AGO/WAAGO & ÖGU:
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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
4.4.2016

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien


Zum Geleit

Zum Geleit: Studien-PatientInnen leben länger

Christian Schauer 4.4.2016

Die Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) Österreich bemüht sich seit Jahren mit Erfolg um die Teilnahme an internationalen Multicenter-Studien. Diese intensive Arbeit findet international bedeutende Beachtung und wir sind, auch wenn wir ein sehr kleines Land sind, inzwischen gerne gesehene Studienteilnehmer.

Editorial

Wie kommen Krebspatienten zu medizinischen Informationen?

Sepp Leodolter 4.4.2016

Verlässliche, evidenzbasierte medizinische Informationen sind Voraussetzung für Partizipationsfähigkeit, also für eine Mitbeteiligung von onkologischen PatientInnen an medizinischen Entscheidungen.

Seite des BÖG

Arztbewertungsportale – Mogelpackung?

Michael Elnekheli 4.4.2016

Auch ÄrztInnen müssen sich heute in einschlägigen Portalen um die Gunst der Klienten ­matchen. Den „Durchschnittsbewertungen“ liegt jedoch nicht die gesamte Bandbreite der Erfahrungen ­zugrunde, sondern willkürliche Anekdoten aus dem oberen und unteren Ende einer Skala.

Podium

Primaria Tonja Scholl-Firon neue Leiterin der Gynäkologie im Wiener Hanusch-Krankenhaus

Tonja Scholl-Firon 4.4.2016

Die Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung des Hanusch-Krankenhauses der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) hat seit Februar 2016 eine neue Leiterin: Primaria Dr.in Tonja Scholl-Firon, MBA, folgt auf Primaria Univ.-Prof. DDr.in ­Barbara Maier, die die Abteilung seit November 2011 leitete.

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

„25 Jahre AGO Austria – eine Weltreise“

Christian Marth 4.4.2016

Mit der nunmehr 25. Jahrestagung feiert die AGO Austria ein großes Jubiläum und stellt es unter das Motto „Eine Weltreise“ – ein Weg, der bei einer kleinen ­Arbeitsgemeinschaft in Österreich begann und hin zu der international ­vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe führte.

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

WAAGO – Hüter der wissenschaftlichen Studien-Struktur

Christian Schauer 4.4.2016

Der WAAGO ist der wissenschaftliche Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) und in seiner Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet. Die Tätigkeiten des WAAGO umfassen die fachliche Bewertung translationaler und klinischer Studien aus dem Bereich der gynäkologischen Onkologie und Senologie sowie ihrer Durchführbarkeit in Österreich. Weiters dient der WAAGO als Plattform zur Vernetzung...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

WAAGO-Sitzung: Update zu aktuellen AGO-Studien

Vassiliki Kolovetsiou-Kreiner et al. 4.4.2016

AGO-R01-Register – Mammakarzinom in der Schwangerschaft Hintergrund: Mammakarzinome sind die häufigsten malignen Tumoren bei prämenopausalen Frauen ab einem Alter von 25 Jahren. 11 % der Mammakarzinom-Patientinnen sind jünger als 40 Jahre. Durch die zunehmend späte Erfüllung des Kinderwunsches ist die Inzidenz von Frauen mit Brustkrebs in der Schwangerschaft in den letzten Jahren steigend. Bei 1 von 1.000...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Österreichisches Brustkrebs-Früh­erkennungs-Programm – aktueller Stand

Andreas Brezina 4.4.2016

Am 1. Jänner 2014 wurde in Österreich ein organisiertes, qualitätsgesichertes Mammascreening eingeführt. Dieses Programm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Sozialversicherungen und ersetzt alle bisherigen Mammografieangebote. Das Ziel ist ein einfacher und niederschwelliger Zugang zur Vorsorgemammografie. Programm-Eckdaten: Teilnahmeberechtigt sind alle Frauen ab 40 Jahren. Frauen zwischen...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Therapiewahl zum Wohl der Patientin beim Mammakarzinom: Zielgerichtet – nebenwirkungsfrei?

