SO 04|2020

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

AKTUELL für Sie!

  • Shortcut vom EHA25-Virtual-Meeting

    Auch wenn das Treffen der European Hematology Association, EHA25, als virtueller Kongress am Computer-Bildschirm stattgefunden hat, so steht auch heuer fest: Die Innovationskraft in der Hämatologie ist ungebrochen. Nachfolgend ein Shortcut durch ausgewählte Studien.

    Weiterlesen ...

Editorial

Focus: YHOGA

  • Young Hematologists & Oncologists Group Austria: Die Themen der nächsten Generation
    Hämatologie und Onkologie kann und soll Spaß machen! Eine gute Ausbildung und das damit verbundene Selbstvertrauen sind eine wichtige Grundlage dafür. Wir möchten mit der Young Hematologists & Oncologists Group Austria (YHOGA) der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie ...Weiterlesen ...
  • Young Hematologists & Oncologists Group Austria (YHOGA) der OeGHO – ein Update

    YHOGA: Task Force der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (OeGHO) ist die Stimme der jungen Mitglieder der Fachgesellschaft.

    Ziel: Aufbau einer Networking-Plattform und optimale Vernetzung zum frühestmöglichen Zeitpunkt in der Karriere.

    Weiterlesen ...
  • YoungEHA – Neue europäische Initiative für Jung-Hämatologen

    Starke europäische Repräsentation für junge Kliniker und Forscher in der Hämatologie: Training, Grants, Ausbildung, Netzwerk, Interessenvertretung.

    YoungEHA-Committee mit derzeit 13 Mitgliedern, Bewerbung jährlich möglich.

    Opportunities: YoungEHA-Website, YoungEHA-Research Meeting, YoungEHA-Track am EHA Meeting.

    Weiterlesen ...
  • Erfahrungen aus dem ESMO Young Oncologist Committee (YOC)

    YOC Schwerpunkte: Informationsaustausch, karriere- und ausbildungsspezifische Fragen, Projektförderung, YOC-Track im Rahmen des ESMO-Kongresses, Umfragen, Burn-Out-Prävention, Edukation und Karriereförderung

    Weiterlesen ...
  • Young Academic Urologists (YAU): Vorstellung der Prostatakarzinom-Arbeitsgruppe

    Die Young Academic Urologists (YAU) ist eine von der Europäischen Gesellschaft für Urologie ins Leben gerufene Gruppe von jungen Menschen, welche sich mit verschiedenen urologischen Themen wissenschaftlich befassen.

    Als Beispiel wird die Prostatakarzinom-Arbeitsgruppe vorgestellt.

    Weiterlesen ...
  • Karrierewege in der Hämatologie & Onkologie

    Beruflich und privat ist eine klinisch-wissenschaftliche Karriere in der Hämatologie und Onkologie eine Herausforderung. Warum entscheidet man sich für diese Fachrichtungen und welche Bedeutung hat die Unterstützung am Karriereweg durch Mentoring? Aus der Perspektive ihres individuellen Berufsweges berichten die Young Oncologists.

    Weiterlesen ...
  • Hot Topics for the Next Generation – Methylation Profiling

    Die Analyse der genomweiten DNA-Methylierung von Tumoren ist in der onkologischen Forschung eine wichtige Strategie, um die Entstehung und die Biologie von Tumorerkrankungen besser zu verstehen.

    Außerdem ermöglichen moderne Hochdurchsatz-Methylierungsanalysen eine deutlich verbesserte Diagnose von Hirntumoren und haben ein großes Potenzial, Einzug in die klinische Routine zu finden.

    Mögliche Anwendungen der DNA-Methylierung, als prädiktiver Marker, werden derzeit in mehreren Studien untersucht.

    Weiterlesen ...
  • Eisenüberladung beim Myelodysplastischen Syndrom

    Die gesunde Reifung der normalen Hämatopoese benötigt Eisen. Bei MDS-Patienten prädisponiert die ineffektive Erythropoese bereits vor ersten Erythrozytentransfusionen zur Eisenüberladung.

    Eisenüberladung in Patienten mit MDS hat multiple negative Folgen und ist mit einem schlechteren Gesamtüberleben assoziiert.

    Weiterlesen ...
  • Zukunftsstrategien in der Lebertransplantation zur Therapie von Lebertumoren

    Galt die Lebertransplantation bis vor kurzem nur beim hepatozellulären Karzinom als erfolgversprechend, so wird die Indikation für eine Reihe anderer nicht-hepatozellulärer Neoplasien aktuell neu überprüft: u.a. für neuroendokrine Tumoren, das hepatal metastasierte Kolorektalkarzinom oder das hiliäre cholangiozelluläre Karzinom.

    Erkenntnisse hinsichtlich der Selektion von Patienten, Schemata für Immunsuppression und Chemotherapie, Techniken der Transplantation sowie nicht zuletzt die Entwicklung der Organpräservation geben aktuell Anlass zur Hoffnung auf eine künftig breite Anwendung.

    Weiterlesen ...
  • Onkologische Versorgung in einem COVID-19-Epidemiegebiet Norditaliens

    Seit dem Auftreten von COVID-19 hat sich das Patientenmanagement von onkologischenPatienten grundlegend verändert.

    Die Patienten-Betreuung in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist sicher und organisierbar.

