UIM 02|2018

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 02|2018 Themenheft Pneumologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Was gibt es Neues zum Frühlingsbeginn? Der Winter blieb noch hartnäckig bis knapp vor Ostern, die Grippewelle haben wir mit recht durchschnittlichen Erkrankungszahlen bewältigt, der Frühling kann beschleunigt loslegen, und die Allergiker leiden schon sehr unter dem Pollenflug. Der Beschluss ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Chronisch venöse Obstruktion – Venenstenting
    Der Fokus in der vorliegenden Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN aus dem Bereich Angiologie beschäftigt sich mit einem derzeit brandaktuellen Thema: der Therapie der chronischen venösen Okklusionen oder besser gesagt mit einer erweiterten Therapieoption des postthrombotischen Syndroms (PTS).
    Über die ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • DFP – was ist neu für Ärztinnen und Ärzte?
    Mit 1. Jänner 2018 trat die zweite novellierte Fassung der Verordnung über ärztliche Fortbildung in Kraft. In UNIVERSUM INNERE MEDIZIN finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten die Ärzteschaft betreffenden Anpassungen. In Österreich sind Ärzte unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich zur Fortbildung ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Arbeit am Spital mit Work-Life-Balance

    Ein attraktives Dienstmodell am Landesklinikum Korneuburg-Stockerau sucht Verstärkung durch Fachärzte für Innere Medizin.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Auf dem Weg zu sinnvoller Digitalisierung
    „Wir Ärzte waren nie Feinde von EDV und Computern. Aber sie müssen einen Vorteil für Patienten und Ärzte bieten“, sagt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer. Ende vergangenen Jahres gab auf dem Gebiet der Digitalisierung des österreichischen ...Weiterlesen ...

Alles was Recht ist!

Kardiologie

  • Chirurgischer Herzohrverschluss im Rahmen von Operationen

    PRO

    Das linke Herzohr bei Patienten mit Vorhofflimmern steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Thromben. Eliminiert man das Herzohr, entfernt man zugleich die Quelle für thrombembolische Ereignisse.

    CONTRA

    Das Herzohr ist mehr als nur ein Anhängsel des linken Vorhofes, es hat eine endokrine und hämodynamische Bedeutung, z. B. als wichtiger Ort für die Ausschüttung natriuretischer Peptide.

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  • Der tragbare Kardioverter-Defibrillator

    Der tragbare Kardioverter-Defibrillator (WCD) gilt als potenzieller temporärer Schutz vor plötzlichem Herztod bei Patienten, bei denen die Indikation zur ICD-Implantation noch nicht endgültig gesichert ist oder eine temporäre Kontraindikation zur ICD-Implantation vorliegt.

    Das österreichische WCD-Register hat bisher 720 Patienten erfasst und konnte u. a. eine adäquate WCD-Schockrate von 3,5 % bei einer medianen Tragedauer von 55 Tagen zeigen.

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Angiologie

  • Management venöser Ulzera

    Der Großteil aller Ulcera cruris – 70 % – ist venöser Ursache.

    Heilt eine Wunde unterhalb des Knies innerhalb von 2 Wochen nicht ab, muss der Patient dem Gefäßmediziner vorgestellt werden.

    Eine zeitnahe endothermale Sanierung der venösen Insuffizienz ist bei Ulcus cruris venosum indiziert.

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  • Indikation zum Venenstenting

    Die endovaskuläre Therapie kann bei akuter Beckenvenenthrombose das Risiko eines postthrombotischen Syndroms (PTS) wesentlich reduzieren.

    Durch die Stentimplantation kann eine rasche Besserung der Beschwerden im Rahmen des PTS erzielt werden.

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  • Bildgebende Abklärung für Venenstenting

    Eine detaillierte bildgebende Diagnostik ist – neben der exakten klinischen Anamnese und Beurteilung – eine unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie chronischer Beckenvenenverschlüsse.

    Eine wesentliche Rolle spielen dabei der Duplex-Ultraschall zur direkten Beurteilung eines etwaigen Refluxes sowie die MR-Angiografie aufgrund ihres guten Nutzen-Risiko-Verhältnisses und der exzellenten anatomischen Übersicht.

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  • Folgetherapie nach Venenstenting

    Die Revaskularisierung von Verschlüssen der ilio-femoralen Venenachse ist bei richtiger Indikation eine klinisch erfolgreiche und nachhaltige Therapie.

    Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache und Ausdehnung der Erkrankung muss innerhalb von 5 Jahren mit einer Rate an Reinterventionen von 10–70 % gerechnet werden.

    Dementsprechend ist eine strenge Einbindung in ein multidisziplinäres Behandlungsteam zur Indikationsstellung, Ausführung und Nachsorge zwingend.

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  • Venenstenting – welche Patienten profitieren?

    Die ATTRACT-Studie muss kritisch interpretiert werden: Trotz der Ergebnisse sollte bei akuter iliofemoraler Thrombose bei jungen Patienten mit niedrigem Blutungsrisiko eine endovaskuläre Behandlung in Erwägung gezogen werden.

    Bei klinisch relevanten chronischen, postthrombotischen oder nichtthrombotischen iliofemoralen und/oder iliocavalen Obstruktionen kann durch eine endovaskuläre Sanierung mit Venenstenting eine substanzielle Verbesserung der klinischen Symptomatik erzielt werden.

    Iliofemorale und/oder iliocavale Rekanalisationen mit Venenstenting sollten an erfahrenen Gefäßzentren durchgeführt werden.

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Rheumatologie

  • Leben mit Lupus in Österreich

    Eine aktuelle Studie zur Situation österreichischer Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) kommt zu folgenden Schlüssen:

    • verbesserungswürdige Diagnosewege und Diagnosedauer
    • Diagnose meist vom Rheumatologen oder Dermatologen
    • Die Standard-Therapie hilft, aber nicht allen und nicht immer.
    • Die Patienten wollen mehr Information der Bevölkerung über ihre Krankheit.
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  • Aktivitätsmessung beim Lupus

    Die konsequente Aktivitätsmessung beim systemischen Lupus erythematodes ist essenziell – und wirklich keine Hexerei.

    Entscheidend ist dabei ein Aktivitätsscore und im Labor unbedingt der Blick auf Blutbild und Urin.

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Hämatologie und Onkologie

  • DOAK bei tumorassoziierten venösen Thromboembolien

    Hokusai-VTE-Cancer-Studie: Das DOAK Edoxaban (oral) zeigt in der Behandlung tumorassoziierter venöser Thromboembolien (VTE) gegenüber der Standardtherapie mit dem niedermolekularen Heparin Dalteparin (s. c.) Nichtunterlegenheit.

    Laut Expertenmeinung von Univ.-Prof. Dr. Ingrid Pabinger-Fasching, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, AKH Wien, könnten Patienten mit tumorassoziierter Thrombose mit DOAK (Edoxaban) behandelt werden, was für die Lebensqualität der Patienten von Bedeutung ist. Das erhöhte Risiko von gastrointestinalen Blutungen ist aber in Betracht zu ziehen und sollte in die Beratung und Entscheidung einfließen.

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Onkologie

  • Chronische myeloische Leukämie Erfolgsgeschichte einer hämatologischen Neoplasie: ein Update

    Dank zielgerichteter Therapien können CML-Patienten eine fast der Allgemeinbevölkerung entsprechende Lebenserwartung erreichen.

    Imatinib stellt nach wie vor eine wichtige und effektive Therapieoption für CML-Patienten dar. Wichtig ist vor allem das Erreichen eines tiefen molekularen Ansprechens.

    Ein Absetzen der Therapie sollte erst erfolgen, wenn eine tiefe molekulare Remission erreicht und über 3 Jahre gehalten wurde.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Osteoporose bei Menschen unter 50

    Eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen kann bereits in jüngerem Lebensalter Störungen des Knochenstoffwechsels und ein erhöhtes Frakturrisiko bedingen.

    Zu den Risikofaktoren zählen genetisch bedingte Dispositionen, endokrine und rheumatische Erkrankungen und die Einnahme von Medikamenten.

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  • Fettverteilungsmuster und Fettgewebe-Typen

    Für metabolische Erkrankungen wird hauptsächlich die Zunahme des viszeralen, intraabdominalen Fettdepots als Risikofaktor betrachtet.

    Untersuchungen an Adipozyten und ihren Vorläuferzellen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen, mit dem Ziel, depotspezifische Eigenschaften aufzuklären (= Regulation der Expansion [Proliferation] sowie metabolische und endokrine Funktion [Fetteinlagerung, Adipokin-Produktion]).

    Weiße Fettzellen speichern Triglyzeride; braune und beige Fettzellen setzen Fettsäuren mittels UCP1 in Mitochondrien zu Wärme um.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Das Magenmikrobiom und Helicobacter pylori: Der Sieger beansprucht alles für sich

    er menschliche Magen ist entgegen langjährigen Annahmen nicht steril, sondern von einer diversen mikrobiellen Gemeinschaft besiedelt, die durch aktuelle next-generation-sequencing-basierte Methoden charakterisiert werden kann.

    Durch die Besiedelung mit Helicobacter pylori (H. pylori) wird das vorhandene Magenmikrobiom in der Mehrzahl der Patienten dieser Studie durch diesen Keim überwachsen.