Edgar Petru 4.4.2016

Brustkrebs ist nicht Brustkrebs. In der Vergangenheit wurden die meisten Brustkrebspatientinnen mit der gleichen Chemotherapie behandelt. Durch die zunehmende feingewebliche, immunhistochemische und genetische Charakterisierung des Tumors können heute ganz bestimmte Muster von Tumoren, die auf eine bestimmte Behandlungsart ganz besonders ansprechen (sollten), identifiziert werden. Dadurch ist es möglich, Tumoren...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Bildgeführte Radiotherapie bei lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom – Outcome-Daten zur IGABT

Alina Sturdza 4.4.2016

Die derzeitige Standardbehandlung bei lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom (LACC – Locally Advanced Cervical Cancer) besteht weltweit aus einer Teletherapie bis zum Erreichen einer Gesamtdosis von 45–50 Gy und der konkomitanten Gabe einer platinhaltigen Chemotherapie (in der Regel Cisplatin 40 mg/m² KOF), in wöchentlichen Abständen. Im Anschluss an die Teletherapie erfolgt eine Brachytherapie, so dass am...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Der nonavalente HPV-Impfstoff

Elmar A. Joura et al. 4.4.2016

Wovor schützt die nonavalente HPV-Impfung? Die nonavalente HPV-Impfung schützt vor persistierenden Infektionen und Erkrankungen, die durch HPV 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52, 58 ausgelöst werden. Die bisherigen HPV-16/18-Impfstoffe schützen vor 70 % der invasiven HPV-assoziierten Karzinome und vor ca. 50 % der hochgradigen zervikalen intraepithelialen Neoplasien. Durch Erweiterung des Schutzes vor Infektion...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Studie: Tumor-assoziierte metabolische Veränderungen beeinflussen das Überleben von Frauen mit Ovarialkarzinom – Glycerophospholipid-Spiegel und Patientenüberleben

Stefanie Aust et al. 4.4.2016

Wie ernährt sich eine Ovarialkarzinomzelle? Die Bedeutung metabolischer Veränderungen in Zusammenhang mit Tumorzellen wurde 2011 zu den „hallmarks of cancer“ („the next generation“) – den Markenzeichen, die eine Tumorzelle charakterisieren und definieren – hinzugefügt. Definiert als „deregulierter zellulärer Energiehaushalt“ weisen Tumorzellen eine vermehrte Glykolyse, aber auch eine Vielzahl an...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Prophylaktische (opportunistische, ­risikoreduzierende) Salpingektomie zur Ovarialkarzinom-Prävention

Karl Tamussino 4.4.2016

Hintergrund: Das Ovarialkarzinom ist die fünfthäufigste Krebstodesursache bei Frauen in Österreich und das Genitalkarzinom der Frau mit der höchsten Mortalität. In Österreich erkranken laut Statistik Austria jedes Jahr ca. 700 Frauen und versterben ca. 500 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Es gibt für das Ovarialkarzinom keine zuverlässige Früherkennung. Auch die Ende 2015 veröffentlichten Ergebnisse des...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Palliative Systemtherapie und palliative Betreuung – wo ist die Grenze?

Edgar Petru 4.4.2016

Im Folgenden werden Beispiele für Situationen aufgeführt, bei denen v. a. aufgrund der Tumorbiologie des gynäkologischen Malignoms eine erfolgreiche Beeinflussung von Rezidiven bzw. auch Fernmetastasen durchaus möglich sind. Dabei ist insbesondere die Anzahl der vorgeschalteten Therapielinien entscheidend. Ein wesentlicher Fortschritt ist heute, dass bei einem Teil der Karzinome durch detaillierte Kenntnisse des...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Ernährungsmedizin und Onkologie – Omega-3-Fettsäuren: ein Wundermittel?

