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Highlights vom EASD 2022
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SPIO: Spectrum Immunonkologie

Die Welt der Immunonkologie. Durchblicken mit SPIO

Erscheinungsdatum:
11.3.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin


Onkologie

Neue Methode der Gliomchirurgie, Antiangiogenese-Therapien, Immuntherapie mit dendritischen Zellen, Herausforderungen der Palliativtherapie Maligne Hirntumoren – ein interdisziplinäres Update

G. Kahlhammer 11.3.2011

Maximale Tumorentfernung und präzise Tumorgewebeentnahme sind essenzielle Ziele der Gliomchirurgie. Im Beitrag der Universitätsklinik für Neurochirurgie (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. Engelbert Knosp) wird eine neue Methode vorgestellt, mit der es möglich ist, Gliomgewebe intraoperativ zu visualisieren, um auf diese Weise Tumorgewebe mit höherer Präzision zu entfernen bzw. die Rate kompletter Tumorresektionen zu...

Rheumatologie

Raynaud-Phänomen Blickdiagnose Nagelfalz – die Kapillaroskopie in der Diagnose der Sklerodermie

M. Stradner 11.3.2011

Das Raynaud-Phänomen ist das klassische Frühsymptom der systemischen Sklerose. Um den Vorboten dieser potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung von einem harmlosen primären Raynaud-Phänomen zu unterscheiden, bedarf es der Kapillaroskopie.

Angiologie

Behandlung des diabetischen Fußes -Wann sind welche Antibiotika sinnvoll?

F. Thalhammer 11.3.2011

Nicht jedes Ulkus beim diabetischen Fußsyndrom (DFS) bedarf gleich einer antimikrobiellen Therapie. Angesichts von zunehmender ESBL-Resistenz vor allem bei Enterobakterien ist es eminent wichtig, zwischen Kontamination, Kolonisation und Infektion zu unterscheiden. Liegen jedoch systemische Infektionszeichen (Fieber, erhöhtes C-reaktives Protein) vor, müssen Antibiotika verschrieben werden. Ist die Diagnose...

Editorial

Aus der Erfahrung und den Fehlern der anderen lernen

W. Pohl 11.3.2011

Lebenslanges Lernen als Postulat einer modernen Konzeption des Arztberufs heißt natürlich mehr als reines Wissens-Upgrading im EBM-dominierten Leitlinien-Dickicht. Weiterbildung muss immer auch den Aspekt des prozessorientierten Lernens haben, soll sie von erweitertem Nutzen im Umgang mit der Vielzahl an unvorhersehbaren Eventualitäten des klinischen Alltags sein, die in konsensuellen Richtlinien naturgemäß nur...

Brief des Herausgebers

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

G. Krejs 11.3.2011

In diesen Tagen wird auch der Laie mit dem Ausdruck Millisievert (mSv) vertraut. So erfährt die Bevölkerung, dass die radioaktive Strahlensbelastung bei einem Transatlantikflug etwa 1,5 mSv beträgt, dass für einen Röntgendoktor und Nuklearmediziner eine Belastung von 20 mSv pro Jahr zulässig ist und dass wir mit einem abdominellen CT einem Patienten etwa 15 mSv verpassen. Einige Arbeiter im Atomkraftwerk...

Gastroenterologie & Hepatologie

Fallbericht: Alkoholische Leberzirrhose -Ösophagusvarizenblutung und Sekundärprophylaxe bei Non-Response auf Betablocker

G. Ulbrich 11.3.2011

Fallbericht über einen Patienten mit alkoholischer Leberzirrhose und erstmaliger Ösophagusvarizenblutung und Evaluation des Einsatzes von Betablockern bzw. Ligatur im Rahmen der Sekundärprophylaxe.

Infektiologie

Hauptproblem: Ausschluss einer Infektion durch Gruppe-A-Streptokokken -Management der akuten Pharyngotonsillitis des Erwachsenen

O. Jonata 11.3.2011

Die akute Pharyngotonsillitis ist eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche, in den gemäßigten Klimazonen eine wesentliche Diagnose während der so genannten „respiratory season“ und mitverantwortlich für den unnötigen Einsatz von Antiinfektiva, dessen Folgen – den Anstieg der Resistenzzahlen – wir jetzt zunehmend zu spüren bekommen. Es gibt Schätzungen, wonach 3 von 4 Erwachsenen,...

