Neph 01|2019

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Nephrologie, Univ.-Prof. Dr. Rainer Oberbauer, Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien

Editorial

  • Editorial 01/19
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!
     
    Die Veranstaltung „Wrap-Up Nephrologie und Transplantation“ hat 2018 in erweiterter Form zum 2. Mal in Wien stattgefunden: Wir haben das Spektrum vom klassischen „Post ASN“-Meeting auf die europäischen (EDTA) und ...Weiterlesen ...

Focus: „Wrap-Up Nephrologie und Transplantation"

  • CKD: Hot Topics zur kardiovaskulären Kalzifikation und CKD-MBD

    Mediaverkalkung ist ein aktiver phosphatgetriebener zellulärer Prozess mit Transdifferenzierung der glatten Gefäßmuskelzelle aufgrund Imbalance pro- und antikalzifizierender Faktoren.Phosphatbinderdiskussion geht weiter.Neues effektives parenterales Zweitgenerationskalzimimetikum Etelcalcetid am Markt.Auch nach erfolgreicher Nierentransplantation bleibt der Knochen im Fokus.

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  • Nierentransplantation: Hot Topics zu Risk Profiling und klinischer Transplantation

    Therapeutische Senkung des nächtlichen Blutdrucks bei Patienten mit ­nächtlichem RR-Anstieg („Reverse-Dipper“) bessert auch die Transplantatfunktion.Belatacept in der Erhaltungstherapie erlaubt ein deutliches Einsparen von ­Calcineurin-Hemmern (CNI) und somit Verbesserung der renalen Transplantatfunktion und reduziert die De-novo-Bildung von Donor-spezifischen Anti-HLA-AK.Präliminäre Daten zum Einsatz von IdeS (Imlifidase) zur Desensibilisierung von ­hoch­sensibilisierten Kandidaten auf der Warteliste zeigten gute Ergebnisse, aber größere ­Studien und Langzeitergebnisse sind noch erforderlich.

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  • Diabetische Nierenerkrankung: Neue therapeutische Wege im kardiorenalen Kontinuum durch SGLT-2-Hemmung

    In klinischen Studien mit diabetischen Hochrisikopatienten konnten unter SGLT-2-Hemmern eine niedrigere kardiovaskuläre Morbidität, Mortalität und Gesamtsterblichkeit sowie deutliche nephroprotektive Effekte gezeigt werden.

    SGLT-2-Hemmer-Studien in einem „Real World“-Setting mit beachtlichen Patientenzahlen untermauern die Befunde aus den klinischen Studien.

    Auch wenn die genauen Mechanismen der nephro-/kardioprotektiven Eigenschaften nach wie vor unklar sind, reicht die bisherige Evidenz für eine Empfehlung zu einem möglichst frühzeitigen Beginn einer SGLT-2-Hemmer-Therapie bei Patienten mit Diabetes und CKD.

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  • Lupusnephritis: Update zur Klassifikation und Therapie

    Die International Nephropathology Working Group (INWG) hat neue Definitionen zu histopathologischen Klassifikationen der ISN/RPS-Leitlinie empfohlen.Die Multitarget-Therapie-Daten mit CNIs zeigen gute Remissionsraten in ­Kombination mit MMF bei reduzierter Steroiddosis im Vergleich zu den Referenztherapien. Die Nephrotoxizität und häufigere schwere unerwartete Nebenwirkungen mit Voclosporin müssen aber berücksichtigt werden. Die B-Zell-Depletionstherapie mittels Rituximab könnte eine gute Therapiemöglichkeit zur Senkung des Steroidbedarfes bei gewissen Subpopulationen der LN-Patienten sein. Bei ­Rituximab-Unverträglichkeit kann Ofatumumab als alternative Therapie verwendet werden.

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  • Update: Akutes Nierenversagen – gibt es relevante Neuigkeiten?

    Die Diagnose „akutes Nierenversagen“ (ANV) ist zu unspezifisch, um sinnvolle ­epidemiologische Aussagen zu machen oder prognostische Abschätzungen oder therapeutische Interventionen zu diskutieren.

    Eine Behandlung des ANV durch eine isolierte einzelne Intervention ist nicht zielführend.

    Aggressive Blutdrucksenkung führt nur bei Patienten mit < 20 % eGFR-Abfall nach Therapieeinleitung zu einer erniedrigten kardiovaskulären Mortalität.

    Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt der Nierenersatztherapie ist nach wie vor ungeklärt.

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  • Österreichisches Dialyse- und Transplantationsregister – Qualitätssicherungsdaten 2017

    An der Datenerhebung des Österreichischen Dialyse- und Transplantations­registers­ (ÖDTR) nehmen die österreichischen Dialyse- und Transplantations­einrichtungen seit 1965 teil.Die Erhebungen wurden bei jährlich wiederkehrenden Umfragen 2004 um vorher definierte Qualitätsindikatoren erweitert.Die Qualitätsindikatoren erlauben vergleichende Auswertungen auf Zentrums- und ­Bundesländerebene sowie internationale Vergleiche. Damit werden auch Auswirkungen unterschiedlicher Zentrumsstrategien sichtbar gemacht.

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