SO 07|2020

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Editorial

Focus: HNO-Tumoren

  • Vorwort Kopf-Hals-Tumoren
    Kopf-Hals-Tumoren (KHTs) stellen die weltweit sechsthäufigste Tumorentität dar. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von KHTs sind Alkohol- und Nikotinabusus. Bei der Genese von Oropharynxkarzinomen spielt die Infektion mit „high-risk Papilloma Viren“ eine immer größere Rolle. Insgesamt zeigen HPV-positive Oropharynxkarzinome ...Weiterlesen ...
  • Die Rolle von HPV in der Kopf-Hals-Onkologie

    HPV-positive Oropharynxkarzinome nehmen deutlich zu.

    HPV-positive Oropharynxkarzinome haben eine signifikant bessere Prognose auf alle Therapiemodalitäten.

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  • Transorale Roboterchirurgie bei Kopf-Hals-Malignomen

    Die transorale Roboterchirurgie gilt als minimal-invasive Operationsmethode bei der Behandlung von lokal begrenzten oder lokal fortgeschrittenen Tumoren.

    Haupteinsatzgebiet sind Oropharynxkarzinome. Durch den Einsatz dieser funktionsschonenden Chirurgie besteht die Möglichkeit, Früh- und Spättoxizitäten konservativer Behandlungsformen zu verringern.

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  • Rekonstruktion bei Kopf-Hals-Tumoren

    Rekonstruktion bei großen Defekten immer notwendig.

    Häufig ist es nicht möglich, alle Funktionen wiederherzustellen.

    Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sind ein schwieriges Patientengut.

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  • Partikeltherapie der HNO-Tumoren

    Partikeltherapie mit Protonen oder Kohlenstoffionen kann die Heilungschancen bei den Tumoren im Kopf- und Halsbereich steigern und die Nebenwirkungen reduzieren.

    Der Vorteil dieser Therapie ist durch die günstigere Dosisverteilung, die zu einer besseren Schonung der umliegenden normalen Strukturen führt, aber auch durch die höhere biologische Wirksamkeit der Kohlenstoffionen zu erklären.

    Diese ist durch eine höhere Rate an tödlichen Doppelstrangbrüchen der Tumorzell-DNA und zusätzliche Stimulation des Immunsystems verursacht.

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  • Immuntherapien beim Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs

    Checkpoint-Inhibitoren sind eine zugelassene, effektive palliative Therapieoption.

    Pembrolizumab wurde als erste palliative Erstlinientherapieoption beim rezidivierten/metastasierten Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs im europäischen Raum mit oder ohne Chemotherapie zugelassen.

    Merkmale der Immuntherapie: günstigeres Nebenwirkungsprofil, meist effektiver, je höher die PD-L1-Expression ist und je früher der Einsatz in der Sequenz erfolgt.

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