UIM 04|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

Editorial

  • Kardiologie
    Die duale Plättchenhemmung nach Stent-Implantation ist ein wirkungsvolles Mittel, um lebensbedrohliche Stent-Thrombosen zu verhindern. Die mit der dualen Plättchenhemmung einhergehende Blutungsneigung stellt Chirurgen, Anästhesisten und Kardiologen vor Probleme, wenn bei einem Patienten unter dieser Therapie ein operativer Eingriff vorgenommen werden ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Berufsverband österreichischer Internisten

Seite des niedergelassenen Internisten

  • „Man muss auch nein sagen können!“

    Ärzteschaft und Burnout-Gefährdung: Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, erinnert die Ärzte daran, dass sie sich rechtzeitig gegen ungerechtfertigte Überlastung wehren sollten. Das gilt auch für die Führung der Spitäler!

    Weiterlesen ...

Focus: Kardiologie

Kardiologie

Angiologie

  • Diabetes und Gefäße – Wundheilung: diätologische Beeinflussung

    Ein höheres Patientenalter, Eiweißmangelzustände, Immunsuppression, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und andere Faktoren führen zu einer schlechteren Heilung von Wunden. Bei der modernen Wundversorgung ist es wichtig, nicht nur den Defekt zu heilen, sondern auch die Grunderkrankung zu behandeln und eine Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen bzw. dieser entgegenzuwirken.

    Weiterlesen ...

Rheumatologie

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Störungen der Thrombozytenfunktion

    Bei Blutungsneigung, jedoch normaler plasmatischer Gerinnung und normaler Thrombozytenzahl sollte an eine Störung der Thrombozytenfunktion gedacht werden. Eine ausführliche Familien- und Individualanamnese sowie sorgfältige Laboruntersuchungen führen zur Diagnose und entsprechenden Therapie. Erkenntnisse über die unterschiedlichen Ursachen der Störungen der Thrombozytenfunktion haben zur Entwicklung von Plättchenhemmern als Therapie für Patienten mit erhöhtem Risiko für thromboembolische Erkrankungen geführt.

    Weiterlesen ...
  • Wann gilt das Konzept "watch & wait" noch?

    In der im Oktober 2010 publizierten Studie „CLL8“ der Deutschen CLL-Studiengruppe zeigte sich erstmals in einer randomisierten CLL-Studie ein Vorteil im Gesamtüberleben (Hallek M. et al., Lancet 2010; 376:1164). Dies legt nahe, dass die Wahl des First-Line-Therapieregimes den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflusst. Wenn nun eine Therapie einen Einfluss auf das Überleben nehmen kann, stellt sich die Frage, in welchen Situationen das Konzept des „watch & wait“ noch Gültigkeit hat oder ob in bestimmten Fällen eine Therapie unmittelbar nach Diagnosestellung eingeleitet werden sollte.

    Weiterlesen ...

Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Checklist zur Sturzprophylaxe

    Osteoporose ist eine Systemerkrankung, die mit einem erhöhten Frakturrisiko nach Bagatelltraumen („low trauma“) – nicht selten Stürzen – einhergeht. Im Folgenden wird vor allem auf das Sturzrisiko und das strukturierte geriatrische Assessment in Abhängigkeit von der Alltagsfunktion eingegangen.

    Weiterlesen ...
  • SERIE Lipidtherapie interdisziplinär: Teil 4: Familiäre und andere erbliche Hypercholesterinämien

    Dieser Artikel widmet sich schwerpunktmäßig jenen Eigenheiten des Lipidstoffwechsels, die vornehmlich zur nicht Lebensstil-bedingten Hypercholesterinämie beitragen. Sie sind immerhin so häufig, dass jeder Arzt und jede Ärztin in der täglichen Praxis damit konfrontiert sind – auch wenn sie es oftmals nicht ahnen.

