Rubrik: Kongress

  • ASH 2018 | Klinische Fortschritte bei myelodysplastischen Syndromen

    Für Erythropoietin-refraktäre Niedrigrisiko-Patienten mit Ringsideroblasten oder SF3B1-Mutation steht nach den Ergebnissen der MEDALIST-Studie mit Luspatercept nunmehr eine valide Therapieoption zur Verfügung.

    Daten der TELESTO-Studie bestätigen den klinischen Nutzen der Eisenchelation endlich auch im randomisierten Setting.

    Für Hochrisiko-MDS-Patienten, die für eine Transplantation nicht geeignet sind, bleibt die Azacytidin-Monotherapie einziger Therapiestandard.

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  • ASH 2018 | Neue Entwicklungen beim multiplen Myelom

    Am letzten ASH-Meeting fanden sich in jedem Setting interessante Daten: zur Induktions- und Erhaltungstherapie mit neuen Substanzen, zur Kombination mit Antikörpern im rezidivierten Setting, aber auch zu ganz neuen Therapieprinzipien, u. a. der CAR-T-Zell-Therapie.

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  • ASH 2018 | Neue Trends in der Stammzelltransplantation

    Für Patienten mit MDS/sAML zeigt sich auch langfristig kein Überlebensvorteil bei einer myelo­ablativen gegenüber einer dosisreduzierten Stammzelltransplantation, dies wurde durch eine große, prospektive Studie der EBMT bestätigt.

    Sorafenib ist eine gut wirksame Erhaltungstherapie für high-risk AML-Patienten nach einer allogenen Transplantation.

    Die haploidente Stammzelltransplantation überzeugt weiterhin mit rascher Spenderverfügbarkeit, einfacher Durchführbarkeit und niedriger GvHD-Rate.

    Eine konsolidierende allogene Stammzelltransplantation kann bei ALL-Patienten die Langzeit­ergebnisse der CAR-T-Zell-Immuntherapie verbessern.

    Die Körperzusammensetzung und das Mikrobiom sollten neben den Komorbi­ditäten prä-transplant berücksichtigt werden.

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  • ASH 2018 | CLL: Trend zur zielgerichteten Therapie, weg von Chemotherapie

    Ibrutinib ist neuer Erstlinientherapiestandard für IgHV-unmutierte, fitte (CIRS ≤ 6) Patienten (v. a. unter 70 Jahre).

    Die Zugabe von Rituximab zu Ibrutinib hat keinen Überlebensvorteil (PFS, OS), weder in der Erstlinie noch nach Vortherapien.

    Die Immuno-Chemotherapie bleibt eine gute Erstlinienoption für IgHV-mutierte Patienten.

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  • ASH 2018 | Thrombose und Hämostase

    Hämophilie: Die Gentherapie steht vor dem Einzug. Erfolgreiche Ergebnisse klinischer Pilotstudien lassen auf eine Heilung bei Hämophilie hoffen.

    Immunthrombozytopenie: Die österreichischen, deutschen und schweizerischen Leitlinien decken sich weitgehend mit den rezenten Behandlungsempfehlungen der amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie.

    Tumorassoziierte venöse Thromboembolie: Direkte orale Antikoagulantien befinden sich in Prophylaxe und Therapie weiter auf dem Vormarsch (wirksam und weitgehend sicher; vermindern Rezidivrisiko).

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  • ASH 2018 | Aggressive Lymphome

    Eine der wichtigsten Änderungen bei aggressiven Lymphomen betrifft „low risk“ DLBCL-Patienten im Alter bis zu 60 Jahren, für die ein abgekürztes R-CHOP-Schema (4 x CHOP, 6 x R) als neuer Standard gelten kann.

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  • ASH 2018 | CLL: Head-to-Head-Studie von Imbruvica® vs. BR: Ibrutinib überlegen in der CLL-Erstlinienbehandlung

    Der bisher einzige für die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zugelassene Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK), Ibrutinib, ist für die Behandlung von CLL-Patienten in allen Therapielinien indiziert.1 In einer Phase-3-Studie wurde nun die Effektivität von Ibrutinib im Vergleich zum bisherigen Chemoimmuntherapie-Regime BR in einem Head-to-Head Vergleich geprüft und die Daten beim ASH 2018 in San Diego (USA) vorgestellt.2 Zusätzlich wurde mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu sieben Jahren die bisher längste Evidenz zu Sicherheit und Effektivität mit einer BTKgerichteten Ibrutinibtherapie präsentiert.3

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  • ESMO 2018 | Imfinzi® Durvalumab beim inoperablen NSCLC im Stadium III: PACIFIC-Studie etabliert einen neuen Therapiestandard

    Die PACIFIC-Studie ist der Grundstein für einen neuen Therapiestandard beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom. Zusätzlich zur definitiven Chemoradiotherapie (CRT) (+/- Induktionschemotherapie) wird heute bei inoperablen Stadium-III-Tumoren eine Immuntherapie mit dem PD-L1-Checkpointinhibitor Durvalumab angeschlossen: Die Immuntherapie verlängert das progressionsfreie Überleben der Patienten um 11 Monate und reduziert das Mortalitätsrisiko um ein Drittel im Vergleich zum Kontrollarm. Unter dem Vorsitz von Professor Johan Vansteenkiste wurden die Daten in einem ESMO-Symposium diskutiert.

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  • ESMO 2018 | Kopf−Hals−Tumore: Praxisverändernde Studien, neue Substanzen und Substanzkombinationen

    Pembrolizumab-Monotherapie ist der neue Goldstandard in der Therapie von Patienten mit r/m HNSCC mit CPS ≥ 20.

    Je nach Ermessen, z. B. bei der Notwendigkeit eines raschen Therapieansprechens, kann die Checkpointinhibitor-Therapie mit einer Chemotherapie kombiniert werden.

    Die Therapie der Wahl bei fitten Patienten (ECOG 0–1) mit lokal fortgeschrittenen Niedrigrisiko-HPV+-OPSCC ist eine konkomitante Radiochemotherapie mit Hochdosis-Cisplatin.

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  • ESMO 2018 | Highlights Mammakarzinom

    IMPassion130: Sowohl PFS- als auch OS-Vorteil durch Erstlinientherapiekombination von Atezolizumab mit nab-Paclitaxel beim metastasierten PD-L1-positiven triple negativen Mammakarzinom.

    PALOMA-3: Erste Überlebensdaten einer Phase-III-Studie zeigen einen numerischen, nicht statistisch signifikanten Überlebensvorteil für die CDK4/6-Hemmung.

    SOLAR-1: Alpelisib ist der erste PI3K-Inhibitor, welcher in Kombination mit Fulvestrant einen klinisch relevanten PFS-Vorteil beim endokrin vorbehandelten Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Mammakarzinom zeigt.

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  • ESMO 2018 | Ovarialkarzinom: Neue Daten zu PARP-Inhibitoren und Immuntherapie

    In der Primärtherapie profitieren Patientinnen mit BRCA-Mutation eindrucksvoll von Olaparib, verabreicht als 2-jährige Erhaltungstherapie nach abgeschlossener Chemotherapie.

    In der PRIMA-Studie zeigte sich unter einer adaptierten Niraparib-Dosierung (200 statt 300 mg täglich) eine deutliche Reduktion der Nebenwirkungen in einem definierten ­Risikokollektiv (entweder Körpergewicht < 77 kg KG oder Thrombozyten < 150.000/µl).

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  • ESMO 2018 | Neuheiten in der Therapie von Blasen-, Nieren- und Prostatakarzinom

    Urothelkarzinom der Blase/KEYNOTE-057: 38 % Komplettremission nach 3 Monaten Pembrolizumab-Therapie bei BCG-Versagern mit High-Grade-Urothelkarzinom.

    Nierenzellkarzinom/JAVELIN Renal 101: 55 % Ansprechrate auf Avelumab + Axitinib vs. 26 % auf Sunitinib bei PDL1-positiven Patienten in der Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms.

    Prostatakarzinom/neue Ergebnisse vom STAMPEDE Trial: verlängertes Gesamt-überleben durch frühe Abirateron-Therapie und lokale Radiotherapie der Prostata bei Patienten mit de novo metastasiertem Low-Risk-Prostatakarzinom.

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  • ESMO 2018 | Kontinuierlicher Fortschritt bei Lungenkrebs

    IMpower130: Carboplatin/nab-Paclitaxel/Atezolizumab bei NSCLC (non squamous)

    B-F1RST: Blood Tumor Mutational Burden, Relevanz für Atezolizumab bei NSCLC

    NEOSTAR: Neoadjuvanter Einsatz von Nivolumab/Ipilimumab

    PACIFIC: OS-Update mit Durvalumab bei PD-L1-negativen Patienten

    GioTag: Sequenztherapie bei EGFR-M+ NSCLC

    (FL)AURA: Resistenzmechanismen unter Osimertinib

    ALTA-1L-Update: Brigatinib und Hirnsekundaria

    Geometry: Capmatinib bei MET-ex14-Mutation

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  • ESMO 2018 | Kleinzelliges Lungenkarzinom: Biomarker der Zukunft

    Eine Reihe potenzieller prognostischer und prädiktiver Biomarker befindet sich beim kleinzelligen Lungenkarzinom seit 2014 in Erforschung. Bisher konnte noch kein Marker in der klinischen Routine etabliert werden.

    Die Tumormutationslast zeigt prädiktive Potenz im Zusammenhang mit der Immuntherapie.

    Der Notch-Ligand DLL3 kommt als therapeutisches Target sowie als Biomarker in Frage.

    Daten weisen auf eine prädiktive Wertigkeit der SLFN11-Expression und der c-MYC-Expression hin.

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  • ESMO 2018 | Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: PARPi-Erhaltungstherapie verlängert progressionsfreies Intervall

    Mit der Einführung der PARP-Inhibitor-Erhaltungstherapie gab es einen Paradigmenwechsel in der Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms. Mit Niraparib wurde eine Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) bei Patientinnen sowohl mit als auch ohne BRCA-Mutation erreicht.

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  • ESMO ASIA 2018 | Sequentielle chemotherapiefreie Behandlung von Lungenkrebs

    Kontext: Mit der genetischen Charakterisierung von Treibermutationen und der Entwicklung von wirksamen Tyrosinkinaseinhibitoren hat sich beim EGFR-mutierten Bronchialkarzinom eine zielgerichtete Therapie als Standard etabliert. Es wurden zunehmend EGFR-TKIs mit unterschiedlichen Wirkspektren entwickelt und die belastendere Chemotherapie hinausgezögert. Daher richtet sich der Fokus heute auf den rationalen Einsatz jener Substanzen, die sich in vorausschauender Therapieplanung als die besten erweisen, die in der Lage sind, Resistenzmechanismen zu überwinden, und in der sequentiellen Anwendung eine lange Überlebenszeit ermöglichen – möglichst unter Hinauszögerung der Chemotherapie. Das Konzept ist in der Praxis etabliert und findet jetzt Unterstützung durch die globale Real-World-Studie GioTag, die den Einfluss einer sequentiellen TKI-Therapie auf den Behandlungsverlauf von NSCLC-Patienten mit der häufigsten akquirierten Resistenzmutation (T790M) untersuchte. Die Ergebnisse, die bereits als Vollpublikation verfügbar sind, wurden im November beim ACLC und beim ESMO Asia präsentiert.

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  • DGHO−JAHRESTAGUNG 2018 | Genetische Heterogenität in resezierten diffus großzelligen B−Zell−Lymphomen

    Die Sequenzierung von 213 Genen sowie die Copy-Number-Variant-Analysen ergaben eine relevante intratumoröse Heterogenität bei diffus großzelligen B-Zell-Lymphomen.

    Diese Heterogenität könnte eine Quelle für klonale Evolution darstellen und die Entwicklung von zielgerichteten Therapie erschweren.

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  • DGHO–JAHRESTAGUNG 2018 | CAR–T–Zellen – Meilenstein in der Therapie hämatologischer Erkrankungen

    Paradigmatisch für die CAR-T-Zell-Therapie ist das selektive Erkennen eines einzelnen spezifischen Antigens.

    Das Proof of Concept erfolgte mit dem CD19-Antigen bei aggressiven B-Zell-Lymphomen und bei akuter lymphatischer Leukämie. Patienteneigene T-Zellen werden für diese Zielstruktur ex vivo optimiert und scharf gemacht. Nach der Rückinfusion sind die gentechnisch modifizierten Zellen in der Lage, selbst große Tumormassen zu eradizieren.

    Die ersten beiden CAR-T-Zell-Produkte sind zugelassen: Axicabtagen-Ciloleucel und Tisagenlecleucel.

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  • DGHO-JAHRESTAGUNG 2018 | Aggressive B-Zell-Lymphome: Neue Entwicklungen und Therapiestrategien

    Mit der Standard-Immunochemotherapie R-CHOP können ca. 70 % aller Patienten geheilt werden.

    Für relapsierende Patienten ist die Reinduktionstherapie, gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation, weiterhin der Therapiestandard.

    Innerhalb von Studien sind die CAR-T-Zellen die effizienteste „Salvage“-Therapie im Rezidiv.

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  • DGHO-JAHRESTAGUNG 2018 | Langzeitfolgen und Nachsorge nach Blutstammzelltransplantation

    Langzeitfolgen nach der Stammzelltransplantation können Jahre nach einem symptomfreien Intervall auftreten.

    Zur Vermeidung beziehungsweise frühzeitigen Diagnostik von Langzeitfolgen und deren Risikofaktoren sind strukturierte Nachsorgeprogramme erforderlich, welche die Schulung des Patienten und eine enge Kooperation zwischen Patienten, Hausarzt, niedergelassenem Facharzt und Transplantationszentrum voraussetzen.

    Patienten, die an einer chronischen Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) leiden, benötigen eine multidisziplinäre Langzeitnachsorge in Spezialambulanzen an den Transplantationszentren.

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  • DGHO-JAHRESTAGUNG 2018 | Krebs und Armut – zu den sozioökonomischen Folgen einer Krebserkrankung

    Krebserkrankungen haben gravierende Auswirkungen auf den Erwerbsstatus und die finanzielle Situation der Betroffenen.

    Beratung kann die finanziellen Einbußen verringern, wird aber insgesamt von den Betroffenen als defizitär beschrieben.

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  • DGHO-JAHRESTAGUNG 2018 | Etablierung von End-of-life-Boards für Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen und begrenzter Lebenszeit

    Analog zu Tumorboards könnten sich End-of-life-Boards jenen Patienten widmen, deren Lebenszeit absehbar begrenzt ist und für die eine Palliative-Care-/Best Supportive Care-Strategie vernünftig erscheint.

    Ziel der Umsetzung ist eine bestmögliche interdisziplinäre und umfassende Versorgung für die verbleibende Lebenszeit, das Angebot eines Advance Care Planning, eine Verbesserung der Betreuung am Lebensende sowie die Entlastung der Angehörigen.

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  • WCLC 2018 | Highlights von der Weltkonferenz für Lungenkrebs

    NELSON-Studie: Daten unterstützen die Umsetzung eines Screening-Programms.

    Update PACIFIC-Studie: Überlebensvorteil für Durvalumab bei NSCLC im Stadium III

    IMpower 133: Chemotherapie +/– Atezolizumab bei SCLC; erster Fortschritt seit Jahrzehnten.

    IMpower 132: Chemotherapie +/– Atezolizumab beim NSCLC-Adenokarzinom.

    ALTA-1L: Brigatinib vs. Crizotinib; klinisch relevanter Fortschritt in der Erstlinientherapie ALK-positiver Patienten.

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  • ACO−ASSO−JAHRESTAGUNG | Österreichische Gesellschaft für Chirurgische Onkologie: Kolorektales Karzinom

    Das kolorektale Karzinom ist in Europa die dritthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste krebsassoziierte Todesursache.

    Mit Hilfe der Vorsorgekoloskopie kann eine Adenom-Detektionsrate von ≥ 25 % erreicht werden.

    Eine exakte histopathologische Aufarbeitung bei Karzinomvorstufen bzw. dem kolorektalen Frühkarzinom ist essenziell.

    Die Magnetresonanztomografie beim Rektumkarzinom ist zur Erstellung von Therapiestrategien sowie Therapieentscheidungen unverzichtbar.

    Chirurgische Radikalität: komplette mesokolische Exzision (CME), totale mesorektale Exzision (TME), (tailored) extralevatorische abdominoperineale Rektumexstirpation (ELAPE).

    Eine multidisziplinäre Vorgehensweise im metastasierten Erkrankungsstadium ist entscheidend.

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  • DGHO−JAHRESTAGUNG 2018 | Ramucirumab (Cyramza®) beim metastasierten Kolorektalkarzinom und Magenkarzinom

    Für die Erstlinientherapie von Patienten mit einem RAS-Wildtyp-Tumor im linksseitigen Kolon wird die Kombination aus Anti-EGFR- und Chemotherapie empfohlen. Darüber, was aber zu tun ist, wenn die Erstlinientherapie im metastasierten Setting versagt, und welche Stratifizierungsfaktoren bei der Behandlung des mCRC sinnvoll sind, wurde im Zuge der DGHO-Jahrestagung diskutiert.

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  • DGHO−JAHRESTAGUNG 2018 | Durvalumab (Imfinzi®) − NSCLC im Stadium III: Immunerhaltungstherapie erstmals erfolgreich geprüft

    Standardtherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ist seit langem die definitive Radiochemotherapie mit anschließender engmaschiger Nachbeobachtung. Die Mehrheit der Betroffenen entwickelt jedoch im Verlauf einen Progress, sodass in dieser Situation weiterhin erheblicher therapeutischer Bedarf besteht. Mit der EU-Zulassung des PD-L1-Inhibitors Durvalumab haben diese Patienten jetzt erstmals seit Jahrzehnten eine neue effektive Option, mit der ein überzeugender Über­lebensbenefit erreicht wird. Basis der Zulassung ist die PACIFIC-Studie, in der Durvalumab nach simultaner Radiochemotherapie zu einer signifikanten Verlängerung von progressionsfreiem und Gesamtüberleben führte.

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  • ÖGRO-JAHRESTAGUNG | Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik

    Bei der ÖGRO-Jahrestagung 2018 führten zahlreiche Keynote-Lectures und freie Vorträge in einer tour d’horizon durch topaktuelle Themen der Radio-Onkologie:

    Adaptive Hochpräzision – bildgeführte Bestrahlung

    Hypofraktionierung: die Rückkehr hoher Einzeldosen

    Radiomics – Radio-Oncomicsu Personalisierung der Strahlenbehandlung

    Radioimmuntherapie

    Partikeltherapie: neue Horizonte

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  • WCGIC-Kongress 2018 | Ramucirumab: Fallpräsentation Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs

    Prof. Dr. Sylvie Lorenzen, Oberärztin an der III. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar in München, schilderte am diesjährigen ESMO 20th World Congress on Gastrointestinal Cancer (WCGIC) den Fall eines Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs. Zur Anwendung kam ein multimodales Therapiekonzept. Der Patient erhielt nach Tumorprogress nach vorausgegangenen platin- und fluoropyrimidinhaltigen Chemotherapien Ramucirumab.

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  • EHA 2018 | Multiples Myelom

    Neue Therapiekombinationen in der Erstlinientherapie des multiplen Myeloms – unter anderem mit monoklonalen Antikörpern – erzielen tiefe Responseergebnisse und hohe Raten an MRDNegativität, auch bei Patienten mit Hochrisikozytogenetik.

    Das biologische Alter allein ist kein Entscheidungskriterium, ob ein Patient für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet ist.

    Erhaltungs- und Konsolidierungstherapie erlangen zunehmende Bedeutung im Hinblick auf Optimierung des Therapieansprechens und der Überlebenszeit von Myelompatienten.

    Im relapsierten/refraktären Setting können durch Kombination der bekannten IMiD (Immunmodulatoren) bzw. PI (Proteasominhibitoren) mit monoklonalen Antikörpern erstaunliche Verbesserungen im Therapieansprechen sowie im PFS (Progression-free Survival) und OS (Overall Survival) erreicht werden.

    Erste Ergebnisse der CAR-T-Zell-Therapie bei multipel vorbehandelten Myelompatienten zeigen vielversprechende Resultate.

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  • EHA 2018 | Innovative Therapien bei AML

    Renaissance von Immuntherapien: Zulassung von Gemtuzumab-Ozogamicin, Entwicklung von Bites und CAR-T-Zell-Therapien.

    Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien: wichtige Targets: BCL-2, IDH1/2, FLT-3, p53.

    Rolle von Kombinationstherapien.

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  • EHA 2018 | Neues zum diffus großzelligen B-Zell-Lymphom

    Antikörper-Chemotherapie-Konjugate ergänzen die Chemo-/Immuntherapie und sind auf dem Weg in die Erstlinientherapie.

    Updates der großen Studien zu CAR-T-Zellen zeigen stabile Ergebnisse mit längerem Follow-up und ein gutes Ansprechen bei HochrisikopatientInnen.

    Checkpoint-Inhibitoren zeigten ermutigende Ergebnisse in ersten kleinen Studien in der Erstlinientherapie mit R-CHOP.

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  • EHA 2018 | Indolente Lymphome

    Erstlinientherapie beim follikulären Lymphom: noch mehrere Möglichkeiten!

    Rituximab-Erhaltungstherapie verlängert das PFS auch beim Marginalzonenlymphom.

    Ibrutinib als „targeted therapy“ bei Morbus Waldenström.

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  • EHA 2018 | Phase der Konsolidierung bei chronisch lymphatischer Leukämie

    CLL11-Studie: Überlebensvorteil für Obinutuzumab in der finalen Auswertung.

    MURANO-Studie: stärkere MRD-Clearance mit Venetoclax.

    ERIC-Konsortium: Charakterisierung von Resistenzmutationen unter Ibrutinib.

    Neue Substanzen: Umbralisib (PIK-3-Delta-Inhibitor) und MOR208 ­(Anti-CD-19-Antikörper).

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  • EHA 2018 | Effektive Kombinationstherapie mit Venetoclax plus Rituximab

    Das progressionsfreie Überleben (PFS) war unter der experimentellen Therapie mit Venetoclax plus Rituximab jenem der Standardtherapie mit Bendamustin plus Rituximab in der Behandlung der rezidivierten/refraktären CLL signifikant überlegen (HR = 0,17; p < 0,001). Der Therapievorteil zeigt sich auch im Gesamtüberleben (HR = 0,48; p = 0,0186).

    Die MRD-Negativität ist ein wichtiger prognostischer Marker. In der MURANO-Studie zeigte die hohe Konkordanz zwischen den Proben aus Blut und Knochenmark, dass die MRD-Negativität im peripheren Blut ein gutes Surrogat für die MRD-Negativität im Knochenmark darstellt.

    Unter VenR erreichten Patienten eine MRD-Negativität nach 9 Monaten signifikant häufiger als Patienten im BR-Arm (62 % vs. 13 %; p < 0,0001). Dies wurde unabhängig von Risikofaktoren beobachtet. Untersuchungen zur MRD-Kinetik weisen auf ein langes Anhalten der MRD-Negativität unter VenR hin.

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  • WCGIC 2018 | Highlights zum Pankreaskarzinom

    Eine modifizierte FOLFIRINOX-Therapie erwies sich als adjuvante Behandlung bei Patienten mit duktalem Adenokarzinom des Pankreas und gutem Gesundheitszustand als sehr wirksam, mit bislang unerreichten Überlebensintervallen; die Toxizität war gegenüber Gemcitabin deutlich erhöht.

    Eine Behandlung mit Nab-Paclitaxel plus Gemcitabin ist bei älteren Patienten (> 70 Jahre) im metastasierten Setting gut verträglich und zeigt einen alters­unabhängigen klinischen Benefit.

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  • ASCO 2018 | Praxisrelevante Studien beim Mammakarzinom

    Es wurden am heurigen ASCO-Meeting Daten präsentiert, die praxisrelevant sind und Anlass für weitere Diskussionen bieten.

    Das betrifft hauptsächlich die adjuvante Denosumab-Therapie, aber auch eine potenzielle Verkürzung der Therapiedauer mit Trastuzumab.

    Deklariertes Highlight als Late-breaking Abstract 1 war die TAILORx-Studie.

    Darüber hinaus sind Signale aus Phase-II-Studien mit neuen Substanzen beim triple-negativen Mammakarzinom hochinteressant, auch zur Generierung neuer Studienkonzepte.

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  • ASCO 2018 | Immuntherapie und zielgerichtete Therapie sind weiterhin die Hot Spots

    KEYNOTE-407, KEYNOTE-042: Diese Studien zur Erstlinientherapie zeigen, dass Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie unabhängig von der Tumorhistologie und unabhängig von der PD-L1-Expression eingesetzt werden kann. Als Monotherapie ergibt sich eine Indikation bei PD-L1-Expression, wenn eine Chemotherapie abgelehnt oder nicht vertragen wird.

    CheckMate 227: Diese Studie zur Erstlinientherapie zeigt, dass Patienten mit niedriger PD-L1-Expression von Nivolumab +/– Ipilimumab profitieren, wenn die Tumormutationslast hoch ist.

    IMpower 150: Diese Studie zeigt, dass eine Kombination aus Chemotherapie, Atezolizumab und Bevacizumab auch bei NSCLC-Patienten mit Treibermutationen (EGFR, ALK) zur Wirkung kommt.

    ALEX-Studie: Das Update der ALEX-Studie bestätigt Alectinib als Goldstandard bei ALK+-Patienten.

    ASCENT-Studie: Eine Phase-II-Studie untersucht die Möglichkeit, Afatinib neoadjuvant einzusetzen.

    Real Gio Trial: Real-World-Daten zeigen, dass eine initial niedrigere Afatinib-Startdosis das progressionsfreie Überleben nicht beeinträchtigt.

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  • ASCO 2018 | Erstlinientherapie: Phase-III-Studien mit Pembrolizumab

    Zwei Phase-III-Studien mit Pembrolizumab zeigen einen praxisrelevanten Überlebensvorteil in der Erstlinie des fortgeschrittenen NSCLC im Vergleich mit Chemotherapie.

    KEYNOTE-042: Immunmonotherapie zeigt Behandlungsvorteil bei Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren.

    KEYNOTE-407: Chemoimmuntherapie zeigt Behandlungsvorteil unabhängig von der PD-L1-Expression bei NSCLC mit squamöser Histologie.

    Die Immuntherapie zeigt in beiden Studien ein tolerables Sicherheitsprofil.

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  • ASCO 2018 | Aktuelle Analysen der CheckMate-227-Studie

    Die Zugabe von Nivolumab zur Chemotherapie bewirkte in CheckMate 227 klinische Outcome-Verbesserungen bei Patienten mit hoher Tumormutationslast und PD-L1-Negativität.

    Durch die duale Immun-Checkpoint-Blockade mit Nivolumab und Ipilimumab konnten in CheckMate 227 im Vergleich zu den anderen Schemen überlegene Ergebnisse erzielt werden.

    Bei hoher Tumormutationslast bedingte Nivolumab plus Ipilimumab verglichen mit der Chemotherapie rasche und anhaltende Verbesserungen der krankheitsbezogenen Symptome und des allgemeinen Gesundheitszustands.

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  • ASCO 2018 | IMpower-Studien: Aussicht auf neue Therapiestandards

    Nach der erfolgreichen Etablierung als Zweitlinientherapie des Lungenkarzinoms wird Atezolizumab im Rahmen eines umfangreichen Studienprogramms in unterschiedlichen Settings evaluiert.

    Atezolizumab plus Chemotherapie bewährte sich in der IMpower131-Studie im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom.

    IMpower150 erbrachte klinisch relevante Benefits durch den Einsatz von Bevacizumab plus Atezolizumab und Chemotherapie bei Patienten mit nichtsquamösen Tumoren.

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  • ASCO 2018 | Highlights bei gastrointestinalen Tumoren

    Pembrolizumab hat keinen Vorteil gegenüber Paclitaxel in der Zweitlinientherapie des Magen­karzinoms.

    mFOLFIRINOX ist neuer Standard für fitte Patienten in der adjuvanten Therapie des ­Pankreaskarzinoms.

    Ramucirumab erweitert das Behandlungsspektrum für selektionierte Patienten mit HCC.

    Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) hat, wenn überhaupt, nur einen limitierten Stellenwert für hoch selektionierte Patienten mit Peritonealkarzinomatose eines CRC.

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  • ASCO 2018 | Highlights beim malignen Melanom

    Updates der adjuvanten Melanomstudien mit modernen Immuntherapien und zielgerichteten Kombinationstherapien zeigen eine konsistente Verbesserung des rezidivfreien Überlebens. Daten zum Gesamtüberleben sind noch ausständig.

    Checkpoint-Inhibitoren haben die Praxis beim Merkelzellkarzinom verändert und sind heute die empfohlene Erstlinientherapie.

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  • ASCO 2018 | Pembrolizumab beim metastasierten Melanom

    Nach vier- bzw. fünfjähriger Beobachtungsdauer bedingte die Therapie mit Pembrolizumab in den Studien KEYNOTE-006 und der KEYNOTE-001 anhaltende Effektivität bei therapienaiven und vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Melanom.

    Durch die Wiederbehandlung mit Pembrolizumab nach Eintreten einer neuerlichen Progression wurde eine substanzielle Antitumoraktivität bei akzeptabler Sicherheit erreicht.

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  • ASCO 2018 | Fortgeschrittenes Plattenepithelkarzinom der Haut

    Frühen Daten zufolge bedingt die Immun-Checkpoint-Inhibitortherapie bei Patienten mit ­fortgeschrittenem kutanem Plattenepithelkarzinom, die keiner operativen Sanierung zugeführt werden können, therapeutische Benefits.

