UIM 08|2019

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 08|2019 Themenheft ESC

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 8/19
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Gerade komme ich von der 23. UEGW (United European Gastroenterology Week) mit 13.000 Teilnehmern in Barcelona. Diesen paneuropäischen Gastroenterologenkongress starteten wir 1990 in Wien mit 1.000 Teilnehmern. Er hat sich wunderbar entwickelt ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 8/19
    20 Jahre Angiologie – enorme Fortschritte zum Wohle der Patienten
    Angiologie oder Vaskularmedizin ist das jüngste Fach in der Inneren Medizin. Gefäßmedizin umfasst den gesamten Bereich der peripheren Gefäße, und dies ist nach Definition der ESC aus 2017 das gesamte ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Gendermedizin – es führt kein Weg vorbei

    Im Sinne einer personalisierten Medizin sollten Frauen und Männer nicht länger in einen Topf geworfen werden, forderte Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Präsidentin der International Society of Gender Medicine (IGM). UNIVERSUM INNERE MEDIZIN traf die Genderforscherin und Organisatorin des IGM Congress 2019 in Wien zum Interview.

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Seite der Gesellschaft

Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

Ernährungsmedizin

  • Salz – ein unterschätzter Risikofaktor

    Durchschnittlicher Kochsalzkonsum in Österreich liegt deutlich über der WHO-Grenze von 5 g/Tag.

    Salzaufnahme vorrangig über verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte und Restaurantmahlzeiten.

    Mehrere Studien deuten auf J-förmige Assoziation zwischen Salzkonsum und Mortalität hin.

    Interaktionen einer erhöhten Salzzufuhr mit dem Immunsystem, Mikrobiom und den gastrointestinalen Hormonen sind an der Entstehung chronischer Entzündungsprozesse beteiligt.

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Kardiologie

  • Mikrostromtherapie als neue Methode zur myokardialen Regeneration

    Große therapeutische Lücke: Auch unter optimaler derzeit verfügbarer Therapie leiden viele Herzinsuffizienzpatienten unter anhaltenden Symptomen und sehen sich mit einer schlechten Lebenserwartung konfrontiert.

    Die Applikation von Mikrostrom auf geschädigtes Myokard zur Regenerationder Pumpfunktion ist einer der neuen vielversprechenden Ansätze.

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Angiologie

  • Gefäßrehabilitation – wesentlicher Bestandteil der pAVK-Basistherapie

    Der Weg ist das Ziel: Die Rehabilitation soll die schmerzfreie Gehstrecke verlängern sowie die kardiovaskuläre Morbidität/Mortalität reduzieren.

    Effektivität: Eine strukturierte Gefäßrehabilitation im ambulanten oder stationären Setting ist effektiver als ein nichtsupervidiertes Training im häuslichen Umfeld.

    Zukunftspotenzial: Moderne digitale und telemedizinische Möglichkeiten könnten den Therapierfolg rehabilitativer Maßnahmen weiter verbessern.

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  • pAVK-Therapie mittels medikamentenbeschichteter Devices

    Bei Instentrestenosen ist die Therapie mit medikamentenbeschichteten Ballonen ideal.

    Alle derzeit zugelassenen Ballonkatheter im Bereich der Extremitätenarterien sind mit Paclitaxel beschichtet.

    Paclitaxel wird allerdings kontrovers diskutiert. Eine genaue Nutzen-Risiko-Abschätzung für eine Intervention ist empfohlen.

    Patienten mit pAVK der Extremitätenarterien benötigen ein adäquates Langzeit-Follow-up durch einen Gefäßspezialisten.

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  • Update Venenstenting

    Moderne Venenstents und pharmakomechanische Thrombektomiesysteme haben die Ergebnisse der endovaskulären Therapie venöser Obstruktionen substanziell verbessert.

    Weitere Studien sind notwendig, um offene Fragen (wie etwa die begleitende antithrombotische Behandlung) zu klären.

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  • Tumorassoziierte Thrombose – Paradigmenwechsel in Prophylaxe und Therapie

    Bei geringem gastrointestinalem und urogenitalem Blutungsrisiko stellen direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) eine gute Alternative zu niedermolekularem Heparin (LMWH) dar.

    Rezent publizierte Guidelines empfehlen bei gut selektionierten, ambulanten Patienten mit laufender Chemotherapie eine Prophylaxe mit Rivaroxaban oder Apixaban gemäß den AVERT- und CASSINI-Studiendaten.