Claudia Petru 4.4.2016

Im menschlichen Organismus spielen Fettsäuren eine zentrale Rolle. Primär sind sie als Energieträger notwendig. Weiters sind sie als Bestandteil der Zellmembran, der Retina und des zentralen Nervensystems sowie als Ausgangssubstanz für chemische Reaktionen, die den Zellstoffwechsel bzw. Entzündungsreaktionen beeinflussen, wichtig. Omega-3-Fettsäuren, aber auch Omega-6-Fettsäuren nehmen eine spezielle...

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2016

Die Rolle der Psychoonkologie in der Palliation

Harald Mori 4.4.2016

Ein ,Pallium‘ ist ein römischer Umhängemantel, der den Bemantelten vor Wind und Wetter schützt. Eine sorgende, lindernde Begleitung ist das, was im Kern den Palliativgedanken ausmacht.“1 In der modernen, ganzheitlichen Behandlung von Frauen, die an Krebs erkrankt sind, spielt die Palliativmedizin eine immer wichtigere Rolle. Da die Inanspruchnahme von Palliation zumeist einen Endpunkt im Ringen um Gesundheit...

Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom: Leitlinien-konformes Vorgehen am Routinefall

Peter Mallmann 4.4.2016

Abklärung: Postmenopausale Blutungsstörungen müssen weiterhin histologisch abgeklärt werden (Goldstandard: Hysteroskopie mit fraktionierter Abrasio; evtl. ersatzweise nicht-invasives Verfahren). Chirurgie: laparoskopische Therapie Standard, strengere Indikationsstellung zur pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie. Postoperativ: bei intermediären Risiko Brachytherapie, bei Hochrisiko adjuvante Chemotherapie...

Gynäkologische Onkologie

Brust- und Eierstockkrebs bei Frauen mit familiärem Risiko – Leitlinie zur Prävention und Früherkennung

Christian Singer 4.4.2016

Bei Hochrisiko-Familienanamnese nach definierten Kriterien und genetischem ­Beratungsgespräch (ca. 80 Beratungszentren in ganz Österreich) wird am AKH Wien eine ­kostenlose BRCA1- und BRCA2-Mutationsanalytik angeboten. Als Konsequenz einer funktionell relevanten Mutation werden spezielle radiologische ­Früherkennungsprogramme bzw. bei BRCA1- und BRCA2-Mutation prophylaktische Operationen (bilaterale...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Der Österreichische Verhütungsreport 2015

Christian Fiala 4.4.2016

Im Vergleich zu 2012 ist die Anwendung einer Verhütungsmethode zurückgegangen (von 77 % auf 72 %). Im Vergleich zu 2012 gab es einen deutlichen Rückgang bei der Pille. Dabei scheint ­wachsende Hormonskepsis eine entscheidende Rolle zu spielen. Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich mehr Information zum Thema – und zwar vor allem durch den Arzt. Bei Kostenübernahme durch die Krankenkassen für...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Therapie von Komplikationen in der Frühschwangerschaft

Richard Schwameis 4.4.2016

Drohender Abort: wesentliche Risikoreduktion durch Gestagen-Einnahme, Rhesusprophylaxe bei Rh-negativen Müttern empfohlen. Gestörte Gravidität: gleichwertige Erfolgsraten für abwartende, medikamentöse (Misoprostol) oder chirurgische Therapie (Kürettage). Extrauteringravidität: Goldstandard ist die chirurgische Sanierung, bei hämodynamisch stabiler Patientin und einem Serum-hCG unter 5.000 U/l medikamentöse...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Uterusanomalien und deren ­Diagnostik im 3-D-Ultraschall

Samir Helmy-Bader 4.4.2016

Kongenitale Uterusanomalien: gehäuft in spezifischen Populationen (bei rezidivierenden ­Aborten etc.). 3-D-Ultraschall-Kriterien der Uterusanomalien (Salim et al.) erlauben eine reproduzierbare Klassifikation. Es fehlen noch viele Daten (zum Entbindungsmodus bei einzelnen Anomalien etc.), um Kinder­wunschpatienten ausreichend zu beraten.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Trockene Scheide – Gestörtes Vaginalmilieu als Ursache und Therapieansatz

Sepp Leodolter 4.4.2016

Schlüsselrolle der Laktobazillen und des Östrogenspiegels für eine ausreichende Lubrikation. Therapieoptionen bei trockener Scheide: topische Östrogenpräparate oder nicht-hormonell (Präparate mit Laktobazillen, Hyaluronsäure etc.).  