Hämatologie und Hämostaseologie

Neue Antikoagulantien im Mittelpunkt

S Reitter 11.3.2011

Die diesjährige Tagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) fand unter dem Motto „Von der Grundlagenforschung zur individuellen Patientenversorgung“ vom 16.-19. Februar 2011 in Wiesbaden statt.

Pneumologie

Amerikanische vs. deutsche S3-Guidelines zur Community-acquired Pneumonia (CAP) -Guideline-orientiertes CAP-Management in Österreich

R. Gattringer 11.3.2011

An welchen Leitlinien soll man sich orientieren? Ist es besser, sich an die ausführliche Leitlinie der amerikanischen Infektionsgesellschaft zu halten, die auch in beinahe jeder englischsprachigen Publikation zitiert wird, oder sind die Leitlinien, die in unserem Nachbarland erstellt wurden, hilfreicher, da vielleicht Keimspektrum und Patienten doch eher die Situation in Österreich widerspiegeln?

Schmerz

Herausforderung COX-2-selektive NSAR -Revival von COX-2-Inhibitoren?

W. Ilias 11.3.2011

Die Recherche der bestehenden Studienlage bestätigt weiterhin die Vorteile der COX-2-selektiven NSAR hinsichtlich einer Senkung des gastrointestinalen Risikos. Die Häufung thromboembolischer Ereignisse stellt ein mittlerweile klar abschätzbares und durch entsprechende Indikationsstellung vermeidbares Risiko dar.

Kardiologie

Verschluss des linken Herzohrs zur Embolieprophylaxe bei Patienten mit chronischem Vorhofflimmern

11.3.2011

Chronisches Vorhofflimmern ist die häufigste kardiale Rhythmusstörung und das linke Herzohr die häufigste Thrombuslokalisation bei Patienten mit Vorhofflimmern. Orale Antikoagulantien führen zu einer markanten Reduktion des Schlaganfallrisikos, es kommen aber nicht alle Patienten für eine Langzeittherapie in Frage. Bei diesen würde sich die Elimination einer häufigen Emboliequelle als naheliegende Strategie...

Focus: Endokrinologie

Befundabklärung Schilddrüse Wann ist die Zuweisung an eine Schilddrüsenambulanz erforderlich?

C. Pirich et al. 11.3.2011

Die hohe Prävalenz von abnormen Befunden der Schilddrüsenfunktion macht es aus medizinischen, organisatorischen (Ambulanzwartezeiten) und ökonomischen Gründen, aber auch unter dem Aspekt der Patientenorientierung sinnvoll, eine Patientenselektion für die Zuweisung an eine Schilddrüsenambulanz oder an ein Schilddrüseninstitut vorzunehmen.

Gastroenterologie & Hepatologie

M. Crohn und Colitis ulcerosa -Therapeutische Tops und Flops

P. Papay et al. 11.3.2011

Die European Crohn’s and Colitis Organisation hat bereits ihr 10. Jubiläum und die rezente Aufnahme des eigenen „Journal of Crohn’s und Colitis“ (Impactfactor 2009: 1,7) in der Pubmed mit dem 6. ECCO-Kongress in Dublin gefeiert. Der Kongress zählte knapp 3.500 Teilnehmer und 360 wissenschaftliche Beiträge.

Kardiologie

Pro & Contra zum Thema Aortenklappen -Perkutane Transkatheter-Intervention vs. konventionelle Operation

N. Bonaros et al. 11.3.2011

Die degenerative Aortenklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Sobald nach einer langen Latenzperiode Beschwerden auftreten (Belastungsdyspnoe, Synkopen oder Angina pectoris), verläuft die Erkrankung rasch progredient und nimmt unbehandelt einen tödlichen Ausgang. Ähnlich wie es zuletzt in den ESC-Guidelines zur myokardialen Revaskularisation (Stent vs. Bypass) angeregt wurde, sollen auch...

Palliativmedizin

Sinnstiftende Begleitung in der Endlichkeit

B. Reiter 11.3.2011

Ärzte kommen trotz all der faszinierenden medizinischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in nahezu allen Bereichen an unüberwindbare Grenzen, wenn therapeutische Bemühungen nicht mehr im erhofften und auch vom Patienten erwarteten Maße greifen, mehr und mehr Nebenwirkungen zu Buche schlagen, das ursprüngliche gemeinsame therapeutische Ziel nicht mehr zu vertreten ist, sondern ein Therapiezielwechsel...