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  • Minimalinvasive Therapie der Varikose

    Große Fortschritte in der minimalinvasiven Therapie der Varikosis in den letzten 20 Jahren durch Verbesserungen der sonografischen Bildqualität.

    Kathetergestützte Therapieverfahren erbringen vergleichbare Langzeitergebnisse wie die klassische Varizenoperation.

    Die optimale Wahl des geeigneten Therapieverfahrens richtet sich nach der Anatomie, dem Patientenwunsch und der Erfahrung des Arztes.

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  • Riesenzellarteriitis

    Die Inzidenz der Riesenzellarteriitis liegt mehrheitlich in der zweiten Lebenshälfte.

    Die Erkrankung verläuft meist selbstlimitierend und verkürzt die Lebenserwartung in der Regel nicht.

    Die betroffenen Gefäßabschnitte liegen meist supraaortal bzw. im Stromgebiet der A. temporalis.

    Begleitend finden sich häufig Symptome am Stütz- und Bewegungsapparat; annähernd die Hälfte aller Patienten leidet auch an Symptomen einer Polymyalgia rheumatica.

    Die initiale Therapie der Wahl ist nach wie vor die Gabe von Glukokortikoiden.

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Hämatologie und Hämostaseologie

Rheumatologie

  • Nachlese zum DGRh-Kongress 2019

    Wichtige Punkte für Allgemeininternisten von der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie:

    Bei Patienten mit signifikanter Eosinophilie sollte an die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis gedacht werden. Die Exacerbation eines Asthma bronchiale, eine Kardiomyopathie und der Nachweis von MPO-ANCA sind diagnostisch wegweisend.

    Bei ANCA-assoziierten Vaskulitiden ist die Plasmapherese additiv zur standardisierten Immunsuppression nicht wirksam.

    Milde Verläufe des Behcet-Syndroms können neben Colchicin auch mit Apremilast behandelt werden. Bei thrombotischer Angiopathie ist die Antikoagulation unwirksam.

    Die Zusammenarbeit mit Rheumatologen ist bei Patientinnen mit rheumatischen Erkrankungen und Kinderwunsch essentiell – Die Seite embryotox.de bietet eine gute Übersicht über mögliche antirheumatische Therapien in derSchwangerschaft.

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  • Rheumatologische nichtärztliche Gesundheitsberufe – eine tragende Rolle

    Nichtärztliche Gesundheitsberufe sind in der Rheumatologie bereits fest etabliert und sowohl national als auch international gut vernetzt; Österreichische Gesellschaft für rheumatologische Gesundheitsberufe seit 2013 Mitglied der EULAR.

    EULAR-Empfehlungen für das Schmerzmanagement bei entzündlicher Arthritis und Arthrose – ein interdisziplinärer Ansatz.

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Onkologie

  • Fortschritt in der Onkologie: Vom Überleben zum Leben

    Mit den Fortschritten in der Tumortherapie sind auch einige Herausforderungen verbunden, die es (multidisziplinär) zu bewältigen gilt.

    Mit dem weltweiten Anstieg der Chance, eine Tumorerkrankung zu überleben, steigen auch die (An-)Forderungen der Patienten: umfassende Lebensqualität und eine zeitnahe Reintegration in den sozialen/beruflichen Alltag.

    Die onkologische Rehabilitation bildet das Bindeglied zwischen Akutbetreuung und Nachsorge und ist Teil eines onkologischen Gesamtkonzepts.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Angeborene Stoffwechselkrankheiten im Erwachsenenalter

    Angeborene Stoffwechselerkrankungen haben unaufhaltsam ihren Weg in die Innere Medizin gefunden.

    Internisten sind insbesondere dazu angehalten, bei entsprechenden Befundkonstellationen an seltene Stoffwechselkrankheiten zu denken, Screeningtests durchzuführen oder den Patienten an eine spezialisierte Stoffwechselklinik weiterzuleiten.

    Die Betreuung von Patienten mit angeborenen Stoffwechselkrankheiten hinsichtlich spezifischer Therapie, Monitoring auf Komplikationen und Management besonderer Situationen wie der Schwangerschaft erfordert ein gut vernetztes interdisziplinäres Team.

