Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Der PMCA (Pharma Marketing Club Austria) hat seine Umfrage über das Informationsverhalten von Ärzt:innen aus dem Jahr 2022 heuer wiederholt. Den spannenden Ergebnissen 2026 ist die Coverstory dieser PHARMAustria-Ausgabe gewidmet. Lesen Sie auf den Seiten 10–17, über welche Kanäle die befragten Ärzt:innen am liebsten mit Pharmaunternehmen kommunizieren möchten, welche ihre bevorzugten Informationskanäle sind und welche Rolle digitale Kanäle dabei spielen. Die Umfrage zeigt eindeutig, dass ein Mix aus verschiedenen Kanälen – digital, Print und persönlich – ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Kommunikation mit Ärzt:innen ist. Dabei gibt es deutlich weniger Unterschiede zwischen den Generationen, als viele vielleicht vermutet haben. So nennen z.B. alle Altersgruppen Veranstaltungen (vor Ort und online), Fachzeitschriften, Leitlinien sowie Gespräche mit Kolleg:innen und Gespräche mit Pharmareferent:innen / Medical Advisors als die relevantesten Kanäle für berufliche Information bzw. Fortbildung. Bei den digitalen Kanälen haben persönliche E-Mails sowie E-Mail-Newsletter die Nase vorn – auch das gilt für alle Altersgruppen gleichermaßen. Eine Besonderheit der jungen Ärzt:innen (unter 45 Jahren) fällt allerdings auf: Podcasts sind in dieser Gruppe besonders beliebt!
Um das Bild abzurunden, haben wir Expert:innen aus dem Bereich Pharmamarketing um eine Stellungnahme zur PMCA-Studie 2026 gebeten. Sie finden die aufschlussreichen Kommentare in “Das sagen Pharmamarketing-Expert:innen zur PMCA-Umfrage“.

Weitere interessante Themen dieser Ausgabe sind ein Blick auf den Life-Sciences-Sektor in Österreich, ein Porträt von MMag. Dr. Alexander Degels­egger, dem Leiter der neuen Sektion X – Gesundheitssystem und Digitalisierung im Gesundheitsministerium, sowie ein Nachbericht zu einem Workshop des Österreichischen Onkologie Forums über die gesundheitsökonomische Relevanz der Präzisionsonkologie.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Gabriele Jerlich