    Voraussetzung sind strenge Präventivmaßnahmen und einige organisatorische Maßnahmen.

    Weiterlesen ...

Digitalisierung & Big Data

  • Digitalisierung im Tumorzentrum Oberösterreich

    Im Tumorzentrum Oberösterreich werden derzeit etwa 5.500 Neudiagnosen pro Jahr erfasst.

    Ziel ist die spitalsübergreifende Erfassung aller Krebsfälle.

    Wesentlich ist die Sicherstellung, dass definierte qualitäts-/versorgungsrelevante Faktoren einheitlich dokumentiert, gemessen und verglichen werden.

    Zu den Herausforderungen der digitalen Tumordokumentation zählt die Einbeziehung von Patient Reported Outcomes oder die Abbildung der onkologischen Medikation.

    Die Conclusio ist: Es gibt kein „fertiges System“. Digitalisierung im Spital bleibt Handarbeit.

    Weiterlesen ...

Immunonkologie

Kongress

  • ASCO20 virtual | Highlights beim Mammakarzinom

    Immuntherapie mit Checkpointinhibitoren verbessert die Prognose beim triplenegativenMammakarzinom.

    Ein neues HER2 small molecule ist ZNS-gängig und hat das Potential einer Standardtherapie bei Brustkrebspatientinnen mit Hirnmetastasen.

    Weiterlesen ...
  • ASCO20 virtual | Die Highlights beim Bronchialkarzinom

    Osimertinib zeigt als erste adjuvante zielgerichtete Therapie in einer globalen Phase-III-Studie einen signifikanten und klinisch relevanten Vorteil im krankheitsfreien Überleben beim EGFR-mutierten NSCLC nach vollständiger Tumorresektion.

    Trastuzumab Deruxtecan weist eine vielversprechende klinische Wirksamkeit beim HER2-mutierten NSCLC bei akzeptabler Toxizität auf. uNivolumab/Ipilimumab kombiniert mit einer reduzierten Chemotherapie (2 Zyklen) ist eine hochwirksame Kombinationstherapie in der Erstlinie des metastasierten NSCLC.

    Tiragolumab + Atezolizumab ist wirksam und sicher in der Erstlinie des fortgeschrittenen NSCLC; insbesondere Patienten mit PD-L1-TPS ≥ 50 % profitieren.

    Weiterlesen ...
  • ASCO20 virtual | Highlights bei gastrointestinalen Tumoren

    Kolorektalkarzinom: Die Studie KEYNOTE-177 mit dem PD1-Checkpointinhibitor Pembrolizumab definierte einen neuen Behandlungsstandard in der Erstlinientherapie des mikrosatelliteninstabilen Kolorektalkarzinoms.

    Beim Pankreaskarzinom erwies sich die neoadjuvante Systemtherapie sowohl im borderline resektablen als auch primär resektablen Setting als vorteilhaft.

    Die neoadjuvante duale HER2-Blockade erzielte beim resektablen HER2-positiven Karzinom des gastroösophagealen Übergangs vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Komplettremissionsrate und des krankheitsfreien Überlebens (Phase II); diese Daten sollten nun in einer Phase-III-Studie bestätigt werden.

    Weiterlesen ...

Panorama

Personalisierte Medizin

  • „Pharmacoscopy“ – EXALT-2.0-Studie: Funktionelle Präzisionsmedizin – Beyond Genomics

    Präzisionsmedizin ist nahezu gleichbedeutend mit Genetik – meint in seiner eigentlichen Bedeutung aber das richtige Medikament für den richtigen Patienten.

    Es gibt einen Trend zur „funktionalen Präzisionsmedizin“, die im Kern an die Tradition der Chemosensitivitätsanalyse oder Antibiogramme anschließt.

    Gewebe ist biologisch und technologisch komplex zu analysieren, sagt Professor Superti-Furga vom CeMM. Auch wenn das Konzept nicht neu ist, die Technologie, Tumorgewebe robust zu analysieren und daraus therapierelevante Informationen zu gewinnen, wurde erst in den letzten 10 Jahren entwickelt.

    Entscheidend sind Einzelzellanalysen, um zwischen On- und Off-Target-Effekten unterscheiden zu können. „Hochdurchsatz-Mikroskopie“ und Deep-learning-Algorithmen unterstützen die Bildanalyse.

    Weiterlesen ...

Translationelle Onkologie

  • Verbesserte intraoperative Visualisierung von Hirntumoren

    Durch die verbesserte Erkennung von Resttumorgewebe kann die neurochirurgische Entfernung von Hirntumoren mittels der 5-ALA Fluoreszenztechnologie maximiert werden.

    Die 5-ALA Fluoreszenztechnik ist nicht nur bei Tumorentfernungen von großem Nutzen, sondern auch bei Nadelbiopsien zur intraoperativen Bestätigung von diagnostischem Tumorgewebe.

    Weiterlesen ...

50 Jahre OeGHO

  • Pionierzeiten der Hämatologie
    Von der Anästhesie zur Hämatologie
    Ursprünglich war es eigentlich mein Wunsch, Anästhesistin zu werden. Während des Studiums kamen Hämatologie und Onkologie nur wenig vor. Vertreten waren sie für mich damals durch Professor Hanns Fleischhacker, der hämatologisch immer sehr interessiert war ...Weiterlesen ...