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  • Sport und Diabetes – Anpassung der Insulintherapie

    Ausdauer- und Krafttraining sind essenzielle Bestandteile jeglicher Diabetestherapie.

    Ausdauertraining kann bei Patienten mit komplexen Insulinschemata zu einem Blutzuckerabfall innerhalb der ersten 45 Minuten führen, eine Dosisreduktion von Basalinsulin bzw. prandialem Insulin oder die Zufuhr von Kohlenhydraten kann das Risiko vermindern.

    Die Glykämie ist unter Krafttraining bzw. Intervalltraining üblicherweise stabiler als unter Ausdauertraining, ersteres kann jedoch mit einem Blutzuckeranstieg einhergehen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Ergebnisse und Ableitungen aus der PORTICO-Studie

    Macitentan ist in der Lage, den pulmonalen Gefäßwiderstand bei Patienten mit portopulmonaler Hypertension signifikant zu verbessern.

    Unter Macitentan konnte bei Patienten mit portopulmonaler Hypertension keine Verschlechterung der Leberfunktion gefunden werden.

    Die PORTICO-Studie liefert Daten, die Macitentan als therapeutische Option für Patienten mit portopulmonaler Hypertension aufzeigt.

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  • Systemische Therapieoptionen beim Cholangiokarzinom

    Das Cholangiokarzinom hat eine ähnlich schlechte Prognose wie z. B. das Pankreaskarzinom.

    Als Standard in der Erstlinientherapie im palliativen Setting gilt Cisplatin plus Gemcitabin.

    Outcome-Verbesserungen mittlerweile auch durch Capecitabin adjuvant nach chirurgischer Resektion und mFOLFOX in der Zweitlinie.

    Eine Vielzahl neuer zielgerichteter Substanzen wird entwickelt und teilweise bereits in frühen klinischen Studien getestet.

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Geriatrie

  • Einfluss der Sarkopenie-Definition auf das internistisch-geriatrische Management

    Es gibt eine starke Evidenz in der aktuellen Literatur, dass die Prävalenz von Sarkopenie bei Patienten mit internistischen Erkrankungen von der verwendeten Definition für Sarkopenie beeinflusst wird.

    Im klinischen Alltag ist zur Bewertung von Studiendaten hinsichtlich des Managements der einzelnen Patienten wichtig, die in der jeweiligen Studie angewandte Definition für Sarkopenie kritisch zu reflektieren.

    Betreffend die Definition einer Sarkopenie wäre eine internationale Standardi­sierung im Sinne einer qualitätsgesicherten Diagnose wünschenswert.

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Nephrologie

  • Neues in der Therapie ANCA-assoziierter Vaskulitiden

    Die Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden wurde durch Rituximab revolutioniert.

    Strategien zur Steroidreduktion sind aktuell in der Entwicklung bzw. in klinischen Studien, um die kurz- und langfristigen Nebenwirkungen zu minimieren.

    Der C5a-Rezeptor-Inhibitor Avacopan ist eine weitere Substanz, welche eine Steroidreduktion oder -elimination in der Therapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden zulassen könnte.

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  • Aktuelles zur Nierenarterienstenose und deren Therapie

    Nierenarterienstenosen gehören zu den häufigen Ursachen der sekundären Hypertonie.

    Alle Patienten bedürfen einer standardisierten medikamentösen Therapie.

    Die Intervention mit Dilatation und Stentplatzierung kann bei Hochrisikopatienten mit charakteristischer Präsentation sinnvoll sein.

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Infektiologie

  • Arznei & Vernunft

    Ziel der Initiative „Arznei & Vernunft“ (A&V) ist ein vernünftigerer, evidenzbasierter Umgang mit Arzneimitteln auf allen Ebenen des Gesundheitswesens.

    Im Rahmen von A&V werden Leitlinien für gesellschaftlich bedeutende Erkrankungen erstellt und kostenlos allen praktischen Ärzten und betroffenen Fachärzten zur Verfügung gestellt.

    Der hier vorgestellte Auszug aus der Antiinfektiva-Leitlinie repräsentiert die Art und Weise, wie diese Informationen präsentiert werden.

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Schmerzmedizin

  • Akutschmerz-Pharmakotherapie von A bis Z

    Ziel in der Akutschmerztherapie ist die rasche Reduktion der Schmerzintensität auf ≤ 3 nach der Numerischen Rating-Skala.

