SD 01|2020

Herausgeber: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Constanze Jonak, Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld, Universitätsklinikfür Dermatologie, Wien; Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Wien

Editorial

  • Editorial 1/20
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Die aktuelle Ausgabe des SPECTRUM Dermatologie steht ganz im Zeichen der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Graz. Wir verdanken dem Klinikvorstand Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf und seinen MitarbeiterInnen einen ...Weiterlesen ...

Focus: Dermatologische Forschung an der Meduni Graz

  • Forschungsbasierte Medizin stärken

    Als Leiter der Universitätsklinik für Dermatologie an der MedUni Graz hat Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf ein Hauptziel: die Verbindung der Elemente der ­Patientenbetreuung, Forschung und Lehre zur Umsetzung forschungsbasierter Medizin in möglichst vielen Bereichen der Dermatologie.

    Mit vielfältigen Aktivitäten im Bereich der klinischen und translationalen Forschung sollen letztlich neue und bessere Therapien für Patienten mit Hautkrankheiten entwickelt werden.

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  • Forschungstopics der Assistenten in Ausbildung: von künstlicher Intelligenz bis Urticaria solaris

    Forschungstopics verbunden mit Mentorenschaft bilden eine wichtige Basis für wissenschaftliche Karrieren von Assistenten in Ausbildung an der Universitätsklinik für Dermatologie und ­Venerologie der MedUni Graz.

    Dabei treten kritisches Denkvermögen und Kreativität zu Tage – ein unabdingbares Rüstzeug für die spätere berufliche Karriere im akademisch-universitären wie auch im nichtuniversitären Bereich.

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  • Translationale Forschung/PhD-Programme: inflammatorische und neoplastische Hautkrankheiten

    Durch Förderung seitens des Wissenschaftsfonds gelingt es, über internationale Ausschreibungs­verfahren hochbegabte und hochmotivierte junge Forscher aus aller Welt für ein bezahltes PhD-Studium nach Graz an die MedUni zu holen und für die Dermatologie als Fachgebiet zu begeistern.

    oktoranden und Postdocs forschen translational gemeinsam mit den Ärzten der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Graz im PhD-Programm und Doktoratskolleg Molecular Fundamentals of Inflammation (DK-MOLIN), um neue Therapiestrategien für entzündliche und neoplastische Hautkrankheiten zu entwickeln.

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  • Immer höher gesteckte Ziele: dermatoonkologische Forschung

    Trotz enormer Fortschritte in der Dermatoonkologie verstirbt jeder zweite Hautkrebs-Patient bei fortgeschrittener Erkrankung. Umso wichtiger ist es, die medizinische Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben.

    An der Hautklinik der Medizinischen Universität Graz laufen zahlreiche ­Forschungsprojekte zum Melanom sowie zu Non-Melanoma Skin Cancer.

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  • Personalisierte Präzisionstherapie bei kutanen Lymphomen

    Erythrodermatische Mycosis fungoides und Sézary-Syndrom sind schwer behandelbare Formen des kutanen T-Zell-Lymphoms.

    Durch die Untersuchung des T-Zell-Rezeptor-Repertoires und anschließende Immunotypisierung mittels Durchflusszytometrie können wir maligne Klone bei diesen Krankheits­bildern identifizieren. Dadurch ist es möglich, die für den jeweiligen Patienten entsprechende zielgerichtete Antikörpertherapie einzuleiten.

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  • Alternative zur mikrografisch kontrollierten Chirurgie: Mohs-Chirurgie beim Basalzellkarzinom

    Die Mohs-Chirurgie ist ein lückenlos schnittrandkontrolliertes, chirurgisches Schnellschnittverfahren.

    Ziel ist eine R0-Resektion bei klinisch makroskopisch schwer abgrenzbaren epithelialen Tumoren, insbesondere Basalzellkarzinomen, mit der Möglichkeit zur direkt anschließenden Defektdeckung.

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  • Entscheidend für Therapie und Prognose: Forschung in der Histologie

    Die Dermatopathologie der Universitätsklinik für Dermatologie in Graz ist ein internationales Referenz-Zentrum für schwierige Fälle.

    Die Forschungsschwerpunkte umfassen vorrangig melanozytäre und lymphoproliferative ­Hauttumoren.

    Untersuchungen an der Dermatopathologie Graz führten zur Charakterisierung unterschiedlicher Entitäten sowie zur verbesserten Abgrenzung zwischen gut- und bösartigen kutanen Tumoren.

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  • Klinisches Studienzentrum: Chronische Prurigo und atopische Dermatitis

    Juckreiz und atopische Dermatitis erfuhren in letzter Zeit durch die Entwicklung wirksamer Medikamente zunehmende Aufmerksamkeit in der Fachwelt und Bevölkerung.

    Das Studienzentrum für chronische Prurigo und atopische Dermatitis an der Grazer Hautklinik ist unmittelbar an der klinischen Prüfung der neuesten ­Medikamente für diese Indikationen beteiligt.