    Das Pathogenitätsgen CagA ist einer der bedeutendsten karzinogen Faktoren von H. p., dessen Vorhandensein entsprechend unserer Studie aber keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Zusammensetzung der bakteriellen Gemeinschaft im Vergleich zwischen einer CagA-negativen und einerCagA-positiven Kohorte hat.

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  • Pankreaskarzinom, Vorstufen und periampulläres Karzinom

    Bis zum Jahr 2030 sind knapp 2.350 Pankreaskarzinom-Neuerkrankungen pro Jahr zu erwarten.

    Die histologische Diagnosesicherung sollte durch EUS-gesteuerte Biopsie erfolgen.

    Die optimale radiologische Bildgebung beim duktalen Adeno­karzinom der Bauchspeicheldrüse ist das kontrastmittelverstärkte Multidetektor-CT.

    Für eine erfolgreiche Therapie des Pankreaskarzinoms sind spezialisierte Teams, exzellente Behandlungstechniken und Zentralisierung mit hoher Behandlungsfrequenz essenziell.

    Die neoadjuvante Therapie wird immer wichtiger. Nano-Technologien haben zur Entwicklung neuer und wirksamer Medikamente geführt.

    Was chirurgische Resektionstechniken betrifft, könnte die totale mesopankreatische Exzision (TMpE) zum neuen Operationsstandard werden.

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Geriatrie

  • Praktikables geriatrisches Assessment

    Vor Operationen oder belastenden Therapiemaßnahmen (z. B. onkologischen) ist bei hochbetagten Patienten eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich.

    Ein kurzes Screening auf das Vorliegen von Frailty, kognitiver Defizite und ein Malnutritionsrisiko sind eine gute Basis hierfür. Auffälligkeiten in einem dieser Bereiche sollten zu einem umfassenden Assessment durch einen Geriater führen.

    Frailty ist ein verlässlicher Prädiktor von postoperativen Komplikationen inklusive dem Verlust von Selbstversorgungsfähigkeiten. Besonders aussagekräftig ist hier die Ganggeschwindigkeit.

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  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen beim älteren Patienten

    Unter den immunologisch entzündlich-rheumatischen Erkrankungen beim älteren Patienten sind die rheumatoide Arthritis, die Polymyalgia rheumatica und die Riesenzell­arteriitis klinisch relevant.

    Atypische Präsentation, Überschneidungen der Symptome und unterschiedlicher Verlauf im Alter erschweren manchmal eine klare und rasche Diagnose.

    Alle diese Krankheitsbilder erfordern jedoch auch beim älteren Patienten eine entsprechende krankheitsmodulierende Therapie.

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Nephrologie

  • Tolvaptan bei ADPKD: Update 2018

    Tolvaptan führt zu einem verglichen mit Placebo langsameren Abfall der eGFR bei Patienten mit ADPKD mit einer eGFR von 25 bis > 60 ml/min/1,73 m2.

    Gesteigerte Aquarese führt bei 7–15 % der Patienten zum Abbruch der Therapie.

    Erfolgreiche Früherkennung hepatischer Nebenwirkungen durch monatliche Kontrollen.

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Infektiologie

  • Diphtherie-Update

    Eine rasche Diagnostik der meldepflichtigen Erkrankung Diphtherie ist essenziell für die Therapie-Einleitung und Unterbrechung der Infektionskette.

    Eine gute Kommunikation zwischen Kliniker und diagnostischem Labor bildet die Basis für eine schnelle Diagnostik.

    Antibiotika gelten als Standardtherapie bei jeder Form von Diphtherie. Diphtherie-Antitoxin ist indiziert bei respiratorischer Diphtherie und schweren Verlaufsformen der kutanen Diphtherie.

    Die Grundimmunisierung und Aufrechterhaltung des Impfschutzes nimmt einen bedeutenden Stellenwert ein.

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Schmerzmedizin

  • Neue Aspekte in der Migränetherapie

    Drei-Säulen-Therapie: medikamentöse Akuttherapie, medikamentöse und nichtmedikamentöse Prophylaxe.

    Prophylaxe: 2018 soll der erste CGRP-Rezeptor-Antikörper, Erenumab, auf den Markt kommen.

    Nichtmedikamentöse Maßnahmen: Patienten benötigen mehr Wissen.

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  • Psychologische Methoden der Schmerztherapie

    Die zeitgemäße Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen erfolgt auf Basis des bio-psycho-sozialen Schmerzmodelles.

    Bei akut auftretenden Schmerzen empfiehlt sich die Kombination aus medizinischen Maßnahmen und psychologischen Methoden wie Psychoedukation und Entspannungsübungen.

    Bei einem hohen Chronifizierungsgrad erweist sich die multimodale Schmerztherapie als Mittel der Wahl.