    Im Phase-II-Studiensetting zeigte Cemiplimab in der Gruppe mit metastasiertem CSCC unab­hängig von stattgehabten Vortherapien substanzielle Antitumoraktivität bei einem akzeptablen Sicherheitsprofil.

    Kombinationen von Immuntherapeutika untereinander und mit anderen ­Substanzklassen stehen derzeit im Fokus der Forschung.

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  • ASCO 2018 | Urologische Highlights vom Weltkongress für Onkologie

    KEYNOTE-427 untersucht Pembrolizumab als Erstlinientherapie beim klarzelligen lokal fortgeschrittenen bzw. metastasierten Nierenzellkarzinom.

    CARMENA geht der Frage nach, ob eine Nephrektomie für Nierenzellkarzinompatienten mit intermediärer und schlechter Prognose notwendig ist.

    ABACUS untersucht den Nutzen einer neoadjuvanten Immuntherapie bei Patienten mit ­muskelinvasivem Blasenkarzinom, die für Cisplatin nicht geeignet sind

    IMvigor210 zeigt im Langzeit-Follow-up konsistente Ergebnisse mit Atezolizumab als ­Erstlinientherapie bei cisplatinungeeigneten Urothelkarzinompatienten.

    KEYNOTE-199 zeigt als erste große Studie beim Prostatakarzinom die prinzipielle Wirksamkeit von Pembrolizumab. Biomarker zur besseren Patientenselektion sind gefordert.

    68Ga-PSMA-11-PET/CT erhöht die Detektionsrate bei Patienten mit biochemischem Prostatakarzinomrezidiv.

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  • ASCO 2018 | Immuntherapie: Langzeitdaten beim Urothelkarzinom

    Pembrolizumab zeigt in einem aktuellen, am ASCO präsentierten Studienupdate konstante Effizienz und Sicherheitsdaten.

    Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom, die für eine cisplatinbasierte Behandlung ungeeignet sind, profitieren zu einem Großteil von der Immuntherapie. Das aktuelle Follow-up beträgt 11,5 Monate.

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  • ASCO 2018 | CARMENA: kein Vorteil durch Nephrektomie vor Sunitinib-Therapie

    Die Nephrektomie gehörte bislang beim metastasierten Nierenkarzinom zum Therapiestandard.

    Die Ergebnisse der CARMENA-Studie zeigen eine Nichtunterlegenheit der alleinigen Gabe von Sunitinib gegenüber einer Nephrektomie gefolgt von Sunitinib bei Patienten der intermediären und hohen Risikogruppe.

    Die Patientenselektion spielt in der Therapieentscheidung eine zentrale Rolle; für eine Übertragung der Daten auch auf andere systemische Therapien sind weitere Untersuchungen nötig.

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  • ASCO 2018 | Neuigkeiten aus der gynäkologischen Onkologie

    Bevacizumabreinduktion in Kombination mit platinhaltiger Kombinationschemotherapie im Rahmen der Therapie des Ovarialkarzinomspätrezidivs verlängert das PFS um 3 Monate.

    Neoadjuvante Chemotherapie gefolgt von Interventionsdebulking ist einer primären Debulkingoperation bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom nicht überlegen.

    Die operative Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinom sollte an einem spezialisierten Zentrum mit hoher Fallzahl erfolgen.

    Adjuvante Chemotherapie zeigt keinen Überlebensvorteil bei Patientinnen mit auf den Uterus beschränktem, reseziertem uterinem Leiomyosarkom.

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  • ASCO 2018 | Triplettregime nach Lenalidomid-Vortherapie: OPTIMISMM-Trail

    Proteasominhibition plus immunmodulatorische Therapie hat einen synergistischen Effekt bei der Behandlung des rezidivierten/refraktären multiplen Myeloms.

    Aufgrund der Etablierung von Lenalidomid als Standardtherapie beim multiplen Myelom gibt es einen „medical need“ für jene Patientenpopulation, für die Lenalidomid keine Behandlungs­option mehr darstellt

    In der OPTIMISMM-Phase-III-Studie waren alle Patienten Lenalidomid vorbehandelt und profitierten von der Triplettkombination Pomalidomid, Bortezomib und Dexamethason.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Vorwort des Kongresspräsidenten

    Verantwortung und Ethik in der Medizin Das von uns gewählte Kongressmotto, Verantwortung und Ethik in der Medizin, spiegelt die Intention und Ausrichtung des Kongresses wider. Wir wollten Assoziationen zu diesem Thema erörtern. Einerseits bewegen wir uns in einem hochpreisigen Sektor,…

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Junge Onkologie – Herausforderungen in Ausbildung und Beruf

    Das Ausbildungs- und Krankenanstaltensystem ist im Umbruch.

    Die verkürzte Ausbildungsordnung erfordert eine hohe Eigenmotivation der Auszubildenden und höhere Anforderungen an die Ausbildungsstätten.

    Das neue Arbeitszeitgesetz erfordert eine Umverteilung der Arbeitslast auf andere Berufsgruppen.

    Das Ziel von YHOGA ist, die bestmögliche Entwicklung für die nächste Generation von Hämatologen und Onkologen in Österreich zu unterstützen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | ÖGHO 2018, Presidential Session „Verantwortung & Ethik in der Medizin“

    Die Take-Home-Message von Professor Richard Greil an dieser Stelle: Financial Toxicity (definiert durch das National Cancer Institute) hat nicht Gesundheitssysteme im Blick, die finanziell belastet werden, sondern Krebspatienten, die einen großen Teil der Kosten selbst tragen müssen.

    Professor Bernhard Wörmann gibt Einblicke hinter die Kulissen der „frühen Nutzenbewertung“ onkologischer Präparate in Deutschland und kommt zum Schluss: Eine Therapie muss nach dem Stand des Wissens wirtschaftlich sein. Es müssen aber nicht Ärzte die Wirtschaftlichkeit herstellen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Innovationen in der Onkologie und ihre Finanzierbarkeit

    Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von innovativen Substanzen im Bereich der Hämatoonkologie kann dankenswerterweise die Lebenserwartung von Krebspatienten teilweise dramatisch verlängert werden.

    Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie lange sind diese zum Großteil teuren Therapien noch finanzierbar? Wie viel ist ein Menschenleben wert?

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Therapie des metastasierten Urothelkarzinoms

    Durch die Einführung der Immunonkologika wurde nach jahrzehntelanger Stagnation eine neue Ära in der Therapie des Urothelkarzinoms eingeläutet.

    Dennoch war und ist eine cisplatinhaltige Chemotherapie in der Erstlinienbehandlung Standard.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Immunonkologika bei HNO-Tumoren

    Immuntherapie ist der Standard of Care bei Patienten mit rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Tumoren im platinresistenten Setting.

    Nur ein kleiner Teil der Patienten profitiert zurzeit davon.

    Autoimmunologische Nebenwirkungen treten auf, sind jedoch bei rechtzeitiger Erkennung gut behandelbar.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Erfahrungen mit erstem zugelassenen Checkpointinhibitor

    Nivolumab zeigt bei rezidivierten SCCHN-Patienten vs. Chemotherapie oder Cetuximab einen signifikanten OS-Benefit und geht mit einer besseren Verträglichkeit einher.

    Immuntherapeutische Kombinationsstrategien könnten die Outcomes weiter verbessern und werden zurzeit in klinischen Studien untersucht.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Sind Kombinationen die Zukunft in der Erstlinie?

    Die TMB (Tumor mutational Burden) hat sich als aussagekräftiger Biomarker erwiesen, der unabhängig vom PD-L1-Status Aussagen über den Benefit einer IO zulässt.

    Kombinationen von IO-Substanzen untereinander, mit einer CTx oder anderen Strategien könnten die Zukunft in der Erstlinientherapie des NSCLC darstellen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Antiangiogenese und Immuncheckpointinhibition

    Mit IMmotion151 liegt die erste Phase-III-Studie für das Nierenzellkarzinom vor, in der nach­gewiesen wurde, dass die Kombination eines Checkpointinhibitors mit einer antiangiogenen­ ­Substanz dem Pan-Rezeptor-Tyrosinkinaseinhibitor Sunitinib alleine überlegen ist.

    Beim non-squamous NSCLC führt der Zusatz eines PD-L1-Inhibitors zur Kombination aus ­anti­angiogener Therapie und Chemotherapie zu einem signifikant längeren PFS als die ­VEGF-­Inhibition + Chemotherapie.

    Für die Zukunft gilt es herauszufinden, welche Patienten von welcher Kombination am meisten profitieren, und jene Patienten zu selektionieren, bei denen eine Monotherapie ausreichend ist.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Immuntherapie-Kombination beim Nierenzellkarzinom

    Immuntherapiekombinationen liefern einen synergistischen Anti-Tumor-Effekt.

    In den Guidelines 2018 ist die Aufnahme eines neuen Therapiestandards in der Erstlinie des klarzelligen Nierenzellkarzinoms zu erwarten.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Immuntherapie-Kombination beim Melanom

    Melanom-Patienten profitieren von einer Kombinationstherapie mit Checkpoint-Inhibitoren hinsichtlich einer Chance auf Langzeitüberleben sowie bei Manifestation von ZNS-Metastasierung hinsichtlich der intra- und extra­kraniellen Ansprechraten.

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  • AACR ANNUAL MEETING 2018 | Keynote 189: „Practice changing“, CheckMate 227: Novum Tumormutationslast

    Keynote-189 (nichtplattenepitheliales NSCLC, Stadium IV): praxisverändernde Studie mit kombinierter Immunchemotherapie mit Pembrolizumab. Längeres Gesamtüberleben unabhängig von der PD-L1-Expression.

    CheckMate-227 (NSCLC, jede Histologie, Stadium IV): Tumormutationslast als „emerging biomarker“ für die kombinierte Immuntherapie mit Nivolumab plus Ipilimumab. Keine Korrelation zwischen TMB und PD-L1. Hohe TMB Indikator für ein längeres progressionsfreies Überleben.

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  • ELCC 2018 | Highlights vom European Lung Cancer Congress 2018

    Adjuvante Chemotherapie im Stadium I: Derzeit weiter nicht empfohlen, diskutiert werden Hochrisikopatienten im Stadium IB.

    PACIFIC-Studie mit Durvalumab: Vorteile in allen Auswertungen mit einer längeren Zeit bis zur Symptomverschlechterung; Durvalumab ist über ein „Named-Patient-Use-Programm“ in Österreich verfügbar.

    FLAURA-Studie mit Osimertinib: Erste Post-Progression-Daten.

    ZNS-Wirksamkeit von Afatinib ist eindrucksvoll belegt; aktuelles Review M. Hochmair, Targeted Oncology 2018.

    ALEX-Studie mit Alectinib: Neuer Goldstandard bei ALK-Translokation auch durch PRO untermauert.

    POPLAR-Studie mit Atezolizumab: 3-Jahres-Daten belegen den Vorteil der Immuntherapie.

    Spezielle onkologische Pflege, auch zu Hause, verbessert die Lebensqualität und Patientenzufriedenheit.

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  • Neues vom Genitourinary Cancers Symposium 2018, ASCO-GU

    Phase-III-Studien PROSPER und SPARTAN zeigen für Enzalutamid und Apalutamid eine deutliche Verlängerung des metastasenfreien Überlebens bei Patienten mit nichtmetastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom.

    Pilotstudie zur Kombination von Immuntherapie mit zielgerichteter Therapie (Durvalumab + PARP-Inhibitor Olaparib) beim Prostatakarzinom unabhängig von der targetspezifischen BRCA-Mutation.

    IMmotion151-Studie beim Nierenzellkarzinom: Kombination aus Immuntherapie und Anti­angiogenese (Atezolizumab + Bevacizumab) verbessert das progressionsfreie Überleben gegenüber Sunitinib.

    KEYNOTE-045, CheckMate 032: Beim Urothelkarzinom wurden Langzeitdaten von Phase-III-Studien mit den Immun-Checkpoint-Inhibitoren Pembrolizumab und Nivolumab präsentiert.

    Zielgerichtete Therapie hält Einzug in die Behandlung des Urothelkarzinoms: Evaluiert wird der Pan-FGF-Inhibitor Erdafitinib.

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  • Highlights vom Gastrointestinal Cancers Symposium 2018, ASCO-GI

    Metastasiertes Magenkarzinom: Trastuzumab bleibt der einzige Antiköper in der Erstlinien­behandlung.

    Hepatozelluläres Karzinom: Cabozantinib, Lenvatinib und Immuntherapie sind neue, vielversprechende Behandlungsoptionen.

    Pankreatobiliäre Tumoren: Zukünftig wird die zielgerichtete Therapie anhand einer molekularen und immunhistochemischen Selektion eine wesentliche Rolle spielen.

    Lokal fortgeschrittenes Pankreaskarzinom: Induktionstherapie mit Gemcitabin und Nab-­Paclitaxel zeigt gute Erfolge in einer Phase-II-Studie.

    Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Beim MSI-high mCRC ist die Immuntherapie vielversprechend – Selektionskriterien für die kombinierte Immuntherapie werden benötigt.

    Dosiseskalation von Regorafenib ist beim mCRC ist unter Erhalt der Effizienz besser verträglich.

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  • ASCO-GU | 2-Jahres-Daten der KEYNOTE-045 bestätigen Überlebensvorteil unter Pembrolizumab

    Die 2-Jahres-Follow-up-Daten der KEYNOTE-045 bestätigen die Zulassungsdaten von Pembrolizumab als Zweitlinientherapie bei fortgeschrittenem, platinresistentem/refraktärem Urothelkarzinom.

    Pembrolizumab ist die erste Immuntherapie, die nach Versagen einer platinbasierten Therapie zu einem signifikant längeren Gesamtüberleben und einer höheren objektiven Ansprechrate im Vergleich zu Chemotherapie führt.

    Der PD-L1-Expressionsstatus des Tumors hat keinen Einfluss auf den durch Pembrolizumab erzielten Gesamtüberlebensvorteil.

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  • ASH | Focus Multiples Myelom

    Bei Patienten mit Hochrisiko-Smoldering-Myelom wird in der CESAR-Studie eine aggressive Therapie inklusive Transplantation mit kurativer Absicht verabreicht. Allerdings wird kein ­Kontrollarm mitgeführt, was die Erfolgsbeurteilung einschränkt.

    Bei jüngeren, für die Transplantation geeigneten Patienten wird in der dreiarmigen FORTE-Studie KCd mit KRd mit und ohne Transplantation verglichen. Eine vorläufige Auswertung ­zeigt eine höhere Ansprechrate und Ansprechtiefe (MRDneg) unter KRd.

    Bei älteren, für eine Transplantation nicht geeigneten Patienten konnte in der ALCYONE-­Studie mit Daratumumab plus VMP im Vergleich zu VMP eine signifikante Verbesserung der Ansprechrate und der progressionsfreien Überlebenszeit erzielt werden.

    Bei Patienten mit Hochrisiko-Zytogenetik zeigte ein retrospektiver Vergleich zwischen ­Bortezomib- bzw. Lenalidomid-basierten Protokollen einen deutlichen Vorteil für die ­Proteasominhibitor-Kombination in Bezug auf Gesamtüberleben.

    Bei Patienten mit relapsierter/refraktärer Erkrankung zeigt die finale Auswertung der ASPIRE-Studie mit Carfilzomib nunmehr auch einen überzeugenden Überlebensvorteil.

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  • ASH | Stammzelltransplantation im Focus

    Haplo-SCT („Kinder spenden für ihre Eltern“) – immer bessere und immer mehr valide Daten, lebensrettend, wenn es um Wochen geht, und zumeist sofort verfügbar. u ASCT bei AML: wenn, dann Busulfan/Melphalan – das neue Dream-Team?

    Myelom und MRD: Was eine effiziente Induktionstherapie gefolgt von ASCT leisten kann.

    ASCT bei NHL: Bei Frührezidiv innerhalb von 24 Monaten ein Must und beim ­High-Risk-DLBCL eine Möglichkeit. u Ernährungsstandards in der SCT: Die Transplantation adipöser Patienten.

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  • ASH | Chronische myeloische Leukämie

    Imatinib bleibt ein Standard für die Erstlinientherapie bei CML-Patienten in 1. chronischer Phase und fehlenden Hochrisikoparametern.

    Absetzen von Imatinib am erfolgreichsten nach einer Mindestdauer von ­3 Jahren in MR4.

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  • ASH | Chronische lymphatische Leukämie

    Die ersten randomisierten Daten zur Kombination Venetoclax plus Rituximab aus der MURANO-Studie bei rezidivierten/refraktären CLL-Patienten ergaben eine Reduktion des Progressionsrisikos um 83 % (HR 0,17) gegenüber einer sehr validen Vergleichstherapie mit Bendamustin plus Rituximab.

    Neben dem progressionsfreien Überleben wurde auch das Gesamtüberleben verlängert, und zwar in ähnlicher Weise wie bei der Einführung der CD20-Antikörper.

    Die Ergebnisse werden zu einer Umstellung bisheriger Therapiestandards bei der CLL führen.

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  • ASH | Myeloproliferative Neoplasien

    Neuerungen aus der WHO-Klassifikation 2016 zu Diagnose und Prognose der myelopro­liferativen Neoplasien halten Einzug in die Praxis.

    MYSEC-PM- und MIPSS70-Score ermöglichen eine verbesserte Risikostratifizierung.

    Peginterferon alpha wirkt besser bei früher Anwendung und reduziert den „allelic burden“ signifikant.

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  • ASH | Akute myeloische Leukämie

    Zunehmende Bedeutung von NGS bei Diagnostik, Therapieauswahl und Monitieren der AML.

    Weitere neue Substanzen zur AML-Therapie abseits der klassischen Chemotherapie.

    Erhaltungstherapie neuerlich Thema bei AML.

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  • ASH | Aggressive Lymphome

    Interessant am ASH 2017 bei aggressiven Lymphomen: Daten zur prognostischen Relevanz PET-assoziierter Parameter, Neues zur Therapie aggressiver Lymphome im Frühstadium, offene Fragen zu Rituximab beim primären ZNS-Lymphom, Therapieoptimierung beim Burkitt-Lymphom und als Ultima Ratio die CAR-T-Zell-Therapie mit ersten FDA-Zulassungen bei DLBCL.

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  • ASH | Indolente Lymphome

    Follikuläres Lymphom: Rituximab-Erhaltung effektiv und sicher nach Chemoimmuntherapie, auch nach BR.

    Mantelzell-Lymphom: Ibrutinib im Rezidiv höchst effektiv; je früher, desto besser. Selektivere BTK-Inhibitoren in Testung.

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  • SABCS | Highlights vom San-Antonio-Breast-Cancer-Symposium 2017

    „Science News“ vom San-Antonio-Breast-Cancer-Symposium (SABCS) wurden von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger als Livebericht moderiert und sind auf der Homepage der ABCSG als Video verfügbar. https://www.abcsg.org/sabcs-2017-summary-days/

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  • SABCS | MONALEESA-7: Überlegenheit von Ribociclib bei prämenopausalen Frauen

    Mit MONALEESA-7 hat erstmals eine Phase-III-Studie den klinischen Benefit von Ribociclib in prä- und perimenopausalen Frauen mit HR-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Mammakarzinom untersucht.

    Das progressionsfreie Überleben betrug im Ribociclib-Arm 23,8 Monate im Vergleich zu 13,0 Monaten im Placebo-Arm.

    Die klinische Benefitrate war bei Patientinnen mit messbarer Krankheit unter Ribociclib-Therapie signifikant höher als bei Placebogabe.

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  • 34. Jahrestagung der ACO-ASSO | Pankreaskarzinom, Vorstufen und periampulläres Karzinom

    Bis zum Jahr 2030 sind knapp 2.350 Pankreaskarzinom-Neuerkrankungen pro Jahr zu erwarten.

    Die histologische Diagnosesicherung sollte durch EUS-gesteuerte Biopsie erfolgen.

    Die optimale radiologische Bildgebung beim duktalen Adeno­karzinom der Bauchspeicheldrüse ist das kontrastmittelverstärkte Multidetektor-CT.

    Für eine erfolgreiche Therapie des Pankreaskarzinoms sind spezialisierte Teams, exzellente Behandlungstechniken und Zentralisierung mit hoher Behandlungsfrequenz essenziell.

    Die neoadjuvante Therapie wird immer wichtiger. Nano-Technologien haben zur Entwicklung neuer und wirksamer Medikamente geführt.

    Was chirurgische Resektionstechniken betrifft, könnte die totale mesopankreatische Exzision (TMpE) zum neuen Operationsstandard werden.

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  • 34. Jahrestagung der ACO-ASSO | Bahnbrechende Fortschritte durch neue PARP-Inhibitoren

    Eine Erhaltungstherapie mit PARP-Inhibitoren (Olaparib, Niraparib, Rucaparib) im Anschluss an eine platinhältige Rezidivtherapie bei Ovarialkarzinom (OC) ist für die Patientinnen vorteilhafter als Watchful Waiting.

    Der für Patientinnen mit BRCA-Mutation zugelassene PARP-Inhibitor Olaparib hat die OC-­Rezidivtherapie entscheidend verbessert und zur Empfehlung für ein BRCA-Screening bei allen OC-Patientinnen geführt.

    Kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe wurde für Niraparib die EU-Zulassung zur ­Erhaltungstherapie des platinsensitiven Ovarialkarzinoms unabhängig vom BRCA-Status erteilt – Phase-III-Daten bestätigen Niraparib Effektivität über alle Subgruppen hinweg, auch bei Patientinnen ohne BRCA-Mutation.

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  • DGHO | CML – Rationale für Kombinationstherapien zur Eradikation von BCR-ABL1+-Stammzellen,

    Leukämische Stammzellen bei der chronischen myeloischen Leukämie sind bisher nicht eradizierbar.

    Zahlreiche Strategien zur Kombination von Medikamenten mit unterschiedlichem therapeutischen Ansatz zur Eradikation von leukämischen Stammzellen existieren.

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  • DGHO | CLL – Primärtherapie und Risikostratifikation

    Bei der CLL stehen unzählige Biomarker zur Verfügung. Der CLL-IPI hilft bei der Kombination und Interpretation der wichtigsten genetischen, laborchemischen und klinischen Risikofaktoren.

    Die Chemoimmuntherapie (FCR, BR, Chlorambucil + CD20-Antikörper) ist weiterhin der Goldstandard in der Erstlinientherapie. Anhand von Komorbiditäten werden Therapiesubgruppen definiert (fit, unfit, fragil).

    Der wichtigste prädiktive und prognostische Biomarker ist p53. Hochrisikopatienten mit einem p53-Funktionsverlust sollten Ibrutinib als Erstlinientherapie erhalten.

    Bei Patienten mit unmutiertem IGHV-Status sollte Ibrutinib als Erstlinientherapie diskutiert werden.

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  • DGHO | Karzinome des Magens: Molekulare Klassifikation und neue Ansätze in der zielgerichteten Therapie

    Die TCGA-Klassifikation beruht auf Untersuchungen bei unvorbehandelten Karzinomen, physiologisches Gewebe dient als Referenz zum Nachweis somatischer Veränderungen.

    Beim Magenkarzinom wurden nach der molekularbiologischen Analyse 4 Gruppen gebildet, die sich durch bestimmte Eigenschaften auszeichnen, z. B. EBV-Positivität, MSI-Status, genomische Stabilität/Instabilität.

    Interessant wird sein, wie weit mit dieser Klassifizierung Patienten für einen therapeutischen Ansatz selektioniert werden können.

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  • DGHO | Graft-versus-Host-Erkrankung: Rolle des intestinalen Mikrobioms

    Ein diversifiziertes intestinales Mikrobiom mit einem hohen Anteil kommensaler Bakterien ist für die Aufrechterhaltung der Homöostase des Epithels und die immunologische Toleranz im Darm von zentraler Bedeutung.

    Im frühen Verlauf nach allogener Stammzelltransplantation werden schwerste Mikrobiom-störungen im Sinne einer Dysbiose beobachtet, die mit der Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) und Komplikationen assoziiert und auch kausal an ihrer Pathogenese beteiligt sind.

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  • WCLC 2017 | Weltkonferenz für Lungenkrebs

    PACIFIC-Studie: Durvalumab nach Chemoradiotherapie im Stadium III – Patient-reported Outcomes

    SCAT-Studie: Chemotherapie-Selektion nach BRCA1-Expressionslevel

    Tumor mutational Burden bei SCLC – prädiktiver Marker für Immun-Checkpoint-Inhibitoren

    Keynote-24-Studie – Update Gesamtüberlebenu T-Effektor-Gene-Expression – prädiktiv für Atezolizumab

    ALTA-Update: Brigatinib nach Crizotinib

    Progression auf Afatinib: Liquid Biopsy und Wirksamkeit von Osimertinib in der Sequenz

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  • ESMO 2017 | Biosimilars: eine qualitativ hochwertige Alternative

    Die regulatorischen Prinzipien zur Entwicklung von Biosimilars sind gut etabliert.

    Die strukturelle und funktionelle Charakterisierung von Biosimilars ist die Basis für den
    Vergleich zum Referenzpräparat.

    Im klinischen Studiendesign ist speziell auf eine repräsentative Patientenpopulation
    und geeignete Studienendpunkte zu achten.

    Biosimilars stellen eine sichere und effiziente Behandlungsoption dar,
    um mehr Patienten den Zugang zu wirksamen Therapien zu ermöglichen.

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  • ESMO 2017 | Neue Meilensteine in der Therapie des NSCLC

    Immuntherapie nach kombinierter Radiochemotherapie bei NSCLC-Stadium-III-Patienten bald Standard.

    Osimertinib eine neue Option in der Behandlung des EGFRm+-NSCLC? Es bleibt die Frage der Sequenz: Who’s first?

    Tumor Mutational Burden in Blood (bTMB): ein neuer Biomarker am Horizont?

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  • ESMO 2017 | PACIFIC und FLAURA – Late-breaking Abstracts in der ESMO-Presidential-Sitzung

    PACIFIC-Studie: Paradigmenwechsel beim inoperablen NSCLC, Stadium III, mit dem Immuncheckpointinhibitor Durvalumab. „Erstes positives Signal nach Dekaden vergeblicher Therapieoptimierung.“ (Professor Johan Vansteenkiste)

    FLAURA-Studie: Osimertinib als neue Erstlinientherapieoption bei EGFR-mutierten Tumoren. „Bereits in der Interimsanalyse überzeugende Evidenz für Patienten mit ZNS-Metastasen.“ (Professor Tony Mok)

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  • ESMO 2017 | Anhaltende Effektivität der Immuntherapie beim fortgeschrittenen NSCLC bestätigt

    Die immunonkologische Therapie mit dem PD-1-Checkpoint-Inhibitor Nivolumab zeigt für einen Teil der Patienten eine lang anhaltende Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit.

    Nach platinhaltiger Chemotherapie-Doublette wurde mit der Nivolumab-Monotherapie nach drei Jahren eine OS-Rate von 16–18 % und eine PFS-Rate von 10–12 % erreicht sowie ein andauerndes Ansprechen bei 23–26 % der ansprechenden Patienten beobachtet.

    Die PD-L1-Expression kann nicht als konsistenter prädiktiver Marker verstanden werden, da konträre Ergebnisse bezüglich der Assoziation mit dem Gesamt-überleben beobachtet werden.

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  • Neuer CDK4/6-Inhibitor in der MONARCH-3-Studie

    Die CDK4/6-Inhibition mit Abemaciclib plus Aromatasehemmer verlängerte das progressionsfreie Überleben von Mammakarzinom-Patientinnen signifikant gegenüber alleiniger endokriner Therapie.

    Patientinnen mit HR+-HER2– fortgeschrittenem Brustkrebs und Risikofaktoren profitierten deutlich.

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  • Good News für Melanompatienten

    Die adjuvante Therapie des malignen Melanoms ändert sich: In Zukunft wird die zielgerichtete Therapie mit Dabrafenib und Cobimetinib sowie die Immuntherapie mit dem Checkpoint-inhibitor Nivolumab im adjuvanten Setting verfügbar sein.

    Im metastasierten Stadium sind neue Optionen mit dem IDO-1-Inhibitor Epacadostat und dem LAG-3-Antikörper Relatlimab vielversprechend.

    Darüber hinaus wird eine neue Generation an BRAF+MEK-Inhibitoren, Encorafenib und Binimetinib, in klinischen Studien untersucht.

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  • Kopf-Hals-Tumoren

    Kein klinischer Paradigmenwechsel bei Kopf-Hals-Tumoren.u Nutzen von Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei „treatment beyond Progression“.

    Erste Studienerfolge für Immuntherapie-Kombinationen, die möglicherweise das Potenzial haben, den Therapiestandard zu verändern.

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  • ESMO-Highlights 2017 beigastrointestinalen Tumoren

    Die Immuntherapie ist wirksam beim Magenkarzinom.

    Was geklärt werden muss, ist der Stellenwert des PD-L1-Status, die Sequenz und die Kombination mit der Chemotherapie.

    Trastuzumab bleibt der einzige HER-2-gerichtete Antikörper beim metastasierten Magenkarzinom.

    FLOT ist neuer Standard in der perioperativen Behandlung des Magenkarzinoms.

    Vielversprechende neue Kombinationen beim BRAF-V600E-mutierten mCRC.

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  • Sarkome – längeres Überleben in Referenzzentren

    Sarkome sind eine sehr spezielle „orphan disease“ und in sich derart heterogen, dass Referenzzentren vielfach unumgänglich sind, was in Österreich mit guten Kooperationen ausgezeichnet klappt.