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  • Insektengiftallergien: Forschung, die Leben rettet

    Die Insektengiftallergie ist die häufigste Ursache potenziell lebensbedrohlicher Anaphylaxien.

    Die Weiterentwicklung der spezifischen Diagnostik und der Therapiemöglichkeiten ist unverzichtbar für den größtmöglichen Schutz unserer Patienten.

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  • Psoriasis – „far more than just skin“

    Die Psoriasis ist mit einer Reihe von Komorbiditäten assoziiert, die es in der Behandlung zu berücksichtigen gilt.

    Wichtige Aspekte in der Therapie sind der Nachweis der Effizienz und Sicherheit moderner Psoriasistherapien unter Alltagsbedingungen sowie die Entwicklung neuer ­Therapiestrategien bei Wirkverlust.

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  • Eine angehende Erfolgsstory: Psoriasis Registry Austria (PsoRA)

    Gemessen an der Einwohnerzahl Österreichs ist das Psoriasis Registry Austria (PsoRA) mit Daten von über 4.300 Patienten und über 7.000 Behandlungszyklen mittlerweile eines der größten Psoriasistherapieregister weltweit.

    PsoRA-Forschungsanalysen geben Aufschluss über den Einfluss von Patientencharakteristika auf die Wirkung therapeutischer Interventionen unter Alltagsbedingungen.

    Die Verbindung von Registerepidemiologie und prädiktiver Biomarkerforschung soll den Weg zur personalisierten Präzisionsmedizin ebnen.

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  • Medizinisches Know-how, fundierte ­Ausbildung und klinische Forschung

    Das Zentrum für Ästhetische Medizin an der Grazer Hautklinik bietet ein breites ästhetisch-medizinisches Leistungsspektrum auf qualitativ hohem Niveau. Großgeschrieben wird außerdem die Ausbildung junger Kollegen sowie klinische Forschung im Bereich der ästhetischen Medizin.

    In klinischen Studien untersucht wurden u. a. Hyaluronsäure-Filler, ­medizinisches Needling, UV-Licht und Hautalterung sowie die haarwuchs­fördernde Wirkung von Platelet-Rich-Plasma.

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  • Genau beleuchtet: Pathophysiologie der polymorphen Lichtdermatose

    Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) betrifft 10–20 % der Frauen im jungen Erwachsenenalter in Europa.

    Die Pathogenese betreffend werden eine mangelnde UV-induzierte Immunsuppression, eine Bildung von (Photo-)Neoantigenen in UV-exponierter Haut und nachfolgend Immunreaktionen gegen die durch UV-Bestrahlung veränderte Haut postuliert.

    Therapeutisch kann bei der PLD in Anlehnung an die saisonale natürliche Lichtgewöhnung ein medizinisches Photohardening erfolgen.

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  • Zunehmende Inzidenz: Epidemiologie der bullösen Autoimmundermatosen

    Bullöse Autoimmundermatosen sind durch Autoantikörper charakterisiert, welche Strukturproteine der Haut und/oder Schleimhaut angreifen, wodurch es zur Spalt- und Blasenbildung kommt.

    Ein laufendes epidemiologisches Studienprojekt soll das Verständnis über Verlauf und Ansprechen dieser Erkrankungen auf diverse Therapien – ggf. in Abhängigkeit von klinischem Bild, Geschlecht und Alter – verbessern.

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  • Selektive Therapie gegen Hyperpigmentierung: digitale Phototherapie bei Vitiligo

    Die Verwendung von Phototherapie in der Behandlung der Vitiligo führt oftmals zu verstärktem Kontrast zwischen gesunder und erkrankter Haut.

    Automatisierte Detektion und digitale Phototherapie repigmentieren die Haut selektiv und beugen einer kosmetisch störenden Hyperpigmentierung im ­läsionalen Randbereich vor.

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  • „Harmlose“ Substanzen und ihre Folgen: Epidemiologie der Kontaktsensibilisierungen

    Kontaktekzeme gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern und betreffen alle Geschlechter, Alters- und Berufsgruppen.

    Zur Verminderung kontaktallergischer Erkrankungen bzw. Prävention von Kontaktallergien in der Bevölkerung wurde ein epidemiologisches Überwachungssystem etabliert.

    Über 4.000 verschiedene Substanzen wurden bislang als Auslöser allergischer Hautreaktionen identifiziert. Diese Stoffe sind grundsätzlich meist harmlos, führen bei sensibilisierten Personen aber teilweise zu erheblichen Problemen.

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Panorama

  • Kassenärzte erhalten mehr Freiheit

    Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit statt Zentralismus und Spardruck: Das ist der Kern einer Neuregelung des Ordinationsbedarfs. Wiener Ärzte können künftig frei entscheiden, was sie wirklich brauchen. Schon bisher waren die Geldmittel für den Ordinationsbedarf Teil des Honorars – jetzt erhalten die Ärzte das Geld direkt ausbezahlt.

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