    Für die Behandlung von Akutschmerzen stehen Nichtopioid-Analgetika, Opioide, Esketamin und Lidocain zur Verfügung.

    In Abhängigkeit der Schmerzstärke ist die perorale bzw. intravenöse Applikationsform zu bevorzugen.

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  • Highlightbericht vom 11. EFIC-Kongress

    90 % aller Patienten haben eine genetische Variante, die Auswirkungen auf die Medikamentenwirkung haben kann.

    Der genetische Passport ist ein einfaches Instrument zur Arzneitherapieoptimierung.

    Placeboeffekte bei anstehenden schmerzhaften Interventionen nutzen, aber nicht überstrapazieren.

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Palliativmedizin

  • Nachlese: 2. Pädiatrischer Hospiz- und Palliativkongress

    Zu den Highlights des 2. Pädiatrischen Hospiz- und Palliativkongresses (Motto: „Miteinander bewegt“) zählten unter anderem:

    • der Eröffnungsvortrag über „Internationale Entwicklungen“ von Julia Downing, CEO des ICPCN (International Children’s Palliative Care Network),
    • der Vortragsblock „Neue Therapien – Leben um jeden Preis!?“ mit anschließender Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. Dietmar Weixler, MSc.,
    • Vorträge und Workshop zum Thema „Perinatale Palliative Care“ und „Atem bewegt“,
    • der Workshop „Sozialarbeit im palliativen Kontext – unverzichtbar“,
    • die Fotoausstellung „Sternenkinder“,
    • der Abschlussvortrag von ROTE NASEN Clowndoctor Hannes Urdl über „Die Kraft des Humors in bewegten Zeiten“.
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Pneumologie

  • Exazerbationen bei COPD

    COPD-Exazerbationen verkürzen das Überleben.u Der beste Prädiktor für eine Exazerbation ist die Exazerbationshistorie.

    Nicht jede Atemnotattacke bei bekannter COPD ist eine Exazerbation.

    Die Exazerbationsprävention hat höchste Priorität in der COPD-Therapie.

    Eine Dauertherapie mit inhalativen Kortikosteroiden ist bei Häufigexazerbierern mit Serumeosinophilie angezeigt.

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Themenheft: Nachlese zum ESC-Kongress 2019

  • Praxisrelevantes vom ESC 2019, nachzulesen in UIM

    Während des Kongresses der europäischen kardiologischen Gesellschaft (ESC) Ende August 2019 in Paris wurden neue Richtlinien zu verschiedenen kardiovaskulären Erkrankungen vorgestellt. Diese Richtlinien umfassen 61–78 Seiten und 478–608 Literaturhinweise, die sich auf die Empfehlungen zu Diagnose und Therapie beziehen (Tab.)….

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  • Nachruf auf Em. o. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger

    Ein starkes Herz hat aufgehört zu schlagen: Herr Em. o. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger ist am 7. Oktober 2019 im 76. Lebensjahr seiner aggressiven malignen Erkrankung erlegen, die er ein Jahr lang mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpft hat. In aller Stille wurde er auf eigenen Wunsch in seiner Heimatstadt Wels begraben und im Rahmen einer Gedenkmesse in der Stiftskirche Wilten in Innsbruck offiziell verabschiedet.

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  • ESC-Guidelines 2019: Diagnose und Behandlung des chronischen Koronarsyndroms

    Im Management der koronaren Herzkrankheit (KHK) spielen Lebensstilmodifikation sowie medikamentöse und interventionelle Strategien eine wichtige Rolle.

    Der natürliche Verlauf der KHK ist durch verschiedene Phasen gekennzeichnet, welche mit einem unterschiedlichen Risiko behaftet, jedoch nicht klar vorhersehbar sind.

    Der neue Begriff „chronisches Koronarsyndrom“ ersetzt den bisher üblichen Begriff der „stabilen koronaren Herzerkrankung“.

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  • ESC-Guidelines 2019: Supraventrikuläre Tachykardie

    Die aktuellen Guidelines bieten eine schöne Übersicht über Pathophysiologie, Klassifikation, Diagnostik und Therapie der verschiedenen supraventrikulären Tachykardien.

    Die Katheterablation ist, soweit noch möglich, aufgewertet und bei praktisch allen Rhythmusstörungen eine Klasse-I-Indikation.

    Die medikamentöse Therapie ist gering modifiziert – kardioselektive Betablocker bleiben die Nummer 1, Digitalis und Amiodaron haben praktisch keine Bedeutung mehr.

    Ausführlich abgehandelt werden die inappropriate Sinustachykardie, das Vorgehen bei asymptomatischem WPW und die SVT in speziellen Situationen – angeborene Vitien, Schwangerschaft, Sport, Fahrtauglichkeit.

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  • ESC-Guidelines 2019: Diabetes und Prädiabetes mit kardiovaskulären Erkrankungen

    Diabetes-Patienten mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung bzw. (sehr) hohem CV-Risiko sollten GLP-1-Analoga oder SGLT-2-Hemmer erhalten.

    Metformin wird bei diesen Patienten nicht länger als First-Line-Therapie empfohlen.

    Der Zielbereich für den HbA1c-Wert liegt bei < 7 %, um mikrovaskuläre Komplikationen zu reduzieren.

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  • Kardiovaskuläre Prävention

    Gerade in einkommensschwachen Ländern sind kardiovaskuläre Erkrankungen besonders häufig und stellen die bei weitem häufigste Todesursache dar.

    Neben Hypertonie, Dyslipidämie und Rauchen werden auch Luftverschmutzung und ein niedriger Bildungslevel als neue Risikofaktoren genannt.

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  • Antithrombotische Therapie beim ESC 2019

    Im Bereich der Antithrombotischen Therapie wurden beim ESC 2019 unter anderem die folgenden wichtigen Studien vorgestellt:

    ISAR-REACT 5: Bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom erwies sich Prasugrel, verglichen mit Ticagrelor, als signifikant effektiver bei vergleichbarem Blutungsrisiko.

    THEMIS: Bei Diabetikern mit KHK war das Blutungsrisiko unter einer prolongierten dualen Antiplättchentherapie (DAPT), bestehend aus Ticagrelor plus Aspirin, höher als ein potenzieller Benefit. Von einem solchen Therapieregime profitieren könnten jedoch selektierte Hochrisiko-Diabetiker mit einer PCI in der Vorgeschichte.

    ENTRUST-AF-PCI: Bei Patienten mit Vorhofflimmern und gleichzeitig rezenter Koronarintervention zeigte sich eine verminderte Rate an schweren oder klinisch relevanten Blutungen unter dem NOAK Edoxaban, verglichen mit Vitamin-K-Antagonisten.

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  • Hypertonie – von Epidemiologie bis Zielwert

    Epidemiologie: Bereits kleine Unterschiede der kardiovaskulären Risikofaktoren LDL-Cholesterin und systolischer Blutdruck sind klinisch hochrelevant, wenn sie über einen langen Zeitraum bestehen.

    Therapie: Die Ergebnisse Mendelscher Randomisierung zeigen ein gesteigertes Risiko für erhöhten Blutdruck bei genetischem Periodontitis-Risiko. Durch eine intensive periodontale Therapie kann der Blutdruck signifikant gesenkt werden, im Vergleich zu lediglich supragingivaler Plaque-Entfernung.

    Zielwert: Nachanalysen der SPRINT-Daten zeigen, dass der Vorteil intensiver Blutdrucksenkung unabhängig vom Alter und bei normaler Nierenfunktionam größten ist.

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  • Herzinsuffizienz-Highlights vom ESC-Kongress 2019

    Beim ESC 2019 wurden zahlreiche innovative therapeutische und diagnostische Konzepte zur Herzinsuffizienz präsentiert:

    DAPA-HF-Studie: Bei Patienten mit Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (mit und ohne Diabetes) erwies sich der SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als wirksame Therapie.

    PARAGON-HF-Studie: Bei Herzinsuffizienzpatienten mit erhaltener Auswurffraktion konnte durch Sacubitril/Valsartan kein Behandlungsvorteil erzielt werden.

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  • Digital Health als ein zentrales Thema

    Big Data, „Deep Learning“, künstliche/artifizielle Intelligenz war einer der zentralen Schwerpunkte des ESC-Kongresses 2019 in Paris.

    In über 200 Vorträgen wurden die innovativsten neuen technologischen Ansätze in der Kardiologie präsentiert.

    Trotz des enormen Potenzials bleiben in vielen Fällen die Fragen nach Validierung, Datensicherheit und Integration in den klinischen Alltag offen.