Rheumatologie

Diagnostik des Morbus Bechterew -ASAS-Kriterien stärken MRT

R. Thonhofer 11.3.2011

Die neuen ASAS-Kriterien ermöglichen unter Einbezug der MRT eine rasche Diagnose von Frühformen der axialen Spondyloarthritis. Die frühe Diagnosestellung sollte auch zur früheren, adäquaten Therapie (z. B. frühere Verwendung von Biologika) führen und damit die Prognose der betroffenen Patienten verbessern.

Kardiologie

PRO & CONTRA AUS DER SICHT DES KARDIOLOGEN

G. Friedrich 11.3.2011

Die Aortenklappenstenose ist die häufigste strukturelle Herzerkrankung in Europa, sie tritt zumeist bei älteren Erwachsenen auf.1–3 Die Prognose der Patienten mit unbehandelter signifikanter Aortenklappenstenose ist schlecht: insbesondere bei symptomatischen Patienten tritt der plötzliche Herztod bei ca. 1 % der Patienten ein, ein symptomfreies Überleben innerhalb von 2 Jahren bewegt sich lediglich...

Focus: Endokrinologie

Vitamin D – nicht nur für den Knochen -Ein Hormon auf dem Vormarsch

G. Holak 11.3.2011

Vitamin D hat sich über ein rein osteoprotektives Mittel emanzipiert. Es sind aber noch viele Fragen zu klären, um die zahlreichen, viel versprechenden Anwendungsversuche in tatsächliche Therapieempfehlungen umwandeln zu können.

Focus: Endokrinologie

Zur Abklärung von Risikofaktoren und Therapieüberwachung Labordiagnostik bei Osteoporose

G. Halwachs- Baumann 11.3.2011

Im Österreichischen Osteoporosebericht 2007 wird geschätzt, dass in Österreich 740.000 über 50-Jährige von Osteoporose betroffen sind. Das wären jede 3. Frau und jeder 6. Mann. Mit Hilfe der Labordiagnostik kann die Osteoporose zwar nicht diagnostiziert werden. Es können aber Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoporose erfasst und die Therapie der Osteoporose mit einfachen und kostengünstigen Labor...

Kardiologie

Highlights vom Kardiologie-Kongress 2011 in Innsbruck -Brisante Themen mit Nachwirkung auf den klinischen Alltag

O. Pachinger 11.3.2011

Der traditionelle Kardiologenkongress fand heuer in Innsbruck vom 4. bis 5. März 2011 statt und war wieder mit spannenden Themen gefüllt, die fallorientiert und praxisgerecht vorgestellt wurden.

Focus: Endokrinologie

Nicht-alkoholische Steatohepatitis -Potenzial von Insulinsensitizern und anderen Antidiabetika

L. Kramer 11.3.2011

Die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) gilt als hepatologische Manifestation des metabolischen Syndroms. In vielen Industrieländern, allen voran den USA, stellt NASH heute die häufigste Ursache terminaler Lebererkrankungen und damit eine der wesentlichen Indikationen zur Lebertransplantation dar.

Focus: Endokrinologie

Schilddrüsendiagnostik und -therapie Update Schilddrüsenerkrankungen

W. Peschina 11.3.2011

Schilddrüsendysfunktionen präsentieren sich in der internistischen und allgemeinmedizinischen Praxis nicht selten mit erheblicher Verzögerung nach Krankheitsbeginn. Verhältnismäßig wenige Zeichen sind als „Haltepunkte“ für eine weiterführende Diagnostik ausreichend.

Seite des niedergelassenen Internisten

Vorsorge als Beginn einer Beziehung

L. Fiedler 11.3.2011

Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, über die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen. Über die Grenzen der offiziellen Vorsorgeuntersuchung (VU) muss man sich als Arzt im Bedarfsfall hinwegsetzen.

Berufsverband österreichischer Internisten

Wesentliche Aufgabe für den Arzt der Zukunft Präventivmedizin – ein wichtiger Beitrag gegen die Kostenexplosion

J. Fleischer 11.3.2011

Per definitionem ist Medizin die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten. Folglich sollten wir in Ausübung unserer ärztlichen Tätigkeit unser Augenmerk in einem ausgewogenen Maße neben dem kurativen Handeln auch auf die Prävention von Krankheiten richten.

Seite der Gesellschaft

Zentrales ernährungspolitisches Beratungsgremium für Österreich -Die Nationale Ernährungskommission – NEK

P. Lehner 11.3.2011

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist ein wichtiger Grundpfeiler der Gesundheit. Österreich hatte bisher weder eine Ernährungsstrategie noch ein fächerübergreifendes bundesweites Gremium, das sich mit den vielfältigen Ernährungsfragen beschäftigt.

Nephrologie

Geriatrie und Niere Renale Alterungsprozesse

G. Wirnsberger 11.2.2011

Kontext: Die alternde Bevölkerung stellt heute in den westlichen Industrieländern mit den einhergehenden Kostensteigerungen eine zunehmende gesundheitspolitische Herausforderung dar. Eine mit dem Alter zunehmende Einschränkung funktioneller Reserven verbunden mit Defiziten in unterschiedlichen Domänen bei Multimorbidität kennzeichnet das Bild der geriatrischen PatientInnen. Altern per se ist ein hochkomplexer...

Focus: Endokrinologie

Statine als Basis des modernen Lipidmanagements, Serie – Teil 2 Strategien der intensivierten Lipidtherapie

H. Drexler et al. 11.2.2011

Kontext: Statine zählen zu den erfolgreichsten Medikamenten der vergangenen 15 Jahre. Sie senken effizient das atherogene LDL-Cholesterin und reduzieren die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse um über 20 % pro 40 mg/dl Senkung des LDL-Cholesterins. Statine bilden deshalb die Basis des modernen Lipidmanagements. Leider kann eine Standard-Statintherapie die Mehrzahl kardiovaskulärer Ereignisse nicht verhindern....

 


Weitere Artikel

Infektiologische Komplikationen nach Lungentransplantation -Lungen-TX, pulmonale Aspergillose, Mycobacterium abscessus – eine beherrschbare Trias?

P. Heininger et al. 11.3.2012

Bei einer jetzt 37-jährigen Patientin, verheiratet, 2 Kinder, wird im Jänner 2007 ein bronchioloalveoläres Adenokarzinom der Lunge vom intestinalen Typ diagnostiziert. Bei Erstdiagnose besteht bereits eine intrapulmonale Metastasierung (T4 N0 M1a).

Pulmonale Langerhanszell-Histiozytose – Fall 1 -Nicht immer ist alles drin, was draufsteht

M. Gulesserian et al. 11.3.2012

Wir berichten über eine 48-jährige Frau, die mit Verdacht auf ein metastasiertes Adenokarzinom an unsere Onkologie überwiesen wurde. Ein chronischer Nikotinabusus mit 20 py (Packungsjahre) sowie beidseitige, seit 2007 bekannte, bis 6 mm große, pulmonale Rundherde sind anamnestisch erwähnenswert.

Kavernöses Hämangiom der Lunge -Hämoptysen bei peribronchovaskulärer Raumforderung

Z. Saric 11.3.2012

Eine 38-jährige Frau wurde wegen rezidivierender Hämoptysen und Husten mit blutigem Auswurf an unserer Abteilung aufgenommen.

COPD bei einem Nichtraucher -Ein fehlender Lungenfunktionstest und diagnostische Irrwege

R. Kolb 11.3.2011

Die COPD ist eine Volkskrankheit. In den allermeisten Fällen ist diese Erkrankung mit jahrelangem chronischen Nikotinabusus assoziiert. Und trotzdem: es gibt sie, die chronische Bronchitis der Nichtraucher! Und manchmal mahlen für diese Patienten unsere „diagnostischen Mühlen“ langsam.

Silikose -Verdächtige Seminom-Anamnese bei mediastinaler Lymphadenopathie

M. Kölbl et al. 11.3.2011

Wenn es in Nachbars Garten bellt, ist es meistens ein Hund und keine Giraffe. Diesen Satz habe ich am Anfang meiner medizinischen Laufbahn als einen Grundsatz in der Medizin kennen gelernt. Es gibt allerdings auch immer wieder Ausnahmen von der Regel, das darf man nie vergessen …

Chylothorax -Rätselhafte Pleuraergüsse beidseits – Morbus Ormond?

E. Egger et al. 11.3.2011

Eine 50-jährige Patientin suchte wegen einer plötzlich aufgetretenen Schwellung links supraklavikulär die interne Notaufnahme des Wilhelminenspitals auf. Es lag der Verdacht auf eine allergische Reaktion nach erstmaliger Diclofenac-Einnahme vor. Die Patientin arbeitet beruflich mit körperlich schwer behinderten Kindern. Sonst ist die Anamnese unauffällig.

Extrapulmonale Tuberkulose-Manifestation -Überraschende Histologie eines Nasentumors

O. Schindler et al. 11.3.2011

Eine 67-jährige Frau suchte wegen behinderter Nasenatmung seit 3 Monaten sowie rezidivierender Epistaxis und diskret Epiphora zunächst den niedergelassenen HNO-Arzt auf. In der Anamnese sind ein in sano reseziertes malignes Melanom sowie ein kutanes Plattenepithelkarzinom bekannt, weiters eine chronische Polyarthritis (stabil unter Methotrexat-Therapie).

Noduläre Sarkoidose -Erythema nodosum bei intrapulmonalem Rundherd – paraneoplastisch oder doch nicht?

M. Meilinger 11.3.2011

Ein Erythema nodosum als paraneoplastische Manifestation von Malignomen ist mehrfach beschrieben, jedoch nur selten bei Bronchialkarzinomen. Solche Raritäten während der Diagnostik zu bedenken ist sicher sinnvoll. Andererseits sollten diagnostische Ergebnisse stets hinterfragt und primär Wahrscheinlicheres zunächst mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Pulmonale Langerhanszell-Histiozytose – Fall 2 -Starke Raucherin mit „Blickdiagnose“ Miliartuberkulose

R. Arnitz et al. 11.3.2011

Eine 30-jährige Patientin wird mit einem auswärtigen Thoraxröntgen, in dem ein miliares Erscheinungsbild mit entsprechender Verdachtsdiagnose beschrieben wird, an unserer Abteilung vorstellig. Die Kellnerin ist starke Raucherin und klagt über seit Monaten zunehmende Belastungsdyspnoe und Husten.

Solitärer fibröser Tumor (SFT) des unteren Mediastinums -Widrige Verhältnisse für die Bergung einer Tumorrarität

J. Zwittag et al. 11.3.2011

Mitunter behindern Vor- und Begleiterkrankungen den direkten medizinischen Approach. Ein 67-jähriger Georgier wird zur Behandlung einer subkarinalen mediastinalen Raumforderung der Pneumologie des AKH Linz vorgestellt, aber eine Alveolitis, COPD, TBC-Infektion und diabetische Stoffwechsellage stehen im Weg.

Diffuse idiopathische pulmonale neuroendokrine Zell-Hyperplasie -Typischer Fall von DIPNECH!

K. Schnürch 11.3.2011

Eine 82-jährige Frau berichtete über trockenen Husten seit vielen Jahren sowie mäßiggradige Belastungsdyspnoe. Sie hat nie geraucht und hat keine nennenswerten Vorerkrankungen in der Anamnese. In der Lungenfunktion fiel dennoch eine mäßiggradige obstruktive Ventilationsstörung auf (FEV1 58 %, Tiffeneau 53 %).

Stoffwechsel

M. Lechleitner 11.3.2011

Die vorliegende Ausgabe des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN beinhaltet eine Artikelreihe zu aktuellen Themenschwerpunkten aus dem Bereich der Stoffwechselerkrankungen. In praxisnahen Übersichtsarbeiten werden die Ursachen und differenzialdiagnostischen Kriterien für Funktionsstörungen der Schilddrüse dargestellt, wie auch die entzündlichen Veränderungen und Knotenbildungen. Auf die aktuellen Therapiemöglichkeiten...

Pulmonale Ossifikation -Unklares interstitielles Bild mit verblüffender Ursache

M. Speiser 11.3.2011

Ein 38-jähriger Patient mit rezidivierenden pulmonalen Infekten in der Kindheit wurde mit hochgradigem Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung an die Pneumologie überwiesen. Nach histologischer Aufarbeitung eines Wedge-Resektats bot sich ein ausgesprochen seltenes Krankheitsbild: die pulmonale Ossifikation.

 

Erscheinungsdatum:
11.3.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Die Angiologie Das „breiteste“ Fach der inneren Medizin

E. Pilger 11.3.2011

Die vorliegende Sonderbeilage „Angiologie“ soll Ihnen, wie es Frau Professor Brodmann im Editorial erwähnt, einen Einblick in ein vielfältiges Fachgebiet der inneren Medizin bieten. Man kann die Behauptung wagen, es handle sich bei der Angiologie um das umfassendste Fachgebiet. Der Angiologe muss über den gesamten Organismus Bescheid wissen, um in der Folge seiner Funktion nachkommen zu können: in der...

Warum Angiologie und Hämostaseologie erforderlich sind -Die VTE als eine Entität

T. Gary 11.3.2011

Seit Professor Virchow 1859 seine Trias aus Gefäßwandalteration, Stasephänomen und Veränderungen der Blutzusammensetzung als förderliche Faktoren einer Thrombose beschrieben hat, sind bereits über 150 Jahre vergangen. Zu Zeiten Virchows waren weder Angiologie noch Hämostaseologie eigenständige Wissenschaften.

Update unter besonderer Berücksichtigung der Adipositas -Risikofaktoren und Pathogenese der Atherosklerose

W. Sturm 11.3.2011

Sowohl in der industrialisierten Welt als auch in Entwicklungsländern zählen Übergewicht und Adipositas gemeinsam mit den zum Teil oft gleichzeitig vorliegenden Risikofaktoren Nikotinkonsum, Hypertonie, Diabetes, Dyslipidämie und Inaktivität zu den Haupttodesursachen der Weltbevölkerung. Übergewicht und Adipositas stehen in engem Zusammenhang mit kardiovaskulären, metabolischen Erkrankungen sowie Tumoren mit...

Angiologie macht es möglich -Früherkennung einer AVK

G. Seinost 11.3.2011

Während für Patienten mit symptomatischer arterieller Verschlusskrankheit (AVK) anhand der derzeitigen Studienlage meist klare Therapierichtlinien im Sinne evidenzbasierter Behandlungspfade vorliegen, ist das Management von Patienten mit asymptomatischer AVK weit weniger eindeutig durch Ergebnisse klinischer Studien untermauert. Diese Diskrepanz ist unbefriedigend, da das optimale Vorgehen bei der Betreuung von...

Therapie der ersten Wahl? -Endorevaskularisation

M. Schillinger 11.3.2011

Die endovaskuläre Revaskularisation obstruierender Gefäßerkrankungen ist heute einer der Eckpfeiler der angiologischen Therapie. Wie in allen hoch technisierten Bereichen der Medizin erfolgte in letzten Jahren eine rasante Weiterentwicklung dieser minimal invasiven, Katheter-basierten Behandlungsmethode. Dadurch konnten einerseits die Erfolgsraten der Therapie deutlich verbessert und andererseits die...

Der feine Unterschied zur KHK -Sekundärprävention bei PAVK

E. Minar 11.3.2011

Patienten mit dokumentierter peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) bedürfen einer besonders intensiven Sekundärprophylaxe, weil in zahlreichen epidemiologischen Studien dokumentiert werden konnte, dass diese Patienten meist eine schlechtere Prognose haben als Patienten mit dokumentierter koronarer Herzkrankheit (KHK).

Therapeutische Angiogenese -Bypass der okkludierten Hauptarterien: biologische Alternativen zur Chirurgie?

R. Kirchmair 11.3.2011

Die Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese, Arteriogenese oder Vaskulogenese) wird durch verschiedene Wachstumsfaktoren wie VEGF oder FGF induziert, deren Einsatz in präklinischen Studien von einer besseren Durchblutung und einer Zunahme der Blutgefäßdichte gefolgt war. Darüber hinaus haben erste klinische Studien zur therapeutischen Angiogenese mit Wachstumsfaktoren oder Stammzellen bereits viel...

Rivaroxaban, Dabigatran -Neue Antithrombotika in der Therapie venöser Thromboembolien

11.3.2011

Mit Rivaroxaban und Dabigatran stehen Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung, die venöse Thromboembolien (VTE) ebenso wirksam verhindern wie die orale Antikoagulation. Orales Rivaroxaban schützt auch in der verlängerten Sekundärprophylaxe vor neuerlichen VTE, ohne das Blutungsrisiko im Vergleich zu Placebo zu erhöhen.

 


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