DF 02|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Österreichische Diabetes Gesellschaft

Editorial

  • Gelöste und ungelöste Probleme beim kindlichen Diabetes
    Mit dem vorliegenden Heft widmet sich DIABETES FORUM zum ersten Mal explizit dem kindlichen Diabetes, einer Diabetesform, die ständig an Bedeutung gewinnt, bei der im vergangenen Jahrzehnt aber auch wichtige neue Erkenntnisse gewonnen wurden. Von den etwa 1,9 Milliarden Kindern ...Weiterlesen ...

ÖDG Aktuell

Online First

  • Wirbel um Elashoff et al., Gastroenterology 2011 – Wie riskant sind Inkretintherapeutika?

    Nach einer in Gastroenterology publizierten Auswertung des FDA-Melderegisters für Arzneimittelnebenwirkungen könnten GLP-1-Analoga und DPP-4-Inhibitoren mit einem gegenüber anderen Antidiabetika mehrfach erhöhten Risiko für Pankreatitis und Krebs
    assoziiert sein. Nach heftiger Kritik am Studiendesign mussten die Autoren die Publikation wenig später zurückziehen – offene Fragen aber bleiben. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft und die European Association for the Study of Diabetes sehen vorerst dennoch keine Notwendigkeit, vom Einsatz GLP-1-basierter Therapien abzuraten.

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  • 6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy 2011

    Vom 24.–26. März war Salzburg Schauplatz des „6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy“, mit mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus rund 70 Ländern eine der größten und bedeutendsten Fachtagungen auf diesem Gebiet. Im INTERVIEW mit DIABETES FORUM gibt Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Mitglied des lokalen Organisationskommitees und international anerkannte Expertin für den Gestationsdiabetes, einen Überblick über die wichtigsten Diskussionsthemen des Symposiums.

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  • Follow-up-Ergebnisse zu ACCORD und DIGAMI-2 – Ursprüngliche Trends bleiben erhalten

    ACCORD und DIGAMI-2 sind hinsichtlich der untersuchten Pupulation, der Studienziele und der Art der Intervention kaum miteinander vergleichbar. Gemeinsam ist beiden Studien aber,
    dass sie höchst unerwartete Ergebnisse lieferten, mit weit reichenden Folgen für die antihyperglykämische Therapie des Typ-2-Diabetes. Zu beiden Studien wurden kürzlich Follow-up-Daten publiziert, welche die ursprünglichen Ergebnisse im Wesentlichen bestätigen.

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Focus: Kinder & Jugendliche mit Diabetes

  • Globale Zunahme des Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

    Während Typ-1-Diabetes bei Kindern in den letzten Jahrzehnten weltweit dramatisch zugenommen hat, spielt Typ-2-Diabetes in dieser Altersgruppe, jedenfalls in Europa, derzeit eine untergeordnete Rolle.

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  • Adipositas und Insulinresistenz im Kindes- und Jugendalter

    Übergewicht ist die zurzeit bedeutendste Volkskrankheit unserer Gesellschaft. Parallel zur Adipositas nimmt auch Typ-2-Diabetes im Kindes- und Jugendalter zu. Die Insulinresistenz stellt eine der zentralen Verbindungen zwischen Adipositas, Glukosestoffwechselstörungen und dem metabolischen Syndrom dar.

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  • Spätkomplikationen bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes

    Entgegen früherer Meinungen lassen sich schon früh diabetesbedingte funktionelle und strukturelle Abnormalitäten feststellen. Eine möglichst gute metabolische Kontrolle auch im Kindes- und Jugendalter ist der wichtigste Faktor für die Prävention von Spätkomplikationen.

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  • Kardiovaskuläre Prognose von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes

    Kardiovaskuläre Komplikationen sind auch bei Patienten mit Typ-1-Diabetes Todesursache Nummer eins. Als wahrscheinliche Erklärung für das hohe kardiovaskuläre Risiko gelten Hyperglykämie und damit assoziierte Störungen der Gefäßfunktion.

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  • Insulinpumpentherapie im Kindes- und Jugendalter

    Die Insulinpumpentherapie erfreut sich bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in den vergangenen zehn Jahren zunehmender Beliebtheit. Vor allem Kleinkinder zeigen eine gute Akzeptanz der Pumpentherapie mit hohem Gewinn an Lebensqualität.

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  • Kontinuierliche subkutane Glukosemessung

    Der prinzipielle Nutzen des kontinuierlichen Blutzuckermonitorings ist durch Studien belegt, sofern die Technik auch angenommen und genutzt wird. Gerade bei pädiatrischen Patienten gibt es in diesem Punkt aber noch Optimierungsbedarf.

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  • „Die Herausforderungen werden in Zukunft noch viel größer“

    Physiologische, entwicklungspsychologische und soziale Aspekte machen die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes zur besonderen Herausforderung – aus medizinischer ebenso wie aus gesundheitspolitischer Sicht. Diabetes Forum sprach mit Prof. Dr. Thomas Danne, Chefarzt an der Abteilung für Diabetologie, Endokrinologie und Allgemeine Pädiatrie am Kinderkrankenhaus auf der Bult (Hannover, Deutschland) und Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.

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  • Polyendokrinopathien und Typ-1-Diabetes

    Typ-1-Diabetes ist häufig mit weiteren Autoimmmunerkrankungen assoziiert. Diese können einzeln oder in Form von definierten Polyendokrinopathie-Syndromen auftreten. Organspezifische Autoantikörper ermöglichen das Screening nach diesen Endokrinopathien bei Patienten mit Typ-1-Diabetes.

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  • Immunprävention des Typ-1-Diabetes – „We are close but not quite there“

    Ist es möglich, in die Prozesskaskade, die in den Verlust der endogenen Insulinskretionsfähigkeit bei Typ-1-Diabetes mündet, so weit einzugreifen, dass der Ausbruch der Erkrankung verhindert werden kann? DIABETES FORUM sprach darüber mit Dr. Jay S. Skyler, Professor für Medizin, Pädiatrie und Psychologie an der University Miami und Vorsitzender des Type 1 Diabetes TrialNet, einem Zusammenschluss führender Forschungsinstitutionen auf dem Gebiet der Immunprävention und -therapie des Typ-1-Diabetes.

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