UIM 09|2018

UIM 09|2018 Themenheft Onkologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Onkologie

Editorial

  • Fortschritte bei Lungenkrebs
    Österreich ist sehr gut in der Behandlung von Lungenkrebs, allerdings hinken wir beim Nichtraucherschutz im europäischen Vergleich eklatant hinterher. Wir müssen über die letzten 5 Jahre einen Zuwachs von 500 Lungenkrebs-Neuerkrankungen pro Jahr verzeichnen: Vor 5 Jahren betrug die Inzidenz ...Weiterlesen ...
  • Lungenkarzinom−Vorsorgescreening: signifikante Reduktion der Mortalität

    NELSON-Studie: Niedrigdosis-Computertomografie-Screening der Lunge senkt Mortalität bei Hochrisiko-Patienten signifikant; Aufruf für Umsetzung des Lungenkarzinom­screenings auch in Europa.

    Laut Expertenmeinung muss eine Risikopopulation definiert werden, die von einem Vorsorgescreening profitieren kann.

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  • Was ist bei Lungenkrebs diagnostisch möglich?

    Bei Lungenkrebspatienten sind Tumorzellen aus Pleuraergüssen für In-vitro-Tests zur Prädiktion des Ansprechens aussichtsreich und im Prozess der Validierung.

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  • Bronchoskopie – diagnostisch und therapeutisch bei Lungenkrebs

    Zukünftig werden Ärzte mit sehr kleinen Tumorherden konfrontiert sein, dies führt zu einem Bedarf nach verfeinerter Diagnostik.

    Die therapeutische Bronchoskopie zielt neben der palliativen Behandlung endobronchialer Obstruktionen zukünftig auch auf eine lokale Tumorkontrolle im palliativen Setting mittels Mikrowellen-, Radiofrequenz- und Dampfablation ab.

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  • Pathologische Befundung: Was hat sich geändert?

    Die genaue Zuordnung der Tumorentität sowie die Bestimmung prädiktiver Biomarker bilden das Fundament einer erfolgreichen onkologischen Behandlung.

    Mit zunehmender Anzahl an verfügbaren Therapien steigt auch die Nachfrage an Biomarker-Tests.

    Reflektorische molekularpathologische und immunhistochemische Unter-suchungen prädiktiver Biomarker sind wesentlich für eine zeitnahe Auswahl der für den Patienten am besten geeigneten Therapie.

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  • Das Behandlungskonzept im Frühstadium des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms

    Eine radikale chirurgische Resektion ist die primäre empfohlene Maßnahme in der Behandlung des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms in den Stadien I und II bei Patienten mit mittlerem und niedrigem perioperativem Risiko.

    Eine primäre Strahlentherapie ist die Behandlung der Wahl bei Patienten, die eine chirurgische Behandlung ablehnen oder im Rahmen eines multi-disziplinären Konsils als funktionell inoperabel klassifiziert werden.

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  • Individualisiertes Management des nichtkleinzelligen Bronchuskarzinoms im Spätstadium

    Das Stadium IIIa ist eine sehr heterogene Gruppe mit einerseits lokal fortgeschrittenen Tumoren ohne jegliche Lymphknotenbeteiligung sowie andererseits T1a-Tumoren mit einseitigem mediastinalem Lymphknotenbefall.

    Die videoassistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie über zervikalen Zugang (VAMLA) in Verbindung mit einer thorakoskopischen Lobektomie bietet eine verbesserte Radikalität der Resektion durch eine bilaterale mediastinale Dissektion, erfordert keine einseitige Lungenbeatmung und unterstützt auf diese Weise das Konzept der minimalinvasiven Chirurgie.

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  • Einsatz der Strahlentherapie bei Lungentumoren

    u Neue Entwicklungen in der Geräte- und Planungstechnologie der Strahlentherapie ermöglichen mit der stereotaktischen Bestrahlung kleinvolumiger Lungentumoren eine extrem schonende und effiziente Therapie. u Im Bereich des NSCLC Stadium III lässt eine Radio-Chemo-Immuntherapie auf eine deutliche Erhöhung der Heilungsrate hoffen.

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  • Einsatz von Gamma-Knife bei Hirnmetastasen

    Gamma-Knife: effektive Therapie bei kleineren Gehirnmetastasen, geringes Risiko für Nebenwirkung, geringere Tumorkontrolle, höheres Risiko für Komplikationen bei größeren Läsionen.

    Eine Kombination mit anderen lokalen und systemischen Therapien ist möglich.

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  • Chemotherapie beim Lungenkarzinom – wo ist sie noch indiziert?

    Die Chemotherapie bleibt ein Bestandteil der Therapie des Lungenkarzinoms.

    Die Kombination aus Chemo- und Immuntherapie ist sowohl beim nicht­-kleinzelligen als auch beim kleinzelligen Lungenkarzinom wirksam.

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  • Immuntherapie des Bronchialkarzinoms

    Die Immuntherapie mit Pembrolizumab ist Standard of Care in der Erstlinientherapie bei Tumoren mit hoher PD-L1-Expression (über 50 %).

    Die Kombinationstherapie (Chemotherapie plus Checkpoint-Inhibitoren) kann unabhängig vom PD-L1-Status eingesetzt werden.u Die neue Immuntherapie geht mit neuen, meist aber moderaten Neben-wirkungen einher.

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  • EGFR-Mutation – Paradigma der zielgerichteten Therapie des Bronchialkarzinoms

    Das EGFR-mutierte NSCLC kann als Paradigma der zielgerichteten Therapie beim Bronchialkarzinom verstanden werden, das mit Gefitinib und Erlotinib begonnen hat, mit dem Zweitgenerations-TKI Afatinib erfolgreich weitergeführt wurde und mit dem Drittgenerations-TKI Osimertinib das Spektrum der Therapielinien entscheidend erweitert hat.

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  • Liquid Biopsy

    Der hauptsächliche Einsatz der Liquid Biopsy beim EGFR-mutierten NSCLC ist die Bestimmung der T790M-Resistenzmutation bei Progression auf einen EGFR-TKI.

    Die klinischen Anforderungen für die Liquid Biopsy beim EGFR-mutierten NSCLC sind derzeit jedoch im Fluss. Geänderte Vorzeichen ergeben durch die neue Option, den EGFR-Tyrosinkinasehemmer Osimertinib als Erstlinientherapie einzusetzen.

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  • Fortschritte in der Therapie des ALK-positiven Bronchialkarzinoms

    Für Patienten mit ALK-positivem Bronchialkarzinom ist heute eine Vielzahl an spezifischen zielgerichteten Therapien verfügbar, die in sequenzieller Verabreichung ein langes Überleben der Patienten ermöglichen.

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  • Highlights von der Weltkonferenz für Lungenkrebs

    NELSON-Studie: Daten unterstützen die Umsetzung eines Screening-Programms.

    Update PACIFIC-Studie: Überlebensvorteil für Durvalumab bei NSCLC im Stadium III

    IMpower 133: Chemotherapie +/– Atezolizumab bei SCLC; erster Fortschritt seit Jahrzehnten.

    IMpower 132: Chemotherapie +/– Atezolizumab beim NSCLC-Adenokarzinom.

    ALTA-1L: Brigatinib vs. Crizotinib; klinisch relevanter Fortschritt in der Erstlinientherapie ALK-positiver Patienten.

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