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Die neue Ära der Pneumologie

Die Pneumologie steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Neue Therapien, künstliche Intelligenz, Digitalisierung und innovative Versorgungsmodelle eröffnen neue Chancen für Menschen mit Lungenerkrankungen. Gleichzeitig fordert die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) stärkere Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Früherkennung und strukturierte Patientenversorgung. Im Interview spricht ÖGP-Präsidentin Prim.a Dr.in Eveline Kink über die Zukunft der Lungenheilkunde, die Einführung eines nationalen Lungenkrebs-Screenings, die Vision „PneumoVision 2040“ und die Herausforderungen der nächsten Jahre.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Die Einführung eines nationalen Lungenkrebs-Screenings sollte schrittweise über Pilotprojekte erfolgen. In Wien und in Tirol sind bereits 2 Pilotprojekte in Umsetzung, ein baldiger österreichweiter Start ist in Planung.
  • Die Strategie „PneumoVision 2040“ sieht Digitalisierung und künstliche Intelligenz als wesentliche Treiber der pneumologischen Versorgung. Dafür müssen bereits heute gesetzliche Rahmenbedingungen, IT-Systeme sowie Anpassungen in Ausbildung und Forschung geschaffen werden.
  • Der größte Fortschritt wird nicht durch eine einzelne Innovation erwartet, sondern durch die Kombination aus KI-gestützter Datenanalyse und neuen Medikamenten.