DF 02|2019

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • NAFLD und metabolisches Syndrom: eine Herausforderung für die Zukunft
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) umfasst ein Spektrum, das über Inflammation, Fibrose, terminale Niereninsuffizienz bis hin zum hepatozellulären Karzinom reicht und mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko verbunden ist; NAFLD wird in der Fachliteratur häufig ...Weiterlesen ...

News Update

ÖDG Aktuell

  • Diabetesmanagement goes digital

    Elektronische Systeme zur Entscheidungsunterstützung im Krankenhaus können zu einer verbesserten Versorgungssituation von Patienten mit Typ-2-Diabetes beitragen, Komplikations- und Fehlerrisiken reduzieren und zeitliche und finanzielle Ressourcen schonen. Das System GlucoTab® wurde in Graz und in Hartberg auf Effektivität und Sicherheit getestet.

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  • Keine Gleichberechtigung bei Diabetes

    Auch wenn Frauen durchschnittlich etwas seltener von Diabetes betroffen sind, müssen sie bei einer ­bestehenden Erkrankung mit mehr Komplikationen und einer komplexeren Behandlung rechnen als Männer.

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ÖDG Seite der Präsidentin

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit immer wichtiger
    Der Focus der aktuellen Ausgabe des DIABETES FORUM liegt auf der Fettleber. Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (engl. Non-alcoholic fatty Liver Disease, NAFLD) tritt als häufige Begleit­erkrankung bei Patienten mit metabolischem Syndrom bzw. Diabetes mellitus auf. Es wird befürchtet, dass sie in ...Weiterlesen ...

Diabetologie in Österreich

  • Vorteil durch regelmäßige Kontrolle via Telemonitoring

    Bei Diabetespatienten ist die regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels erforderlich für die Anpassung der Therapie an die täglichen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Seit einigen Jahren können diese Messungen via mobile Applikation (App) am Smartphone erfasst werden, die damit ein aufwendiges Blutzucker- und ­Ernährungstagebuch ersetzt. Zusätzlich umfasst dieses Monitoringsystem auch eine Alarmfunktion, über welche die ebenfalls in das System integrierten behandelnden Ärzte sofort über Notfälle informiert werden können.

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Focus: NAFLD und metabolisches Syndrom

  • NAFLD/NASH – Biomarker abseits der Biopsie

    Bei 25–30 % aller Patienten mit diagnostizierter Steatose besteht eine NASH mit hohem Risiko zur Entwicklung einer Fibrose/Zirrhose.

    Ein nicht-invasives Assessment des Fibrosegrades (z. B. mittels Shear-Wave-Elastografie oder ­Fibrose-Scores) sollte bei allen Patienten mit der Diagnose NAFLD durchgeführt werden.

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  • Diätetische und pharmakologische Therapie der NAFLD

    Die First-Line-Therapie der NAFLD besteht aus Veränderung des Lebensstils, bestehend aus ­Optimierung der Ernährung und Steigerung der körperlichen Aktivität.

    Spezifische Therapien, welche nur auf die Fettlebererkrankung abzielen, sind bisher nur im Rahmen von Studienprotokollen relevant.

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  • Bariatrische Chirurgie: Einfluss auf NAFLD und Parameter des metabolischen Syndroms

    Bariatrische Eingriffe wirken sich positiv auf die Histologie bei NAFLD aus und verbessern alle ­Parameter des metabolischen Syndroms.Bei dem Versagen von konservativen Therapieansätzen sollte ein bariatrischer Eingriff bei morbid adipösen Patienten mit einer NAFLD und einem erhöhten kardiovaskulären Risikoprofil in Erwägung gezogen werden.

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  • Therapie der Dyslipidämie bei Patienten mit NAFLD

    Die Dyslipidämie spielt bei der NAFLD und dem metabolischen Syndrom eine große Rolle und ist klar mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert.

    Eine Statintherapie reduziert das kardiovaskuläre Risiko, zeigt einen protektiven Effekt für die ­Entwicklung einer Leberfibrose bzw. einer NASH und kann bis zu einer Erhöhung der Leberwerte von 3 x ULN sicher eingesetzt werden.

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  • Epidemiologie, Pathogenese und Co.: Was ist NAFLD?

    Durch die große Anzahl an betroffenen Patienten und die potenzielle Progression von Steatose zu NASH und Zirrhose, mit der Gefahr der Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms, ist die NAFLD von großem Interesse.

    Eine NAFLD beeinflusst nicht nur die Leber selbst, sondern hat auch massive Auswirkungen auf ­extrahepatische Organe und Signalwege.

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  • NAFLD-Screening im klinischen Alltag – wen und wie?

    Screening auf NAFLD sollte nicht in der generellen Bevölkerung, aber bei allen Patienten mit Typ-2-Diabetes, Adipositas oder metabolischem Syndrom stattfinden.

    Die Leberbiopsie stellt immer noch den Goldstandard in der Diagnosesicherung dar.

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  • NAFLD/NASH und metabolisches Syndrom: Antihyperglykämische Therapie bei NAFLD-Patienten

    Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und NAFLD/NASH wird Pioglitazon empfohlen.

    Studien mit SGLT-2-Hemmern und GLP-1-Analoga sind teils vielversprechend, eine entsprechende Zulassungserweiterung besteht jedoch noch nicht.

    Für NAFLD-Patienten ohne Diabetes mellitus gibt es nach wie vor keine zugelassene spezifische ­medikamentöse Therapie.

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A Patient’s Journey

  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf: Teil 2: Ernährung als Medikament

    Ernährungs- und Gewichtsmanagement werden gemeinsam mit körperlicher Aktivität explizit als ­unabdingbare Basismaßnahme im Rahmen der sogenannten Lebensstilintervention in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 angesehen. Im ersten Teil der Patientʼs Journey dieses Jahres haben wir uns mit dem Thema „Bewegung“ beschäftigt – nun folgt die „Ernährung“. Das Thema der Gewichtsreduktion und Diäten bleibt dem dritten Teil vorbehalten.

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Sonderberichte

  • Promotion Adhärenz als Schlüssel zum Erfolg

    Therapieadhärenz ist ein zentraler Faktor für Therapieerfolg und Minimierung von Langzeitkomplikationen. Der GLP-1-Rezeptoragonist Dulaglutid (Trulicity®) zeigte im Alltagssetting eine sehr gute Adhärenz, Persistenz und antihyperglykämische Wirksamkeit.

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