UIM 05|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 5/21
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Rückkehr zur Normalität nach COVID-19 habe ich am letzten Junitag gesehen, als ich zu einem akademischen Audit (ENETS Center of Excellence) an der Medizinischen Universität von Schlesien in Kattowitz war. Ausgerüstet ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Difficult-to-treat-Infektionen
    Es ist die Kalenderwoche 22, und die Zahl der in der Klinik Donaustadt, Wien, stationär behandelten COVID-19-Patienten ist von knapp 90 auf unter 10 gefallen – die Tendenz ist weiter rückläufig. Die Durchimpfungsrate des Personals liegt bei circa 80 %, ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • NACHRUF ­ In memoriam Oberarzt Dr. Otmar Janko, Kepler Universitätsklinikum Linz

    Der angesehene Facharzt für Innere Medizin ist viel zu früh im Alter von 65 Jahren verstorben. Trotz seiner schweren Erkrankung, die er geduldig ertragen hat, kam sein Ableben überraschend. Bis zuletzt hatten wir Hoffnung auf seine Rekonvaleszenz, ein Wunsch, der leider nicht in Erfüllung gegangen ist.

    Weiterlesen ...
  • Der Mensch im Mittelpunkt

    Nachdem nach wie vor unklar ist, in welchem Umfang ein persönliches Treffen im September dieses Jahres möglich sein wird, hat sich die ÖGIM entschlossen, die Jahrestagung 2021 als Hybrid-Veranstaltung durchzuführen. Nach der Absage im Vorjahr wurde das ursprüngliche Tagungsmotto „Der Mensch im Mittelpunkt“ aber beibehalten, weil Ökonomisierung, Rationalisierung und COVID-19-bedingte Änderungen im Gesundheitswesen weiterhin hochaktuell sind, so ÖGIM-Präsident Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer im Gespräch mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN.

    Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Leistungskatalog soll Niedergelassenestärken

    Die Österreichische Ärztekammer vollendete ein Mammutprojekt. „Jetzt ist die Österreichische Gesundheitskasse am Zug, bundesweit einheitliche und zum Teil neue Leistungen zuzulassen“, sagt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

    Weiterlesen ...

Angiologie

  • Vaskulitiden – ein Update zur Diagnose und Therapie

    Vaskulitiden sind meist autoimmuner Genese und werden in Vaskulitiden der großen, mittleren und kleinen Gefäße unterschieden.

    In der Diagnose kommen bildgebende Verfahren wie Ultraschall, MRT oder CT, aber auch Labor und Biopsien zum Einsatz.

    Die Therapie ist entsprechend dem Krankheitsbild meist kortisonbasiert, wobei sich eine steigende Tendenz hinsichtlich des Einsatzes von Antirheumatika und Biologika zeigt.

    Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

Onkologie

  • Management des Prostatakarzinoms – Update 2021

    Durch Früherkennung mittels PSA-Screenings wird mittlerweile nur noch ein geringer Teil der Prostatakarzinom-Fälle erst im metastasierten Setting entdeckt.

    In der Therapie des Prostatakarzinoms konnten in den letzten Jahren deutliche Verbesserungen erzielt werden – z. B. durch zielgerichtete antihormonelle Therapien im metastasierten Setting.

    Dieser Fortschritt wurde durch großangelegte Studien erzielt, daher sollten Patienten ermutigt werden, an klinischen Studien teilzunehmen.

    Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Diabetes und Rheuma in der klinischen Praxis

    Patient*innen mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Psoriasisarthritis haben aufgrund der Autoinflammation ein höheres kardiovaskuläres Risiko als die Normalbevölkerung.

    Der häufig notwendige Einsatz von Glukokortikoiden beeinflusst die Insulinresistenz und stellt eine Herausforderung bei der Behandlung von Patient*innen mit manifestem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes mellitus dar.

    Langjähriger T1DM oder T2DM mit fehlender glykämischer Kontrolle kann zu spezifischen Gelenkerkrankungen führen.

    Weiterlesen ...
  • Highlights der virtuellen Jahrestagung 2021

    Die diesjährige gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel (ÖGES), der Österreichischen Schilddrüsengesellschaft (OSDG) und der Austrian Neuroendocrine Tumour Society (ANETS) fand virtuell statt.

    Von den Highlights der Konferenz erzählt Ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Krebs, Präsident der ÖGES, im Interview.

    Weiterlesen ...

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Lebertransplantation – bessere Methode zur Reihung auf der Warteliste

    Die Sterblichkeit auf der Transplantationswarteliste liegt bei etwa 20 %.

    Eine rezent publizierte internationale Studie der Medizinischen Universität Wien und der Mayo Clinic könnte einen wesentlichen und nachhaltigen Einfluss auf das bestehende Leber-Organverteilungssystem haben und letztlich die Sterblichkeit von Patienten auf der Warteliste maßgeblich reduzieren.

    Weiterlesen ...