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  • ESMO-Highlights beim Mammakarzinom

    MONARCH-3-Studie mit Abemaciclib, dem 3. CDK4/6-Inhibitor – hoch positive Ergebnisse in der Interimsanalyse; andere Substanzstruktur mit anderem Nebenwirkungsprofil.

    LORELEI-Studie mit Taselisib: LORELEI (ABCSG 38) ist eine Kooperation von SOLTI, BIG und ABCSG und die erste randomisierte Studie mit einer Verbesserung des Therapieergebnisses durch einen PI3K-Inhibitor bei Brustkrebs.

    Nivolumab, Pembrolizumab bei TNBC: Mit innovativen, immuntherapie-sensibilisierenden Konzepten nimmt die Checkpointinhibition beim triplenegativen Mammakarzinom Fahrt auf. Tumorinfiltrierende Lymphozyten eignen sich als Stratifikationsfaktor.

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  • ESMO 2017 | Gynäkologische Tumoren: Evaluierung von Therapiestrategien und neuen Subtanzen

    Primäre definitive Radiochemotherapie bleibt beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom im Stadium IB2–IIB der Therapiestandard.

    Der PARP-Inhibitor Rucaparib bewirkt als Konsolidierungstherapie nach Remission einer platinhaltigen Rezidivtherapie beim Ovarialkarzinomrezidiv eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens.

    Die Anzahl vorangegangener Chemotherapielinien bei Olaparib-Therapie reduziert dessen (signifikanten) Einfluss auf das progressionsfreie Überleben nicht.

    Dosisintensiviertes Paclitaxel und wöchentliches Carboplatin führen beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom nicht zu einer Verbesserung des Überlebens.

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  • ESMO 2017 | PARP-Inhibition beim Ovarialkarzinom

    Für Olaparib, der First-in-Class-Substanz unter den PARP-Inhibitoren, liegen umfassende Langzeitdaten vor, die den Benefit der oralen Erhaltungstherapie bestätigen.

    11 % der Patientinnen aus Study 19 stehen seit > 6 Jahren unter der oralen Olaparib-Erhaltungstherapie und haben sich somit als Langzeitresponder herauskristallisiert.

    Olaparib weist ein managebares Nebenwirkungsprofil auf.

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  • ESMO 2017 | Fokus Urogenitaltumoren

    Nierenzellkarzinom – CheckMate 214: Änderung des Standard of Care für die Erstlinientherapie der Intermediate- und Poor-Risk-Gruppe des metastasierten Nierenzellkarzinoms. Neuer Standard: Kombination Nivolumab plus Ipilimumab

    Prostatakarzinom – Abirateron oder Docetaxel im hormonnaiven metastasierten High-Risk-Setting? – erste Head-to-Head-Vergleichsdaten – laut Experten beides gangbare Wege.

    Blasenkarzinom – Keynote-045: Second-Line nach platinhaltiger Chemotherapie: Pembrolizumab versus Chemotherapie der Wahl – signifikanter Vorteil im Gesamtüberleben für Pembrolizumab.

    Studien zu Kombinationen von Immuntherapeutika und Tyrosinkinase/Angiogeneseinhibitoren liefern vielversprechende Ergebnisse – auch bei seltenen Tumoren.

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  • ESMO 2017 | AR-gerichtete Therapie beim hormonsensitiven Prostatakarzinom wirksamer als Chemotherapie

    Die Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms wird bezüglich der zeitlichen Einordnung der verfügbaren Wirksubstanzen in den Therapiealgorithmus zunehmend komplexer.

    Der Einsatz der Chemotherapie und der Androgenrezeptor-(AR-)gerichteten Therapie verschiebt sich mit den neueren Erkenntnissen zunehmend in den hormonsensitiven Bereich.

    Im indirekten Vergleich über Netzwerk-Analysen wurde für die AR-gerichtete Therapie ein größerer Therapievorteil gegenüber der Chemotherapie im hormonsensitiven Setting beschrieben.

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  • ESMO 2017 | Fortgeschrittenes Blasenkarzinom: Immuntherapeutika als neues Maß aller Dinge

    Checkpoint-Inhibitoren sind in der Erst- und Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen Blasenkarzinoms zum Therapiestandard avanciert und ermöglichen im Vergleich zur Chemotherapie eine Überlebensverlängerung.

    Studien-Updates belegen die anhaltende Effektivität des PD-1-Hemmers Pembrolizumab bei therapienaiven sowie vorbehandelten Patienten.

    Alle getesteten Checkpoint-Inhibitoren zeichnen sich durch ein rasches Eintreten des Ansprechens und lange Remissionsdauer aus.

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  • EHA 2017 | Focus multiples Myelom

    Whole Exome Sequencing wird FISH ablösen

    Die Mutationslast nimmt mit Krankheitsdauer zu und korreliert mit schlechter Prognose. Der Mutationslast kommt auch zum Diagnosezeitpunkt prognostische Bedeutung zu.

    Patienten mit MRD-negativem-Status haben eine bessere Prognose. Dies gilt auch für Patienten mit Hochrisiko-Zytogenetik.

    Bemerkenswert in einem Update der CASTOR-Studie ist die viermal höhere Rate von MRD-negativen Befunden in der Daratumumab-Gruppe.

    Die Erhaltungstherapie mit Lenalidomid wird mittlerweile als Standard angesehen. Die Myeloma-XI-Studie untermauert diese Empfehlung sowohl bei Patienten mit Standard-risiko- als auch mit Hochrisiko-Zytogenetik.

    Denosumab ist eine neue Therapieoption zur Prävention skelettassoziierter Ereignisse bei Myelompatienten. In der größten je zu diesem Thema durchgeführten Studie fand sich zudem eine signifikante Verlängerung des PFS unter Denosumab.

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  • EHA 2017 | Highlights zur chronisch-lymphatischen Leukämie

    Die Therapiemöglichkeiten der chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) haben sich durch die „new agents“ deutlich erweitert und verbessert. Insbesondere für ältere, „unfitte“ Patienten stehen nunmehr gut tolerable Therapieoptionen zur Verfügung.

    Das Tumorlysesyndrom und atypische Infekte, besonders der Lunge, sind häufige Kompli­kationen, die besondere Aufmerksamkeit fordern.

    Erstmals gibt es Daten für eine sinnvolle Erhaltungstherapie mit Ibrutinib bei CLL-Patienten.

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  • EHA 2017 | Chronisch myeloische Leukämie: neue Studien und Updates von laufenden Studien

    Bosutinib könnte eine neue Option in der Erstlinientherapie der chronisch myeloischen Leukämie werden.

    Vielversprechend ist die Anwendung von Dasatinib als neuer Standard in der pädiatrischen chronisch myeloischen Leukämie.

    In der Destiny-Studie konnte mit einer 1-jährigen Tyrosinkinase-Inhibitor-Deeskalation eine verbesserte therapiefreie Remission erreicht werden.

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  • EHA 2017 | Aggressive Lymphome

    CAR-T-Zell-Therapien zeigen beeindruckende Ergebnisse beim fortgeschrittenen diffus großzelligen B-Zell-Lymphom.

    Radiotherapie bei älteren, PET-negativen Patienten nach Induktion ist nicht notwendig.

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  • EBMT 2017 | Das Mikrobiom: ein „wahres Organ“

    Das intestinale Mikrobiom und seine genetische Diversität haben maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit des Wirtes. Das enorme prognostische und therapeutische Potenzial dieser Entität wird jedoch vernachlässigt.

    Studien weisen darauf hin, dass hinsichtlich der Dysbiose die Wahl eines geeigneten Antibiotikums im Rahmen allogener Stammzelltransplantationen Einfluss auf das Langzeitüberleben hat.

    Fäkale Mikrobiota-Transplantationen werden bereits erfolgreich bei Clostridium-difficile-Infektionen eingesetzt und könnten zukünftig immunmodulatorische Krebstherapien positiv beeinflussen.

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  • ASCO-Spotlight − Die wichtigsten Beiträge der ASCO Plenary Session

    Die vier wichtigsten Studien der ASCO Plenary Session:

    Adjuvante Therapie des Kolorektalkarzinoms, 3 vs. 6 Monate: Bei NiedrigrisikopatientInnen (T1–3/N1; 58,7 %) scheinen 3 Monate adjuvante Therapie ausreichend; bei HochrisikopatientInnen (T4 oder N2; 41,3 %) bleiben 6 Monate Standard.

    Symptom-Monitoring, Abfrage mittels Tablet: 6-Monate-Lebensqualität in der Interventions­gruppe deutlich besser als in der Kontrollgruppe mit Standard-Symptom-Monitoring.

    Abirateronacetat bei neu diagnostizierten PatientInnen mit Hochrisikoprostatakarzinom: Überlebensvorteil durch Androgenentzugstherapie mit Abirateron-Prednisolon gegenüber Androgendeprivationstherapie.

    Olaparib beim BRCA-mutierten Mammakarzinom: signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens und der Ansprechraten gegenüber Chemotherapie.

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  • ASCO 2017 | Praxisverändernde Studien − Highlights bei gastrointestinalen Tumoren

    Am ASCO präsentierte Studien ändern den klinischen Standard in der Behandlung von Patienten mit Magen-, biliären und kolorektalen Tumoren:

    3 versus 6 Monate adjuvante Therapie bei Niedrigrisiko-Stadium-III-Kolorektalkarzinom: IDEA-Empfehlung für ein risikoadaptiertes Vorgehen.

    FLOT ist neuer Standard in der perioperativen Therapie bei resektablen Tumoren des Magens und gastroösophagealen Überganges.

    Capecitabin ist neuer Standard in der adjuvanten Behandlung von Gallengangskarzinomen.

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  • ASCO 2017 | Kolorektales Karzinom − Neuigkeiten zu CMS-Klassifikation und Sidedness

    Bei Patienten mit kolorektalem Karzinom ist die prognostische Wertigkeit der CMS-Klassifikation unbestritten, während ihre prädiktive Bedeutung derzeit ausgelotet wird.

    Analysen der großen Phase-III-Studien CALGB/SWOG 80405 und FIRE-3 weisen auf unterschiedliche Effektivität der Anti-EGFR- und Anti-VEGF-Therapie bei verschiedenen CMS-Subtypen hin.

    Rechtsseitig lokalisierte Kolorektalkarzinome gehen bekanntermaßen mit einer ungünstigeren Prognose einher als linksseitige. Dieses Phänomen bestätigt sich im Setting unterschiedlicher Metastasenlokalisationen.

    Etablierte Empfehlungen legen eine Auswahl der Therapiesequenz je nach Tumorlokalisation nahe.

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  • ASCO 2017 | Gehirnmetastasen bei kolorektalem Karzinom: Lokalisation des Primärtumors hat prognostische Relevanz

    Aus einer Untersuchung der MedUni Wien bei Kolorektalkarzinompatienten, die Gehirn­metastasen entwickeln, geht hervor, dass nach der Diagnose der Gehirnmetastasen Patienten mit rechtsseitigem Kolorektalkarzinom eine deutlich schlechtere Überlebensprognose hatten ­als Patienten mit linksseitigem Kolorektalkarzinom.

    Die Daten unterstreichen, dass rechts- und linksseitige Kolorektalkarzinome biologisch differente Entitäten mit unterschiedlichen klinischen Verläufen darstellen.

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  • ASCO 2017 | Ausgewählte Highlights aus uroonkologischer Sicht − Schwerpunkt: Prostata- und Nierenzellkarzinom

    Prostatakarzinom

    STAMPEDE: signifikante Gesamtüberlebensverlängerung durch die Zugabe von Abirateron zur Androgenentzugstherapie beim hormonnaiven High-risk-Prostatakarzinom.

    LATITUDE: signifikante Gesamtüberlebensverlängerung durch die Zugabe von Abirateron zum Androgenentzug bei neu diagnostizierten, metastasierten Patienten mit hohem Risiko.

    Klarzelliges Nierenzellkarzinom

    PROTECT: kein signifikanter Vorteil des krankheitsfreien Überlebens durch Zugabe von Pazopanib (600 mg/d) adjuvant bei chirurgisch resezierten Patienten.

    vielversprechende Ansprechrate der Kombination Epacadostat + Pembrolizumab bei antiangiogenetisch vortherapierten Patienten.

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  • ASCO-Highlights zu gynäkologischen Tumoren

    Gyn-ASCO 2017 europäisch dominiert.

    Operative Therapie des Ovarialkarzinoms: „game-changing“ Studien zu Lymphonodektomie und Rezidivoperation.

    Ovarialkarzinom: neue Daten zu Angiogeneseinhibitoren, PARP-Inhibitoren, Checkpoint-Inhibitoren.

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  • ASCO 2017: KEYNOTE-052 und -045 −Pembrolizumab überzeugt beim Urothelkarzinom

    KEYNOTE-052: Pembrolizumab in der Erstlinientherapie: Gesamtansprechrate 29 %; höhere PD-L1-Expression (CPS ≥ 10 %) kann als prädiktiver Marker für das Ansprechen genutzt werden.

    KEYNOTE-045: Pembrolizumab ist die erste Immuntherapie, die bei Patienten nach Versagen einer platinbasierten Therapie versus Chemotherapie ein verlängertes Gesamtüberleben zeigt.

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  • ASCO 2017 | Highlights beim Mammakarzinom

    Monarch-2-Studie mit Abemaciclib + Fulvestrant: Phase-III-Studie mit eindeutiger Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) durch Abemaciclib, dem dritten CDK4/6-Inhibitor nach Palbociclib und Ribociclib.

    OlympiAD wurde in der Plenary Lecture vorgestellt: Die Studie ebnet den Weg für Olaparib als wirksame und verträgliche Therapieoption bei BRCA-mutierten Brustkrebspatientinnen.

    APHINITY-Studie (ABCSG-39): Die HER2-Doppelmodulation mit Pertuzumab und Trastuzumab ist ein wertvoller Baustein in der adjuvanten Therapie des lymphknotenpositiven Hochrisiko-Mammakarzinoms.

    Short-HER: Die Verkürzung der adjuvanten Therapie mit Trastuzumab (von 1 Jahr auf 9 Wochen) ist kein Standardvorgehen, aber bei Patientinnen mit kardialer Problematik denkbar.

    PLANB: Daten der Westdeutschen Studiengruppe belegen ein anthrazyklinfreies Chemotherapieregime bei HER2-negativen Patientinnen als valides Konzept.

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  • ASCO 2017 | Fortgeschrittenes hormonrezeptorpositives Mammakarzinom: Mit dualer Hemmung der endokrinen Resistenz entgegenwirken

    In der MONALEESA-2-Studie bestätigt sich ein über die Zeit hinweg anhaltender klinischer Effekt der Zugabe von Ribociclib zu Letrozol beim hormonrezeptorpositiven, HER2-negativen fortgeschrittenen Mammakarzinom der postmenopausalen Frau.

    Auch Everolimus bewährt sich der BOLERO-4-Studie zufolge in Kombination mit Letrozol.

    Beide Studien erbrachten nach Erreichen des medianen PFS eindrucksvolle Resultate der Kombinationstherapien.

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  • ASCO 2017 | Melanom und Non-Melanoma Skin Cancer

    Die Highlights des diesjährigen ASCO-Meetings waren beim Melanom Langzeitdaten aus randomisierten Studien mit BRAF- und MEK-Inhibitoren als auch mit PD-1-Antikörpern, Daten zur adjuvanten Therapie mit Ipilimumab und zu neuen Kombinationstherapien.

    Ganz besonders dürften sich 3 Studien bei Patienten mit zerebralen Melanommetastasen am ehesten unmittelbar auf die tägliche Praxis auswirken.

    Sowohl beim metastasierten Merkelzellkarzinom als auch beim metastasierten Plattenepithelkarzinom wurden wichtige Studien mit PD-1- bzw. PD-L1-Antikörpern in der Erstlinientherapie vorgestellt.

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  • ASCO 2017 | Neue Daten zur Immuntherapie und zielgerichteten Therapie − Highlights beim Bronchialkarzinom

    Immuntherapie mit Checkpointinhibitoren:

    Praxisverändernd: Update Keynote-021-Studie mit Pembrolizumab: FDA-Zulassung für kombinierte Immunchemotherapie.

    Zielgerichtete Therapie bei Vorliegen von Mutationen:

    Praxisverändernd: ALK-Translokation: Alectinib vs. Crizotinib als Erstlinientherapie.

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  • ASCO 2017 | Interessante Studien bei Kopf-Hals-Tumoren

    Bei Nasopharynxkarzinomen kann die Induktionschemotherapie zunehmend als valide Therapieoption gesehen werden.

    Als neue Form der Kombinationstherapie wurde Pembrolizumab in der KEYNOTE-037-Studie mit Epacadostat untersucht, einem IDO1-Inhibitor.

    Erstmals wurde gezeigt, dass eine HPV-Impfung die Prävalenz von oraler HPV-Infektion senken kann.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie Medizinische Onkologie

    Wir haben OA Dr. Alois Lang als diesjährigen Kongresspräsidenten um einleitende Worte für den OeGHO-Tagungsschwerpunkt in SPECTRUM Onkologie gebeten. Die Fragen stellten Mag. Gabriele Jerlich (Verlagsleitung) und Gerhard Kahlhammer (Redaktion).

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Hohe Preise in der Onkologie − „Die Schere im Kopf …“

    OeGHO 2017, Pressekonferenz und Hauptsitzungen im wissenschaftlichen Programm: fehlende personelle/strukturelle Ressourcen, hohe Preise und im Kontext „Biosimilars aus klinischer und ökonomischer Sicht“ – diese Themen haben breiten Raum eingenommen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Die ökonomische Seite der onkologischen Innovation

    Aus der Sicht der Pharmaindustrie ist Medikamentenentwicklung mit einem hohen finanziellen Risiko verbunden und kann jahrzehntelange Investitionen notwendig machen.

    Eine transparente Diskussion der Medikamentenkosten ist aus pharmakoökonomischer und ethischer Perspektive wünschenswert.

    Die Einbeziehung der indirekten Kosten in die Kosteneffektivitätsbeurteilung einer medizinischen Intervention ist notwendig, um deren Nutzen korrekt abzubilden.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Mehr ärztliches Selbstbewusstsein in der Kostendiskussion ist angebracht

    Im Hinblick auf die klinische Forschung, deren Ziel patientenorientierte Innovation ist, besteht in Österreich Nachholbedarf. Das Fehlen einer ausreichenden Förderungskultur schlägt sich in einem EU-Vergleich nieder, liegen die öffentlichen Pro-Kopf-Ausgaben für klinische Forschung bei uns unter jenen aller anderen EU-Länder:…

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Biosimilars aus klinischer und ökonomischer Sicht − Was wir von Biosimilars wissen müssen

    Wie ähnlich sind Biosimilars zu ihrem Referenzprodukt?

    Aminosäuresequenz: identisch.

    Proteinfaltung: ununterscheidbar.

    Glykosilierung und Nebenprodukte: identische Strukturen in vergleichbaren Mengen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Metastasiertes Kolorektalkarzinom − Update „sidedness“

    Tumorlokalisation (links vs. rechts) ist ein potenzieller prädiktiver Parameter beim metastasierten Kolorektalkarzinom.

    „Head to head“-Vergleiche EGFR- vs. VEGF-basierte Therapie: FIRE-3, PEAK, CALGB 80405.

    Gesamtüberleben links: Überlebensvorteil für EGFR-basierte Therapie im Vergleich zu Bevacizumab-basierter Therapie (oder Chemotherapie alleine).

    Gesamtüberleben rechts: höheres medianes Gesamtüberleben für Bevacizumab-basierte Therapie. Der Unterschied war jedoch nicht so ausgeprägt wie für EGFR-Antikörper im linksseitigen Kolon.

    Ansprechrate: mit EGFR-Antikörper-basierter Therapie durchwegs (links und rechts) höher als mit VEGF-basierter Therapie.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Die Rolle des Mikrobioms in der gastrointestinalen Kanzerogenese

    Bestimmte Bakterien wie Alistipes und deren metabolische Aktivität sind mit der Entstehung von gastrointestinalen Tumoren assoziiert.

    Karzinomfördernd sind Entzündungsprozesse mit Einfluss auf die Zellproliferation sowie direkt genotoxische Effekte z. B. durch Colibactin.

    Lipocalin, das Bakterien Eisen entzieht, ist ein Cofaktor für colitisassoziierte Kolorektalkarzinome.

    Im Mausexperiment war Bifidobakterium so wirksam wie Immun-Checkpoint-Inhibitoren (Science 2015).

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Stellenwert von CDK4/6-Inhibitoren beim metastasierten Mammakarzinom − Game Changer in der Krebstherapie

    Kontext: Anlässlich der neuen ABCSG-Studie CompLEEment-1 mit dem CDK4/6-Inhibitor Ribociclib (Coordinating Investigator: Professor Rupert Bartsch) wurden Hintergründe der Zellzyklus-inhibierenden Therapie von Professor Bartsch näher beleuchtet. CDK4/6-Inhibitoren kommen beim hormonrezeptorpositiven metastasierten Mammakarzinom zum Einsatz und werden dort als potenzieller neuer Therapiestandard betrachtet. Was Ribociclib betrifft, so erfolgte der wissenschaftliche Durchbruch mit einem late-breaking abstract der MONALEESA-2-Studie am ESMO 2016, deren Ergebnisse zu einer Breakthrough Therapy Designation führten. Diese Ergebnisse sind als ein weiterer wichtiger Schritt zur Chronifizierung der Erkrankung zu sehen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Der LabBM Score − Prognoseevaluation von Gehirnmetastasen

    Der LabBM Score basiert auf Standard-Laborparametern, die im Alltag einfach verfügbar sind, und ermöglicht somit eine akkurate Prognoseevaluation bei PatientInnen mit neu diagnostizierten Gehirnmetastasen.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Chancen und Pitfalls − Immuntherapie bei Kopf-Hals-Tumoren

    Mit Checkpoint-Inhibitoren ist die Immuntherapie auch bei Kopf-Hals-Tumoren in den Brennpunkt gerückt.

    Rezent wurde mit Nivolumab ein Überlebensvorteil in einer Phase-III-Studie dokumentiert.

    Derzeit spricht nur eine Minorität der Patienten an, weshalb die Überwindung von Resistenzmechanismen für die weitere Entwicklung maßgeblich ist.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | HNO-Studien 1–3 − Akademische Studien am Beispiel der HNO-Onkologie

    Akademische Studien stellen eine wertvolle Ergänzung zu industriegesponserter klinischer Forschung dar; Planung und Durchführung sind mit einem erheblichen strukturellen und finanziellen Aufwand verbunden.

    In Österreich ist es gelungen, vielversprechende akademische Studien im Bereich der Kopf-Hals-Tumoren zu konzipieren.

    Prim. Univ.-Prof. Dr. Felix Keil, „Coordinating Investigator“ der HNO-Studien, gab einen Überblick über ausgewählte Beispiele der erfolgreichen akademischen Studienführung.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Innovative Therapien bei myelodysplastischen Syndromen

    u Nach der etablierten Standardtherapie sind Prognose und therapeutische Möglichkeiten insbesondere der Höherrisikopatienten, aber auch der Niedrigrisikopatienten begrenzt.u In neuen therapeutischen Ansätzen mit unterschiedlichen Substanzen wie Checkpoint-Inhibitoren, Hedgehog-Inhibitoren, PLK-Inhibitoren oder TPO-Agonisten, auch in Kombination mit hypomethylierenden Substanzen, wird versucht, die Prognose der MDS-Patienten weiter zu verbessern.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | MDS: neue Targets und Wirkprinzipien in Reichweite

    Speziell bei hohem Risiko weisen Patienten mit MDS auch unter den aktuell verfügbaren Behandlungsoptionen eine ungünstige Prognose auf, weshalb ein hoher Bedarf an innovativen Therapien besteht.

    Die Quantität und Qualität von Mutationen entscheidet primär über die Entwicklung der Erkrankung.

    Im Niedrigrisikosegment kann durch die Gabe von Luspatercept eine Verbesserung der Anämie erreicht werden.

    Bei Hochrisikopatienten befinden sich derzeit neue Substanzen wie Rigosertib und Tosedostat in Testung. Orales Azacitidin und Guadecitabin entsprechen Optimierungen etablierter Therapien.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | Die präleukämische Stammzelle bei AML − Ursprungsort der Krankheitsentstehung

    Präleukämische Stammzellen sind fähig, eine klonale Hämatopoese zu initiieren, wodurch das Risiko für hämatologische Neoplasien signifikant ansteigt.

    Bei präleukämischen Stammzellen fällt ein Spektrum an typischen Mutationen auf.

    Präleukämische Stammzellen können unter zytotoxischer Therapie expandieren und stellen ein Reservoir für AML-Rezidive dar.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | CAR-T-Zellen – Game Changer in der Krebstherapie − Zelluläre Immuntherapie für Lymphome und Leukämien

    CAR-T-Zellen revolutionieren die Stammzelltransplantation.

    Im Unterschied zur Stammzelltransplantation ist die Tumorremission keine Vorbedingung für die CAR-T-Zell-Therapie.

    Potenziell ist mit einem Zytokin-Freisetzungs-Syndrom oder einer Langzeit-Immunglobulin-Defizienz zu rechnen, aber die Remissionsraten bei therapierefraktären Patienten sprechenfür sich.

    Erste Zulassungsstudien sind bereits erfolgt. Über die Rolle von CAR-T-Zellen im Gesamtkonzept der Stammzelltransplantation wird nachgedacht werden.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | NSCLC, Mb. Hodgkin und Blase: Immuntherapie – Blick über den Tellerrand

    NSCLC: Pembrolizumab ist in der Erstlinie angekommen; in den nächsten Jahren kann mit Kombinationstherapien von anti-PD-1, anti-CTLA4 und klassischen Chemotherapien gerechnet werden, die den Algorithmus erweitern.

    Morbus Hodgkin: PD-1/PD-L1 stellt einen zentralen pathogenen Mechanismus dar und wurde bereits erfolgreich mit Checkpoint-Inhibitoren angegriffen.

    Harnblasenkarzinom: Die Checkpoint-Inhibition bietet in der älteren und fragilen Patientenkohorte eine verträgliche und effektive Alternative zur platinbasierten Chemotherapie.

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  • OeGHO-Frühjahrstagung | ONCO-T-Profil-Programm − Klinische Ergebnisse profilgesteuerter Tumortherapien

    Tumorprofilgesteuerte Therapie bei Patienten mit refraktären Tumorerkrankungen ist im klinischen Alltag durchführbar.

    Das erste Zwischenergebnis des ONCO-T-Profil-Programms zeigt, dass 55 % (22 von 40) der therapierten Patienten von einer Therapie gemäß Profilierungs-ergebnis profitieren.

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  • Highlights in Grundlagenforschung und Klinik

    Neue Technologien wie Next Generation Sequencing (NGS) werden althergebrachte Methoden wie FISH-Technik in Zukunft ablösen.

    Die Bestimmung von MRD-Negativität wird als adäquater Endpunkt für klinische Studien akzeptiert.

    Immuntherapien, insbesondere Daratumumab, zeigen beeindruckende Raten an MRD-Negativität bei vorbehandelten Patienten.

    Lenalidomid-Erhaltungstherapie gilt nun als Standard nach autologer Transplantation.

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  • ASCO GU 2017 | Relevante Studien beim Prostata-, Blasen- und Nierenzellkarzinom

    Prostatakarzinom

    • Die Phase-III-Studie SWOG S9921 zeigt keine Evidenz für ein verbessertes prostatakarzinomspezifisches Überleben beim High-Risk-Tumor nach radikaler Prostatektomie durch eine Addition von Mitoxantron + Prednison zur zweijährigen adjuvanten Androgen- deprivation.

    Urothelkarzinom der Harnblase

    • Insbesondere bei Patienten mit „high-grade“ nichtmuskelinvasivem Urothelkarzinom nach BCG-Therapie, die nicht radikal zystektomiefähig sind, könnte Instiladrin® von therapeutischem Interesse werden.

    Nierenzellkarzinom

    • In der Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms (RCC) zeigte die Kombination Atezolizumab + Bevacizumab antitumoröse Aktivität in der PD-L1-positiven Subgruppe.
    • In der bis dato größten biomarkerbasierten Studie beim papillären mRCC zeigte der MET-Inhibitor Savolitinib deutliche antitumoröse Aktivität bei MET-getriggerten Patienten.
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  • Das onkologische Rezept: Mix

    Dank neuer Immuntherapien wurden in den letzten Jahren in der Onkologie bedeutendeFortschritte erzielt.

    Die Kombination aller zur Verfügung stehenden Therapieformen wird Behandlungserfolgevorantreiben.

    Herausforderung: In welcher zeitlichen Abfolge und Dosierung bringt die Kombination welcher Therapien die besten Erfolge?

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  • ASH 2016 | Imatinib-Generika, TKI-Absetzversuche – Update chronische myeloische Leukämie

    Laut einem polnischen Register dürften generische Formen von Imatinib mit dem Originator vergleichbar sein.

    Ein neuer BCR-ABL-Inhibitor, ABL001, könnte sich aufgrund seiner besonderen ATP-Bindung auch für TKI-Kombinationstherapien eignen.

    Zahlreiche Studien mit Imatinib, Dasatinib und Nilotinib suchen nach Möglichkeiten, die lebenslange TKI-Therapie nach Erfüllung bestimmter Kriterien zu pausieren.

