UIM 02|2011

UIM 02|2011 Themenheft Angiologie

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Weitere Artikel

  • Die Angiologie Das „breiteste“ Fach der inneren Medizin

    Die vorliegende Sonderbeilage „Angiologie“ soll Ihnen, wie es Frau Professor Brodmann im Editorial erwähnt, einen Einblick in ein vielfältiges Fachgebiet der inneren Medizin bieten. Man kann die Behauptung wagen, es handle sich bei der Angiologie um das umfassendste Fachgebiet. Der Angiologe muss über den gesamten Organismus Bescheid wissen, um in der Folge seiner Funktion nachkommen zu können: in der Kooperation mit allen anderen Fachgebieten, von der Gastroenterologie und Nephrologie über die Kardiologie bis zur Pneumologie. Die Themenauswahl der vorliegenden Sonderausgabe spiegelt die Dynamik dieses Fachgebietes wider.

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  • Warum Angiologie und Hämostaseologie erforderlich sind -Die VTE als eine Entität

    Seit Professor Virchow 1859 seine Trias aus Gefäßwandalteration, Stasephänomen und Veränderungen der Blutzusammensetzung als förderliche Faktoren einer Thrombose beschrieben hat, sind bereits über 150 Jahre vergangen. Zu Zeiten Virchows waren weder Angiologie noch Hämostaseologie eigenständige Wissenschaften.

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  • Update unter besonderer Berücksichtigung der Adipositas -Risikofaktoren und Pathogenese der Atherosklerose

    Sowohl in der industrialisierten Welt als auch in Entwicklungsländern zählen Übergewicht und Adipositas gemeinsam mit den zum Teil oft gleichzeitig vorliegenden Risikofaktoren Nikotinkonsum, Hypertonie, Diabetes, Dyslipidämie und Inaktivität zu den Haupttodesursachen der Weltbevölkerung. Übergewicht und Adipositas stehen in engem Zusammenhang mit kardiovaskulären, metabolischen Erkrankungen sowie Tumoren mit entsprechend hoher Morbidität und Mortalität.

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  • Angiologie macht es möglich -Früherkennung einer AVK

    Während für Patienten mit symptomatischer arterieller Verschlusskrankheit (AVK) anhand der derzeitigen Studienlage meist klare Therapierichtlinien im Sinne evidenzbasierter Behandlungspfade vorliegen, ist das Management von Patienten mit asymptomatischer AVK weit weniger eindeutig durch Ergebnisse klinischer Studien untermauert. Diese Diskrepanz ist unbefriedigend, da das optimale Vorgehen bei der Betreuung von Patienten im Frühstadium der AVK, welches auf die Prävention eines atherothrombotischen Ereignisses ausgerichtet ist, dadurch letztendlich oft unklar ist.

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  • Therapie der ersten Wahl? -Endorevaskularisation

    Die endovaskuläre Revaskularisation obstruierender Gefäßerkrankungen ist heute einer der Eckpfeiler der angiologischen Therapie. Wie in allen hoch technisierten Bereichen der Medizin erfolgte in letzten Jahren eine rasante Weiterentwicklung dieser minimal invasiven, Katheter-basierten Behandlungsmethode. Dadurch konnten einerseits die Erfolgsraten der Therapie deutlich verbessert und andererseits die Komplikationsraten dramatisch gesenkt werden.

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  • Der feine Unterschied zur KHK -Sekundärprävention bei PAVK

    Patienten mit dokumentierter peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) bedürfen einer besonders intensiven Sekundärprophylaxe, weil in zahlreichen epidemiologischen Studien dokumentiert werden konnte, dass diese Patienten meist eine schlechtere Prognose haben als Patienten mit dokumentierter koronarer Herzkrankheit (KHK).

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  • Therapeutische Angiogenese -Bypass der okkludierten Hauptarterien: biologische Alternativen zur Chirurgie?

    Die Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese, Arteriogenese oder Vaskulogenese) wird durch verschiedene Wachstumsfaktoren wie VEGF oder FGF induziert, deren Einsatz in präklinischen Studien von einer besseren Durchblutung und einer Zunahme der Blutgefäßdichte gefolgt war. Darüber hinaus haben erste klinische Studien zur therapeutischen Angiogenese mit Wachstumsfaktoren oder Stammzellen bereits viel versprechende Ergebnisse in einzelnen Endpunkten hervorbringen können, auch wenn diese noch nicht in jedem Fall repro duzierbar waren. Damit könnten sich „biologische Bypässe“ in Zukunft als durchaus wertvolle Option herausstellen, z. B. für Patienten mit chronisch kritischer Extremitätenischämie.

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  • Rivaroxaban, Dabigatran -Neue Antithrombotika in der Therapie venöser Thromboembolien

    Mit Rivaroxaban und Dabigatran stehen Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung, die venöse Thromboembolien (VTE) ebenso wirksam verhindern wie die orale Antikoagulation. Orales Rivaroxaban schützt auch in der verlängerten Sekundärprophylaxe vor neuerlichen VTE, ohne das Blutungsrisiko im Vergleich zu Placebo zu erhöhen.

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