UIM 02|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 02|2011 Themenheft Angiologie

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    In diesen Tagen wird auch der Laie mit dem Ausdruck Millisievert (mSv) vertraut. So erfährt die Bevölkerung, dass die radioaktive Strahlensbelastung bei einem Transatlantikflug etwa 1,5 mSv beträgt, dass für einen Röntgendoktor und Nuklearmediziner eine Belastung von 20 mSv pro ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Aus der Erfahrung und den Fehlern der anderen lernen
    Lebenslanges Lernen als Postulat einer modernen Konzeption des Arztberufs heißt natürlich mehr als reines Wissens-Upgrading im EBM-dominierten Leitlinien-Dickicht. Weiterbildung muss immer auch den Aspekt des prozessorientierten Lernens haben, soll sie von erweitertem Nutzen im Umgang mit der Vielzahl an unvorhersehbaren ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Berufsverband österreichischer Internisten

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Vorsorge als Beginn einer Beziehung

    Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, über die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen. Über die Grenzen der offiziellen Vorsorgeuntersuchung (VU) muss man sich als Arzt im Bedarfsfall hinwegsetzen.

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Focus: Endokrinologie

Kardiologie

  • Verschluss des linken Herzohrs zur Embolieprophylaxe bei Patienten mit chronischem Vorhofflimmern
    Chronisches Vorhofflimmern ist die häufigste kardiale Rhythmusstörung und das linke Herzohr die häufigste Thrombuslokalisation bei Patienten mit Vorhofflimmern. Orale Antikoagulantien führen zu einer markanten Reduktion des Schlaganfallrisikos, es kommen aber nicht alle Patienten für eine Langzeittherapie in Frage. Bei diesen ...Weiterlesen ...
  • Pro & Contra zum Thema Aortenklappen -Perkutane Transkatheter-Intervention vs. konventionelle Operation

    Die degenerative Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Sobald nach einer langen Latenzperiode Beschwerden auftreten (Belastungsdyspnoe, Synkopen oder Angina pectoris), verläuft die Erkrankung rasch progredient und nimmt unbehandelt einen tödlichen Ausgang. Ähnlich wie es zuletzt in den ESC-Guidelines zur myokardialen Revaskularisation (Stent vs. Bypass) angeregt wurde, sollen auch in dieser Indikation „Herzteams“ aus Chirurgen und interventionellen Kardiologen das jeweils beste Vorgehen für den einzelnen Patienten erarbeiten. So wurde im letzten Jahr ein gemeinsames Statement der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) und der Österreichischen Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie (ÖGTHC) erarbeitet, dass der zunehmenden Etablierung der katheterunterstützten Herzklappenintervention Rechnung trägt (abrufbar unter http://www.atcardio.at). Mit einem Register aller in Österreich durchgeführten Aortenklappenoperationen und -interventionen sollen Langzeitergebnisse zu den verschiedenen Verfahren gewonnen werden. Im Folgenden werden die Vorzüge der jeweiligen Methode aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

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  • PRO & CONTRA AUS DER SICHT DES KARDIOLOGEN
    Die Aortenklappenstenose ist die häufigste strukturelle Herzerkrankung in Europa, sie tritt zumeist bei älteren Erwachsenen auf.1–3 Die Prognose der Patienten mit unbehandelter signifikanter Aortenklappenstenose ist schlecht: insbesondere bei symptomatischen Patienten tritt der plötzliche Herztod bei ca. 1 % der Patienten ...Weiterlesen ...
  • Highlights vom Kardiologie-Kongress 2011 in Innsbruck -Brisante Themen mit Nachwirkung auf den klinischen Alltag

    Der traditionelle Kardiologenkongress fand heuer in Innsbruck vom 4. bis 5. März 2011 statt und war wieder mit spannenden Themen gefüllt, die fallorientiert und praxisgerecht vorgestellt wurden.

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Angiologie

  • Behandlung des diabetischen Fußes -Wann sind welche Antibiotika sinnvoll?

    Nicht jedes Ulkus beim diabetischen Fußsyndrom (DFS) bedarf gleich einer antimikrobiellen Therapie. Angesichts von zunehmender ESBL-Resistenz vor allem bei Enterobakterien ist es eminent wichtig, zwischen Kontamination, Kolonisation und Infektion zu unterscheiden. Liegen jedoch systemische Infektionszeichen (Fieber, erhöhtes C-reaktives Protein) vor, müssen Antibiotika verschrieben werden. Ist die Diagnose Osteomyelitis gesichert, bedarf es meist wochenlanger Antibiotikatherapie. Patienten mit Diabetes mellitus haben ein um das 4,4-Fache erhöhte Risiko, an einer Osteomyelitis zu erkranken. Das Erregerspektrum beim DFS kann polymikrobiell sein, während es sich bei der chronischen Osteomyelitis im Regelfall um Staphylokokken handelt.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Neue Antikoagulantien im Mittelpunkt

    Die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) fand unter dem Motto „Von der Grundlagenforschung zur individuellen Patientenversorgung“ vom 16.-19. Februar 2011 in Wiesbaden statt.

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Rheumatologie

Onkologie

Gastroenterologie & Hepatologie

Nephrologie

  • Geriatrie und Niere Renale Alterungsprozesse
    Kontext: Die alternde Bevölkerung stellt heute in den westlichen Industrieländern mit den einhergehenden Kostensteigerungen eine zunehmende gesundheitspolitische Herausforderung dar. Eine mit dem Alter zunehmende Einschränkung funktioneller Reserven verbunden mit Defiziten in unterschiedlichen Domänen bei Multimorbidität kennzeichnet das Bild der geriatrischen ...Weiterlesen ...

Infektiologie

  • Hauptproblem: Ausschluss einer Infektion durch Gruppe-A-Streptokokken -Management der akuten Pharyngotonsillitis des Erwachsenen

    Die akute Pharyngotonsillitis ist eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche, in den gemäßigten Klimazonen eine wesentliche Diagnose während der so genannten „respiratory season“ und mitverantwortlich für den unnötigen Einsatz von Antiinfektiva, dessen Folgen – den Anstieg der Resistenzzahlen – wir jetzt zunehmend zu spüren bekommen. Es gibt Schätzungen, wonach 3 von 4 Erwachsenen, die über „Halsweh“ klagen, ein Antibiotikum verordnet bekommen, und dass 2 von 3 der verordneten Antibiotika ein unnötig breites Wirkprofil aufweisen.

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Schmerzmedizin

  • Herausforderung COX-2-selektive NSAR -Revival von COX-2-Inhibitoren?

    Die Recherche der bestehenden Studienlage bestätigt weiterhin die Vorteile der COX-2-selektiven NSAR hinsichtlich einer Senkung des gastrointestinalen Risikos. Die Häufung thromboembolischer Ereignisse stellt ein mittlerweile klar abschätzbares und durch entsprechende Indikationsstellung vermeidbares Risiko dar.

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Palliativmedizin

  • Sinnstiftende Begleitung in der Endlichkeit

    Ärzte kommen trotz all der faszinierenden medizinischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in nahezu allen Bereichen an unüberwindbare Grenzen, wenn therapeutische Bemühungen nicht mehr im erhofften und auch vom Patienten erwarteten Maße greifen, mehr und mehr Nebenwirkungen zu Buche schlagen, das ursprüngliche gemeinsame therapeutische Ziel nicht mehr zu vertreten ist, sondern ein Therapiezielwechsel unausweichlich ansteht.

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Pneumologie

Weitere Artikel

Themenheft:

  • Die Angiologie Das „breiteste“ Fach der inneren Medizin

    Die vorliegende Sonderbeilage „Angiologie“ soll Ihnen, wie es Frau Professor Brodmann im Editorial erwähnt, einen Einblick in ein vielfältiges Fachgebiet der inneren Medizin bieten. Man kann die Behauptung wagen, es handle sich bei der Angiologie um das umfassendste Fachgebiet. Der Angiologe muss über den gesamten Organismus Bescheid wissen, um in der Folge seiner Funktion nachkommen zu können: in der Kooperation mit allen anderen Fachgebieten, von der Gastroenterologie und Nephrologie über die Kardiologie bis zur Pneumologie. Die Themenauswahl der vorliegenden Sonderausgabe spiegelt die Dynamik dieses Fachgebietes wider.