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  • Hochrisiko-DLBCL, CAR-T-Zellen – Primäres ZNS-Lymphom – Aggressive Lymphome

    Lenalidomid-Erhaltungstherapie könnte die Prognose von älteren Patienten mit höherem Risiko-DLBCL verbessern.

    Obinutuzumab hat als Kombinationspartner für CHOP bei DLBCL enttäuscht.

    CAR-T-Zellen erweisen sich auch in einer multizentrischen Studie als vielversprechend bei relapsierten DLBCL.

    „Whole-exome sequencing“: Ein neues genomisches Prognosemodell stellt die derzeitigen in Frage.

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  • ASH 2016 | Neue Therapieperspektive – Rezidiviertes/refraktäres kutanes T-Zell-Lymphom

    Die Therapieauswahl beim kutanen T-Zell-Lymphom (CTCL) erfolgt gemäß Diagnose und ­Tumorstadium.

    Bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem CTCL gibt es nur wenige wirksame ­Therapieoptionen; CD30 stellt hier eine vielversprechende therapeutische Zielstruktur dar, wie beim ASH-Kongress 2016 präsentierte Phase-III-Daten zeigen.

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  • ASH 2016 | Neue Daten zum multiplen Myelom

    Bei jüngeren Patienten ist die hochdosierte Melphalan-Therapie, gefolgt von autologer Stammzelltransplantation nach wie vor Standard, da sie mit einer Verbesserung der Ansprech­rate, der Ansprechtiefe und des PFS einhergeht.

    Immuntherapien, allen voran Daratumumab, aber auch Antikörper gegen andere Myelomantigene, Checkpoint-Inhibitoren sowie CAR-T-Zellen zeigen beachtliche Wirkung und verändern die therapeutische Landschaft beim multiplen Myelom.

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  • ASH 2016 | Neu diagnostiziertes multiples Myelom: Triple-Kombination und Transplantation in Langzeittherapie: relevante Daten vom ASH 2016

    Der frühe Einsatz von Triple-Kombinationen eines Proteasomen-Inhibitors mit Lenalidomid-Dexamethason erzielte in Phase II bei jüngeren Patienten mit multiplem Myelom hohe Ansprech- und Remissionsraten.

    Durch Induktions-, Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie mit Carfilzomib + Lenalidomid + Dexamethason plus ASCT wurden bislang unerreicht hohe Raten an stringenter CR und MRD-Negativität dokumentiert.

    Langzeittherapieregimes plus ASCT sind im Vergleich mit historischen Studien der Therapie ohne ASCT überlegen; die direkte Evaluierung im randomisierten Setting bleibt noch abzuwarten.

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  • ASH-Highlights 2016 − Fortschritte bei myelodysplastischen Syndromen

    Eine neue Formulierung von Deferasirox als Filmtablette bietet bessere gastrointestinale Verträglichkeit in der Eisenchelation.

    Vielversprechende neue Substanzen sind Luspatercept, IDH-Inhibitoren, Rigosertib sowie der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren auch bei MDS.

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  • Highlights vom SABCS 2016 – Prognose, Prädiktion, Überwindung der Therapieresistenz und verlängerte adjuvante Therapie

    Positive Daten zur Überwindung der Therapieresistenz hormonrezeptorpositiver Mamma­karzinome durch die Kombination von Aromatasehemmer mit Fulvestrant oder Everolimus (STEPAUT-Studie).

    Unklare Datenlage zur verlängerten adjuvanten Therapie nach 5 Jahren endokriner Standardtherapie.

    Hohe prädiktive und auch prognostische Wertigkeit tumorinfiltrierender Lymphozyten bei triple-negativen und HER2-positiven Tumoren; prognostisch ungünstig bei luminalenKarzinomen.

    Rückgang zirkulierender Tumorzellen unter neoadjuvante Therapie korreliert mit dem Erreichen einer pCR und mit klinischen Outcomes wie Gesamtüberleben, Lokalrezidivrate und metas­tasenfreies Überleben.u Hormonrezeptorpositive, HER2-positive Tumoren profitieren von der HER2-Doppel-modulation in Kombination mit Aromatasehemmern mehr als von einer Trastuzumab-Monotherapie plus Aromatasehemmer.

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  • ASCO GI 2017 | GI-Cancer-Immuntherapie: ein „Peep“ oder ein „Tweet“?

    Es zeichnet sich ab, dass mit der Etablierung von Checkpoint-Inhibitoren als wirksame Immuntherapie auch bei gastrointestinalen Tumoren kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

    Das gilt mit ersten paradigmenwechselnden Studien für Kolorektalkarzinome mit hoher Mikrosatelliteninstabilität, für das Magenkarzinom im Salvage-Setting und für Leberzellkarzinome.

    Es bleiben nach einer ersten Runde mit vielversprechenden ­Ergebnissen noch ­zahlreiche Fragen offen.

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  • ASH 2016 | Chronische lymphatische Leukämie – Frontline – what is best?

    Langzeitdaten mit Ibrutinib bei nicht vorbehandelten Patienten ergaben ein 5-Jahres-PFS von über 90 %, insbesondere auch bei der prognostisch schlechteren Gruppe ohne IGHV-Mutation. Die Ergebnisse sind eine Herausforderung an den bisherigen Therapiestandard für fitte CLL- Patienten.

    Therapieresistenz auf Ibrutinib ist durch Mutationen im B-Zell-Rezeptor und Downstream Signaling bedingt, die schon vor dem klinischen Rezidiv nachweisbar sind. Der BCL2-Inhibitor ABT-199, Venetoclax, wirkt selektiv auf Klone mit Ibrutinib-Resistenzmutation.

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  • DGHO 2016 | Die Phase-I/II-Studienlandschaft im Umbruch

    Die frühen Entwicklungsschritte ergänzt durch biologische, wirkmechanistische Elemente erlangen immer größere Wichtigkeit.

    Eine parallele Entwicklung von neuen Substanzen und begleitenden Biomarkern wird angestrebt.

    Frühe Patientenselektion ermöglicht die Erfassung von seltenen Phänomenen (z. B. seltenen genetischen Veränderungen) exakt in jener Patientenpopulation, die potenziell von der Therapie profitiert.u „Die Zukunft hat schon begonnen.“

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  • DGHO 2016 | Systemmedizinische Ansätze in Hämatologie und Onkologie

    Individualisierte Medizin erfordert die Anwendung von Methoden, durch die verschiedenste diagnostische Parameter und krankheitsbezogene Daten in ihrer Gesamtschau betrachtet und komplexe Zusammenhänge analysiert werden können.

    Systemmedizinische Methoden beruhen auf bioinformatischen und mathematischen Lösungsansätzen. Sie dienen dem Ziel, klinische Entscheidungen optimal und patientenspezifisch zu unterstützen.

    Ein Forscherteam aus Dresden, Leipzig, Jena und Köln befasst sich seit ca. 18 Monaten mit der Aufgabe, den praktischen Nutzen systemmedizinischer Methoden im Bereich der Hämatologie/Onkologie anhand konkreter Anwendungsfälle zu demonstrieren.

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  • DGHO 2016 | Liquid Biopsy: Zirkulierende Tumorzellen als Biomarker

    Zirkulierende Tumorzellen (CTC) gewinnen zunehmend Bedeutung für die personalisierte Medizin bei Karzinompatienten; die Entwicklung und Validierung geeigneter Nachweissysteme ist ein Hot Spot der derzeitigen Forschung.

    CTC ermöglichen ein minimalinvasives Monitoring des Tumorprofils in Echtzeit, das sowohl die Heterogenität der Tumorbiologie als auch die Resistenzentwicklung im Therapieverlauf abbilden kann.

    Insbesondere die Quantifizierung von CTC und deren molekulare Analyse auf DNA-, RNA- und Proteinebene sind Werkzeuge für eine individuelle Therapieplanung.

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  • DGHO 2016 | Chronische myeloische Leukämie: Rolle des Immunsystems für Erreichen und Erhalt der therapiefreien Remission

    Die CML ist eine immunologisch sichtbare Erkrankung.

    Immunologische Biomarker helfen, die Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, ob ein Patient eine tiefe molekulare Remission erreicht und damit ein Kandidat für das Absetzen der Therapie ist.

    Immunologische Faktoren sind mit der Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Absetzens korreliert.

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  • DGHO 2016 | DGHO-Expertenseminar 2016: Nebenwirkungen der Tyrosinkinase-Inhibitor-Therapie bei der chronischen myeloischen Leukämie

    Es kann zwischen akut auftretenden Toxizitäten in der Einstellphase der Behandlung, anhaltenden Beschwerden von gering- bis mäßiggradigem Schweregrad während der TKI-Therapie und schwerwiegenden Organtoxizitäten unterschieden werden.

    Für Vorbeugung und Therapie der Nebenwirkungen sind die Auswahl des Inhibitors unter Berücksichtigung von Komorbiditäten, die Kontrolle und die konsequente Behandlung von potenziellen Risikofaktoren entscheidend.

    Eine optimale Supportivbehandlung und im Bedarfsfall das Ausnutzen aller verfügbaren Inhibitoren sollten angestrebt werden.

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  • DGHO 2016 | Multiples Myelom: Untersuchung der minimalen Resterkrankung

    Die MRD erfasst die Anzahl der nach erfolgreicher Therapie verbleibenden Myelomzellen am Ort der Knochenmarkpunktion; sie ist mit einem globalen bildgebenden Verfahren zu komplementieren.

    MRD-Negativität bedeutet nicht die Abwesenheit von Myelomzellen.

    Die Bestimmung der MRD ist Teil der neuen Kriterien des Ansprechens der International Myeloma Working Group (IMWG); sie ist prognostisch relevant und kann in klinischen Studien zur Therapiesteuerung eingesetzt werden.

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  • DGHO 2016 | „Die neue Vielfalt“ oder „die Qual der Wahl“ − Was bleibt, was kommt – wohin geht die Entwicklung beim multiplen Myelom?

    Der Fortschritt in der Therapie des multiplen Myeloms ist großteils ein Erfolg neuer Substanzen. Laut Professor Heinz Ludwig ist es heute nicht mehr realistisch, im fortgeschrittenen Setting jedes Regime gegeneinander zu testen. Umso mehr kommen grundlegende Aspekte zum Tragen.

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  • DGHO 2016 | Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich: (Wann) kommen die Checkpoint-Inhibitoren?

    Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren ist eine neue interessante Option im therapeu­tischen Gesamtkonzept für Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen.

    Daten zur Wirksamkeit in der Zweitlinientherapie bei metastasierter Tumorerkrankung liegen vor und haben in den USA bereits zur Zulassung geführt.

    Zahlreiche weitere Studien zur Evaluierung von Kombinationstherapien mehrerer Immun-Checkpoint-Inhibitoren bzw. PD-1-Blockade plus platinbasierte Chemo-therapie sind auf dem Weg.

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  • IGCS 2016 | Nachlese zur 16. Tagung der International Gynecological Cancer Society

    Ovarialkarzinom: neuer PARP-Inhibitor Niraparib mit ausgezeichneten Ergebnissen.

    Endometriumkarzinom: L1CAM nicht nur als herausragender Prognosefaktor, sondern auch als Therapietarget; laparoskopischer Hysterektomie-Zugang als Standard.

    Zervixkarzinom: Wächter-Lymphknoten-Bestimmung bei Tumoren unter 2 cm als Standard.

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  • ESMO 2016 | PD-1- und PD-L1-Antikörper — Immuntherapie bei Bronchialkarzinomen und Kopf-Hals-Tumoren

    Late-breaking Abstracts in den Presidential-Sitzungen zum Thema Immunonkologie unterstreichen die Relevanz der Thematik mit praxisveränderndem Potenzial.

    Die KEYNOTE-024-Studie könnte den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab als neuen Erstlinien­therapiestandard für ein definiertes NSCLC-Patientengut etablieren.

    Die OAK-Studie konnte erstmals die Effektivität eines PD-L1-Antikörpers bei NSCLC beweisen und wird aller Voraussicht nach zur Zulassung von Atezolizumab führen.

    Checkmate-141 ist eine Studie bei Patienten mit rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Tumoren, in der Nivolumab das Gesamtüberleben verlängerte und in den „patient-reported outcomes“ besser abschnitt. Nivolumab definiert den neuen Standard in der Zweitlinie nach Platintherapie.

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  • ESMO 2016 | Neues Wirkprinzip bei nichtkleinzelligem Lungenkarzinom — Umfassende positive Datenbasis zu PD-1-Inhibitoren

    Mit der Immuncheckpoint-Blockade durch PD-1-Inhibitoren wurde in jüngster Zeit ein innovatives Wirkprinzip in der NSCLC-Behandlung etabliert.

    Der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab hat sich mittlerweile in der Erst- und Zweitlinientherapie des NSCLC bewährt.

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  • ESMO 2016 | Kopf-Hals-Tumoren — Neue Therapiekonzepte bei refraktärer Erkrankung

    Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren und platinrefraktärer Erkrankung haben eine schlechte Prognose und bisher keine wirksamen Therapieoptionen.

    Die Immuntherapie mit Nivolumab erreichte in der Phase-III-Studie CheckMate 141 eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens gegenüber einer Therapie nach Wahl des Behandlers.

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  • ESMO 2016 | Update ESMO Consensus Guidelines, BRAF-Mutation, Tumorlokalisation — Neues im Management des Kolorektalkarzinoms

    Praxisrelevante Aspekte beim Kolorektalkarzinom sind in den aktualisierten ESMO-Guidelines enthalten, darunter die Inklusion des BRAF-Mutationsstatus, die erweiterte Formulierung von Therapiezielen unter Berücksichtigung des Performance-Status („fit“ vs. „unfit“) und die Aufnahme neuer Medikamente in den Therapiealgorithmus.

    Ein Highlight am ESMO war die Diskussion zum Einfluss der Tumorlokalisation, links- vs. rechtsseitiges Kolon, auf das Therapieansprechen.

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  • ESMO 2016 | Neue Entwicklungen beim Mammakarzinom

    Das Mammakarzinom-Highlight am ESMO-Kongress war die MONALEESA-2-Studie mit Letrozol plus/minus Ribociclib. Aufgrund der positiven Ergebnisse bereits in der Interimsanalyse wurde dem CDK4/6-Inhibitor von der FDA eine Break-through-Therapy-Designation zuerkannt.

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  • ESMO 2016 | Fortschritte mit PARP-Inhibitoren beim Ovarialkarzinom

    Der PARP-Inhibitor Niraparib liefert sensationelle Ergebnisse in der Erhaltungstherapie des platinsensitiven Ovarialkarzinoms.

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  • ESMO 2016 | Drei Phase-III-Studien, eine in der „presidential session“ … Wissenswertes beim Weichteilsarkom

    Neoadjuvante Anthrazkylin- und Ifosfamid-basierte Therapie – ein neuer alter Therapiestandard.

    Kein Vorteil für Zugabe von Evofosfamid zu Anthrazyklin beim metastasierten Weichteilsarkom.

    Trabectedin bei L-Sarkomen auch nach mehreren Linien wirksam.

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  • ESMO 2016 | Neues vom ESMO-Kongress zu Hirntumoren — Die Trends: Personalisierung der Behandlung und Immuntherapien

    Die immer bessere molekulare Charakterisierung der Hirntumoren führt zu besserer Prognosestellung und stimuliert die Suche nach personalisierten Therapien.

    Immuntherapien, v. a. Immuncheckpoint-Inhibitoren, werden in laufenden Studien vor allem beim Glioblastom erprobt.

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  • ASCO 2016 | Highlights beim Mammakarzinom

    Die Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab erzielte im frühen Stadium des HER2+/HR– Mammakarzinoms Ansprechraten von 89,2 %.

    Letrozol plus Palbociclib könnte künftig aufgrund der Ergebnisse der PALOMA-2-Studie im metastasierten Setting des HR+/HER2– Mammakarzinoms den neuen Standard in der Erstlinie darstellen.

    Beim HER2+, metastasierten Mammakarzinom bleibt der bisherige Therapie­algorithmus von dualer Blockade gefolgt von T-DM1 erhalten.

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  • ASCO 2016 | Immuntherapien und neue Targets – neue Entwicklungen beim Bronchialkarzinom

    Immuntherapien: Kombinationen von Anti-CTLA-4- und Anti-PD-1-Therapien zeigen bei SCLC und NSCLC höhere Ansprechraten als die Anti-PD-1-Monotherapie.

    Neues Target bei SCLC: Der Anti-DLL3-Antikörper Rovalpituzumab-Tesirin erreichte in einer Phase-I/II-Studie vielversprechende Ansprech- und Krankheitskontrollraten bei vorbehandelten Patienten.

    Neue Targets bei NSCLC: Studienergebnisse zeigen die Wirksamkeit einer kombinierten MEK- und BRAF-Inhibition bei Patienten mit BRAF-V600E-mutiertem NSCLC in der zweiten Linie. Zweitgenerations-ALK-Inhibitoren werden vor allem bei der ­Behandlung von Patienten mit zerebraler Metastasierung an Bedeutung gewinnen.

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  • ASCO 2016 | Prognostische und prädiktive Marker – Fortschritte beim Kolorektalkarzinom

    Die Immuntherapie hält weiter Einzug beim metastasierten Kolorektalkarzinom und scheint vor allem bei Tumoren mit Mikrosatelliteninstabilität aktiv zu sein.

    Die Primärtumorlokalisation des Kolonkarzinoms ist prognostisch relevant; bezüglich der Wahl des Biologikums in der Erstlinientherapie kann die prädiktive Wertigkeit der Tumorlokalisation noch nicht abschließend beurteilt werden.

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  • ASCO 2016 | Vielversprechende Daten mit Checkpoint-Inhibitoren – Kopf-Hals-Tumoren

    Die Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren (Nivolumab, Pembrolizumab) ist der konventionellen Chemotherapie und der Antikörpertherapie mit Cetuximab in der zweiten Linie bei metastasierten­/rezidivierten Kopf-Hals-Tumoren nach Platinversagen überlegen.

    Die Zulassung der Checkpoint-Inhibitoren in dieser Indikation wird für 2017 erwartet und wird voraussichtlich zu einer Änderung der Therapieempfehlungen führen.

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  • ASCO 2016 | Gab es practice-changing News für Neuroonkologen am ASCO 2016?

    Die neue WHO-Klassifikation mit Immunhistochemie und FISH-Untersuchung plus Sequenzierung und Pyrosequenzierung vor der Therapieentscheidung ist auch eine Frage der Bezahlung und personeller Ressourcen.

    Interessant am ASCO: neue molekularbiologische Daten, Radiochemotherapie, Zytostatika in neuer Galenik und die kontinuierliche Aufarbeitung des „Bevacizumab-Traumas“.

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  • ASCO 2016 | Update in der Therapie des Melanoms

    In den Studien-Updates wurde die Überlegenheit der PD-1-Antikörper und der dualen Blockade mit BRAF- und MEK-Inhibitoren bestätigt.

    Die Kombination Nivolumab und Ipilimumab scheint effektiver als die jeweilige Monotherapie zu sein. Ansprechen und Überleben werden durch die hohe Therapieabbruchrate nicht negativ beeinflusst.

    Die PD-1-Antikörper wirken beim akralen und Schleimhautmelanom, aber nicht beim Aderhautmelanom.

    Für die Immuntherapie des Melanoms wurden bislang nur prognostische, aber keine prädiktiven Biomarker gefunden.

    Binimetinib zeigt Wirksamkeit beim NRAS-mutierten Melanom, ist allerdings der Immuntherapie unterlegen.

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  • ASCO 2016 | Checkpoint-Inhibitor Avelumab — Neue Hoffnung bei einer seltenen Tumorerkrankung

    Das Merkelzellkarzinom ist eine seltene, aber sehr aggressive Tumorerkrankung der Haut mit steigender Inzidenz.

    Der Checkpoint-Inhibitor Avelumab ist ein rein humaner Antikörper, der spezifisch auf PD-L1 wirkt; er stellt einen vielversprechenden neuen Ansatz zur Behandlung des Merkelzellkarzinoms dar.

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  • ASCO 2016 | Highlights bei gynäkologischen Tumoren

    Ovarialkarzinom: Intraperitoneale Chemotherapie bei gleichzeitiger Bevacizumab-Therapie ist der i. v. Standard-Chemotherapie plus Bevacizumab nicht überlegen. Olaparib wirkt als Konsolidierungstherapie beim BRCA-mutierten, ­platin­sensitiven Rezidiv OS-verlängernd.

    Endometriumkarzinom: Everolimus, Letrozol und Metformin bewirkt einen klinischen Nutzen bei 67 % der Patientinnen mit Rezidiv.

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  • ASCO 2016 | Praxisrelevante Entwicklungen beim multiplen Myelom

    Die Hochdosis-Chemotherapie und autologe Stammzelltransplantation ist der Bortezomib-­basierten, konventionell dosierten Behandlung beim jüngeren Patienten mit Myelom überlegen und gilt weiterhin als Standardtherapie.

    Die Zugabe des gegen CD38 gerichteten Antikörpers Daratumumab zu ­Bortezomib + Dexamethason verbessert eindrucksvoll die Behandlungs­ergebnisse beim rezidivierten/refraktären multiplen Myelom.

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  • Uroonkologische Highlights vom ASCO 2016 – Schwerpunkt Nierenzell- und Urothelkarzinom der Harnblase

    Nierenzellkarzinom

    Cabozantinib ist zum gegebenen Zeitpunkt die einzige das progressionsfreie Überleben, Gesamtüberleben als auch die objektive Ansprechrate in einer Phase-III-Studie signifikant verbessernde Substanz bei systemisch vortherapierten Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem klarzelligen Nierenzellkarzinom (RCC). Das Toxizitätsprofil dieses TKI darf nicht unterschätzt werden.

    Die Wirksamkeit des PD-1-Checkpoint-Inhibitors Nivolumab wurde im bis dato längsten Follow-up von mit Anti-PD-1-/PD-L1-Inhibitoren therapierten Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem Nierenzellkarzinom bestätigt.

    Urothelkarzinom der Harnblase

    Immuntherapeutische Modalitäten wie Nivolumab, Atezolizumab, Durvalumab zeigen klinische Wirksamkeit bei akzeptablem Toxizitätsprofil im Kollektiv stark vortherapierter Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem Urothelkarzinom der Harnblase.

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  • EHA 2016 | Fortschritte beim multiplen Myelom

    Carfilzomib + Lenalidomid + Dexamethason führt zu hohen MRD-Negativitätsraten, eine zusätzliche Transplantation führt zu einer weiteren Verbesserung der Ansprechrate.u Eine Lenalidomid-Erhaltungstherapie führt zu einer 26%igen Reduktion des Mortalitätsrisikos und zu einer Verlängerung des Gesamtüberleben um etwa 2,5 Jahre.

    Bei Patienten mit dialysepflichtiger Cast-Nephropathie führt eine intensivierte Dialyse mit einer „High-Cut-Off-Dialysemembran“ (Gambro HCO 111) im Vergleich zu einer konventionellen Dialyse zu keiner Reduktion der Dialysebedürftigkeit und Verbesserung der Nierenfunktion, sondern, im Gegenteil, zu einer signifikanten Reduktion der Überlebensrate nach 2 Jahren.

    Daratumumab in Kombination mit entweder Lenalidomid + Dexamethason oder Bortezomib + Dexamethason führt zu einer mehr als 60%igen Reduktion des Risikos für Progression bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem MM.

    Zu den erfolgversprechendsten neuen Substanzen, die derzeit in Phase-II-Studien evaluiert werden, zählen Venetoclax (bcl-2-Inhibitor), Ricolinostat (HDAC-Inhibitor) und Isatuximab (CD38-Antikörper).

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  • EHA 2016 | Proteasomen-Inhibitor – die wirksamsten Protokolle in der Therapie des multiplen Myeloms

    Kontext: Carfilzomib ist ein irreversibler Proteasomen-Inhibitor, der im November 2015 mit den Daten der ASPIRE-Studie zur Behandlung des multiplen Myeloms zugelassen wurde. Zeitgleich mit dem EHA im Juli dieses Jahres wurde auf Basis der ENDEAVOR-Studie eine Zulassungserweiterung für Carfilzomib in Kombination mit Dexamethason für Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplen Myelom nach zumindest einer Vortherapie erteilt. Ein PRIME-Symposium befasste sich mit dem Stellenwert von Zweifach- und Dreifachkombinationstherapien und hat sich mit der Bedeutung der minimalen Resterkrankung beim multiplen Myelom aus­einandergesetzt.* Die neuen Entwicklungen waren auch Thema des Post-EHA-Meetings in Wien unter dem gemeinsamen Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach und Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger.

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  • EHA 2016 | Myelodysplastische Syndrome und akute myeloische Leukämie

    MDS: etablierte Therapie mit Erythropoetin in Phase 3 bestätigt, Optionen für eporefraktäre Patienten am Horizont.

    AML: Minimale Resterkrankung wird auch bei AML ein Thema – Treibermutationen können mittels Next-Generation Sequencing in Komplettremission nachgewiesen werden.

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  • EHA 2016 | Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

    In der Therapie von Patienten mit refraktärer/relapsierter CLL konnte durch den Einsatz neuer Wirkstoffe, u. a. CD20-Antikörper, BTK-, BCL-2- und PI3K-Inhibitoren, ein gutes Ansprechen bei guter Verträglichkeit erzielt werden.

    Als Therapieziele treten bei fitten Patienten zunehmend das Erreichen von MRD-Negativität und die Eradikation des malignen Zellklons in den Fokus.

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  • EHA 2016 | Aggressive Lymphome

    Das relapsierte oder refraktäre diffus großzellige B-Zell-Lymphom (r/r-DLBCL) ist mit einer ungünstigen Prognose assoziiert.

    Eine Reihe von neuen Wirkprinzipien, z. B. mit HDAC- oder PI3K-Inhibitoren, monoklonalen Antikörpern, Immunkonjugaten oder Checkpoint-Inhibitoren und dem CAR-T-Ansatz, zeigt bei Patienten mit r/r-DLBCL ermutigende Ergebnisse.

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  • First Austrian Myeloma Summer School 2016: Mit optimierter Risikostratifizierung zur möglichen Heilung

    Am 1. und 2. Juli 2016 fand in Salzburg die erste österreichische Myeloma Summer School statt, die durch die Initiative von Herrn Herrn OA Dr. Willenbacher und der Austrian Myeloma Plattform zustande kam und neben Vorträgen auch zahlreiche interaktive Elemente enthielt. Diagnose und Management des multiplen Myeloms wurden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

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  • Neue Optionen in der Therapie des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms

    Aufgrund meist später Diagnose, aggressiven Krankheitsverlaufs und ungünstiger biologischer Eigenschaften stellt die Therapie des Pankreaskarzinoms nach wie vor eine Herausforderung dar.

    Nanoliposomal verkapseltes Irinotecan kombiniert mit 5-FU/LV kann bei mit Gemcitabin vorbehandelten Patienten ein verbessertes Gesamtüberleben bei akzeptablem Nebenwirkungsprofil erzielen.

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  • ASH 2015 | Der Stellenwert der Stammzelltransplantation

    Refraktäre AML: Die allogene Stammzelltransplantation bleibt weiterhin die einzige kurative Therapieoption.

    Konditionierung: Bei Patienten mit AML in erster Remission bzw. mit MDS war die myeloabla­tive Konditionierung (MIC) mit einer höheren Überlebensrate assoziiert als die dosisreduzierte Konditionierung (RIC). Auch die behandlungsassoziierte Mortalität und GvHD war in der MIC-Gruppe erhöht.

    Haploidente Stammzelltransplantation stellt eine sofort rasch verfügbare therapeutische Alternative für Patienten mit Hochrisiko-AML/ALL dar.

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  • ASH 2015 | Akute myeloische Leukämie

    Der Tyrosinkinaseinhibitor Midostaurin konnte erstmals als Add-on zur Chemotherapie einen Überlebensvorteil bei der FLT3-positiven AML zeigen.

    Auch für ältere Patienten, die nicht für die Chemotherapie geeignet sind, sind zunehmend Therapieoptionen verfügbar.

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  • ASH 2015 | Chronische myeloische Leukämie

    Individuelle Dosisadaption: „One size does not fit all“ – zwei Drittel aller CML-Patienten, die mit einer Tagesdosis von 400 mg Imatinib behandelt werden, scheinen unterdosiert zu sein und profitieren von einer individuellen Dosisadaptation (OPTIM-Studie).

    Ein dauerhaftes Absetzen von Imatinib scheint bei einem Teil von CML-Patienten möglich zu sein (Update STIM1-Studie).

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  • RESONATE™-Studien bei chronischer lymphatischer Leukämie, BTK-Inhibitor in der Erstlinie

    Ibrutinib, der erste zugelassene Inhibitor von Bruton-Tyrosinkinase (BTK), ist Daten einer Phase-III Studie zufolge auch bei neu diagnostizierter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) deutlich und hochsignifikant wirksamer als der alte Standard Chlorambucil.

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  • ASH 2015 | Indolente Lymphome

    Follikuläres Lymphom:

    In der Primärtherapie des follikulären Lymphoms setzten sich zunehmend chemotherapiefreie Strategien durch, wobei ein starkes Augenmerk auf die einzelnen Nebenwirkungsprofile zu legen ist. u

    Im Rezidiv könnten moderne Substanzen wie Venetoclax oder revolutionäre Konzepte wie die CAR-T-Zell-Therapie, jeweils mit Chemotherapie kombiniert, neue Maßstäbe setzen.

    Mantelzell-Lymphom:

    In der Erstlinienbehandlung des Mantelzell-Lymphoms sind MRD- und PET-Negativität höchst prädiktiv.

    Ibrutinib ist beim vorbehandelten Mantelzell-Lymphom signifikant besser als Temsirolimus.

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  • ASH 2015 | Aktuelle Studiendaten zum Hodgkin-Lymphom

    Die Interims-PET-Analyse gewinnt beim Hodgkin-Lymphom zunehmend an Bedeutung in der Therapiesteuerung, insbesondere in den frühen Stadien der Erkrankung.

    Brentuximab-Vedotin zeigt in Kombination mit Bendamustin besondere Effektivität im Stadium der rezidivierten/refraktären Erkrankung.

    Das Hodgkin-Lymphom ist besonders sensitiv auf die Behandlung mit PD-1-Inhibitoren (Nivolumab, Pembrolizumab).

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  • Highlights beim multiplen Myelom

    Die Überlegenheit der Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation (im Vergleich zu VRD) konnte hinsichtlich der Remissionsrate, Ansprechtiefe und des PFS bestätigt werden; eine Verlängerung des Gesamtüberlebens wurde nicht dokumentiert.

    Immuntherapien erweitern das therapeutische Spektrum beim multiplen Myelom.

    Triplekombinationen eines Proteasominhibitors mit Lenalidomid und Dexamethason (LenDex) sind gegenüber LenDex mit verbessertem Ansprechen, PFS und teilweise auch OS assoziiert.

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  • ABCSG-Jahrestagung | Update Hormontherapie – ist nun alles anders?

    Eine Patientin mit hohem Rezidivrisiko, die nach einer Chemotherapie noch prämenopausal ist, profitiert von der Therapie mit GNRH-Analogon und Aromatasehemmern.

    10 Jahre Tamoxifen ist zwar geringfügig effektiver als 5 Jahre, macht klinisch aber wohl nur Sinn, wenn diese endokrine Therapie die ersten 5 Jahre gut vertragen wurde.

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  • ABCSG-Jahrestagung | Endocrine brain: Kognitive Beeinträchtigungen durch antihormonelle Therapien

    Der Begriff Chemobrain umschreibt kognitive Probleme wie z. B. Erinnerungslücken oder Konzentrationsprobleme unter Chemotherapien.

    Analog dazu wäre auch ein Endocrine brain unter antihormoneller Therapie denkbar.

    Allerdings sind die Effekte selektiver Östrogenrezptormodulatoren auf die kognitiven Funktionen insgesamt als relativ geringfügig einzustufen.

    Studien mit Aromatasehemmern weisen darauf hin, dass, wenn kognitive Einschränkungen zu beobachten sind, diese unter Aromatasehemmern tendenziell kleiner als unter Tamoxifen sind.

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  • ABCSG-Jahrestagung | Register ABCSG 22R: Strukturierte Langzeiterfassung von Nebenwirkungen endokriner Therapien

    Das Wissen um potenzielle Nebenwirkungen endokriner Therapie kann die Compliance durch entsprechende Interventionen verbessern.

    In der Registerstudie 22R der ABCSG werden die Nebenwirkungen einer Therapie mit Goserelin und Tamoxifen über einen längeren Zeitraum dokumentiert.

    Die Lebensqualität (inklusive sexueller Gesundheit und Fertilität) ist für die Gesamtbeurteilung des Therapienutzens enorm wichtig und wird zusätzlich mittels Fragebögen erhoben.

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  • DGHO-Jahrestagung | Therapie des Pankreaskarzinoms: Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten in Sicht

    Liposomal verkapseltes Irinotecan (nanoliposomales Irinotecan, nal-IRI) kombiniert mit 5-FU/LV erzielte bei Gemcitabin-vorbehandelten Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom eine signifikante und klinisch relevante Verbesserung des Gesamtüberlebens.

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  • ASCO GU 2016 in Review | Fortschritte in der Uroonkologie

    Das DNA-Reparatur-defiziente, metastasierte, kastrationsresistente Prostatakarzinom stellt einen neuen molekularen Subtyp dar, der exzellent auf eine PARP-inhibierende Therapie mit Olaparib anzusprechen scheint.

    In der Zweit- oder Drittlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms liefern Subgruppenanalysen der großen Phase-III-Studien CheckMate 025 und METEOR weitere Evidenz für den Nutzen von Nivolumab und Cabozantinib im Vergleich zu Everolimus.

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  • Highlights vom ASCO Gastrointestinal Cancers Symposium

    Erste Studien zeigen, dass auch Patienten mit Magenkarzinom von Checkpoint-Inhibitoren profitieren können. Die brennende Frage wird sein, welche Patienten das wirklich sind.

    Von aktueller praktischer Bedeutung ist die NETTER-1-Studie für Patienten mit neuroendokrinen Tumoren des Dünndarms. Die Studie erzielte positive Ergebnisse mit einer Peptid-Radionuklid-Rezeptor-Therapie nach Krankheitsprogression unter einem Somatostatinanalogon.

    Leider negativ war eine Studie mit TDM1 in der Zweitlinientherapie HER2/neu-positiver Magenkarzinome nach Trastuzumab-Versagen. Negativ verlaufen ist auch eine Phase-III-Studie mit Evofosfamid, einer durch Hypoxie aktivierbaren Prodrug in der Therapie des Pankreaskarzinoms.

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  • Plenarsitzung „Best of the Year“ der DGHO-ÖGHO-SHG-Jahrestagung

    Die Behandlung mit sog. Immuncheckpoint-Inhibitoren wie Nivolumab eröffnet eine neue Ära in der Immuntherapie verschiedener onkologischer Erkrankungen.

    Besonders hohe Ansprechraten für Nivolumab wurden bei Patienten mit refraktärem Hodgkin-Lymphom beschrieben.

    Die MYD88-Mutation findet sich als häufigste Mutation beim Morbus Waldenström und ist mit einem Ansprechen auf Ibrutinib assoziiert.

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  • DGHO | B-Zell-Lymphome: BTK-Inhibitor im Rezidiv hochwirksam

    Mit Ibrutinib, einem Hemmstoff der Bruton-Tyrosinkinase, ist eine neue Therapie für rezidivierte oder refraktäre Formen des Mantelzelllymphoms und der chronischen lymphatischen Leukämie zugelassen.

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  • Nachlese zur ÖGRO-Jahrestagung, Mit MedAustron an die radioonkologische Weltspitze

    Hauptthema: österreichisches Schwerionenprojekt MedAustron in Vorbereitung auf den Patientenbetrieb.

    Internationale Topexperten skizzierten das enorme Potenzial von Protonen und Kohlenstoffionen für die Tumorkontrolle sowie Vermeidung von Nebenwirkungen, speziell in der Kinderonkologie.

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  • EMUC 2015 – Experten fassen zusammen: Up to date bei urologischen Tumoren

    Urothelkarzinom: Die zielgerichtete Therapie ist neben der großen Hoffnung Immuntherapie angekommen. Das Wissen um hohe Mutationslast und die Inzidenz von spezifischen molekularen Veränderungen haben Studiendesign und -landschaft verändert.

    Prostatakarzinom: Durch das bessere Verständnis der genetischen Veränderungen im Prostatakarzinom werden in absehbarer Zukunft neue diagnostische und prädiktive Biomarker verfügbar sein. Diese ermöglichen letztendlich eine präzise initiale Diagnose, sinnvolle prognostische Klassifizierung und optimale Therapie.

    Nierenzellkarzinom: Trotz der Vielzahl der Weiterentwicklungen in den radiologischen Untersuchungsmodalitäten als auch Auswerteprotokollen ist die Beurteilung der Tumorgrößenveränderung nach RECIST weiterhin die Standardauswertung, um eine Therapieantwort zu messen.

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  • Daten zu neuroendokrinen Tumoren am ECC (ECCO-18/ESMO-40) in Wien. „There’s something happening here …“

    AM ECC wurden 2 Phase-III-Studien mit praxisveränderndem Potenzial vorgestellt.

    In der RADIANT-4-Studie konnte der mTOR-Inhibitor Everolimus bei nichtpankreatischen NET (mehrheitlich NET der Lunge) den primären Endpunkt progressionsfreies Überleben eindeutig verbessern.

    In der NETTER-1-Studie wurde eine Lutetium-basierte Peptid-Rezeptor-Radiotherapie zusätzlich zu Octreotid untersucht und konnte bei progredienten Patienten gegenüber einer Octreotid-Dosissteigerung klinisch relevante Ergebnisse erzielen.

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  • ECC | Interessante Präsentationen am europäischen Krebskongress – Neue Daten beim Mammakarzinom

    LHRH-Agonisten schützen vor chemotherapieinduzierter ovarieller Dysfunktion.

    Enzalutamid wirkt beim androgenrezeptorpositiven triplenegativen Mammakarzinom.

    Pan-PI3K-Inhibitor Pictilisib ohne Wirksamkeit in Kombination mit Paclitaxel.

    Oncotype DX identifiziert eine absolute Niedrigrisikogruppe.

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  • ECC | Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom. Auf dem Weg zur optimalen Therapiesequenz

    Aktuell gibt es keine präzise Sequenzstrategie.

    Klinische Eigenschaften leiten derzeit die Therapieentscheidungen.

    Eine neue Klassifizierung des Prostatakarzinoms, die molekulare Marker beinhaltet, ist gefordert.

    Kombinationstherapien könnten integraler Bestandteil des Standard of Care werden, sobald eine neue Taxonomie etabliert ist.

    Die Androgendeprivationstherapie bleibt die Hauptsäule der Therapie.

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  • 16. Weltkonferenz für Lungenkrebs. Finetuning von Immuntherapien und zielgerichteten Therapien

    Highlights vom WCLC 2015 – Immuntherapie, zielgerichtete Therapie, neue TNM-Klassifikation

    Langzeitdaten zu Nivolumab bestätigen den Überlebensvorteil beim NSCLC-Plattenepithel­karzinom.

    Die EGFR-TKI-Therapie wird im Otto-Wagner-Spital routinemäßig mit Liquid Biopsy monitiert.

    Eine Studie der Austrian Lung Cancer Group zeigt den Benefit der EML4-ALK-Translokation-Testung vor dem Hintergrund neu verfügbarer Therapien.

    Eine revidierte TNM-Klassifikation wird ab Jänner 2017 wirksam und enthält Neuerungen bei T: jeder Zentimeter zählt, N: pathologisches Staging (in prospektiver Erprobung),M: Unterscheidung zwischen singulären und multiplen Metastasen.

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  • ASCO | Fortschritte beim malignen Melanom

    Das Late-breaking Abstract 1 am ASCO war die JACKMATE-067-Studie zur kombinierten Immuntherapie des malignen Melanoms mit Nivolumab und Ipilimumab. Diese scheint effektiver zu sein als die Monotherapie, ist aber auch toxischer. Langzeitdaten fehlen.

    Beachtlich sind die Erfolge der translationellen Onkologie mit der Erforschung von Resistenz­mechanismen und daraus abgeleiteter Kombinationstherapien beim BRAF-mutierten Melanom. Mit zielgerichteten Kombinationen gehen erste Langzeitdaten hervor, die sich mit der Immuntherapie vergleichen können.

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  • ASCO | Praxisrelevante Fortschritte beim Bronchialkarzinom

    Die Studie CheckMate 017 untersuchte Nivolumab beim Plattenepithelkarzinom der Lunge, CheckMate 057 beim non-squamous NSCLC. Auf Basis der 017-Studie mit einem Überlebensvorteil gegenüber Docetaxel erfolgte die Zulassung für Nivolumab als Second-Line-Therapie.

    Sehr gute Ergebnisse erzielen neue zielgerichtete Substanzen bei molekular definierten Patienten mit EML4-ALK-Translokation oder T790M-Mutation – auch bei Patienten mit Hirnmetastasen.

    Eine praxisrelevante Studie definiert Bevacizumab in Kombination mit Chemotherapie als neues Therapieparadigma beim malignen Pleuramesotheliom.

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  • ASCO | Frühes Mammakarzinom

    Studie ABCSG 18: Denosumab reduziert die Knochenfrakturrate bei postmenopausalen Patientinnen unter adjuvanter endokriner Therapie um 50 %.

    Studie ExteNet: Neratinib, ein oraler Pan-HER-Tyrosinkinasehemmer, könnte in Zukunft eine Option für eine erweiterte adjuvante Therapie beim HER2-positiven Mammakarzinom darstellen.

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  • ASCO | Metastasiertes Mammakarzinom

    MARIANNE: T-DM1 ist in der Erstlinienbehandlung von metastasierten HER2-positiven Mammakarzinomen einer Trastuzumab- plus Taxan-Therapie nicht überlegen. Therapiestandard in dieser Indikation bleibt die Kombination von Trastuzumab, Pertuzumab und Docetaxel.

    PALOMA3: Palbociclib kann in Kombination mit Fulvestrant bei hormonrezeptorpositiven metastasierten Mammakarzinomen eine Resistenzentwicklung verzögern.

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  • ASCO-Highlights zu gynäkologischen Tumoren

    Unter den innovativen Präsentationen im Bereich der gynäkologischen Onkologie fanden sich beim Ovarialkarzinom Studien zur Antiangiogenese mit neuen Substanzen sowie die Evaluierung prädiktiver Marker für Bevacizumab, Studien zu PARP-Inhibitoren mit Genexpressionsanalysen zur Patientenselektion und erste Studien zur Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren.

    Studien beim Endometriumkarzinom, etwa zur adjuvanten Chemotherapie bei Hochrisiko-Kollektiven oder dem Einsatz von Bevacizumab in dieser Indikation, könnten, wenn sich die Daten bestätigen, die klinische Praxis beeinflussen.

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  • ASCO | Gastrointestinale Tumoren

    Beim metastasierten Kolorektalkarzinom zeigen neue, z. T. erstmals präsentierte Daten

    • ein besseres progressionsfreies Überleben durch die Kombination von SIRT plus Chemotherapie;
    • die Wirksamkeit eines Immun-Checkpoint-Inhibitors bei Tumoren mit MMR-Defizienz;
    • die Wirksamkeit einer Anti-HER2-Kombinationstherapie bei Tumoren mit HER2- Überexpression/-Amplifikation.

    Beim metastasierten Magenkarzinom hat sich die Inhibition des MET-Rezeptors als therapeutisch unwirksam erwiesen.

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  • ASCO | Immuntherapeutische Ansätze bei ZNS-Tumoren

    Neue immuntherapeutische Konzepte bei Gliompatienten beinhalten Impfstoffe gegen die EGFRvIII-Mutation, EGFR-gerichtete Antikörper-Zytostatikum-Konjugate oder den Einsatz von PD1-Antikörpern

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  • EHA | Chronisch lymphatische Leukämie, CLL Times are changing

    Der CLL-IPI ist ein modernes, sehr aussagekräftiges und einfach zu berechnendes Prognose­instrument.

    Die Zugabe von Ibrutinib zu Bendamustin-Rituximab bei rezidivierter/refraktärer CLL verbessert signifikant das Ansprechen, das progressionsfreie Überleben und die MRD-Negativitätsrate.

    Die adäquate Ibrutinib-Dosis (420 mg täglich) hat einen signifikanten Einfluss auf das kontinuierliche Ansprechen.u Der neue δ-spezifische Inhibitor der PI3-Kinase, TGR-1202, hat ein vorteilhaftes Neben­wirkungsprofil. u Rituximab + Venetoclax ist eine sehr vielversprechende Kombination, die zu einer hohen CR-Rate und MRD-Negativität führt.

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  • EHA | Der B-Zell-Rezeptor-Signalweg als therapeutisches Target

    Die Signaltransduktion via B-Zell-Rezeptor nimmt im Krankheitsgeschehen der CLL eine zentrale Rolle ein.u Innovative Wirkstoffe wie Syk-, PI3K- und BTK-Inhibitoren ermöglichen die Manipulation des Signalwegs und bieten die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie.

    Prof. John C Byrd erläuterte Vor- und Nachteile sowie die Position der jeweiligen Targets im Therapiealgorithmus der CLL.

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  • EHA | EUTOS for CML: paneuropäische Erfassung von Therapie & Outcomes

    Die Studie EUTOS for CML dient der Dokumentation von Krankheitscharakteristika, Therapie und klinischen Ergebnissen in Europa, ebenso der Implementation standardisierter Monitoring-Verfahren und der Fortbildung.

    Das CML-Register im Rahmen von EUTOS zeigt exzellente Überlebensraten bei CML-Patienten in der chronischen Phase unter einer adäquaten Therapie.

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  • EHA | Vielversprechende neue Daten mit Antikörpern

    Vielversprechende therapeutische Antikörper in klinischen Studien zur Behandlung des multiplen Myeloms sind Elotuzumab (gegen SLAMF7 gerichtet) sowie Daratumumab, SAR650984 und MOR202 (alle gegen CD38).

    Elotuzumab in Kombination mit Lenalidomid-Dexamethason verlängert das progressionsfreie Überleben bei Myelompatienten nach 1–3 Vortherapien (ELOQUENT-2-Studie).

    Daratumumab zeigt Effektivität als Monotherapie selbst bei intensiv vorbehandelten Patienten mit refraktärem Myelom.

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  • EHA | Krankheitsverständnis und Therapie im Wandel der Zeit

    Das Symposium „Extending experience in the management of ITP – What’s changed over the last decade“ behandelte neue Erkenntnisse der Pathophysiologie der ITP und Entwicklungen des therapeutischen Sektors.

    Studien konnten vielfältige Wirkungsmechanismen der TPO-RA auf die Immunmodulation, die Thrombozytenapoptose und die Inflammationsrate zeigen.

    Breitere Therapieoptionen und die Berücksichtigung von patientenrelevanten Faktoren bei der Therapiewahl ermöglichen eine umfassendere Versorgung von ITP-Patienten.

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  • EHA | Highlights zur Stammzelltransplantation

    Patienten mit intermediärer oder Hochrisiko-AML haben auch im höheren Alter einen signifikanten Benefit von der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) mit einem verwandten oder nichtverwandten Spender.

    CTLA4-Blockade mit Ipilimumab ist nach allogener SZT bei refraktären myeloischen und lymphatischen Neoplasien sehr effektiv.

    CAR-T-Zellen sind bei CD19-positiven lymphatischen Neoplasien sehr wirksam und verbessern das Überleben dieser Patienten.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung | Experimenteller Immuntherapie-Ansatz: Malignomtherapie mit umprogrammierten T-Zellen

    Therapieprinzip: Autologe T-Zellen exprimieren nach Gentransfer einen so genannten chimären Antigen-Rezeptor (CAR).

    Vielversprechende Ergebnisse zu CAR-T-Zellen mit dem B-Zell-Zielantigen CD19 bei hämatologischen Malignomen.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung | Renaissance eines alten Bekannten: Bedeutung des Androgenrezeptors beim Mammakarzinom

    Bei östrogenrezeptor-(ER-)positiven frühen Mammakarzinomen hat die Androgenrezeptor-Koexpression einen klaren positiv prognostischen Wert. Bei ER-negativen Tumoren kann diesbezüglich keine klare Aussage getroffen werden.

    In Abhängigkeit vom intrinsischen Subtyp wie auch von bestehenden Therapieresistenzen wirkt der Androgenrezeptor als Tumorsuppressor oder als Onkogen.

    Bei Androgenrezeptor-exprimierenden triplenegativen Mammakarzinomen scheint eine zielgerichtete Therapie mit Bicalutamid und vor allem mit Enzalutamid sehr vielversprechend.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung | Methodik und mögliche klinische Bedeutung – Next Generation Sequencing in der Onkologie

    Mit dem zentralen Axiom der onkologischen Forschung – Krebs als Folge von mehreren aufeinanderfolgenden Veränderungen des Erbguts einer Zelle – wurde die Entschlüsselung des Genoms zum prioritären Ziel.

    Erst neue Technologien wie chipbasierte Parallelsequenzierung machen Genanalysen erschwinglich und damit für onkologische Forschung und Therapie praktikabel.

    Detektierbare Erbgutveränderungen erlauben verbesserte, zielgerichtete Behandlung: z. B. BRAF-V600E-Mutation beim Melanom, KRAS-Mutationen beim Dickdarm-Krebs, EGFR-Mutationen beim Lungenkrebs etc.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung | BTK-Hemmung bei chronischer lymphatischer Leukämie und Mantelzelllymphom

    In der Therapie der CLL und MCL konnten durch neue Wirkstoffklassen wie Antikörper oder Signaltransduktionsinhibitoren höhere Ansprechraten und eine Verlängerung des PFS erreicht werdenu BTK-Inhibitoren weisen im Vergleich zur klassischen Chemotherapie ein moderates Toxizitätsprofil auf, wovon vor allem komorbide und ältere Patienten profitieren können.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2015 | Best of Hematology 2014/15

    Früher Einsatz von Brentuximab als Konsolidierungstherapie verbessert das PFS von Hochrisikopatienten mit Hodgkin-Lymphom nach Chemotherapie und autologer Stammzelltransplantation.

    Checkpoint-Inhibitoren wie Ibrutinib und Idelalisib zeigen signifikante Vorteile in PFS und Ansprechraten bei Patienten mit rezidivierter CLL; Ibrutinib zeigte zudem ein gutes Ansprechen in prognostisch ungünstigen Populationen.

    In der Therapie des Multiplen Myeloms zeigt eine Lenalidomid-Erhaltungstherapie signifikante Risikoreduktion für Krankheitsprogression. Im Rezidiv kann mit einem Vorrücken von Proteasominhibitor-Lenalidomid-Dexamethason in die erste Linie gerechnet werden.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2015 | Neue Wege in der Hämato-Onkologie

    Der Pan-HDAC-Inhibitor Panobinostat verlängert das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit multiplem Myelom signifikant.

    Die genetische Subtypisierung des NSCLC war ein Meilenstein in der Therapieevolution und verschafft betroffenen Patienten mehr Lebenszeit, z. B. mit ALK-Inhibitoren.

    „Innovation Leader“: Österreich ist eines von nur acht europäischen Ländern, in denen die CAR-T-Zell-Technologie mit entsprechenden Studien etabliert wird – ein immenser Vorteil bei einem Therapiekonzept mit kurativem Potenzial.

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  • ASCO | PD-L1-Antikörper bei zahlreichen Tumoren in klinischer Prüfung

    Immunonkologische Therapieansätze erweitern die Tumortherapie mit ersten „Breakthrough“-Indikationen, die bislang schwer zu behandeln waren.

    Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren war ein Hauptthema der ASCO-Tagung 2015.

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  • Schwerpunkte Prostata- sowie Nierenzellkarzinom: Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Patienten mit metastasiertem „High risk“-Prostatakarzinom, insbesondere bereits primär oder kurz nach Diagnosestellung metastasiert, – eingestuft als chemotherapietauglich – sollten ­6 Zyklen Docetaxel additiv zur ADT angeboten werden.

    Patienten mit nichtmetastasiertem (M0) Prostatakarzinom, die eine Lokaltherapie (Radio­therapie) erfahren, sollte im Jahr 2015 routinemäßig Docetaxel nichtadditiv zur ADT angeboten werden.

    Beide obige Empfehlungen könnten sich im längeren Follow-up-Verlauf von GETUG-12, STAMPEDE und RTOG 0521 durchwegs ändern.

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  • EAU-Jahrestagung | Nierenzellkarzinom: Renaissance der Immuntherapie

    Tumorimpfstoffe führen in Studien zu vielversprechenden Ergebnissen, auch wenn generell keiner eine Marktzulassung erlangt hat.

    Eine weitere Therapierichtung in der Immunonkologie ist die zielgerichtete Beeinflussung immunologischer Schnittstellen der T-Zell-Aktivierung. Diese sogenannten Checkpoint-Inhibitoren wie der PD-1-Antikörper Nivolumab könnten die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms um eine weitere Säule ergänzen.

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  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Spectrum Urologie 2/15 erschienen.

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  • [ENETS] 12th Annual Conference for the Diagnosis and Treatment of Neuroendocrine Tumor Disease – „Lots of smoke, but lack of fire …?“

    Derzeit sind zwei Somatostatinanaloga in antiproliferativer Indikation für neuroendokrine Tumoren (NET) getestet: Octreotid LAR bei Mid-Gut NET (PROMID-Studie); Lanreotid Autogel bei enteropankeratischem NET oder NET mit unbekanntem Primum mit einem Ki67 < 10 % (CLARINET-Studie).

    Die Studien COOPERATE-2 (Everolimus vs. Everolimus + Pasireotid LAR) und CBEZ235Z2401 (BEZ253 vs. Everolimus) beim fortgeschrittenen pNET haben ihren primären Endpunkt nicht erreicht.

    Tumor-Profiling und Bestimmung neuer Targets wie PD-L1 soll zu neuen Therapieoptionen führen. Gentranskript-Analysen aus dem Blut waren vielversprechend in Hinblick auf Staging und Response-Evaluierung.

    Anfang 2015 wurde von der European Neuroendocrine Tumor Society (ENETS) erstmals ein Konsensus für die Diagnose und Therapie pulmonaler NET publiziert.

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  • Highlights des ASCO-GI-Symposiums 2015

    Vitamin-D-Substitution zusätzlich zur Standardtherapie könnte die Prognose von PatientInnen mit Kolorektalkarzinom verbessern. Ebenfalls beim Kolorektalkarzinom verbesserte Ramucirumab das Gesamtüberleben der PatientInnen als Second-Line-Therapie.

    Beim Gemcitabin-refraktären Pankreaskarzinom konnte mit liposomalem Irinotecan + 5-FU-Leucovorin ein Überlebensvorteil erreicht werden (NAPOLI-1-Studie).

    Subgruppenauswertungen der REACH-Studie beim hepatozellulären Karzinom zeigen einen Vorteil für Ramucirumab bei Vorliegen hoher AFP-Spiegel.

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  • ASH-Highlights: Chronische myeloische Leukämie

    Ein Höhepunkt am ASH-Meeting 2014 war die Präsentation der Interimsanalyse der EURO-SKI-Studie, die untersucht, unter welchen Voraussetzungen CML-Patienten eine Tyrosinkinasehemmer-Therapie absetzen können, ohne den Behandlungserfolg zu kompromittieren.

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  • BTK-Hemmer in der Hämatologie: Nachhaltige Wirksamkeit bei Patienten mit CLL und Mantelzelllymphom

    [ASH 2014]

    Ibrutinib konnte in der RESONATE-Studie eine ausgezeichnete Wirksamkeit bei Patienten mit rezidivierter/refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie beweisen – inklusive einer hohen Effektivität bei der prognostisch ungünstigen Subgruppe mit 17p-Deletion.

    Der Einsatz des Hemmers der Bruton-Tyrosinkinase beim Mantelzelllymphom stellt auch bei dieser Tumorentität eine besonders effektive Therapieoption dar.

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  • ASH-Highlights bei indolenten Lymphomen: Investigative Substanzen (IDrugs) ante portas

    R2, Rituximab + Revlimid®, eine sehr interessante Therapieoption bei indolenten Lymphomen (Mantelzelllymphom, follikuläres Lymphom).

    Vorteilhafte Rituximab-Erhaltung bei Mantelzelllymphompatienten nach autologer Transplantation.

    Bortezomib sollte zukünftig Bestandteil der Erstlinientherapie bei älteren Patienten mit Mantelzelllymphom sein.

    Ibrutinib (Mantelzelllymphom, Morbus Waldenström) und Idelalisib (follikuläres Lymphom, Morbus Waldenström) hochwirksam bei rezidivierten indolenten Lymphomen.

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  • Was bringen die neuen Antikörper in der Therapie des multiplen Myeloms?

    [ASH 2014]

    Vielversprechende Antikörper in klinischen Studien zur Behandlung des Myeloms sind Daratumumab und SAR650984 (beide gegen das CD38-Molekül) sowie Elotuzumab (gegen SLAMF7 gerichtet).

    Daratumumab und SAR650984 zeigen als Monotherapie Effektivität bei intensiv vorbehandelten Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Myelom.

    Die Kombination von Daratumumab mit verschiedenen Standardregimen (Lenalidomid + Dexamethason, Bortezomib-basierte Schemata, Pomalidomid + Dexamethason)führt zu vielversprechenden Remissionsraten bei guter Verträglichkeit.

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  • ASPIRE-Studie: Carfilzomib bringt zusätzlichen Nutzen zur bisherigen Standardtherapie des multiplen Myeloms

    [ASH 2014]

    Carfilzomib ist ein Proteasominhibitor der neuen Generation mit Wirksamkeit beim multiplen Myelom.

    Daten der ASPIRE-Studie definieren einen neuen Standard in der Behandlung des rezidivierten multiplen Myeloms.

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  • DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH, Jahrestagung 2014, Hamburg − Plenarsitzung: Best of the year

    „Best of the Year: Personalisierte Medizin in der klinischen Praxis, rezente „Break through“-Zulassungen und aussichtsreiche neue Therapieprinzipien.

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  • Mantelzelllymphom − Behandlungskonzepte im Wandel

    Beim Mantelzelllymphom werden alternative Therapieansätze zur etablierten Stammzelltransplantation bzw. Chemoimmuntherapie untersucht, wobei die meisten Daten bisher zu Bortezomib, Ibrutinib, Temsirolimus und Lenalidomid vorliegen.

    Durch Kombinationen mit chemoimmuntherapeutischen Schemata kann eine Steigerung der Ansprechraten erwartet werden.

    Als Monotherapie hat Ibrutinib im rezidivierten Setting einen neuen Standard gesetzt.

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  • Zu neuen Ufern im CLL-Management

    Neue Therapieansätze bei CLL sind zahlreich und umfassen unter anderem den BTK-Hemmer Ibrutinib, der sowohl in der therapienaiven Situation als auch bei rezidivierter/refraktärer Erkrankung Wirksamkeit zeigt.

    Die mit Ibrutinib erreichten klinischen Outcomes übertreffen die Ergebnisse mit anderen Therapien deutlich. Gleichzeitig punktet die Behandlung mit guter Verträglichkeit.

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  • Aggressive B-Zell-Lymphome: News bei DLBCL

    FLYER: Bestimmte Patientengruppen mit DLBCL könnten von einer Chemoimmuntherapie geringer Intensität ebenso profitieren wie von intensiveren Protokollen.

    UNFOLDER: Für Michael Pfreundschuh ist eine Radiotherapie bei „bulky disease“ grundsätzlich indiziert.

    RICOVER-60, SMARTE-R-CHOP-14: Adäquate Dosisanpassung bei Männern aller Altersgruppen und bei jüngeren Frauen sowie Vitamin-D-Substitution können die Ergebnisse unter Rituximab verbessern.

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  • Immun-Checkpoint-Blockade: Potenzial für Langzeitüberleben – Aktivierung des Immunsystems gegen Krebs

    Die Anfänge der Immuntherapie bei Krebs wurden im Jahr 1857 mit der Beschreibung der Immuninfiltration in Tumoren durch Virchow gemacht. Burnet stellte im Jahr 1957 die Hypothese auf, dass Krebs das Immunsystem kontrolliert. 1991 wurden humane tumorasso­ziierte Antigene von Rosenberg & Boom charakterisiert.

    1995 kam es zur Zulassung von IFNα zur adjuvanten Therapie des malignen Melanoms und 1998 zur Hochdosis-Therapie mit IL-2 beim metastasierten Melanom. Sipuleucel-T wurde von der FDA im Jahr 2010 beim Prostatakarzinom zugelassen. Der erste Checkpoint-Inhibitor erhielt 2011 die Zulassung beim fortgeschrittenen Melanom.

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  • PD-1-Antikörper Pembrolizumab − Immuntherapie des Melanoms

    Pembrolizumab ist ein hoch affiner humanisierter monoklonaler IgG4-Antikörper, der an PD-1 bindet und damit die Bindung mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 verhindert.

    In der Phase-I-Studie KEYNOTE-001 wurde eine vielversprechende Antitumoraktivität bei 655 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom gezeigt. Das Nebenwirkungsprofil war über alle Dosierungen und Regime gut handhabbar.

    Diese Studienergebnisse führten in den USA zur beschleunigten FDA-Zulassung von Pembrolizumab.

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  • ESMO 2014: Anti-EGFR- oder Anti-VEGF-Erstlinientherapie beim metastasierten RAS-Wildtyp-Kolorektalkarzinom: Lässt sich eine optimale Therapiestrategie definieren?

    Phase-III-Studie CALGB-SWOG 80405, Bevacizumab vs. Cetuximab jeweils in Kombination mit Standardchemotherapie (mFOLFOX6 oder FOLFIRI): kein signifikanter Unterschied im Gesamtüberleben; signifikanter Unterschied in den Ansprechraten zugunsten von Cetuximab.

    Phase-III-Studie FIRE-3, Cetuximab vs. Bevacizumab jeweils in Kombination mit FOLFIRI: signifikanter Unterschied im Gesamtüberleben, den Ansprechraten und dem frühen und tiefen Ansprechen zugunsten von Cetuximab.

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  • ESMO 2014: Highlights – Kopf-Hals-Tumoren

    LUX-1 ist seit geraumer Zeit die erste positive Phase-III-Studie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren: In dieser Studie konnte Afatinib das progressionsfreie Überleben gegenüber Methotrexat signifikant verbessern. Patienten profitierten von einer besseren Schmerzkontrolle und einer Verbesserung des Schluckvermögens.

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  • ESMO 2014: Mammakarzinom-Highlights

    Die duale Blockade mit Trastuzumab und Pertuzumab ist der Goldstandard first line beim HER2/neu-positiven metastasierten Mammakarzinom.

    Die duale Blockade mit Lapatinib und Trastuzumab hat adjuvant/neoadjuvant in der Klinik vermutlich keine Zukunft.

    T-DM1 wirkt möglicherweise auch bei Hirnmetastasen.

    Bei hohem Rezidivrisiko ist die dosisdichte dosisintensivierte Chemotherapie zukunftsträchtig, während bei älteren Patientinnen über 65 Jahre das gute, alte CMF ein Standard bleibt.

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  • ESMO 2014: Weichteil- und Knochensarkome sowie gastrointestinale Stromatumoren

    Aufgrund der großen histologischen Vielfalt der Weichteilsarkome ist der histologische Befund eines sarkomerfahrenen Referenzpathologen unentbehrlich, da er eine maßgeschneiderte „histotype-driven therapy“ erlaubt.

    Genexpressionsprofile von molekularen Sarkomsubtypen könnten in Zukunft als Grundlage für die Patientenselektion für spezifische Therapiestudien herangezogen werden.

    Die Interaktion von Immunsystem und Sarkomen stellt einen spannenden neuen Therapie­ansatz dar. Klinische Studien zu Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei Patienten mit Sarkomen könnten hier neue und wichtige Therapiekonzepte bereithalten.

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  • ESMO 2014: Nachwuchsförderung in der Onkologie

    Ein wesentliches Augenmerk der Aktivitäten der European Society for Medical Oncology (ESMO) liegt auf der Förderung des Nachwuchses im Bereich der internistischen Onkologie.

    Themen des Young Oncologists Forum über entscheidende Komponenten der akademischen Karriere: Identifizierung eines idealen Mentors, Verfassen von Protokollen für klinische Studien, Erstellen eines Projektplans zur Drittmitteleinreichung und die effiziente Zusammenfassung von Daten in einem wissenschaftlichen Manuskript.

    Eine Young Oncologists Breakfast Session befasste sich mit Tipps und Tricks zum Umgang mit Medien, insbesondere in Interviewsituationen.

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  • ESMO 2014: Highlights beim malignen Melanom: Immuntherapie und mutationsspezifische Tyrosinkinasehemmer

    Die erste präsentierte Phase-III-Studie mit dem PD-1-Antikörper Nivolumab zeigt einen klaren Vorteil im Ansprechen gegenüber Chemotherapie in der Zweitlinientherapie bei Ipilimumab-vorbehandelten Patienten.

    Zwei Kombinationen aus BRAF- und MEK-Inhibitoren, Dabrafenib + Trametinib sowie Vemurafenib + Cobimetinib, zeigen signifikante Verbesserungen sowohl im progressionsfreien- (PFS), als auch im Gesamtüberleben (OS) gegenüber der Monotherapie mit Vemurafenib bei Patienten mit BRAF-mutiertem Melanom.

    Ein Update aus einer Phase-I-Studie einer Kombination aus Ipilimumab und Nivolumab bestätigt Überlebensraten von knapp 80 % nach 2 Jahren.

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  • CLARINET-Studie mit Lanreotid Autogel bei neuroendokrinen Tumoren: Antiproliferativer Effekt und Lebensqualität mit Somatostatinanaloga

    Im Vorjahr wurde die CLARINET-Studie (Lanreotid bei Patienten mit metastasierten, hormonell inaktiven neuroendokrinen Tumoren [NET]) am ESMO als Late-breaking Abstract vorgestellt.

    Im Juli 2014 erschien die Studie im New England Journal of Medicine1. Am diesjährigen ESMO wurden aktuelle Daten zur Lebensqualität in der Highlight-Sitzung präsentiert2.

    Zwei weitere ESMO-Präsentationen – die Studien SymNET3 und ELECT4, beide ebenfalls mit Lanreotid – befassten sich ebenfalls mit der Lebensqualität, hier bei funktionell aktiven NET und hormonassoziierten Symptomen (Karzinoidsyndrom).

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  • Die Rolle der Pathologie in der Onkologie – Mammakarzinom: HER2-Testung „and beyond“

    Tumorheterogenität bedingt die Reevaluierung von Tumorproben unabhängig von Ergebnissen des Primärtumors

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  • ASCO 2014: Highlights beim Mammakarzinom

    ALLTO: Trastuzumab über ein Jahr bleibt Standard in der adjuvanten Therapie HER2-positiver Mammakarzinome. Lapatinib wird aber weiterhin seinen Platz im palliativen Setting haben.

    SOFT und TEXT: Optimierung der endokrinen Therapie im adjuvanten Setting bei prämeno­pausalen Patientinnen mit ovarieller Funktionsunter­drückung (GnRH-Analoga, Ovarektomie, Radiatio): Überlegenheit von Exemestan gegenüber Tamoxifen.

    POEMS-Studie: Rolle von GnRH-Analoga zur Prävention des vorzeitigen Versagens der Ovarfunktion bei jungen Brustkrebspatientinnen. Goserelin könnte für den Schutz der ovariellen Funktion unter (neo-)adjuvanter Chemotherapie eine Rolle spielen, der überraschend positive Effekt in Hinblick auf PFS und OS sollte jedoch hinterfragt werden.

    AVATAXHER-Studie: PET-CT kann zur Selektion jener Patientinnen beitragen, die von Bevacizumab im neoadjuvanten Setting profitieren. Wie man diese Patientinnen im Vorfeld näher definieren könnte, ist aber unklar.

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  • ASCO 2014: Vorhersage des Lokalrezidivrisikos: Nutzen multigenomischer Tests in der lokalen Brustkrebstherapie

    Multigenomische Tests (EndoPredict®; PAM50; Oncotype DX®) helfen das Risiko für die Entstehung eines Lokalrezidivs vorherzusagen.

    Hochrisiko in postmenopausalen Östrogenrezeptor-positiven/HER2-negativen Patientinnen bedeutet 4-faches 10-Jahres-Lokalrezidivrisiko gegenüber Niedrigrisiko (10-Jahres-Lokal­rezidivrate unter 2 %).

    Adjuvante Strahlentherapie bei niedrigem Risiko und Mastektomie bei multigenomisch hohem Risiko verbessert die 10-Jahres-Lokalrezidivrate um das 5-Fache.

    Prospektive Studien zur Evaluierung multigenomischer Tests als therapierelevante Werkzeuge müssen folgen.

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  • ASCO 2014: Highlights beim Kolorektalkarzinom: Erstlinientherapie, Erhaltungstherapie, BRAF-Mutation

    CALGB-80405-Studie: Im Ergebnis des Head-to-Head-Vergleichs zwischen EGFR- und VEGF-basierter Erstlinientherapie waren beide Strategien bei KRAS-Exon-2-Wildtyp-Patienten in Hinsicht auf das Gesamtüberleben vergleichbar; Subgruppenanalysen zeigen überraschend Vorteile für Cetuximab + FOLFOX (vs. Bevacizumab + FOLFOX) bzw. für Bevacizumab + FOLFIRI (vs. Cetuximab + FOLFIRI). Für definitive Schlussfolgerungen muss die Gesamt-RAS-Analyse abgewartet werden.

    AOI-KRK-207-Studie, Erhaltungstherapie: Nach einer Induktionstherapie mit 5FU + Oxaliplatin + Bevacizumab wurden Patienten in eine Erhaltungstherapie mit 5FU + Bevacizumab, Bevacizumab-Monotherapie oder Observanz randomisiert. PFS ab Erhaltungsstrategie: 6,2 Monate (5-FU + Bevacizumab), 4,8 Monate (Bevacizumab-Monotherapie) und 3,6 Monate (Observanz); nach 27 Monaten medianer Nachbeobachtungszeit: kein Unterschied im Gesamtüberleben.

    BRAF-V600E-Mutation: Die Mutation tritt bei etwa 5–10 % der Kolorektalkarzinome auf und bedeutet eine schlechte Prognose. Erste Ergebnisse zur Kombinationstherapie mit Dabrafenib + Trametinib + Panitumumab sind ermutigend.

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  • 50 Jahre ASCO – Fortschritte: Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom

    Angiogeneseinhibitor und EGFR-Antikörper erstmals auch beim Plattenepithelkarzinom wirksam.

    Die nächste Generation von Tyrosinkinasehemmern gegen EGFR- und ALK-1-Mutationen überwindet Resistenzen.

    Immuntherapie in fortgeschrittenen Stadien behandelt den Patienten und nicht den Tumor: Das Ziel ist die Aktivierung der körpereigenen Immunantwort.

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  • Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom:

    Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).

    Nierenzellkarzinom:

    Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • ASCO 2014: Interview mit K. Pummer zur CHAARTED-Studie

    Der Artikel ist bereits in der Fachzeitschrift Spectrum Urologie 2/14 erschienen. Zum Artikel

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  • Melanom-Highlights vom ASCO

    Adjuvante Melanomtherapie mit Ipilimumab: Ipilimumab (10 mg/kg) konnte in einer Phase-III-Studie der EORTC den primären Endpunkt rezidivfreies Überleben bei Stadium-III-Melanompatienten nach kompletter Tumorresektion von 17,1 Monaten (Placebo) auf 26,1 Monate signifikant verbessern (HR 0,75; p = 0,0013) (mediane Nachbeobachtung: 2,7 Jahre).

    Immunmodulierende Vakzine T-VEC: T-VEC besteht aus einem aktiven viralen Vektor (HSV-1, der zur Replikation in Tumorzellen fähig ist und Tumorzell-Lyse induziert) und aus GM-CSF. Trotz subkutaner Applikation ist ein „systemisches“ Ansprechen auch an Stellen möglich, an denen keine Injektion erfolgte. In der Phase-III-Studie OPTiM konnte der primäre Endpunkt „dauerhaftes Ansprechen“ (partielle oder komplette Remission ≥ 6 Monate) bei 16 % der mit T-VEC behandelten Patienten mit nichtresezierbarem Melanom (Stadium IIIB–IV) erreicht werden, verglichen mit 2 % der Patienten in der mit intraläsionalem GM-CSF behandelten Kontrollgruppe (p < 0,0001).

    Phase-III-Studie COMBI-d bei BRAFV600E/K-mutiertem Melanom: Gegenüber der Mono­therapie mit dem BRAF-Inhibitor Dabrafenib konnte die Kombination aus Dabrafenib mit dem MEK-Inhibitor Trametinib bei Melanompatienten (Stadium IIIC–IV) das Progressionsrisiko um 25 % verringern (HR 0,75; p = 0,035) (medianes PFS: 9,3 vs. 8,8 Monate) und die Ansprechraten verbessern (67 % vs. 51 %, p = 0,0015). Erste Interimsanalysen zeigen auch ein signifikant längeres Gesamtüberleben (medianes Follow-up: 9 Monate).

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  • Wissenschaftliche Höhepunkte des ASCO 2014 – Gynäkologische Malignome

    In der Erstlinientherapie des klarzelligen Ovarialkarzinoms ist die Kombination Irinotecan + Cisplatin nicht effektiver als Carboplatin + Paclitaxel.

    Olaparib und Cediranib zeigen beim serösen G3- bzw. BRCA-mutierten platinsensitiven Ovarialkarzinomrezidiv hohe Antitumoraktivität.

    Pazopanib + wöchentliches Paclitaxel ist bei platinresistentem oder -refraktärem Ovarialkarzinomrezidiv signifikant effektiver als Paclitaxel allein.

    Lurbinectedin ist beim platinresistenten Ovarialkarzinomrezidiv signifikant wirksamer als Topotecan.

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  • Cediranib und Olaparib beim Ovarialkarzinom: Viel versprechende Kombination zweier Wirkprinzipien

    Der antiangiogen wirksame TKI Cediranib und der PARP-Inhibitor Olaparib zeigen in vitro und in vivo synergistische Effekte.

    Beim rezidivierten platinsensitiven Ovarialkarzinom können durch die rein orale Kombination von Cediranib und Olaparib gegenüber der Olaparib-Monotherapie signifikante Benefits im Bereich von progressionsfreiem Überleben und Ansprechraten erzielt werden.

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  • EHA 2014: Thrombosetherapie bei Krebspatienten

    Eine akut diagnostizierte Venenthrombose oder Pulmonalembolie wird bei onkologischen Patienten nicht anders behandelt als bei Patienten ohne Tumorerkrankung. Der Unterschied ergibt sich nach der Akutsituation, wenn der onkologische Patient nicht auf Vitamin-K-Anta­gonisten, sondern auf niedermolekulares Heparin eingestellt wird.

    Unter bestimmten klinischen Voraussetzungen scheint auch der Einsatz von direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) vertretbar.

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  • Chronische lymphatische Leukämie: Paradigmenwechsel in Einschätzung der Prognose und Auswahl der Therapie?

    Auf molekularer Ebene downstream des B-Zell-Rezeptors (BRC) ansetzende Medikamente wie der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor Ibrutinib oder der PI3-Kinase-Inhibitor Idelalisib sowie der BCL-2-Inhibitor ABT-199 zeigen sehr ermutigende Wirksamkeit bei rezidivierten Patienten mit CLL.

    Sowohl die Kombinierbarkeit mit bereits etablierten Medikamenten wie monoklonalen Antikörpern wie auch die Wirksamkeit bei ungünstiger Zytogenetik eröffnen innovative Behandlungsoptionen.

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  • EHA 2014: Experimentelle Therapie der rezidivierten/refraktären ALL des Erwachsenen: Prognoseverbesserung als Ziel im Salvage-Setting

    Viele erwachsene Patienten mit ALL erleiden nach intensiver Front-Line-Polychemotherapie mit oder ohne allogene Stammzelltransplantation ein Rezidiv, das mit einer ungünstigen Prognose vergesellschaftet ist.

    In Erforschung befindliche T-Zell-Therapien, zu denen chimäre Antigenrezeptor-(CAR-)T-Zellen und der BiTE®-Antikörper Blinatumomab zählen, zeigen vielversprechende Ergebnisse.

    Mit Blinatumomab konnte in hohen Prozentsätzen ein anhaltendes Ansprechen erreicht werden.

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  • Carfilzomib als neuer Proteasomeninhibitor beim Myelom

    Carfilzomib ist der erste Vertreter einer neuen Generation von Proteasomeninhibitoren, der im Jahr 2012 von der FDA zugelassen wurde und derzeit in etlichen Phase-III-Studien quer durch das Krankheitskontinuum multipler Myelome evaluiert wird.

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  • ASCO 2014: Ausgewählte Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom: u Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).Nierenzellkarzinom:u Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • Immunosurveillance von Tumoren und tumorinduzierte Immunsuppression

    Das renommierte Wissenschaftsjournal SCIENCE hat 2013 als „breakthrough of the year“ die Entwicklungen im Bereich der Tumorimmuntherapie selektiert.

    Dadurch wurde die jahrzehntelange Forschungsarbeit einer Vielzahl von Tumorimmunologen gewürdigt, die zur Entwicklung, klinischen Testung und Zulassung von Checkpoint-Antikörpern geführt hat.

    Dadurch wurde eine neue Therapiesäule in der Onkologie definiert, die man gemeinhin als „Immunonkologie“ bezeichnet.

    Die Zulassung der Checkpoint-Antikörper stellt hierbei nur den Beginn einer Entwicklung dar, der optimierte Antikörper und innovative zelluläre Therapien in den nächsten Jahren folgen werden.

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  • Immunonkologie auf der Überholspur

    Moderne Immuntherapeutika können durch das Ansetzen an Immun-Checkpoints, die hemmend auf das Immunsystem wirken, die körpereigene Tumorabwehr unterstützen.

    Beim metastasierten Melanom wurden bereits substanzielle Therapieerfolge durch die neuen Substanzen verzeichnet. Ein Einsatz dieser und vieler anderer innovativer Checkpoint-Inhibitoren befindet sich bei soliden und hämatologischen Entitäten in Testung.

    Eine Modifikation von T-Zellen in Form von Expansion, Selektion oder Genmodifikation erlaubt eine weitere Effektivitätssteigerung, diese Strategien müssen jedoch erst noch eingehender erforscht werden.

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  • Die EXACT-Studie zur Erfassung der Effektivität der personalisierten Medizin

    Die Erkenntnisse der Tumorbiologie in ihre pharmakologische Anwendung zu übersetzen ist schlichtweg die Herausforderung der Gegenwart.

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  • Klinische Relevanz der Calreticulin-Mutationen bei myeloproliferativen Neoplasien

    CALR ist nach JAK2 die zweithäufigste Mutation bei den drei klassischen myeloproliferativen Neoplasien.

    CALR-Mutation ist assoziiert mit niedrigeren Thromboseraten und besserem Gesamtüberleben bei primärer Myelofibrose.

    CALR-positive Patienten zeigen ein besseres Gesamtüberleben nach allogener Stammzelltransplantation.

    CALR ist ein potenzielles therapeutisches Target.

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  • Nicht nur JAK-Inhibitoren: neue Therapieansätze bei der primären Myelofibrose

    Trotz der Erfolge durch JAK-Inhibitoren wie Ruxolitinib besteht eine unbefriedigende Therapiesituation.

    Fortschritte in der translationalen Forschung erlaubten die Identifikation von vielversprechenden Targets z. B. für epigenetische Therapien (durch HDAC- und DNMT-Inhibitoren), antifibrogene Antikörper oder Hemmung von HSP-90, STAT5 oder PI3K. Einige Studien laufen bereits, allerdings erst frühe Phase-I-Studien.

    Randomisierte Phase-III-Studie: Pomalidomid nicht besser als Placebo bei PMF.

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  • Hemmung des BCR-Signalwegs bei CLL und indolenten NHL

    Der B-Zell-Rezeptor-Signalweg ist ein sehr attraktives Target bei lymphatischen System­erkrankungen.

    Die Brutonsche Tyrosinkinase (BTK) und die Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K) können zielgerichtet erfolgreich gehemmt werden.

    Ibrutinib (BTK-Inhibitor) und Idelalisib (PI3K-Inhibitor) sind die am weitesten entwickelten, auch in Hochrisikosituationen effektiven Substanzen.

    Bei der Behandlung von CLL-Patienten kommt es zu einer Verschiebung der Lymphozyten vom Lymphknoten ins Blut, die Lymphozytose kann über mehrere Monate persistieren.

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  • Europäisches Forschungsprojekt OPTATIO beim multiplen Myelom: Bedeutung der Mikroumgebung für Prognose und Therapie

    OPTATIO ist ein internationales Konsortium mit zwölf Universitätskliniken und Firmenpartnern, die im Rahmen des 7. Europäischen Rahmenprogramms nach neuen Strategien gegen das multiple Myelom suchen.

    In OPTATIO werden präklinische In-vitro- und In-vivo-Modelle etabliert, die die für die Krankheitsentwicklung und Medikamentenresistenz entscheidenden Funktionen der Knochenmarksumgebung (Microenvironment) beinhalten.

    Die Suche nach neuen Medikamenten hat bereits erste vielversprechende Kandidaten hervorgebracht, die Tumorzellen erfolgreich in ihrer Knochenmarksumgebung eliminieren.

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  • Ernährung und Hämatoonkologie: Nutrition goes science?

    Mangelernährung ist bei Tumorpatienten weit verbreitet und hat gravierende Folgen.

    Eine Tumorkachexie hat sowohl auf die Lebensqualität als auch auf das Überleben beträchtliche Auswirkungen.

    Patienten müssen proaktiv nach dem Ernährungsverhalten befragt werden.

    Eine individuelle Ernährungsberatung verbessert die Überlebensrate der Patienten.

    Therapiepausen, um Patienten „aufzupäppeln“, sollten unbedingt vermieden werden.

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  • Neue direkte orale Antikoagulanzien bei Tumorpatienten

    Prospektive Studien für die Anwendung von direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) im Vergleich zur Standardtherapie mit niedermolekularen Heparinen (LMWH) zur Therapie tumorassoziierter Thromboembolien sind noch ausständig.

    LMWH bleiben vorerst Standard in der initialen Therapie thromboembolischer Ereignisse bei Tumorpatienten.

    In der Anwendung von DOAK bei Tumorpatienten mit Vorhofflimmern oder in der Langzeit­therapie von thromboembolischen Ereignissen ist in Hinblick auf mögliche Medikamenten­interaktionen oder chemotherapieassoziierte Nebenwirkungen besondere Vorsicht geboten.

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  • Justum pretium: Gibt es einen gerechten Medikamentenpreis?

    Sozial verträgliche Medikamentenpreise sind der Tatsache geschuldet, dass Gesundheitssysteme nicht dem freien Markt unterliegen. Anders als bei einem Autokauf haben Patienten mit lebensbedrohlicher Erkrankung keine Wahlmöglichkeit.

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  • Highlights von der European Breast Cancer Conference, 9. EBCC, Glasgow, Schottland

    Bolero-2-Studie: längstes Gesamtüberleben beim hormonrezeptorpositiven, HER2-negativen Mammakarzinom in einer Phase-III-Studie (sekundärer Studienendpunkt).

    „Practice-changing Abstracts“: Eine Erweiterung des Resektionsrandes führt zu keiner substanziellen Verbesserung der Langzeitergebnisse der Lokaltherapie, wichtiger ist die adjuvante Therapie.

    Invasiv lobuläre Karzinome: Die PCR-Rate nach neoadjuvanter Chemotherapie übersetzt sich bei Patientinnen mit invasiv lobulären Karzinomen nicht in ein längeres Gesamtüberleben (insbesondere nicht bei hormonrezeptorpositiven Tumoren).

    Prestige-Studie: Bei prämenopausalen Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom kann eine effektive Unterdrückung des Östrogenspiegels auch dann erreicht werden, wenn Goserelin in der höheren Dosierung (10,8 mg s. c.) alle 3 Monate verabreicht wird.

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  • Highlights von der 40. EBMT-Jahrestagung: CAR-T-Zell-Immuntherapie bei ALL

    CAR-(Chimeric Antigen Receptor-)transduzierte T-Zellen, gegen CD19 gerichtet (CTL019).

    Diese CTL019-Therapie repräsentiert eine neuartige Strategie für die Behandlung von Patienten mit CD19+-B-Zell-Malignomen.

    Bisher liegen eindrucksvolle klinische Ergebnisse bei refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie, bei ALL-Rezidiv nach allogener HSZT und bei schweren CLL-Fällen vor.

    Andere CD19+-Lymphome würden sich ebenfalls für diese Therapie eignen: diffus großzelliges NHL, follikuläres Lymphom, Mantelzelllymphom.

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  • ASCO-GI 2014: Im Focus: gastrointestinale Tumoren

    Magenkarzinom

    Mit den Daten der RAINBOW-Studie ist eine Zulassung des Anti-VEGFR2-Antikörpers Ramucirumab beim metastasierten Magenkarzinom zu erwarten; der primäre Endpunkt, eine signifikante Verbesserung im Gesamtüberleben durch Kombination von Ramucirumab mit Paclitaxel in der Zweitlinie, wurde erreicht.

    Kolorektalkarzinom

    Eine Erhaltungstherapie mit Bevacizumab + Capecitabin verlängert die progressionsfreie Zeit bei metastasierten Kolorektalkarzinom-Patienten.

    Neue Auswertungen untermauern die prädiktive Bedeutung des RAS-Mutationsstatus für eine Anti-EGFR-Antikörper-Therapie.

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  • SABCS 2013: Klinische Studien und translationale Forschung am: relevante Daten zu Brustkrebs

    Die Addition von Bevacizumab zu Chemotherapie und Trastuzumab führt im adjuvanten Setting zu keiner Verbesserung des Outcomes.

    Tumorinfiltrierende Lymphozyten scheinen ein besseres Ansprechen auf Trastuzumab und Carboplatin vorhersagen zu können.

    Mutationen im PIK3CA-Gen scheinen mit Resistenz gegenüber einer Anti-HER2-Therapie assoziiert zu sein.

    Die Addition von Carboplatin zu wöchentlichem Paclitaxel gefolgt von dosisdichtem AC führt zu einer signifikanten Steigerung der pCR-Rate.

    Bei 4-mal EC gefolgt von 4-mal Paclitaxel bewirkt die dosisdichte Verabreichung eine Verbesserung von DFS und OS gegenüber dreiwöchentlicher Gabe, die Addition von 5-FU zu EC hingegen hat keinen positiven Effekt.

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  • ASH 2013 in New Orleans, USA: Ein Festival für das multiple Myelom

    Zu den ASH-Highlights beim multiplen Myelom zählt die FIRST-Studie. Diese bislang größte Studie bei älteren Patienten wurde in der Plenary-Sitzung präsentiert und zeigt Vorteile für eine Lenalidomid-basierte Langzeittherapie.

    Grad-3/4-Nebenwirkungen und Therapieabbrüche haben negative Auswirkungen auf das Gesamtüberleben. Eine Differenzierung älterer Patienten in „fit“, „nicht fit“ und „gebrechlich“ kann die Wahl der Therapie zugunsten von Protokollen mit geringerer Toxizität beeinflussen.

    Mit den abschließenden Ergebnissen der MM-003-Studie empfiehlt sich Pomalidomid für umfangreich vorbehandelte, selbst mehrfach therapieresistente Patienten.

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  • ASH 2013: Neuigkeiten bei Lymphomen

    Es wird künftig eine relevante Rolle von Lenalidomid in der Behandlung verschiedener Lymphomentitäten erwartet.

    Kombinationstherapien von R-CHOP mit Lenalidomid oder Ibrutinib sind bei aggressiven Lymphomen vielversprechend und bedürfen der Bestätigung durch prospektive Phase-III-Studien.

    Rituximab-Erhaltungstherapie (2 Jahre) beim follikulären B-Zell-Lymphom ist sicher und führt zur Verlängerung des PFS, der Nachweis auf einen Einfluss der Gesamtüberlebenszeit steht weiterhin aus.

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  • ASH 2013: CD30-Antikörper-Zytostatikum-Konjugat: Wirksamkeit bei B-Zell-Lymphomen

    Neben dem Mb. Hodgkin und dem großzellig-anaplastischen Lymphom wird eine Expression von CD30 auch bei B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen beobachtet.

    In einer Phase-II-Studie bei 50 Patienten mit rezidivierten/refraktären diffus großzelligen B-Zell-Lymphomen und verschiedener Ausprägung der CD30-Expression wurde ein therapeutisches Ansprechen bei 42 % beobachtet (22 % bei 18 Patienten mit anderen B-Zell-Lymphomen).

    Die Ansprechraten auf Brentuximab Vedotin waren nicht mit dem Ausmaß der CD30-Expression korreliert.

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  • ASH 2013 Highlights: Chronisch lymphatische Leukämie

    CLL-11-Studie: Immunchemotherapie mit Chlorambucil + Obinutuzumab führt zu besserem und längerem Ansprechen im Vergleich zu Chlorambucil + Rituximab und zu einem längeren Gesamtüberleben im Vergleich zu Chlorambucil alleine.

    COMPLEMENT-1-Studie: Ofatumumab steigert die Wirkung von Chlorambucil.

    CLL-10-Studie: Der Vergleich von FCR mit R-Bendamustin bei jungen und fitten CLL-Patienten bestätigt die hohe Wirksamkeit des FCR-Regimes und das günstigere Nebenwirkungsprofil von R-Bendamustin bei ebenfalls sehr gutem und lang anhaltendem Ansprechen.

    BCL2-Inhibitor ABT-199 erreicht hohe Ansprechraten insbesondere auch bei Patienten mit del(17p) und/oder Fludarabin-Refraktärität. Weitere Studien sollen auch an österreichischen Zentren laufen.

    Eine Phase-III-Studie bestätigt die sehr hohe Wirksamkeit des PI3K-delta-Inhibitors Idelalisib auch in Kombination mit Rituximab.

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  • ASH 2013: Anti-CD20-Antikörper: Höhere Ansprechraten und längeres progressionsfreies Überleben beim älteren CLL-Patienten

    Neue Therapieoption für den älteren/unfitten CLL-Patienten mit klinisch bedeutsamen Verbesserungen.

    Verlängertes PFS sowie verbessertes Ansprechen unter Kombinationstherapie mit Anti-CD20-Antikörper.

    Die Kombinationstherapie von Ofatumumab mit Chlorambucil weist ein verträgliches Nebenwirkungsprofil auf.

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  • ASH-Highlights 2013: Klinischer Fortschritt bei chronischer myeloischer Leukämie

    Neue Daten zeigen: Die Mehrheit der CML-Patienten verstirbt nicht mehr an den Folgen der Leukämie, sondern infolge ihrer Begleiterkrankungen.

    Eine über Jahre stabile Remission mit nicht mehr nachweisbaren BCR-ABL-Transkripten könnte der Grundstein für eine behandlungsfreie Zeit sein.

    Ponatinib ist der bislang einzige Tyrosinkinasehemmer mit Wirkung bei der T315I-Mutation und ist in den Händen erfahrener Ärzte eine wertvolle Substanz für schwierige Fälle.

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  • ASH 2013: Akute myeloische Leukämie: Old standards – new targets

    Die genetische Vielfalt der AML hat neben der Risikostratifizierung nach zytogenetischen und molekularen Merkmalen auch eine Vielzahl neuer Therapiekonzepte hervorgebracht.

    Untersucht werden FLT3-Inhibitoren bei Hochrisikomutationen, hypomethylierende Substanzen, der Tyrosinkinasehemmer Dasatinib bei AML mit KIT-Mutation, immunmodulierende Substanzen wie Lenalidomid oder Chemosensitizer wie Plerixafor. Hohe Erwartungen liegen auch in der Weiterentwicklung der Antikörpertherapie.

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  • Multiples Myelom, Prostata- und Schilddrüsenkarzinom − Best of DGHO 2013

    Als herausragend wurden beispielhaft folgende Arbeiten bei 3 Tumorentitäten vorgestellt:

    Multiples Myelom: Phase-II-Studie 003-A1: Carfilzomib als Monotherapie bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom. 24 % Ansprechrate, geringer Anteil peripherer Neuropathien.

    Prostatakarzinom: ALSYMPCA-Studie: Radium-223-dichlorid (Xofigo®) verlängert bei Patienten mit ossär metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom das Gesamtüberleben signifikant um 3,6 Monate versus Placebo.

    Schilddrüsenkarzinom: DECISION-Studie: Sorafenib bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Radiojod-refraktärem, differenziertem Schilddrüsenkarzinom. Nahezu Verdoppelung des medianen PFS unter Sorafenib vs. Placebo (10,8 Monate vs. 5,8 Monate).

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  • Das multiple Myelom 2013 – ein Update

    In zahlreichen Vorträgen und Symposien wurde im Rahmen der diesjährigen DGHO auf die aktuellen Behandlungsoptionen des multiplen Myeloms detailliert eingegangen.

    Therapieergebnisse für Patienten mit multiplem Myelom haben sich durch neue Therapiestrategien und Medikamente deutlich verbessert.

    Heilung ist beim multiplen Myelom kein Fremdwort mehr.

    Zukünftig wird auch in der Therapie des Myeloms die Antikörpertherapie Einzug halten.

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Highlights beim Mammakarzinom

    Wichtige ESMO-Präsentationen beim Mammakarzinom

    „Liquid biopsy“: Blutabnahme zur Erfassung molekularbiologischer Veränderungen mittels Tumor-DNA im Serum.

    Biopsie von Rezidiven und Metastasen: Änderungen im Rezeptorstatus unterstreichen die Notwendigkeit der aktuellen Molekularbiologie als Grundlage der Therapieentscheidung.

    BOLERO-3-Studie, Everolimus bei Trastuzumab-Resistenz: Neue Biomarkerauswertungen sind richtungweisend für eine bessere Patientenselektion.

    TH3RESA-Studie mit dem neuen Antikörper-Zytostatikum-Konjugat T-DM1: Jenseits der Zweitlinientherapie zeigt sich bereits in der Interimsanalyse ein Überlebensvorteil.

    aTTom-Studie: 10 Jahre Tamoxifen erhöhen die Lebenserwartung.

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Bestrahlung der Lymphabflusswege beim Mammakarzinom

    Die am ESMO als Best Abstract #2 in der Presidential-Sitzung vorgestellte Studie der EORTC Radiation Oncology und Breast Cancer Groups zeigt: Die Bestrahlung der Lymphabflusswege beim lymphknotenpositiven oder medial gelegenen Mammakarzinom verbessert die Überlebenswahrscheinlichkeit.

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Gynäkologische Onkologie

    Nach Erreichen des primären Studienendpunkts (PFS) legen abschließende Ergebnisse der Studien ICON7 und AURELIA zur Therapie des Ovarialkarzinoms mit Bevacizumab Überlebensvorteile in Subgruppen nahe.

    Unter schwierigen Voraussetzungen wurde die ICON6-Studie mit Cediranib trotz Rückzugs des Sponsors noch während der Studienphase von den Investigatoren zu Ende geführt. Limitationen bei der Studienauswertung waren erforderlich, und es konnte mit Cediranib ein signifikanter Vorteil (PFS und OS) für Patientinnen mit platinsensitivem Ovarialkarzinomrezidiv gezeigt werden.

    Die „Women’s Health Initiative“-Studie zeigt, dass eine kombinierte östrogen- und gestagenhältige Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen die Inzidenz von Endometriumkarzinomen signifikant senkt.

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Kolorektales Karzinom

    In der EXPERT-C-Studie zeigte sich der TP53-Status als möglicher Prädiktor für den Benefit von Cetuximab als adjuvante Therapie des Rektumkarzinoms (retrospektive Analyse).

    In der PROCTOR/SCRIPT-Studie hatten Patienten mit hoher Tumorlokalisation (> 10 cm) noch den meisten Benefit (Lokalrezidivrate) von einer adjuvanten Chemotherapie des Rektumkarzinoms.

    „CEA watch“ untersuchte ein tumormarkerbasiertes Nachsorgeschema beim Kolonkarzinom.

    Die All-RAS-Analyse der FIRE-3-Studie ergab für Cetuximab eine Verlängerung des Gesamtüberlebens um 7,5 Monate gegenüber reiner Chemotherapie (Gesamt-überleben mit dem EGFR-Antikörper: insgesamt 33,1 Monate).

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Antiproliferative Wirkung von Somatostatinanaloga

    Das Somatostatinanalogon Lanreotid Autogel erreicht in der Phase-III-Studie CLARINET eine signifikante Antitumorwirkung bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren.

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  • ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Highlights aus der Neuroonkologie

    Die Mehrzahl der Treibermutationen eines Primärtumors findet sich auch in den Hirnmetastasen dieser Tumoren; zusätzlich können in der Entwicklung von Gehirnmetastasen neue Mutationen auftreten, die sich vom Primärtumor unterscheiden und differenzierte Therapiemaßnahmen nahelegen.

    Fortschritte in der Neuroonkologie finden ihren Niederschlag in der besseren intraoperativen Darstellung diffus infiltrierender Glioblastome mittels 5-Aminolävulinsäure, womit eine höhere Rate an Komplettresektionen möglich wird.

    Die Etablierung von Temozolomid im „Stupp-Schema“ führte zu einem Paradigmenwechsel in der Therapie des Glioblastoms. Darüber hinaus ermöglicht die Identifizierung prognostischer (IDH-1/2-Mutationen) und prädiktiver (MGMT-Promotor-Methylierung) Marker eine zunehmend individualisierte Therapieplanung.

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  • Expertenmeeting Lymphome 2013 – Aktuelle Trends in Diagnose und Therapie

    Rituximab-basierte Kombinationstherapien (z. B. mit Bendamustin oder – in einer aktuellen Studie – Lenalidomid) zeigen hohe Remissionsraten beim MALT-Lymphom.

    Die Kombination mit Rituximab + Chemotherapie ist auch bei älteren Patienten mit Mantel­zelllymphom als Therapiestandard anzusehen.

    Beim DLBCL ist der Einsatz der autologen Stammzelltransplantation nur im chemotherapie­sensitiven Rezidiv sinnvoll.

    Zukünftig sollte beim DLBCL die Differenzierung von GCB und ABC berücksichtigt werden.

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  • ASCO 2013: Praxisverändernde Studien bei gynäkologischen Tumoren

    In Indien sind Zervixkarzinome häufiger als Mammakarzinome. PAP-Abstriche sind „kostenprohibitiv“, daher versuchte eine Pilotstudie stattdessen ein Screening mit Essigsäure.

    In der Phase-III-Studie GOG240 konnte die Zugabe von Bevacizumab zur Chemotherapie das Gesamtüberleben von Patientinnen mit Zervixkarzinom signifikant verlängern.

    Die Zulassungsstudie mit Pazopanib als Erhaltungstherapie beim Ovarialkarzinom war positiv, sodass mit einer Erweiterung des therapeutischen Armamentariums gerechnet werden kann.

    Die CHORUS-Studie zum Stellenwert der neoadjuvanten Chemotherapie mit Intervall-Debulking kann die Zweifel, die sich aus der Vorgängerstudie ergeben haben, auch nicht ausräumen.

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  • ASCO 2013: Neue Therapieansätze beim Bronchialkarzinom

    Am ASCO wurden einige Studien mit Einfluss auf die aktuelle Praxis präsentiert. Darüber hinaus gab es sehr viele Studien mit neuen Substanzen.

    Überzeugend ist der ALK-Inhibitor LDK378 mit einer hohen Aktivität bei Crizotinib-resistenten Patienten. Diese Substanz wird von der FDA einem beschleunigten Zulassungsverfahren unterzogen.

    Nach Erfolgen in der Melanomtherapie zeigen erste Daten zur Immuntherapie mit PD-1/PD-L1-Inhibitoren, dass die T-Zell-Aktivierung auch bei Lungenkrebs wirksam sein kann.

    Es stellt sich immer wieder heraus, dass zielgerichtete Therapien, die in einer Gesamtpopulation untersucht werden, einen statistisch signifikanten, aber klinisch fraglichen Benefit erzielen können.

    Idealerweise erfolgt die Auswahl der geeigneten Patientenpopulation anhand einer validen biologischen Rationale in frühen Phasen der Entwicklung – was derzeit ein Lernprozess ist.

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  • Ein ASCO-Meeting, das Neuro-OnkologInnen noch lange zum Nachdenken bringen wird

    Ein neuro-onkologischer Höhepunkt am ASCO 2013 war die Präsentation der RTOG-Studie 0825 (Abstract Nr. 1) mit dem VEGF-Antikörper Bevacizumab als First-Line-Therapie maligner Glioblastome. Während die AutorInnen dieser Phase-III-Studie von einem frühen Einsatz des VEGF-Antikörpers besonders bei PatientInnen mit guter Prognose (methylierter MGMT-Status) abraten, kommt die europäische Phase-II-Studie GLARIUS zum Schluss, dass der VEGF-Antikörper als First-Line-Therapie bei PatientInnen mit schlechter Prognose (unmethylierter MGMT-Status) progressionsfreies und Gesamtüberleben verlängert.

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  • ASCO 2013: Kolorektalkarzinom: VEGF-Erhaltungstherapie, Vierfachkombination, KRAS/NRAS …

    Interessant am ASCO waren Studien zur Erhaltungstherapie mit Bevacizumab: Damit konnten in der CAIRO3-Studie die Zeit bis zur ersten und (nach Reinduktion der gleichen First-Line-Therapie) auch die Zeit bis zur zweiten Progression verlängert werden.

    Die Vierfachkombination aus FOLFOXIRI + Bevacizumab erzielte in der TRIBE-Studie das bislang längste in einer Phase-III-Studie berichtete Gesamtüberleben beim Kolorektalkarzinom: nämlich 31 Monate (präliminäre Daten).

    „All-RAS-Wildtyp“-Patienten haben den größten Benefit von Panitumumab.

    Patienten mit primär resektablen Lebermetastasen hatten in der New-EPOC-Studie keinen Vorteil durch die Zugabe von Cetuximab zur perioperativen Chemotherapie.

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  • ASCO 2013: Anti-VEGF-Therapien beim Nierenzellkarzinom: Nebenwirkungen und Management

    Nur Ärzte mit großer Erfahrung sollen neue Therapien beim Nierenzellkarzinom selbst anwenden, da durch mangelnde Erfahrung ein Missmanagement der Nebenwirkungen den gesamten Therapieverlauf erheblich beeinträchtigen kann.

    Dem Patienten darf durch existierende Komorbiditäten keinesfalls eine onkologisch wichtige Therapie vorenthalten werden.

    Im Beitrag behandelte Nebenwirkungen und deren Management sind Hypertonie, kardiale Toxizitäten, Diarrhö, Hypothyreose, Fatigue und Hand-Fuß-Syndrom.

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  • ASCO 2013: „DECISIONs“ – Entscheidungen beim Schilddrüsenkarzinom

    In der Plenarsitzung des diesjährigen ASCO wurde die DECISION-Studie erstpräsentiert: Sorafenib konnte in dieser Phase-III-Studie bei Patienten mit Radiojodtherapie-refraktären Schilddrüsenkarzinomen das progressionsfreie Überleben verlängern – von 5,8 auf 10,8 Monate – und wurde damit zur Zulassung eingereicht.

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  • ASCO 2013: Everolimus beim Mammakarzinom – Überwindung der Trastuzumab-Resistenz

    Everolimus beim HER2-positiven Mammakarzinom:

    Zu den Resistenzmechanismen der HER2-Antikörper-Therapie zählt die Aktivierung von mTOR-assoziierten Signaling-Pathways.

    In der Bolero-3-Studie konnte die Zugabe von Everolimus bei Trastuzumabresistenten Patientinnen das progressionsfreie Überleben verlängern.

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  • EHA 2013: Highlights zur Stammzelltransplantation

    Themen zur Stammzelltransplantation am EHA-Kongress waren neue Biomarker zur Prädiktion, Diagnose und Prognose der GVHD. Mit besseren Vorhersageparametern könnten Präventivmaßnahmen zur Senkung der GVHD-assoziierten Mortalität bei Hochrisikopatienten entwickelt werden.

    Bei jüngeren Patienten mit peripherem T-Zell-Lymphom konnte eine konsolidierende Stammzelltransplantation das krankheitsfreie Überleben verlängern.

    Die Transplantation von Nabelschnurblut war bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom schlechter (5-Jahres-Überleben) als die Knochenmarktransplantation eines unverwandten Spenders.

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  • EHA 2013: Neue Strategien bei chronischer myeloischer Leukämie

    Die therapeutischen Erfolge der Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) der 1. und 2. Generation bei CML werden de facto durch das Absinken der BCR-ABL-Transkripte widergespiegelt. Wird eine rasche und tiefe (MR4; MR4,5) molekulare Remission erreicht, und hält diese mindestens 2 Jahre an, besteht die Möglichkeit, die Therapie komplett abzusetzen. Diese neue Strategie wird derzeit in Studien geprüft.

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  • EHA 2013: Das multiple Myelom: optimierte Therapie für eine heterogene Erkrankung

    Der ältere Myelompatient sollte entsprechend dem Performance-Status behandelt werden.

    Im relapsierten Krankheitssetting muss zwischen klinisch-manifester und biochemischer/asymptomatischer Krankheitsprogression unterschieden werden.

    Eine Wiederbehandlung mit neuen Substanzen ist möglich und sinnvoll.

    Erhaltungstherapien mit Bortezomib sind effektiv und unbedenklich hinsichtlich sekundärer Neoplasien.

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  • EHA 2013: CLL: Neue Therapieoptionen für ältere Patienten

    Highlights am diesjährigen EHA bei CLL

    Präsentation eines neuen Prognoseindex, der an Patienten der deutschen CLL-Studiengruppe entwickelt wurde.

    Präsentation der CLL11-Studie bei älteren Patienten mit Komorbiditäten: Gegenüber einer Monotherapie mit Chlorambucil konnte sowohl die Zugabe von Rituximab als auch die Zugabe des neuen CD20-Antikörpers Obinutuzumab Ansprechraten und progressionsfreies Überleben verbessern.

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  • Highlights vom 15. Weltkongress für gastrointestinale Tumoren

    WCGIC 2013

    In unterschiedlichen Studienphasen wurden neue Substanzen diskutiert: beim Pankreaskarzinom nab-Paclitaxel, beim Magenkarzinom der VEGF-Rezeptor-2-Antikörper Ramucirumab oder beim Kolorektalkarzinom ein Toll-like-Rezeptor-Agonist zur Remissionsstabilisierung.

    Die NRAS-Mutation erweist sich beim Kolorektalkarzinom als negativ prädiktiver Marker (Studien PEAK und PRIME mit Panitumumab)

    Eine prospektive Studie zur Prävention der oxaliplatinassoziierten Neurotoxizität mit Kalzium und Magnesium zeigte keine Wirkung; Infusionen vor und nach Oxaliplatin-Gabe scheinen damit entbehrlich

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  • ENETS 2013: Diagnose und Therapie neuroendokriner Tumoren

    Themen am 10. ENETS-Kongress waren

    im Bereich der Pathologie: die Praktikabilität der proliferationsbasierten Tumorklassifikation mit Grading und Ki-67/MIB-1-Index

    aus therapeutischer Sicht: Ausblicke auf die Phase-III-Studie CLARINET mit dem subkutan verfügbaren Somatostatinanalogon Lanreotid Autogel oder die RADIANT-4-Studie mit ­Everolimus

    Zur peptidrezeptormediierten Radionuklidtherapie wurde ein prospektives Register aus ­Deutschland vorgestellt.

    Im Rahmen der personalisierten Medizin bieten sich neue Marker zur Risikostratifizierung an und – last, not least – ergibt sich mit „onkolytischen Viren“ möglicherweise ein neuer Ansatz im Bereich der Immuntherapie.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Ziele und Initiativen der ÖGHO Youngsters

    Im Rahmen der Frühjahrstagung der ÖGHO in Linz fand ein Workshop zum Thema „Ziele und Initiativen der ÖGHO Youngsters“ statt.

    Zu den wesentlichen Punkten zählte die Erarbeitung eines eigenen Bereichs auf der ÖGHO-Website mit Informationen zu Förderungsmöglichkeiten, die ­Ausrichtung von Treffen und Fortbildungsver­anstaltungen sowie die Etablierung eines flächendeckenden Zugangs zu medizinisch-wissen­schaftlicher Literatur.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Extranodale Manifestationen aggressiver Lymphome

    Die meisten der de novo extranodal auftretenden Lymphome sind gastrischen Ursprungs. Das primäre DLBCL des Magens kann als Mischform mit einer MALT-Komponente vorliegen.

    • In der italienisch-österreichischen HGL-1-Studie war die Helicobacter-pylori-Eradikation mit einer hohen Rate an Komplettremissionen in den Stadien I und II als alleinige Therapiemaßnahme ausreichend.

    Besonders aggressiv ist das enteropathieassoziierte intestinale T-Zell-Lymphom, das bei etlichen Patienten auf Basis einer Zöliakie entsteht.

    • Nach Erreichen einer Remission kann die Prognose bei jenen Patienten, die für eine Knochenmarktransplantation in Frage kommen, erheblich verbessert werden.
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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Arzneimittelregulation in Europa

    Sämtliche Arzneimittel im Onkologie-, Orphan- und Biotech-Bereich müssen heute zentral zugelassen werden, d. h. es erfolgt eine einzige, europaweit harmonisierte Zulassung.

    Mit allen zugelassenen Arzneispezialitäten werden nur etwa 500 molekulare „targets“ adressiert.

    Die Onkologie wird 2015 mit 5–8 % des Gesamtmarktes die dominante „disease entity“ sein.

    Ab Herbst 2013 werden neue Arzneimittel durch ein Symbol (schwarzes Dreieck) gekennzeichnet – als Hinweis auf ein weiteres Monitoring durch die EMA.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Neue Therapieoptionen bei chronisch lymphatischer Leukämie

    Seit der CLL8-Studie ist die Chemoimmuntherapie mit Fludarabin, Zyklophosphamid und dem CD20-Antikörper Rituximab Therapiestandard für belastbare Patienten.

    Inhibitoren für Schlüsselmoleküle in der Signalkaskade des B-Zell-Rezeptors können einen Umbruch in der Therapie der CLL bewirken:

    • Fostamatinib und Idelalisib befinden sich in früher Phase der klinischen Entwicklung.
    • Erfolge mit dem BTK-Inhibitor Ibrutinib führten bereits zur Initiierung von Phase-III-Studien.
    • Ein chemotherapiefreie Therapiekombination aus dem BTK-Inhibitor CC-292 und Lenalidomid wird auch in Österreich untersucht.

    Ein interessantes Therapiekonzept sind CAR-T-Zellen gegen CD19+-CLL. u Im CLL9-Protokoll der AGMT wird Lenalidomid in Kombination mit Fludarabin und Rituximab näher untersucht.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: STAT5 als neues Zielprotein für die Therapie von myeloproliferativen Neoplasien

    Der JAK-STAT-Signalweg gilt als zentraler tumortreibender Mechanismus. Das BCR-ABL-Onkogen der chronisch myeloischen Leukämie ist STAT5-abhängig; eine erhöhte STAT5-Expression wurde mit Imatinibresistenz assoziiert

    Mit inhibierenden Medikamenten könnte die Resistenzentwicklung von Tyrosinkinaseinhibitoren überwunden werden.

    Aktuelle Forschungen am Ludwig Boltzmann Institut für ­Krebsforschung konzentrieren sich darauf, wie aktiviertes STAT5 blockiert werden kann.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Neue zielgerichtete Therapieoptionen bei Magenkarzinom

    molekulare Therapieoptionen beim Magenkarzinom

    • HER2-Überexpression: Die Zugabe von Trastuzumab zur ­Chemotherapie verlängert Ansprechraten und Gesamtüberleben.
    • Neoangiogenese: Progressionsfreies und Gesamtüberleben wurden durch den monoklonalen Antikörper Ramucirumab verbessert.
    • C-MET-Inhibition: Frühe Ergebnisse einer Phase-II-Studie legen für Rilotumumab eine ­Überlebenszeitverbesserung gegenüber Chemotherapie nahe.

    Voraussetzung für den Behandlungserfolg: Definition von Patienten­gruppen für bestimmte Therapiemaßnahmen. Biomarkerorientierte Studien sind hierfür unerlässlich.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Körperliche Aktivität und kolorektales Karzinom

    Observations- und epidemiologische Studien belegen einen günstigen Einfluss der körperlichen Aktivität auf Kolorektalkarzinom-Manifestation, Rezidivrate und Überleben.

    Moderates Bewegungstraining kann krankheitsbedingte Symptome und therapiebedingte Nebenwirkungen positiv beeinflussen.

    Die WHO empfiehlt zur Krebsprävention eine moderate körperliche Aktivität, 5-mal pro Woche über mindestens 30 Minuten.

    Die ABCSG versucht mit dem EXERCISE-Studienprogramm, den positiven Einfluss körperlicher Aktivität beim Kolorektalkarzinom im prospektiven Setting nachzuweisen.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Update zum metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC)

    Neue Substanzen verändern das Therapieparadigma des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

    Ziele der Behandlung des mCRPC:

    • Verlängerung des Gesamtüberlebens
    • Verzögerung der Krankheitssymptomatik
    • Erhaltung der Lebensqualität
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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2013: Neue Aspekte in der medikamentösen ­Therapie des multiplen Myeloms

    Der Einsatz von neuen Substanzen verlängert auch beim älteren Patienten das Gesamtüberleben.

    Neue Applikationsformen führen zu einem verbessertem Nebenwirkungsprofil.

    Zukünftig wird sich das Therapiespektrum durch weitere neue Substanzen ­erweitern.

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  • ASCO 2013: Welcher prädiktive Marker folgt KRAS? – NRAS!

    Die RAS-Familie besteht aus NRAS, HRAS und KRAS.

    KRAS-Exon-2-Mutationen finden sich bei 40 % der Kolorektalkarzinompatienten und sind negativ prädiktiv für das Ansprechen auf EGFR-Antikörper.

    Eine NRAS-Mutation liegt bei etwa 5 % der Kolorektalkarzinompatienten vor und schließt in aller Regel eine KRAS- und BRAF-Mutation aus.

    NRAS-Mutationen sind ein weiterer negativ prädiktiver Marker für das Ansprechen auf EGFR-Antikörper.

    BRAF-Mutationen (5–10 %) sind ein negativer Prognosefaktor (ohne prädiktive Bedeutung für EGFR-Antikörper).

    „Triple-negative“ Patienten mit fehlender KRAS-, NRAS- und BRAF-Mutation profitieren am meisten von einer panitumumabhältigen Therapie.

    • Analyse der PRIME-Studie: Gesamtüberleben 20,9 Monate (FOLFOX4) vs. 28,3 Monate (Panitumumab + FOLFOX4)
    • Analyse der PEAK-Studie: Gesamtüberleben 28,9 Monate (Bevacizumab + FOLFOX6) vs. 41,3 Monate (Panitumumab + FOLFOX6)

    Anhand der neuen Daten hat die Europäische Zulassungsbehörde die Empfehlung zur Änderung der Zulassung für Panitumumab auf RAS-Wildtyp-Patienten ausgesprochen.

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  • ASCO-GI 2013: Highlights beim Kolorektal-, Magen- und Pankreaskarzinom

    Kolorektalkarzinom

    Studien mit Bevacizumab und Chemotherapie zeigen eine erhöhte Wirksamkeit in Kombination mit FOLFOXIRI (TRIBE) und die Möglichkeit zur Therapie älterer Patienten über 70 Jahre (AVEX).

    Genomweite Analysen identifizieren neue molekulare Subtypen mit unterschiedlichem biologischem Verhalten und klinischem Verlauf.

    Magenkarzinom

    Der Angiogenesehemmer Ramucirumab wurde in einer Phase-III-Studie als Second-Line-Therapie untersucht und konnte das Gesamtüberleben verbessern, eine Studie in Kombination mit Chemotherapie ist am Laufen.

    Pankreaskarzinom

    Die MPACT-Studie mit Abraxane (Nab-Paclitaxel) und Gemcitabin zeigt gegenüber Gemcitabin als Monotherapie eine signifikante Verbesserung aller klinischen Wirksamkeitsparameter und könnte sich zu einem neuen Therapiestandard entwickeln.

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  • Hot Topics am San Antonio Breast Cancer Symposium

    ATLAS-Studie, „Adjuvant Tamoxifen: Longer Against Shorter“: 10 Jahre Tamoxifen sind besser als 5 Jahre.

    EndoPredict®, der von der ABCSG mitentwickelte Multigen-Assay zur Vorhersage von Spätrezidiven bereits bei Diagnosestellung; ein Tool zur besseren Therapieplanung und in etlichen Zentren Deutschlands bereits etabliert.

    Daten der BIG-1-98-Studie mit Letrozol empfehlen den konsequenten Einsatz von Aromatasehemmern bei lobulären Karzinomen, deren Prognose offenbar doch nicht besser ist als jene von invasiv duktalen Karzinomen.

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  • SABCS 2012: Trastuzumab – Langzeit-Outcomes und Erkenntnisse zur Therapiedauer

    Die Anwendung von Trastuzumab über 52 Wochen im Anschluss an die adjuvante Chemotherapie des frühen HER2-positiven Mammakarzinoms bewirkt unabhängig vom Hormonrezeptorstatus eine signifikante Verlängerung des krankheitsfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens.

    Weder die Applikation über zwei Jahre noch jene über sechs Monate zeigen Vorteile gegenüber der standardmäßigen Therapie über ein Jahr.

    Die Verabreichung von Trastuzumab als subkutane Injektion hat gegenüber der intravenösen Gabe eine Verkürzung des Zeitaufwands vonseiten der Ärzte und Patienten zur Folge.

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  • ASH 2012: Multiples Myelom

    Multiples Myelom am ASH 2012

    Derzeit befinden sich mehr als 20 neue Substanzen in klinischen Studien.

    Vielversprechende Neuentwicklungen sind der i. v. verfügbare Proteasominhibitor Carfilzomib, der erste orale Proteasominhibitor MLN9708, der Immunmodulator Pomalidomid, der IgG1-Antikörper Elotuzumab gegen das Zelloberflächenprotein CS1, insbesondere der CD38-Anti­körper Daratumumab und – last, not least – der Zellzyklusinhibitor Dinaciclib.

    Früher ohne Stammzelltransplantation kaum denkbare, heute aber unabhängig davon erzielbare hohe Ansprechraten und hohe Raten an Komplettremissionen lassen weitere Verbesserungen der Überlebenszeit von Myelompatienten erwarten.

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  • ASH 2012: Neues zur chronischen myeloischen Leukämie

    CML am ASH 2012

    4-Jahres-Update der ENESTnd-Studie: Der Therapieerfolg mit Nilotinib bleibt gegenüber Imatinib aufrecht.

    Landmark-Analysen zeigen, dass das frühe molekulare Ansprechen nach drei Monaten prognoserelevant ist. Dieses Therapieziel wurde in den neuen ESMO-Guidelines bereits berücksichtigt (bei Nicht­erreichen z. B. „early switch“). Gegenüber Imatinib lässt sich dieses Therapieziel mit Nilotinib und Dasatinib bei deutlich mehr Patienten realisieren.

    FDA-Zulassung von Ponatinib: Ponatinib ist ein Pan-BCR-ABL-Inhibitor, dessen Besonderheit in der Aktivität gegen die imatinib-, nilotinib- und dasatinibrefraktäre T315I-Mutation besteht. In der Zulassungsstudie PACE erreichte ein hoher Prozentsatz an CML-Patienten selbst nach mehrfachen Vortherapien immer noch eine dauerhafte zytogenetische Remission.

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  • ASH 2012: Aktuelles zur Therapie akuter Leukämien

    ASH 2012, Highlights bei akuten Leukämien

    Neue molekulare Methoden werden zu einer besseren prognostischen Klassifizierung der AML führen. u ATRA + Arsentrioxid als neuer Therapiestandard bei APL mit niedrigem Risiko.

    Zunehmende prognostische Bedeutung der minimalen Resterkrankung bei AML und ALL.

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  • ASH 2012: R-COMP bei Patienten mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom und kardialen Risikofaktoren

    Nichtpegyliertes liposomales Doxorubicin zeigt Sicherheit und Effektivität bei Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom und einer Kontraindikation zu konventionellem Doxorubicin.

    Die Substitution von herkömmlichem Doxorubicin im R-CHOP-Schema durch nichtpegyliertes liposomales Doxorubicin (R-COMP-Schema) stellt eine wirksame und sichere Therapieoption für NHL-Patienten mit moderaten/schweren kardialen Erkrankungen dar.

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  • ASH 2012: Neue Daten zum Mantelzelllymphom

    Mantelzelllymphom am ASH 2012

    Patienten, welche für ein intensives Behandlungskonzept geeignet sind, sollen eine Induktionstherapie mit alternierend R-CHOP/R-DHAP erhalten, gefolgt von einer Hochdosis­therapie inklusive Cytarabin und autologer Stammzelltransplantation.

    Daten der BRIGHT-Studie bestätigen die Wirksamkeit von Rituximab + Bendamustin beim MCL (hohe CR-Raten).

    Eine Studie mit dem BTK-Inhibitor Ibrutinib zeigt eindrucksvolle Daten zur Effektivität beim vorbehandelten MCL.

    Eine Subgruppe von Patienten mit rezidiviertem/refraktärem MCL profitiert anhaltend von einer Behandlung mit Lenalidomid (EMERGE-Studie).

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  • ASH 2012: Myelodysplastische Syndrome

    Myelodysplastische Syndrome am ASH 2012

    Biologie: Interessante Ergebnisse durch moderne molekulare Methoden, die in ihrer klinischen Umsetzung Hoffnung auf einen baldigen Vorteil für den Patienten geben.

    Diagnostik: Der IPSSR als Prognoseinstrument ist validiert und wird bis zur Integration molekularer Parameter den Standard zur Patientenevaluation darstellen.

    Therapie: Neben etablierten Substanzen wie Eisenchelatoren, Erythropoetinen, hypomethy­lierenden Substanzen und Immunmodulatoren sind eine Vielzahl viel versprechender Entwicklungen auf dem Weg, davon viele in Phase-III-Studien.

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  • DGHO 2012: Von der Mutation zum neuen Angriffspunkt zur neuen Therapieoption

    Highlights in der Hämatologie 2012:

    Entschlüsselung krankheitsdefinierender Mutationen

    • BRAF-Mutation V6OOE bei Haarzell-Leukämie (Vemurafenib)
    • MYD88-L265P bei Morbus Waldenström

    Fortschritte bei antikörperbasierten Therapien

    • Brentuximab-Vedotin bei Morbus Hodgkin
    • BiTE-Antikörper Blinatumomab
    • Rituximab-Erhaltungstherapie beim Mantelzell-Lymphom

    Lenalidomid-Erhaltungstherapie beim multiplen Myelom

    Highlights in der Onkologie 2012:

    NSCLC: Zielgerichtete Therapie auf Basis von ALK-Translokationen mit Crizotinib

    Mammakarzinom: Neuer HER2-Dimerisierungshemmer Pertuzumab

    Kolorektalkarzinom: Bevacizumab „beyond progression“, Early-Access-Programm für Regorafenib

    Kastrationsresitentes Prostatakarzinom: Fortschritte mit Abirateron und Enzalutamid

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  • DGHO 2012: Update antithrombotische Therapie: Die Neuen – Beachtliches und Beachtenswertes

    Vorteile der neuen Antikoagulantien:

    • ermöglichen eine fixe Dosierung ohne regelmäßige Gerinnungskontrollen
    • verursachen weniger Interaktionen als Vitamin-K-Antagonisten
    • haben eine niedrigere Inzidenz für intrazerebrale Blutungen.

    Für die einzelnen Indikationen existieren Dosierungsrichtlinien.

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  • DGHO 2012: Moderne Reproduktionsmedizin ermöglicht Kinderwunsch

    Spätes Alter der Erstgebärenden konfontiert Onkologen vermehrt mit Fragen der Fertilitätserhaltung nach Chemotherapie.

    Die Rate der Infertilität nach Chemotherapie kann zwischen 0 und 100% liegen und ist nur begrenzt vorhersehbar.

    Das Risiko der Infertilität hängt von Therapie, Dosis, Alter und Geschlecht der Patienten ab.

    Neue Methoden der Reproduktionsmedizin können zu Erfüllung des Kinderwunsches nach Chemo-/Strahelntherapie führen.

    Eine enge Kooperation zwischen Hämatoonkologie und einem reproduktionsmedizinischen Zentrum sollte angestrebt werden.

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  • EANO 2012: 10. Kongress der Europäischen Gesellschaft für Neuroonkologie


    Hirntumoren zählen zu den belastendsten Tumorentitäten, auch für Angehörige von Gliompatienten.

    Über die Ganzhirnbestrahlung hinaus werden neue Konzepte zur Prävention und Therapie von Hirnmetastasen realisiert.

    Österreich ist mit Vakzinierungsstrategien im Spitzenfeld der Forschung.

    Gliome scheiden Mikrovesikel ab. Sie enthalten Tumor-RNA, werden von zirkulierenden Plättchen aufgenommen und eröffnen neue Diagnosemöglichkeiten.

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  • ASCO 2012: Neues zur intermittierenden Androgenblockade

    Das Prostatakarzinom ist gemäß der Statistik Austria von 2010 mit 4.400 Neudiagnosen pro Jahr der mit Abstand häufigste Tumor des Mannes (25 % aller malignen Neuerkrankungen).Gemäß der breiten Palette an möglichen Indikationen einer Hormontherapie im Rahmen der Behandlung des Prostatakarzinoms (Tab.) ist hierbei der mögliche Vorteil einer intermittierenden Therapie von großem Interesse. So ist es nicht verwunderlich, dass die von M. Hussain am ASCO 2012 präsentierte internationale Phase-III-Studie1 seither urologisch und onkologisch breit diskutiert wird.

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  • ASCO 2012: Thronfolgeregelung in der Therapie des Prostatakarzinoms

    Auf dem diesjährigen ASCO wurden neue Daten zu Abirateron beim metastasierten, kastrationsresis­tenten Prostatakarzinom (mCRPC) vorgestellt. Gemäß den präsentierten Postern ist Abirateron auch bei chemotherapienaiven Patienten wirksam, ebenso wie in der Drittlinie nach docetaxelbasierter Chemotherapie mit MDV3100.

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  • ASCO 2012: Gastrointestinale Tumoren

    Die Notwendigkeit einer durch Biomarker gesteuerten Therapie prägte den ASCO-Kongress 2012. Im Bereich des Magenkarzinoms werden bereits etablierte Therapiemaßnahmen bestätigt. Bzgl. der neueren molekularen Therapeutika ist ohne Patientenselektion durch prädiktive Marker keine Erhöhung des Ansprechens zu erwarten. Ähnlich die Ergebnisse beim Pankreaskarzinom. Beim Kolonkarzinom wird die Wirksamkeit einer kontinuierlichen antiangiogenetischen Therapie über den Progress hinaus bestätigt.

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  • ASCO 2012: Lungenkarzinom – auf dem Weg zur personalisierten Medizin

    Auch heuer war das Thema Lungenkarzinom am größten internationalen Onkologiekongress in Chicago breit vertreten. Neben den mündlichen Präsentationen wichtiger Studien gab es zahlreiche Posterpräsentationen zu allen Bereichen von der Diagnostik über die Molekularbiologie, von der Therapie in allen Stadien bis zur Supportivtherapie. Die folgende Zusammenstellung bietet einen Auszug aus den als interessant und relevant empfundenen Arbeiten.

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  • ASCO 2012: Rituximab-Bendamustin vs. R-CHOP bei indolenten Lymphomen

    Im Rahmen des heurigen ASCO hatte der Leiter der deutschen Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), Prof. Dr. Mathias Rummel (Universitätsklinikum Gießen) die Gelegenheit, ein aktuelles Update der randomisierten Phase-III-Studie NHL 1-2003 (StiL) in der Plenary Session des weltweit größten onkologischen Kongresses präsentieren zu dürfen.

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  • EHA 2012: Ausgewählte Highlights im Bereich myeloproliferativer Neoplasien

    Beim Treffen der European Hematology Association (EHA) in Amsterdam wurden eine Vielzahl interessanter und teils auch neuer Erkenntnisse im Bereich myeloproliferativer Neoplasien (MPN) präsentiert. Im Folgenden werden selektiert Beiträge dargestellt, die für das Verständnis der Pathobiologie oder die Verbesserung der Therapie bei diesem Erkrankungsspektrum von Bedeutung sind.

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  • EHA 2012: Non-Hodgkin-Lymphome

    Vor allem zwei Themen waren es, die im Bereich der Non-Hodgkin-Lymphome in Amsterdam Aufmerksamkeit erregten: die Dosierung und Pharmakokinetik von Rituximab und neue Substanzen, die in erster Linie die Therapie der chronisch lymphatischen Leukämie erheblich verändern könnten.

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  • EHA 2012: Myelodysplastisches Syndrom, MDS

    Nachdem die wesentlichen wissenschaftlichen Fortschritte bei den myelodysplastischen Syndromen bis vor Kurzem durch neue innovative Therapiemöglichkeiten wie 5-Azacytidin, Lenalidomid und Deferasirox charakterisiert waren, stand nun, dank moderner molekularer und nunmehr auch leistbarer Technologien wie Sequenzierung des Exoms oder sogar des Genoms, die Biologie der Erkrankung im Fokus der wichtigsten Präsentationen bei der heurigen Jahrestagung der Europäischen Hämatologengesellschaft.

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  • EHA 2012: Stammzelltransplantation

    Aus den zahlreichen Abstracts und Vorträgen des EHA-Kongresses in Amsterdam wurden an dieser Stelle 7 Themen ausgewählt, die sowohl für Zuweiser als auch für Ärzte an Stammzelltransplant-Einheiten relevant sein könnten.

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  • EHA 2012: Chronisch lymphatische Leukämie, CLL

    Am diesjährigen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Hämatologie standen im Bereich der chronisch lymphatischen Leukämie wieder die Therapie der refraktären Patienten, die verbesserte Diagnostik und die Interaktion der Tumorzellen mit ihrer Umgebung („microenvironment“) sowie p53-Veränderungen im Blickfeld, nachdem in den letzten Jahren im klinischen Bereich vor allem die Erstlinientherapie mit der Hinzunahme von Rituximab und im translationalen Feld die Entschlüsselung neuer genetischer Informationen in der Tumorzelle im Vordergrund standen.

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  • EHA 2012: Akute lymphoblastische Leukämie, ALL: Blinatumomab und andere Highlights

    Die in diesem Beitrag angeführten Studien und zahlreiche andere, auch präklinische Untersuchungen lassen bei akuter lymphoblastischer Leukämie vielversprechende Ergebnisse für die Zukunft erwarten. Die größte Hoffnung liegt derzeit aber sicher auf dem monoklonalen Antikörper Blinatumomab und dessen weiterführender Erprobung in klinischen Studien sowie auf der Weiterentwicklung anderer BiTe-Antikörper mit optimalem Sicherheitsprofil.

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  • WCGIC 2012: Highlightbericht zum Kolorektalkarzinom

    In diesem Artikel werden die „Highlights“ der im Juni 2012 beim 14. World Congress on Gastrointestinal Cancer in Barcelona präsentierten Daten zum Thema Kolorektalkarzinom (CRC) zusammengefasst. Wie schon aufgrund der Datenlage beim diesjährigen ASCO-Meeting zu vermuten war, hielten sich wirkliche „Highlights“ (und zwar bei allen gastrointestinalen Tumorentitäten) sehr in Grenzen, und „Breakthroughs“ gab es keine. Interessante Beiträge über das Kolorektalkarzinom beschränkten sich auf das Zweitlinien- und Salvage-Setting: Hier zeichnen sich allerdings neue Therapieoptionen ab.

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  • ECR 2012: Rasante Entwicklung in der onkologischen Bildgebung: Hybrid Imaging – verbesserte Chancen in der Krebserkennung und Krebsbehandlung

    Der European Congress of Radiology (ECR), veranstaltet von der European Society of Radiology (ESR), findet alljährlich Anfang März in Wien statt. Der ECR ist mit über 20.000 Teilnehmern aus über hundert Ländern der größte Radiologiekongress in Europa und nach dem jährlichen Kongress der RSNA (Radiological Society of North America) der zweitgrößte radiologische Kongress weltweit.

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  • ÖGHO 2012: Weniger aggressive Therapie bei HPV-positiven Kopf-Hals-Tumoren

    Kontext: Zu den häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen gehören Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereiches. Während die Inzidenz von Larynx- und Hypopharynxkarzinomen abnimmt, wird eine Zunahme bei Oropharynxkarzinomen beobachtet. Risikofaktoren wie Zigarettenrauchen und Alkoholkonsum verlieren scheinbar an Bedeutung, dagegen nimmt die Assoziation mit Infektionen durch onkogene humane Papillomaviren besonders beim Oropharynxkarzinom zu. Hauptsächlich retrospektive Auswertungen zeigen eindringlich, dass Patienten mit einem HPV-assoziiertem Oropharynxkarzinom deutlich besser auf eine Therapie mit Radiotherapie mit/ohne Chemotherapie ansprechen. So stellt sich die Frage, ob zum jetzigen Zeitpunkt eine weniger aggressive Therapie mit weniger Toxizität bei dieser Tumorgruppe eingeführt werden sollte.

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  • ÖGHO 2012: Palliative Therapiemöglichkeiten bei HPV-positiven HNO-Tumoren

    Kontext: In den USA zählen die HPV-positiven Plattenepithelkarzinome des Oropharynx zu den häufigsten HPV-assoziierten Tumorerkrankungen und zeigen weltweit eine steigende Inzidenz. Im Gegensatz zu den USA, wo inzwischen 50–80 % aller Tonsillen- und Zungengrundkarzinome HPV-positiv sind, sind in Österreich noch immer Alkoholabusus und Zigarettenkonsum die wichtigsten Ursachen von HNO-Tumoren. Wie rezent in zahlreichen Studien gezeigt werden konnte, ist die Prognose der Patienten mit HNO-positiven Tumoren mit signifikant längerem Gesamtüberleben und geringeren Rezidivraten exzellent. Trotz der zum Teil exzellenten Ergebnisse einer konservativen Therapie mit Induktionschemotherapie, gefolgt von Radiochemotherapie, besteht heute einhelliger Konsens, dass der HPV-Status noch nicht therapieentscheidend sein darf und bei resektablen Tumoren, insbesondere wenn organerhaltende Eingriffe möglich sind, die Operation die wichtigste Therapieoption darstellt. Dennoch ist die Bestimmung des HPV-Status oder zumindest des p16 für alle Patienten mit Tonsillen- und Zungengrundkarzinomen zu fordern. Wünschenswert wäre der Nachweis auch bei Tumoren anderer Lokalisation, da beispielsweise auch 10 % der Larynxkarzinome HPV-assoziiert sind.

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  • ÖGHO 2012: Chronisch lymphatische Leukämie – Management der Immunsuppression

    Infektionen bei Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) haben einen beträchtlichen Einfluss auf Morbidität und Mortalität im Verlauf der Erkrankung.

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  • ÖGHO 2012: Potenzial zur Diagnose und Therapie – MicroRNA als Theragnostika beim Kolorektalkarzinom

    Kleine, nicht kodierende, aus etwa 20 Nukleotiden bestehende RNA-Moleküle, MicroRNA, spielen physiologischerweise eine Rolle bei der Genexpression. Sie sind darüber hinaus mit malignen Prozessen assoziiert und könnten in Zukunft eine Rolle als Biomarker für die Diagnose, Prognose, aber auch für die Therapie maligner Erkrankungen spielen.

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  • Highlights vom Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie

    Das ASH-Meeting zählt neben dem EHA zu den wichtigsten Großveranstaltungen auf dem Gebiet der Hämatoonkologie und bietet alljährlich einen repräsentativen Querschnitt über weite Bereiche maligner und nicht maligner hämatologischer Erkrankungen.Deklarierte Highlights sind die Erstpräsentationen aus der klinischen und translationellen Forschung….

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  • SABCS 2011: Klinische Highlights zur Brustkrebstherapie

    KONTEXT: Für diesen Highlight-Bericht wurden 3 klinisch relevante Präsentationen am SABCS 2011 ausgewählt und von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger kommentiert: Die Studie 12 der ABCSG, die nunmehr einen Überlebensvorteil bei jenen prämenopausalen Patientinnen darstellen konnte, die zusätzlich zur endokrinen Therapie das Bisphosphonat Zoledronsäure erhielten; die CLEOPATRA-Studie, die mit dem HER2-Dimerisierungshemmer Pertuzumab den bislang größten Erfolg einer First-Line-Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms erreichen konnte; und die BOLERO-2-Studie, eine Landmark-Studie, in der es erstmals mit dem mTOR-Inhibitor Everolimus gelungen ist, die Wirkung der endokrinen Therapie in klinisch relevanter Weise zu steigen, indem die Östrogenrezeptor-Aktivierung über einen alternativen Signalweg (PI3K-AKT-mTOR-Pathway) unterbunden wird.

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  • ASCO-GI 2012 Late-breaking Abstracts

    Zwei Phase-III-Studien und eine Phase-II-Studie evaluierten in globalem Maßstab den mTOR-Hemmer Everolimus bzw. die Multikinaseinhibitoren Regorafenib und Sorafenib bei gastrointestinalen Karzinomen. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des ASCO-GI präsentiert, der vom 19. bis 21. Jänner 2012 in San Francisco stattfand.

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  • ASCO-GU 2012: Neue Therapien in naher Zukunft

    Die „American Society of Clinical Oncology (ASCO)“, die „American Society for Radiation Oncology (ASTRO)“ und die „Society of Urologic Oncology (SUO)“ waren Veranstalter des Genitourinary Cancers Symposiums 2012 – Novel Mechanisms and Therapies in Multidisciplinary Management“. 2.500 Urologen, Onkologen, Chirurgen, Strahlenonkologen und andere in der onkologischen Versorgung Tätige setzten einen neuen Besucherrekord. Unter den Teilnehmern war auch Univ.-Prof. Heidenreich, Direktor der Urologischen Klinik Aachen, als Mitglied der Faculty des ASCO-GU anwesend. Im folgenden Interview erläutert er relevante Daten, die zum Prostata- und Nierenzellkarzinom präsentiert wurden.

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  • European Association of Urology 2012: Aktuelles, Trends, Wendungen

    13.000 Teilnehmer aus 123 Ländern zählte der Kongress der European Association of Urology (EAU) 2012 in Paris. Hauptthema war die Uroonkologie, ein Schwerpunkt lag auf dem Prostatakarzinom. Neue Substanzen zur Therapie der metastasierten Erkrankung, wie etwa Abirateron, Cabazitaxel, MDV3100, TAK-700 und der Alphastrahler Alpharadin kamen zur Sprache. Weitere Themen waren die verschiedenen Behandlungsansätze beim Hodentumor, der Stellenwert der neoadjuvanten Chemotherapie beim Harnblasenkarzinom und die operative Versorgungssituation beim Nierenzellkarzinom.

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  • Schlüsselwort Konformation – Innovationen in der Radioonkologie

    Die moderne Radiotherapie durchlebt wie wenige andere Fächer in den letzten Jahren immer raschere Innovationszyklen. Das Schlüsselwort der technischen Entwicklung lautet Konformation: Ihr Ziel ist die optimale Anpassung einer applizierten Dosis auf ein Zielvolumen bei größtmöglicher Schonung umgebender Risikostrukturen

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  • Best of ECCO/ESMO 2011 – Highlights der Presidential Sessions des European Multidisciplinary Cancer Congress

    ECCO/ESMO

    European Multidisciplinary Cancer Congress,

    23.–27. 9. 2011, Stockholm

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  • 14. WCLC

    World Conference on Study of Lung Cancer, 5.–6. 7. 2011, Amsterdam

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  • DGHO, ÖGHO, SGMO & SGH 2011, Basel, Schweiz

    DGHO, ÖGHO, SGMO & SGH Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie, 30. 9.–4. 10. 2011, Basel/ Schweiz

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  • Kongress-Highlights ASCO 2011

    American Society of Clinical Oncology, 3.–7. Juni 2011, Chicago

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  • EHA 2011: Hämatologie-News aus London

    16th European Hematology Association, 9.–12. Juni 2011, London FOTO: ASH IMAGE BANK 2011 Atypische, BCR-ABL1-negative CML  

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  • Chemo- und Immuntherapie

    Jedes zweite Jahr findet in St. Gallen der wohl bekannteste Kongress zur Therapie des Mammakarzinoms im Frühstadium statt. Dabei spielt die Präsentation neuer Studiendaten traditionell eine untergeordnete Rolle, hingegen wird in zahlreichen Vorträgen ein Überblick über den aktuellen Wissensstand geboten….

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  • Daten – Fakten: Konsequenzen? – 12. Internationale Brustkrebskonferenz, St. Gallen 2011

    Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger, Medizinische Universität Wien, wurde die im europäischen Raum wichtigste Brustkrebskonferenz auch heuer wieder zusammenfassend rekapituliert und kommentiert: post St. Gallen 2011. Wie bei jedem Meeting in St. Gallen haben ausgewählte Panelisten,…

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  • Die Highlights vom EAU 2011 – Das Prostatakarzinom im Mittelpunkt

    Der 26. Kongress der European Association of Urology (EAU) zählte mehr als 13.000 Teilnehmer aus über 70 Ländern. Mehr als 20.000 Besucher verfolgten den Kongress online. Das Hauptaugenmerk lag auch 2011 wieder auf dem Prostatakarzinom. Es gilt als das häufigste urologische Karzinom und betrifft im Lauf des Lebens jeden 6.–8. Mann, jeder 30. Mann verstirbt daran. Univ.-Doz. Dr. Stephan Madersbacher, Abteilung für Urologie, Donauspital, Wien, kommentiert die Highlights.

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  • Zielgerichtete neue Therapien, Therapie von Lebermetastasen, Empfehlungen der European Neuroendocrine Tumor Society (ENETS) – Gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren

    In den letzten 3 Jahren hat sich die Teilnehmerzahl der Jahreskonferenz der europäischen neuroendokrinen Tumorgesellschaft (ENETS) fast verdoppelt. Möglicherweise liegt das an der steigenden Inzidenz neuroendokriner Tumoren oder an der ebenso steigenden Zahl an verfügbaren Studien. Eine Herausforderung sind neuroendokrine Tumoren nicht zuletzt aufgrund ihrer Seltenheit von der Diagnosestellung bis hin zur Behandlung. Bisher war man sich einig: Bei lokalisiertem Stadium bietet die Operation die einzige Möglichkeit der Heilung und ist als Standardtherapie etabliert. Im Metastasen – stadium neuroendokriner Tumoren war die Evidenz schon dünnes Eis. Nachfolgend werden Daten größerer Studien und die Empfehlungen der ENETS zusammenfassend dargestellt.

     

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  • European Federation for coloRectal Cancer – Multidisziplinäre Therapie des Kolorektalkarzinoms

    KONTEXT: Der 7. internationale EFR-Kongress (European Federation for coloRectal Cancer) hat in der Zeit vom 28. bis 30. April 2011 stattgefunden. 420 Teilnehmer aus 37 Staaten haben an diesem Wissensaustausch in Wien in den Hörsälen der Medizinischen Universität teilgenommen. Organisator war die EFR, die 2003 in Wien durch Univ.-Prof. Dr. Béla Teleky gegründet wurde. Ziel dieses gemeinnützigen Vereins ist es, Wissenschaftler, besonders aus dem europäischen Raum, zum Thema Dickdarmkrebs einzuladen. Die vorrangige Aufgabe besteht darin, Ärzte aus den verschiedenen Fachrichtungen zu gewinnen und zum Erfahrungsaustausch zusammenzuführen. Denn eines ist klar: Dickdarmkrebs als zweithäufigste Krebserkrankung kann nur optimal behandelt und verhindert werden, wenn Ärzte über ihr Spezialgebiet hinaus genaue Kenntnis der Möglichkeiten des jeweils anderen Faches haben. Therapieplanung beginnt interdisziplinär zum Diagnosezeitpunkt.

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  • ÖGHO Frühjahrstagung

    5.–7. Mai 2011, Pörtschach, Kärnten

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  • 33. San Antonio Breast Cancer Symposium

    SABCS 2010, San Antonio,Texas, USA Der erste direkte Head-to-Head-Vergleich zweier Aromatasehemmer hat bei gleicher Wirkung Unterschiede im Nebenwirkungsprofil erkennen lassen. In der FIRST-Studie konnte die bessere Wirkung von Fulvestrant in höherer Dosis etabliert werden, während das Prinzip der mTOR-Inhibition möglicherweise…

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  • 52. Jahrestreffen der American Society of Hematology

    ASH 2010, Orlando,Florida, USA Als klinisches Highlight bei der chronischen myeloischen Leukämie wurden die neuen Optionen zur Erstlinientherapie mit einem längeren Follow-up vorgestellt (Studien ENESTnd und DASISION). Darüber hinaus waren neue Konzepte für T315I-Mutationen interessant, die gegenüber konventionellen TKI therapieresistent…

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  • Promotion Weitere Analysen bestätigen die Wirksamkeit von Carfilzomib beim multiplen Myelom
  • Promotion ESMO Asia | LUX-Lung 7: Afatinib (Giotrif®) vs. Gefitinib – Vorteile der ErbB-Family-Blockade beim EGFR-mutierten NSCLC
  • Promotion Tasigna® (Nilotinib) bei chronischer myeloischer Leukämie: Frühes Ansprechen für bessere Überlebenschancen
  • Promotion Romiplostim (Nplate®): Anhaltendes Therapieansprechen durch Nplate® bei Patienten mit Immunthrombozytopenie (ITP)
  • Promotion ESMO Clinical Practice Guidelines zum Kolorektalkarzinom
  • Promotion Therapieparadigmen im Wandel − Zielgerichtete Substanzen und Immuntherapeutika beim Bronchialkarzinom
  • Promotion ESMO 2014: Everolimus (Afinitor®) + Exemestan beim fortgeschrittenen Mammakarzinom: Therapieansatz bremst Progression
  • Promotion Darbepoetin alfa (Aranesp®)/eAQUA-Studie − Hämoglobinspiegel anheben heißt Lebensqualität unter Chemotherapie verbessern
  • Promotion Netupitant und Palonosetron (NEPA): Neue Entwicklungen in der antiemetischen Therapie mit einer oralen Fixdosiskombination als Einmalgabe