitril in Kombination mit Valsartan wurde ein neues Medikament in den Therapiealgorithmus der chronischen Herzinsuffizienz aufgenommen. Die kombinierte Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibition (ARNI) sollen symptomatische Patienten mit einer EF von unter 35 % erhalten (Klasse-Ib-Indikation).

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Angiologie

  • Sailersymposium 2016: Klinisch relevante Gerinnungsthemen

    Highlights des diesjährigen Sailersymposiums zum Thema Gerinnung:

    • Therapie der venösen Thromboembolie – Vergleich der aktuellen US-Guidelines mit den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Angiologie
    • Therapiealgorithmen bei intrazerebralen Blutungen unter direkter oraler Antikoagulation (DOAK) bzw. Bestimmung der DOAK-Restwirkung
    • Lysetherapie bei Pulmonalarterienembolie, Armischämien oder zerebralem Insult-Geschehen
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Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: Neues zur Polyarthritis

    Alle bisher zugelassenen Biologika, unabhängig davon, welche therapeutischen Angriffspunkte gewählt werden, wirken gleich gut.

    JAK-Inhibitoren stellen aufgrund ihrer Eigenschaften eine gute Ergänzung in der RA-Therapie dar.

    Die Biosimilars sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Sicherheitsprofils ihren Referenzpräparaten ebenbürtig.

    Die Entwicklung einer definitiven RA kann eventuell durch eine frühzeitige Therapie verzögert oder eventuell sogar verhindert werden.

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Hämatologie und Hämostaseologie

Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Ist „the lower the better“ bei Patienten mit Diabetes tatsächlich sicher?

    Der Nutzen einer konsequenten Reduktion des LDL-Cholesterins zur kardiovaskulären Risikoreduktion ist eindeutig bewiesen. Es gilt: „The lower the better.‟

    Es gibt derzeit keine Evidenz dafür, dass auch wesentlich niedrigere LDL-Cholesterin-Werte als 54 mg/dl (IMPROVE-IT-Studie) mit einer erhöhten Inzidenz von unerwünschten Wirkungen einhergingen.

    Das LDL-Cholesterin wird im klinischen Alltag nach wie vor zu wenig streng gesenkt. Die Gefahr liegt darin, dass wir es verabsäumen, das LDL-Cholesterin entsprechend den aktuellen Leitlinien zu senken.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Highlights der ÖGGH-Tagung 2016

    Treat-to-Target gewinnt als Therapiekonzept bei CED an Bedeutung, Ziel ist die mukosale Integrität.

    Sowohl bei Barrett-Metaplasie wie auch bei CED wird zur Überwachung anstatt ungezielter Protokollbiopsien die Biopsie aus potenziell dysplastischen Arealen in der Chromoendoskopie empfohlen.

    Mit norUrsodeoxycholsäure wird in absehbarer Zeit erstmals voraussichtlich eine Therapie für die primär sklerosierende Cholangitis verfügbar sein.

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Nephrologie

  • Neues auf der kardiorenalen Achse – aus nephrologischer Sicht

    RAS als Therapietarget bei simultan renal und kardial erkrankten Patienten: Kombination Valsartan + Sacubitril (Angiotensinrezeptorblocker + Neprilysin-Inhibitor) als vielversprechende neue Option.

    Diabetestherapie mit dem SGLT-2-Hemmer Empagliflozin (Blockade der proximaltubulären Glukose-/Natrium-Reabsorption) zeigt sowohl hinsichtlich Renoprotektion als auch Kardioprotektion erstaunlich gute Effekte.

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  • Neue Substanzen in der Anämietherapie: Renale Anämie

    Große Zahl an verfügbaren ESA: aufgrund des immunogenen Risikopotenzials häufige ESA-Wechsel beim individuellen Patienten vermeiden.

    HIF-Stabilisatoren könnten bald eine orale Therapie der renalen Anämie ermöglichen.

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Schmerzmedizin

  • Multimodale Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen

    Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zeigen eine zunehmende Prävalenz.

    Die häufigsten Schmerzformen sind Kopfschmerzen, gefolgt von Bauchschmerzen sowie Gelenk- und Muskelschmerzen.

    Die Anwendung multimodaler Therapiekonzepte bei Kindern und Jugendlichen ist sinnvoll, da Therapieerfolge positive individuelle und sozioökonomische Auswirkungen haben.

    Chronifizierungen können verhindert werden, Schmerzen werden seltener ins Erwachsenenalter mitgenommen.

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Palliativmedizin

  • Demoralisation und Depression: Die feinen Unterschiede

    In der alltäglichen Praxis der Palliative Care sind Demoralisation und Depression häufige Symptome.

    Das Erkennen und die Behandlung beider Symptome sind wichtig, mit Auswirkungen auch auf andere Symptome wie beispielsweise Schmerzen.

    Eine medikamentöse Therapie ist bei Demoralisation nicht zwingend notwendig, bei der Depression dagegen schon – hier reichen psychotherapeutische Verfahren alleine nicht aus.

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Pneumologie

  • Asthma und Sport: Tauchmedizin und Asthma

    Asthma stellt aufgrund der physikalischen Bedingungen unter Wasser eine relative Kontraindikation für das Sporttauchen mit Pressluft dar.

    Das erhöhte Risiko kann allerdings unter Einhalten bestimmter Vorsichtsmaßnahmen minimiert bzw. sehr gut kalkulierbar gemacht werden, was durch Studien auch gezeigt wurde.

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  • Teil II – Differenzierung zwischen Asthma und COPD: Zurück in die Zukunft

    Die Spirometrie erlaubt keine sichere Differenzierung zwischen Asthma und COPD. Das Heranziehen bioklinischer Kriterien – Exposition, Ätiologie, genetische Disposition, immunologische Parameter, Exazerbationsursachen, Latenz und Manifestationsalter – erlaubt bei Faktorenanalyse eine „klinische Musterkennung‟.

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Artikel

  • DFP Literaturstudium: Therapie der Herzinsuffizienz bei Betagten (1 Punkt)

    Lehrziel:

    • Wodurch unterscheiden sich betagte von jüngeren Patienten mit Herzinsuffizienz?
    • Wie weit sind die Ergebnisse randomisierter Studien und Guidelines eine Hilfe für die Pharmako- und Gerätetherapie der Herzinsuffizienz betagter Patienten?
    • Welche Rolle spielen körperliches Training und multidisziplinäre Betreuungsprogramme bei betagten Patienten mit Herzinsuffizienz?
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