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  • Warum Angiologie und Hämostaseologie erforderlich sind -Die VTE als eine Entität

    Seit Professor Virchow 1859 seine Trias aus Gefäßwandalteration, Stasephänomen und Veränderungen der Blutzusammensetzung als förderliche Faktoren einer Thrombose beschrieben hat, sind bereits über 150 Jahre vergangen. Zu Zeiten Virchows waren weder Angiologie noch Hämostaseologie eigenständige Wissenschaften.

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  • Update unter besonderer Berücksichtigung der Adipositas -Risikofaktoren und Pathogenese der Atherosklerose

    Sowohl in der industrialisierten Welt als auch in Entwicklungsländern zählen Übergewicht und Adipositas gemeinsam mit den zum Teil oft gleichzeitig vorliegenden Risikofaktoren Nikotinkonsum, Hypertonie, Diabetes, Dyslipidämie und Inaktivität zu den Haupttodesursachen der Weltbevölkerung. Übergewicht und Adipositas stehen in engem Zusammenhang mit kardiovaskulären, metabolischen Erkrankungen sowie Tumoren mit entsprechend hoher Morbidität und Mortalität.

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  • Angiologie macht es möglich -Früherkennung einer AVK

    Während für Patienten mit symptomatischer arterieller Verschlusskrankheit (AVK) anhand der derzeitigen Studienlage meist klare Therapierichtlinien im Sinne evidenzbasierter Behandlungspfade vorliegen, ist das Management von Patienten mit asymptomatischer AVK weit weniger eindeutig durch Ergebnisse klinischer Studien untermauert. Diese Diskrepanz ist unbefriedigend, da das optimale Vorgehen bei der Betreuung von Patienten im Frühstadium der AVK, welches auf die Prävention eines atherothrombotischen Ereignisses ausgerichtet ist, dadurch letztendlich oft unklar ist.

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  • Therapie der ersten Wahl? -Endorevaskularisation

    Die endovaskuläre Revaskularisation obstruierender Gefäßerkrankungen ist heute einer der Eckpfeiler der angiologischen Therapie. Wie in allen hoch technisierten Bereichen der Medizin erfolgte in letzten Jahren eine rasante Weiterentwicklung dieser minimal invasiven, Katheter-basierten Behandlungsmethode. Dadurch konnten einerseits die Erfolgsraten der Therapie deutlich verbessert und andererseits die Komplikationsraten dramatisch gesenkt werden.

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  • Der feine Unterschied zur KHK -Sekundärprävention bei PAVK

    Patienten mit dokumentierter peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) bedürfen einer besonders intensiven Sekundärprophylaxe, weil in zahlreichen epidemiologischen Studien dokumentiert werden konnte, dass diese Patienten meist eine schlechtere Prognose haben als Patienten mit dokumentierter koronarer Herzkrankheit (KHK).

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  • Therapeutische Angiogenese -Bypass der okkludierten Hauptarterien: biologische Alternativen zur Chirurgie?

    Die Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese, Arteriogenese oder Vaskulogenese) wird durch verschiedene Wachstumsfaktoren wie VEGF oder FGF induziert, deren Einsatz in präklinischen Studien von einer besseren Durchblutung und einer Zunahme der Blutgefäßdichte gefolgt war. Darüber hinaus haben erste klinische Studien zur therapeutischen Angiogenese mit Wachstumsfaktoren oder Stammzellen bereits viel versprechende Ergebnisse in einzelnen Endpunkten hervorbringen können, auch wenn diese noch nicht in jedem Fall repro duzierbar waren. Damit könnten sich „biologische Bypässe“ in Zukunft als durchaus wertvolle Option herausstellen, z. B. für Patienten mit chronisch kritischer Extremitätenischämie.

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  • Rivaroxaban, Dabigatran -Neue Antithrombotika in der Therapie venöser Thromboembolien

    Mit Rivaroxaban und Dabigatran stehen Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung, die venöse Thromboembolien (VTE) ebenso wirksam verhindern wie die orale Antikoagulation. Orales Rivaroxaban schützt auch in der verlängerten Sekundärprophylaxe vor neuerlichen VTE, ohne das Blutungsrisiko im Vergleich zu Placebo zu erhöhen.

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