Gynäkologie & Geburtshilfe

Neue Daten zu antibiotika-freien Strategien bei Harnwegsinfekt

Lukas Hefler et al. 4.4.2016

Symptomatische Ibuprofen-Therapie kann in Ausnahmefällen Frauen, mit unkompliziertem HWI, die keine Antibiotikatherapie akzeptieren, angeboten werden. In einer prospektiv randomisierten Studie zu Frauen mit gynäkologischen Operationen traten signifikant weniger HWIs in der Gruppe mit postoperativer Preiselbeer-Gruppe verglichen mit Placebo auf.

Gynäkologie & Geburtshilfe

„Landmark“-Studien zur Frühgeburt

Christian Altendorfer 4.4.2016

Eine Betamethason-Lungenreifung bei „Late preterm“-Kindern (SSW 34–36+6) reduziert die neonatale Morbidität. Bei PPROM (Preterm Prelabour Rupture of Membranes) ist Zuwarten einer sofortigen Einleitung überlegen – eine adäquate klinische und serologische Überwachung vorausgesetzt.

Frauengesundheit

Umwelttoxikologie – „Metallöstrogen“ Aluminium in unserem Essen

Johannes Huber 4.4.2016

Die Umweltbelastung mit hormonell aktiven Stoffen ist hoch. Das würde auch erklären, ­warum auch Männer hormonabhängige Karzinome entwickeln und warum Antihormone eine Schutzwirkung gegen die Hormone der Umwelt entfalten. Aluminium aus instabilen Aluminiumverbindungen in Kosmetikprodukten, Lebensmittelfarbstoffen oder Medikamenten kann den Östrogenrezeptor besetzen („Metallöstrogen“) und entsprechende...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Editorial – Vorsitzwechsel bei der MKÖ

Lothar C. Fuith 4.4.2016

Es ist mir eine Freude, seit der Mitgliederversammlung bei der Jahrestagung der MKÖ im Herbst 2015 als 1. Vorsitzender fungieren zu dürfen. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der MKÖ ist mit meiner Person ein Gynäkologe und Geburtshelfer mit dieser Aufgabe betraut worden. Meinem Vorgänger, Prof. Max Wunderlich, danke ich herzlich für sein großes Engagement! Eine wesentliche Aufgabe der MKÖ in...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Beckenbodendysfunktion – Warum Rückbildung nach einer natürlichen Geburt?

Elisabeth Udier 4.4.2016

Die Geburt ist ein natürlicher Vorgang, und doch braucht es viel Achtsamkeit, damit die Frau nicht – gleich oder nach Jahrzehnten – deswegen Beschwerden bekommt. Die Herausforderungen: Das Neugeborene ist da und der jungen Mutter oft im Moment wichtiger als der eigene Körper. Dysfunktionen oder Läsionen werden vom Körper in jungen Jahren oft gut kompensiert. Symptome treten erst dann auf, wenn die...

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Am Beispiel LKH Steyr-Kirchdorf: Aufgaben eines MKÖ-zertifizierten ­Beckenbodenzentrums

Hermann Enzelsberger 4.4.2016

Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Erkrankungen des Beckenbodens sind weit verbreitete Gesundheitsprobleme, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt. Als erst kürzlich von der MKÖ zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Steyr-Kirchdorf zielt die neu etablierte Einrichtung darauf ab, die klinische Situation von Frauen sowie Männern zu verbessern. MKÖ-zertifizierte Zentren zeichnen sich...

 



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