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  • Kardiovaskuläre Grundlagenforschung

    CRISPR-Cas9-Gentherapie erfolgreich bei Muskeldystrophie vom Typ Duchenne.

    Klonale Hämatopoese als unabhängiger Risikofaktor für Atherosklerose und kardiovaskuläre Mortalität.

    Impfung gegen seneszenzassoziiertes Glykoprotein schützt vor kardiovaskulärer Erkrankung.

    miR-132-Antagonismus bei ischämischer Herzinsuffizienz in klinischer Studie.

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  • ESC Young Community: Die ESC baut auf den kardiologischen Nachwuchs

    ESC Young Community bietet zahlreiche Möglichkeiten und Angebote speziell für junge Kardiologen:

    Training Grants, Research Grants, Fellowships und Awards;

    Zugang zu Special Young Community Events am ESC Congress;

    Professional Membership um nur € 30 und damit verbunden

    • ermäßigte Registrierung für den ESC-Kongress,
    • freier Zugang zur ESC-eLearning-Plattform und zu Webinaren (ausgewählte Inhalte),
    • freier Zugang zur ESC-General-Cardiology-Webinar-Serie,
    • gratis Pocket Guidelines, – Zugang zur Professional Members’ Lounge am Kongress,
    • Zugang zu den ESC-Journalen European Heart Journal oder Cardiovascular Research (Online Subscription),
    • freier Zugang zu ESC CardioMed,
    • freier Zugang zu ESC 365 (Videos und Präsentationen).
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  • Neues vom ESC zum kardialen Imaging

    Die neuen ESC-Guidelines zum chronischen Koronarsyndrom optimieren die Rolle der Bildgebung in dieser wichtigen Indikation.

    Die Aortenstenose ist eine facettenreiche Erkrankung, und der Einsatz multimodaler Bildgebung wird in Zukunft deutlich zunehmen.

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  • Neues aus der Herzchirurgie

    Im Bereich der Herzchirurgie wurden beim ESC 2019 unter anderem folgende wichtige Studien vorgestellt:

    SYNTAXES: Die 10-Jahres-Daten bestätigen die geringere Mortalität für Bypass-Chirurgie vs. PCI in der Dreigefäßerkrankung. Patienten mit komplexer KHK und Mehrgefäßerkrankung profitieren mittel- und langfristig vom Bypass.

    SWEDEHEART: Statine, RAAS-Inhibitoren und Thrombozytenaggregationshemmer sind wichtige Therapiebegleiter nach Bypass, die das Ergebnis der Revaskularisation maßgeblich beeinflussen; Betablocker brachten keinen Vorteil.

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  • Therapie der PAH: Das Ziel heißt Niedrigrisikostatus

    Bei Patienten mit pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH) sollen Therapieentscheidungen anhand des individuellen Risikostatus getroffen werden. Das bedeutet Risikoabschätzung zu Beginn und regelmäßig im Verlauf der Therapie. Kann kein Niedrigrisikostatus erreicht werden, ist eine Eskalation der Therapie indiziert.

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  • Apixaban (Eliquis®): Auch unter Alltagsbedingungen überzeugend

    Apixaban ist das einzige NOAK, für das in einer Phase-III-Studie sowohl eine Senkung des Schlaganfallrisikos als auch des Blutungsrisikos im Vergleich zu Warfarin gezeigt werden konnte.1–4 Die ARISTOTLE-Studie1 ist für Jeffrey M. Drazen, den langjährigen Herausgeber des New England Journal of Medicine, eine der herausragendsten zwölf dort veröffent­lichten Studien seit dem Jahr 2000.5 NAXOS14, eine der bis dato größten Real-World-Analysen zu NOAK, weist auf ein überlegenes Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil für Apixaban auch unter Alltagsbedingungen hin.

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  • Patientenversorgung optimieren: Orale Antikoagulation bei Diabetes und Nephropathie

    Die Notwendigkeit der Antikoagulation zur Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) ist unumstritten. Am diesjährigen ESC beleuchtete ein Symposium mit Experten aus den Fachbereichen Kardiologie, Diabetologie und klinische Pharmakologie die Rolle von Rivaroxaban bei Hochrisikopatienten mit Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Ein Blick auf Studien- und Real-World-Daten zeigt, dass Diabetiker (und Patienten) mit eingeschränkter Nierenfunktion von Rivaroxaban besonders profitieren.

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