Nephrologie

  • Hyperkaliämie

    Hyperkaliämie kann durch Hemmer des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, kaliumsparende Diuretika oder deren Kombination ausgelöst werden und wird durch Nierenfunktionseinschränkung, Diabetes und andere Erkrankungen begünstigt.

    Bedrohlich wird die Hyperkaliämie bei EKG-Veränderungen, ein normales EKG schließt Gefahr aber nicht aus. Verteilungsstörungen des Kaliums von intra- nach extrazellulär sind zu bedenken, z. B. bei Azidose oder gestörter renaler Exkretion. Eine Pseudohyperkaliämie ist auszuschließen.

    Therapeutisch sind Akutmaßnahmen von chronischer Therapie zu unterscheiden. Modernen Kalium-Bindern wie Natrium-Zirkonium-Cyclosilikat oder Patiromer kommt steigende Bedeutung zu.

    Weiterlesen ...

Infektiologie

  • Hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußulkus

    Die hyperbare Sauerstofftherapie kann als additive Maßnahme zur konventionellen Ulkusbehandlung zur Abheilung chronischer diabetischer Fußulzera beitragen und große Amputationen verhindern.

    Unter der Voraussetzung guter Diabeteseinstellung und orthopädischer Versorgung der betroffenen Extremität ist das Ergebnis dauerhaft.

    Die nebenwirkungsarme Therapie wird in täglichen Sitzungen über die Dauer von 5 bis 6 Wochen appliziert. Dabei werden Drucke von 2,4 bis 2,5 absoluten Atmosphären verwendet.

    Weiterlesen ...
  • Der (unkomplizierte) Harnwegsinfekt

    Die Diagnostik der unkomplizierten Zystitis bei Frauen basiert auf der Anamnese von Symptomen des unteren Harntrakts (Dysurie, Pollakisurie und Urge) und auf dem Fehlen von vaginalem Ausfluss.

    Eine positive Harnkultur bei fehlenden Symptomen sollte nicht behandelt werden, außer bei Schwangeren und Patienten, die sich invasiven urologischen Eingriffen unterziehen.

    Weiterlesen ...
  • Rezidivierende Clostridioides-difficile-Infektion

    Metronidazol und Vancomycin – Standardantibiotika für die Therapie der Clostridioides-difficile-Infektion (CDI) – sind mit einem 20%igen Risiko für eine rezidivierende CDI (rCDI) assoziiert.

    Therapieoptionen: Mit dem Makrozyklin-Antibiotikum Fidaxomicin und dem Anti-Toxin-B-Antikörper Bezlotoxumab können die meisten Fälle von rCDI erfolgreich behandelt werden. Ultima Ratio ist der fäkale Mikrobiota-Transfer.

    Weiterlesen ...
  • Bei gramnegativen multiresistenten Erregern: Cefiderocol

    Cefiderocol ist ein neues Siderophor-Cephalosporin mit breiter In-vitro-Wirksamkeit gegenüber gramnegativen Bakterien.

    Der klinische Stellenwert liegt in der gezielten Therapie von schweren Infektionen durch multiresistente Erreger.

    Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • 60 Jahre Anästhesie am Klinikum Klagenfurt

    Die Abteilung für Anästhesiologie, allgemeine Intensivmedizin, Notfallmedizin, interdisziplinäre Schmerztherapie und Palliativmedizin am KABEG-Klinikum Klagenfurt am Wörthersee feierte im Juni 2021 ihr 60-jähriges Bestehen. Das vergangene Jahr war aufgrund der COVID-Pandemie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Laufe dieser Kärntner Erfolgsgeschichte eines der herausforderndsten.

    Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Triple-Therapie nach Stentimplantation

    Die alleinige Einnahme einer dualen antithrombozytären Therapie nach einer perkutanen Koronarintervention bietet keine ausreichende Schlaganfallprävention.

    Die alleinige orale Antikoagulation ist als Sekundärprophylaxe nach Stentimplantation bzw. zur Vermeidung einer Stentthrombose nicht geeignet.

    Die Einnahmedauer der risikoreichen dreifachen antithrombotischen Therapie (Triple-Therapie, TAT) sollte sich nach dem individuellen Blutungs- bzw. Thromboembolierisiko des Patienten richten.

    Wenn es unter TAT zu einer lebensbedrohlichen Blutung kommt, stehen jeweils verschiedene Gegenmittel bereit.

    Weiterlesen ...

Pneumologie

  • Tabakentwöhnung – Schluss mit dem „blauem Dunst“

    Die Zahl der Raucher nimmt weltweit weiter zu. 2019 war Tabakrauchen für 7,7 Millionen Todesfälle verantwortlich.

    Tabakentwöhnung mit professioneller Unterstützung in einem spezialisierten Zentrum ist deutlich erfolgversprechender als ein selbstorganisierter Rauchstopp – Lungenfachärzte empfehlen daher den Ausbau des stationären Angebotes.

    Tabakentwöhnung in der Pandemie: Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. veröffentlicht.

    Weiterlesen ...