FdR 04|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen

Editorial

Focus: Kollagenosen

  • Neue Therapieformen für Patientinnen mit SLE

    Es tut sich was! Seit Jahrzehnten wurde das erste neue Medikament mit der Indikation systemischer Lupus erythematodes (SLE) von der FDA und der EMA zugelassen. Bringt es die Lösung für unsere Patientinnen?

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  • Nierenbeteiligung bei Kollagenosen

    Die Nephritis ist eine gefürchtete Organbeteiligung beim systemischen Lupus erythematodes (SLE). Eine richtige und rechtzeitige Diagnose, gefolgt von einer Therapie mit Steroiden und Immunsuppressiva, kann das chronische Nierenversagen in den meisten Fällen verhindern. Die Therapie ist abhängig vom Biopsieergebnis; Cyclophosphamid ist meist das Mittel der Wahl, an Alternativen mit weniger Toxizitätsrisiko wird gearbeitet. Die hypertensive Nierenkrise ist die häufigste renale Manifestation der systemischen Sklerose (SSc oder Sklerodermie), selten findet sich eine interstitielle Nephritis beim Sjögren-Syndrom.

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  • Dermatomyositis – State oft the Art und neue Therapiekonzepte

    Die idiopathischen entzündlichen Myopathien oder auch Myositiden sind eine heterogene Gruppe von Muskelerkrankungen, die, wenn nicht adäquat behandelt, durch fortschreitende Muskelschwäche gekennzeichnet sind. Aufgrund der Unterschiede, sowohl in der Klinik als auch in der Histologie, werden folgende Subtypen unterschieden: Polymyositis (PM), Dermatomyositis (DM) und Einschlusskörperchenmyositis (IBM, „inclusion body myositis“). In diesem Artikel soll nun speziell auf die DM und deren Behandlungsmöglichkeiten, unter Berücksichtigung neuerer Therapieformen eingegangen werden.

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  • Sjögren-Syndrom – ein Enigma

    Sjögren-Syndrom ist eine exokrine Autoimmunerkrankung unklarer Ursache mit hochvariablem Verlauf, meist mit lokoregionalen Manifestationen, aber gelegentlich auch schweren Verläufen mit Beteiligung vieler Organsysteme und polyklonaler B-Zell-Aktivierung. Die Krankheit ist mit einem gehäuften Auftreten von B-Zell-Lymphomen assoziiert.

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  • Gerontorheumatologie – Entzündlicher Rheumatismus im Alter

    Die Inzidenz der rheumatoiden Arthritis (RA) steigt mit dem Alter und gipfelt zwischen der 4. und 6. Lebensdekade. Einer finnischen Kohortenstudie folgend hat sich das Durchschnittsalter zu Krankheitsbeginn von ca. dem 50. auf das 60. Lebensjahr verschoben. Zusammen mit der steigenden Lebenserwartung in den westlichen Industrieländern muss davon ausgegangen werden, dass die Zahl der zu behandelnden älteren Patienten, die eine entsprechende Basistherapie benötigen, ansteigen wird.

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  • Schmerz in der Rheumatologie

    Da der Überbegriff Rheuma und die Rheumatologie an sich auf den altgriechischen Begriff „rheo – ich fließe“ als Beschreibung für fließende, reißende bzw. ziehende Schmerzen zurückgehen, ist die Beschäftigung mit dem Schmerz an sich für dieses Fachgebiet unabdingbar.

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Wissenschaft aktuell

  • Grundlagen der Pharmakoökonomie

    Als Teilgebiet der Gesundheitsökonomie befasst sich die Pharmakoökonomie mit der Bewertung von medikamentösen Therapien. Konfrontiert mit ständig wachsenden Behandlungskosten im Gesundheitswesen durch neue Therapien und eine steigende Lebenserwartung werden – über die in klinischen Studien erhobene Effektivität medizinischer Interventionen hinaus – auch deren ökonomische Auswirkungen analysiert.

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SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie