UIM 01|2012

UIM 01|2012 Themenheft Pneumologie

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Pneumologie: neue Therapien, neue Trends

  • Editorial zur Pneumologiebeilage
    Therapiezukunft: früher, individueller, kausaler
    Neue Therapien und Trends bei wichtigen pneumologischen Erkrankungen sind die thematische Klammer der vorliegenden Pneumologie- Beilage des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN. Die ausgewählten Beiträge besitzen dabei zum einen eine gewisse Repräsentativität für das Fallspektrum in der pneumologischen ...Weiterlesen ...
  • Neue Therapiestrategien bei Asthma bronchiale – Kausale Entzündungsmechanismen im Fokus

    Asthma bronchiale ist ein multifaktorielles Syndrom, das von endogenen Faktoren und Umweltfaktoren verursacht wird. Somit dürften für die Entstehung der Erkrankung genetische Einflüsse und die Beziehung zwischen Genetik und Umwelt eine determinierende Rolle spielen. Der Erkrankung liegt eine komplexe Entzündungsreaktion zugrunde, jedoch kann angenommen werden, dass zusätzlich die anfallsartig auftretende Bronchokonstriktion die Entstehung von irreversiblen Umbauprozessen auslösen kann (Grange C.L., NEJM 2011).

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  • Allergie und Atemwege – Allergische Rhinitis und Asthma bronchiale

    Die allergische Rhinokonjunktivitis betrifft ein Fünftel unserer Bevölkerung, wobei bereits 20 % der Schulkinder an Allergien leiden. Asthma bronchiale findet sich bei bis zu 10 % der Bevölkerung, Tendenz ebenfalls steigend. Allergien sind die häufigsten Auslöser von Asthma bronchiale.

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  • Medikamentöse Therapie der stabilen COPD – Aktualisierte GOLD-Empfehlungen* und neue Trends

    In den nun rezent 2011 aktualisierten internationalen GOLD-Empfehlungen (Global Initiative for Obstructive Lung Disease) erfolgt die Entscheidung für eine der aktuell verfügbaren medikamentösen Optionen auf Basis eines überarbeiteten Assessment-Schemas. Mit der vorgeschlagenen Zusammenschau von Lungenfunktions – einschränkung, Symptomschwere und des Exazerbationsrisiko wurde versucht, eine rationalere Entscheidungsgrundlage für die Auswahl einer medikamentösen Strategie zu schaffen, als sie die bisherige Fokussierung auf den FEV1-Wert darstellte, der isoliert betrachtet der Komplexität der Erkrankung nicht gerecht wird.

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  • Update zum Lungenkarzinom – Neues zu Diagnostik und Therapie aus 2011

    Obwohl in der personalisierten Therapie Erfolge erzielt werden konnten, müssen unsere Anstrengungen in Bezug auf Prävention und Frühdiagnostik forciert werden.

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  • PAH-Therapie im Umbruch – Was versprechen die neuen pharmakologischen Strategien?

    Bis zum Anfang der 1990er-Jahre standen lediglich Kalziumantagonisten und die Lungentransplantation als Option zur Therapie der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH)  zur Verfügung. Die Überlebensrate nach einem Jahr und nach drei Jahren betrug 68 % respektive 48 %.1

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  • Die idiopathische pulmonale Fibrose – Neue Richtlinien für Diagnose und Management

    Die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) ist der Hauptvertreter in der Gruppe der idiopathischen interstitiellen Pneumonie (IIP) – einer heterogenen Gruppe von Lungenerkrankungen, die durch Fibrose und Inflammation unterschiedlichen Grades charakterisiert sind – und die am schwierigsten zu diagnostizierende und zu behandelnde Lungenfibrose. Die Diagnose erfordert eine intensive interdisziplinäre Kooperation von Experten der Pneumologie, Radiologie und Pathologie in spezialisierten Zentren.

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  • Inhalative Antibiotikatherapie bei Nicht-CF-Bronchiektasien

    Bronchiektasien (gr. bronkhos: Luftröhre, gr. ectasis: Ausdehnung) bezeichnen pathologisch erweiterte Abschnitte des Bronchialbaumes und stellen ein pathomorphologisches Substrat mit Neigung zu bakterieller Kolonisation bzw. Infektion dar. Die rezidivierenden Infektionen und daraus resultierende chronische Infiltration mit Entzündungszellen amplifizieren das lokale entzündliche Milieu. Antibiotika können den zugrunde liegenden Circulus vitiosus von Infektion, Entzündung und Schädigung der Atemwege als zentralen pathophysiologischen Mechanismus durchbrechen.

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