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Palliativmedizin

  • Methadon bei onkologischen Patienten

    Methadon ist ein Opioid mit komplexem Wirkung-Nebenwirkung-Profil.

    In der Tumorschmerztherapie sollte es nur von sehr erfahrenen Schmerztherapeuten verwendet werden. Die Verschreibung als Analgetikum ist „off-label‟.

    Als Antitumortherapeutikum hat es keinen Stellenwert. Die Verschreibung als „Antikrebsmittel‟ ist nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht nur „off-label‟, sondern nicht zu rechtfertigen.

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Pneumologie

  • Nach Lungentransplantation auf den Kilimandscharo

    Demonstration der wiedererlangten Leistungsfähigkeit und Lebensqualität durch Lungentransplantation: Im Juni 2017 bestiegen 10 Lungentransplantierte den Kilimandscharo.

    Die Patienten der MedUni Wien wurden während der Expedition medizinisch betreut und untersucht, die gesammelten Daten werden wissenschaftlich ausgewertet.

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Themenheft: Dem Rätsel auf der Spur – Spannende Fälle in der Pneumologie

  • Editorial

    Einer der beliebtesten Programmpunkte der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) ist die Sitzung „Fall des Jahres“. Auch 2017 stellten junge Ärztinnen und Ärzte aus fast allen pneumologischen und thoraxchirurgischen Abteilungen Österreichs ihre spannendsten und rätselhaftesten Fälle vor –…

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  • Das Loch in der Lunge – ein Kriminalfall

    Die bronchopleurale Fistel ist eine seltene Komplikation einer Lobektomie und Pneumonektomie, welche jedoch eine deutlich erhöhte Mortalität (zwischen 25 und 67 %) aufweist.

    Heutzutage stehen multiple operative und auch minimalinvasive bronchoskopische Methoden zur Verfügung, um solch eine Fistel zu verschließen.

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  • Hämoptoe ungewöhnlicher Genese

    Die pulmonale Venenstenose kann als Komplikation nach Katheterablation auftreten. Die Symptome sind seltener Hämoptysen, häufiger Dyspnoe, Husten und Fatigue.

    Differenzialdiagnostisch ist in erster Linie an Hämoptoe durch Tumoren, Infekte, bronchiale oder vaskuläre Anomalien bei Systemerkrankungen zu denken.

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  • Hämoptysen – nicht immer simpel

    Hämoptysen als Symptom sind vielfältiger als man gemeinhin denken könnte.

    Komplexe Krankheitsbilder benötigen oftmals in Bezug auf Therapie risikobehaftete Entscheidungen, bei denen es kein klares Vorgehen gibt. Auch exakte Vorarbeit schützt nicht vor Komplikationen.

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  • Superinfizierte bronchogene Zyste – oder doch nicht?

    Im Thoraxröntgen allseitige Herzdilatation und zystische Struktur mit Kompression des linken Vorhofs.

    In präoperativer Bildgebung und Punktaten bronchogene Zyste, intraoperativ ein Aortenaneurysma.

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  • Primäres Angiosarkom der Lungemit koexistentem Nierenzellkarzinom

    Das primäre Angiosarkom der Lunge ist ein sehr seltener vaskulärer Tumor, daher liegen kaum Erfahrungsberichte vor.

    Es stellt eine Differenzialdiagnose bei Hämoptysen dar.

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  • Pleuropulmonale Fibroelastose

    Die pleuropulmonale Fibroelastose (PPFE) ist eine seltene interstitielle Lungen­erkrankung.

    Sie führt zu einer pleuralen Verdickung der Oberfelder, bedingt durch eine pleurale Fibrosierung und Deposition von elastischen Fasern und einer Schrumpfung der Lunge.

    Die PPFE kann auch gemeinsam mit anderen interstitiellen Lungenerkrankungen auftreten.

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  • Paraneoplastische Autoimmunenzephalitis

    Bei Gewichtsverlust sowie neurologischer Symptomatik ohne Substrat im cMRT und positivem Nachweis von antineuronalen Antikörpern im Liquor sollte an ein paraneo­plastisches Syndrom im Rahmen eines Bronchialkarzinoms gedacht werden.

    Die neurologische Symptomatik tritt in 60 % der Fälle vor der klinischen Tumor­manifestation auf.

    Therapie: rasche Tumorbehandlung und hochdosierte Kortikoidtherapie.

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  • Symptomatische Hypoglykämien bei intrathorakaler Verschattung links

    Beim Doege-Potter-Syndrom handelt es sich um ein seltenes paraneoplastisches Syndrom, bei dem Hypoglykämien mit dem Vorkommen von Nicht-Langerhans-Insel-Fibromen in der Pleura assoziiert sind.

    Die Produktion des IGF bei hoher Mitose- und geringer Malignitätsrate ist typisch.

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