DF 04|2013

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Österreichische Diabetes Gesellschaft

Editorial

In eigener Sache

News Update

Focus

  • Antidiabetische Kombinationstherapie – Pathophysiologische und pharmakologische Überlegungen

    Ein Betazelldefekt ist neben Insulinresistenz eine unabdingbare Voraussetzung für die Genese eines ­Typ-2-Diabetes.

    Nur für die Therapie der Insulinresistenz stehen kausale Therapiestrategien zur Verfügung.

    Therapeutische Strategien sollten möglichst keine Hypoglykämien oder weitere Gewichtszunahme ­induzieren.

    Therapien sollten rechtzeitig auf Basis pathophysiologischer Überlegungen intensiviert werden.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie: GLP-1-Rezeptoragonist plus Insulin

    Argumente für die Kombination von GLP-1-Rezeptoragonist und Insulin: Üblicherweise starke HbA1c-Senkung bei günstigen Gewichtseffekten und geringem Hypoglykämierisiko. Interessante Option insbesondere für adipöse, insulinresistente Patienten, um den Kreislauf aus Insulindosiserhöhung, ­Gewichtszunahme und erneuter Therapieintensivierung zu durchbrechen.

    Wichtigste Limitation: gastrointestinale Nebenwirkungen der GLP-1-Rezeptoragonisten

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie mit SGLT-2-Inhibitoren

    SGLT-2-Hemmer senken den Blutzucker ähnlich stark wie Metformin und können prinzipiell mit allen anderen Antidiabetika kombiniert werden. Für den Einsatz im Rahmen antidiabetischer Kombinationstherapien spricht außerdem die insulinunabhängige Wirkung, von der auch Patienten mit erschöpfter Betazellreserve nach langer Diabetesdauer profitieren können.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie ohne Metformin

    Bei etwa 20 % aller Patienten mit Typ-2-Diabetes liegt zumindest eine Kontraindikation für eine Therapie mit Metformin vor. Die Evidenz für eine Kombinationstherapie ohne Metformin basiert derzeit maßgeblich auf Zulassungsstudien mit meist relativ kurzer Nachbeobachtungsdauer.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie: „Klassische“ Tripletherapie: Metformin/Sulfonylharnstoff/Pioglitazon

    Argumente für die Kombination aus Metformin, Sulfonylharnstoff (Gliclazid) und ­(Pio-)Glitazon: synergistische pharmakologische Ansatzpunkte (hepatische Glukoseproduktion, Insulinsekretionsstörung, Insulinresistenz), langjährige Erfahrungen und relativ günstige Kostensituation. Nutzen und ­Risiken der „klassischen“ Tripletherapie gegenüber moderneren Kombinationen sind im individuellen Fall abzuwägen.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie mit DPP-4-Hemmern

    DPP-4-Hemmer bieten sich zur Kombination mit grundsätzlich allen oralen Antidiabetika und mit Insulin an. Hervorzuheben ist die Gewichtsneutralität und die faktisch fehlende Gefahr für ­Hypoglykämien in Monotherapie bzw. in Kombination mit Metformin oder Pioglitazon.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie mit Insulin

    Insulin kann bei Typ-2-Diabetes grundsätzlich mit allen oralen Antidiabetika und ebenso mit GLP-1-Agonisten kombiniert werden. Metformin sollte in diesem Kollektiv, wenn möglich, bei jeder Form der Insulintherapie beibehalten werden. Bei den anderen Wirkstoffklassen sind ein zum Teil erhöhtes Hypoglykämierisiko (konventionelle Insulinsekretagoga) bzw. vermehrte Flüssigkeitsretention (Pioglitazon) und eine limitierte Datenlage (Inkretine, SGLT-2-Hemmer) zu berücksichtigen.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie – Glykämische und nichtglykämische Aspekte der Therapiewahl: Was sagen uns rezente Metaanalysen?

    Kriterien der antidiabetischen Therapieentscheidung sind neben der erwartbaren Blutzucker­senkung vor allem individuelle Kontraindikationen sowie Gewichtseffekte, Hypoglykämierisiko, Aus­wirkungen auf Folgekomplikationen, kardiovaskuläre Sicherheit und Tumorrisiko. Zu vielen dieser ­Aspekte gibt es mittlerweile umfangreiche Studienevidenz.

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