    Weiterlesen ...
  • Osteoporose in der medizinischen Praxis – Checklist zur Sturzprophylaxe

    Osteoporose ist eine Systemerkrankung, die mit einem erhöhten Frakturrisiko nach Bagatelltraumen („low trauma“) – nicht selten Stürzen – einhergeht. Im Folgenden wird vor allem auf das Sturzrisiko und das strukturierte geriatrische Assessment in Abhängigkeit von der Alltagsfunktion eingegangen.

    Weiterlesen ...

Gastroenterologie & Hepatologie

Nephrologie

Infektiologie

  • Europäisches Infektiologie-Update 2011

    Der jährlich von der Europäischen Gesellschaft für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID) veranstaltete Kongress ECCMID fand heuer von 7. bis 10. Mai in Mailand statt; beeindruckend die Teilnehmerzahlen, die heuer die große Konkurrenzveranstaltung der amerikanischen Infektionsgesellschaft (IDSA), den ICCAC, übertrafen. In organisatorischer Hinsicht ist sicher lobenswert, dass alle Abstracts und Poster erstmals „Papier-frei“ verfügbar gemacht wurden und jederzeit und für jedermann frei zugänglich im Internet über die Kongress-Homepage http://www.eccmid-icc2011.org/ (Link: Abstract and Poster Online Library) abrufbar sind

    Weiterlesen ...
  • Steckbrief: Streptococcus pyogenes

    Das einzige Erregerreservoir für Streptococcus pyogenes, der weltweit vorkommt, ist der Mensch. Die A-Streptokokken werden vor allem durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen und können durch verletzte Haut und Schleimhaut in den Körper eintreten und nach einer Inkubationszeit von etwa 1 bis 3 Tagen eines der verschiedenen Krankheitsbilder hervorrufen. Eine anfangs lokale Infektion kann in eine generalisierte Infektion übergehen und zur Sepsis führen.

    Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • Topische Analgetika bei lokalisiertem Schmerz

    Die topische Schmerzbehandlung bietet im Hinblick auf Compliance und Polypragmasie bei älteren Patienten entscheidende Vorteile wie etwa niedrige systemische Medikamentenkonzentration und dadurch weniger systemische Nebenwirkungen und Interaktionen. Nachteile der topischen Applikation sind vor allem lokale Hautreaktionen von meist geringer Intensität. Pharmazeutische Anwendungen beinhalten Pflaster mit Lidocain 5%, Capsaicin 8%, Gel-, Creme-, Salben-Formulationen und Spüllösungen wie zur Behandlung der Mukositis.

    Weiterlesen ...

Palliativmedizin

  • Multiprofessioneller Ansatz, effektive Kommunikation und reflektiertes Entscheiden

    In keine andere Spezialität der Medizin wird so viel Hoffnung gesetzt wie in die Intensivmedizin. Ihre Aufgabe ist es, Leben zu retten und zu verlängern, komplexe und belastende operative Spitzenleistungen zu ermöglichen, bei Organversagen überbrückende technische Möglichkeiten anzubieten. Demzufolge trägt die Intensivmedizin das Image einer hochspezialisierten, techniklastigen Medizin an den Grenzen des Lebens, mit allzeitiger Präsenz von Spezialisten, die in der Lage sind, zu jedem Zeitpunkt alles überwachen, kontrollieren und beeinflussen zu können. Die Begriffe Machbarkeit und Kontrolle scheinen dem Bild der modernen Intensivmedizin zu entsprechen.

    Weiterlesen ...

Pneumologie

  • Highlights des 52. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

    Vom 7. bis 10. April fand in Dresden der Jahreskongress der DGP statt. 3.400 Teilnehmer fanden sich in der „Perle an der Elbe“ ein, um einem dichten Programm, bestehend aus insgesamt 243 Veranstaltungen, darunter allein 107 Symposien, 23 Postgraduiertenkursen und zahlreichen freien Vorträgen und Posterbegehungen bei – zuwohnen. Das Motto des Kongresses lautete „Brückenschläge“, wobei versucht wurde, die Versorgungsebenen Praxis, Klinik und Wissenschaft enger miteinander zu verbinden. Im Folgenden einige der Highlights.

    Weiterlesen ...