UIM 09|2019 Themenheft Pneumologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kollegen,
    es freut mich sehr, Ihnen mit dieser Sonderbeilage einen Überblick über aktuelle und innovative Therapieformen in der Pneumologie bieten zu können.
    Die Phänotypisierung bei Patienten mit COPD steht (im Gegensatz zum Asthma bronchiale) noch am Anfang, gewinnt aber ...Weiterlesen ...

Pneumologie

  • Endoskopische Lungenvolumenreduktion bei COPD-Patienten

    Die endoskopische Lungenvolumenreduktion stellt eine in den Leitlinien verankerte Therapieoption bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenemphysem dar.

    Die unterschiedlichen Techniken variieren hinsichtlich Wirkungsmechanismus, Abhängigkeit von der interlobären Kollateralventilation, Reversibilität und Komplikations­spektrum.

    Eine präzise Patientenselektion ist für die Auswahl der Technik sowie für deren Erfolg entscheidend.

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  • Pharmakotherapie der COPD – Inhalative Kortikosteroide und deren Stellenwert

    Langwirksame Bronchodilatatoren bilden die Basis der Pharmakotherapie bei COPD. Univ.-Prof. Dr. Claus Franz Vogelmeier, Direktor der Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, erläutert die Kriterien, wann sich ein Patient für eine Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) qualifiziert, ob ein Absetzen dieser bei Symptombesserung gegeben ist und welche Rolle der Phänotypisierung zukommt.

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  • Asthma bronchiale – Update GINA-Guidelines

    Die rezenten GINA-Empfehlungen spiegeln eine sehr praxisnahe, patientenfreundliche Therapie wider und führen auch zu einer verbesserten Adhärenz.

    Kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika werden aus Sicherheitsgründen nicht mehr als alleinige Medikation empfohlen und sollen nur noch als alternative Bedarfsmedikation angewendet werden.

    Inhalative Kortikosteroide werden sowohl symptomgetrieben als auch als Erhaltungstherapie empfohlen.

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  • Asthma bronchiale: Antikörpertherapie und Studiendaten

    Der erste Schritt in der Identifizierung potenzieller Antikörperpatienten ist die korrekte Diagnosestellung des schweren Asthmas.

    In korrekt ausgewählten Patienten führt die Antikörpertherapie in den meisten Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Asthmakontrolle, Exazerbationsrate und Lungenfunktion.

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  • Pulmonale Hypertonie

    Neu empfohlene Diagnosekriterien: mPAP > 20 mmHg (zuvor ≥ 25 mmHg); die ohnehin strittige Definition der „Borderline-PH“ entfällt.

    Eine gezielte PAH-Therapie richtet sich dennoch nach den alten Grenzwerten.

    Die Risikostratifizierung der PAH spielt eine zunehmende Rolle; die meisten PAH-Patienten profitieren von einer Kombinationstherapie.

    Besondere Awareness erfordern Patienten mit PH bei Lungenerkrankung (Möglichkeit eines pulmonal-vaskulären Phänotyps, manche könnten von einer PAH-Therapie profitieren).

    Bei operablen CTEPH-Patienten ist die Pulmonalis-Endarteriektomie Therapie der Wahl, bei nichtoperablen Patienten stehen eine medikamentöse Therapie und die Ballonangioplastie zur Verfügung.

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  • Cystische Fibrose – neue Triple-Therapie

    Neben der symptomatischen Behandlung bietet sich seit 2012 mit den CFTR-Modulatoren erstmals die Möglichkeit einer kausalen Therapie.

    Die Zulassung der Dreifachkombination Elaxcaftor/Tezacaftor/Ivacaftor bei der FDA erfolgte am 21. 10. 2019, bei der EMA ist die Therapie eingereicht.

    Die Daten der Interimsanalyse zeigen eine statistisch signifikante Verbesserung der Lungenfunktion (gemessen an der Einsekundenkapazität in Prozent des Sollwerts, ppFEV1).

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  • Idiopathische Lungenfibrose – Therapiekonzept am Lebensende

    Die Prognose bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) ist vergleichbar mit jener von Lungenkrebs in fortgeschrittenen Stadien.

    Das IPF-Management umfasst pharmakologische und nichtpharmakologische Eingriffe.

    Im Zentrum der Therapie am Lebensende stehen die Bedürfnisse der Patienten, die sich im Verlauf der Krankheit ändern.

    Das Behandlungskonzept der IPF in fortgeschrittenem Stadium ist stets multidisziplinär und individualisiert und beinhaltet antifibrotische Therapien, Lungenrehabilitation und die Integration palliativer Maßnahmen zum verbesserten Symptom-Management.

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  • Entwicklungen in der Antikörpertherapie des Bronchialkarzinoms

    Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC): Immuntherapien als Therapiestandard.

    Kleinzelliges Bronchialkarzinom (SCLC): Mit Immuntherapien erstmals seit langer Zeit Überlebenszeitverbesserungen erreicht.

    Potenzial: Weitere Kombinationstherapien mit Checkpoint-Inhibitoren sind zu erwarten.

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  • ÖGP/ÖGTC 2019 – die Kongresshighlights

    E-Zigaretten: gesundheitliches Gefahrenpotenzial weit größer als angenommen.

    Auch Passivdampf birgt Gesundheitsrisiken.u Schwangerschaft: erhöhter Nikotin-Metabolismus; E-Zigaretten keine Alternative zu Tabak-Zigaretten.

    Bronchiale Thermoplastie: wirksam bei schwerem Asthma bronchiale mit FEV1 < 60 %; selten Nebeneffekte oder Komplikationen; keine Entstehung von Bronchiektasien.

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