Klinik 02|2015

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Editorial

  • Gesundheitssystem am Abgrund?
    Ginge es um Schulnoten, dann sähe das Zeugnis erbärmlich aus. Denn die meisten Spitalsärzte Österreichs benoteten die Gesundheitspolitik mit 4 oder 5. Das zeigt eine Umfrage, bei der 300 Spitalsärzte quer durch alle Bundesländer befragt wurden.
    Noch erschütternder ist jedoch ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • klinik-Umfrage: Schlechteste Noten für Gesundheitspolitik

    Die klinik-Umfrage zeigt den Frust von Österreichs Spitalsärzten.

    300 Krankenhausärzte wurden befragt.

    Quer durch alle Bundesländer gibt es miserable Noten für die Gesundheitspolitik.

    Leistungskürzungen sind bereits Realität.

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  • Wiener Gesundheitssystem am Abgrund: Spitalsarzt als Sisyphus

    Die Situation in Wien spitzt sich zu. Immer noch gibt es keine Einigung.

    Die Kurie der angestellten Ärzte der Ärztekammer Wien hat das Verhandlungspaket in ihrer Sitzung am 4. Mai abgelehnt.

    Personalengpässe und Leistungsreduktionen sind bereits Realität.

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  • MedUni Wien – quo vadis?

    Wieder keine Einigung gab es bei den Verhandlungen zwischen dem Rektorat und dem Betriebsrat am AKH Wien. Seitens des Rektorats hat man nur Unverständnis für die weiterhin ablehnende Haltung des Betriebsrates. Dieser sieht jedoch zentrale Forderungen, die an anderen Häusern sehr wohl zugesagt wurden, nicht erfüllt.

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  • Primarärzte: zwischen Medizin und Management

    Primarärzte sind von einem realen Einkommensverlust und unattraktiven ­Rahmenbedingungen betroffen.

    Werden Medical Manager anstelle ärztlicher Führungskräfte eingesetzt, laufen sie Gefahr, dass der Berufsstand des Primararztes an Bedeutung verliert, bei gleich­zeitiger Verteuerung und qualitativer Verschlechterung der medizinischen Versorgung.

    Die Lösung heißt: Medical Leadership kombiniert mit passenden rechtlichen ­Rahmenbedingungen.

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  • Gutes Personalmanagement hat nichts mit Kuschelkurs zu tun

    Die „Generation Y“ übernimmt im klinischen Alltag mehr und mehr das Ruder.

    Mit ihr kommt auch die Herausforderung in die Spitäler, etablierte Strukturen ­aufbrechen und verändern zu müssen, um die „Digital Natives“ längerfristig am Spitalsbett zu halten.

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  • Enquetekommission: Würde am Ende des Lebens

    Die parlamentarische Enquetekommission „Würde am Ende des Lebens“ empfiehlt: Sicherung und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung (z. B. Einrichtung eines stationären Kinderhospizes) sowie Vereinfachung/Attraktivierung der Patienten­verfügung (z. B. durch vereinfachte Formulare und finanzielle Unterstützung). Die Frage der Sterbehilfe bleibt offen.

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  • Ist alles medizinisch Machbare auch ethisch vertretbar?

    Ärzte stehen oft vor unmittelbaren ethischen Fragestellungen und geraten zunehmend in einen Wertekonflikt: Ist alles medizinisch Machbare auch tatsächlich sinnvoll und ethisch vertretbar?

    An der Donau-Universität Krems gibt es einen neuen Masterlehrgang „Angewandte Ethik im Gesundheitswesen“, der für ethische Fragestellungen sensibilisieren will.

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News

Alles was Recht ist

  • Die ärztliche Aufklärungspflicht

    Die ärztliche Aufklärungspflicht gehört zu den am meisten diskutierten Berufspflichten der Ärzte.

    Umfang, Intensität und der konkrete Zeitpunkt, zu dem die Aufklärung stattzufinden hat, sind nicht gesetzlich definiert.

    Risikoaufklärung: Nach ständiger Rechtsprechung des OGH kann der Patient nur dann in eine Behandlung einwilligen, wenn er über die Risiken der Behandlung informiert ist.

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Chirurgie

Facility Management und Krankenhauslogistik

  • Reinraum: Sicher und sauber

    Reinräume schirmen ihr Innenleben vor Keimen und Partikeln aller Art bestmöglich ab. Sie werden in der Pharmaindustrie ebenso benötigt wie in der Medizin, aber auch in der Lebensmittel- und in der Elektronikindustrie.

    Erste Reinraumexperten wurden kürzlich an der TU Graz ausgebildet.

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Forschung

  • Porträt: Institut für Klinische Chirurgie

    Im Rahmen der Kooperation der Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) mit dem MedMedia Verlag stellen wir einzelne Institute der KLG vor.

    Diesmal bringen wir ein Portrait des „Institutes für Klinische Chirurgie“ sowie des „Institutes für Regenerative Medizin am Bewegungsapparat/Arthrose und ­Knorpelforschung“.

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  • Porträt: Institut für Regenerative Medizin am Bewegungsapparat/Arthrose- und Knorpelforschung
    Schwerpunkte der wissenschaftlichen Aktivitäten
    Das Zentrum für Regenerative Medizin am Bewegungsapparat/ Arthrose- und Knorpelforschung ist integrativer Bestandteil des Departments für Klinische Medizin und Biotechnologie der Donau-Universität Krems. Der Leiter des Instituts, Univ.-Prof. Dr. Stefan Nehrer: „Die Forschungstätigkeit des Zentrums für ...Weiterlesen ...

Onkologie

  • Kutane Nebenwirkungen onkologischer ­Therapien

    Die kutanen Nebenwirkungen von „Targeted Therapies“ unterscheiden sich je nach Art des inhibierten Rezeptors/der inhibierten Kinase und sind relativ gut vorhersagbar.

    Eine Kombinationsblockade mehrerer Kinasen in verschiedenen Signalwegen führt zur Addition bzw. innerhalb desselben Signalwegs oft zu einer Milderung der kutanen Nebenwirkungen.

    Das Hautnebenwirkungsprofil der Immuntherapeutika ist heterogen und weniger vorhersehbar.

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  • Acetylsalicylsäure in der Krebsprävention – eine Nutzen-Risiko-Analyse

    Die präventive Einnahme von Acetylsalicylsäure über einen längeren Zeitraum kann das ­Risiko von Krebserkrankungen reduzieren; die derzeitige Datenlage ist bei gastrointestinalen Karzinomen am stärksten.

    Eine rezente Analyse ergab ein positives Nutzen-Risiko-Profil; Studien zur Ermittlung von Dosis, Dauer und Risikogruppen sind noch ausständig.

    Der adjuvante Einsatz von ASS ist bei Kolorektalkarzinomen mit vorliegender PI3K-Mutation­ mit einem Vorteil im KRK-spezifischen und im Gesamt­­­­­­­­­­­­­­­-­überleben assoziiert.

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  • Promotion MabThera® (Rituximab) SC: Kürzere Therapiedauer bringt Vorteile für Krebspatienten und Ärzte

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