UIM 10|2015

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 10/15
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Wir blicken auf ein bewegtes Jahr zurück: Jetzt erscheint die wirtschaftliche Rettung Griechenlands ein Kinderspiel gegen die Herausforderung, die Europa durch den enor­men Flüchtlingsstrom erlebt. Krieg und Terror finden sich an viel ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 10/2015
    Focus Pneumologie
    Der Pneumologie-Focus dieser UIM-Ausgabe illustriert an ausgewählten Beispielen, welche Fortschritte in den letzten Jahren auf dem Weg zu einer immer individuelleren Behandlung erzielt werden konnten. Besonders dynamisch waren die Entwicklungen in der Pharmakotherapie der COPD. Univ.-Prof. Dr. Horst ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Wenige Fortschritte in der Strukturreform

    Seit vielen Jahren wird kritisiert, dass das Gesundheitswesen viel zu „spitallastig“ ist. „Geändert hat sich in Österreich wenig“, sagte jetzt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der ÖÄK.

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Alles was Recht ist!

  • Die Patientenverfügung – Teil I

    Mit einer Patientenverfügung können Patienten bestimmte Behandlungsmethoden für einen Zeitpunkt ausschließen, in dem sie nicht mehr einsichts-, urteils- oder äußerungsfähig sind. In den folgenden drei Beiträgen werden die allgemeinen Grundlagen, die unterschiedlichen Formen der PatV und die Bedeutung für den ärztlichen Behandlungsalltag dargestellt.

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Kardiologie

  • Auch gering ausgeprägte Herzschwäche kann zum plötzlichen Herztod führen

    Laut ESC/ACC/AHA-Richtlinien definiert eine LVEF ≤ 35 % die Grenze der ICD-Indikationsstellung zur Primärprävention des plötzlichen Herztodes.

    Eine hochgradig herabgesetzte LVEF ist ein guter Indikator für ein erhöhtes Gesamt­mortalitätsrisiko, jedoch nicht spezifisch prädiktiv für einen durch ventrikuläre Arrhythmien bedingten Tod.

    Folglich sollte die Empfehlung einer primär prophylaktischen ICD-Implantation bei allen Patienten mit LVEF < 50 % ausgesprochen werden.

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  • Eisenmangel bei Herzinsuffizienz: Behandelt wird nur jeder Zehnte

    Eisenmangel und Anämie können bei herzinsuffizienten Patienten zu erhöhter Sterblichkeit, reduzierter Leistungsfähigkeit und weiterer Verschlechterung der Lebensqualität führen.

    Empfohlen wird die regelmäßige Kontrolle der Eisenwerte und bei Bedarf die Substitution von Eisen – das geschieht im klinischen Alltag zu selten.

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Angiologie

Rheumatologie

  • 2015-EULAR-ACR-Empfehlungen für die Behandlung der Polymyalgia rheumatica

    Die „2015 EULAR-ACR Recommendations for the management of Polymyalgia rheumatica‟ sind gleichzeitig in den Annals of Rheumatic Diseases und in Arthritis & Rheumatology erschienen.

    In 8 Statements zu allgemeinen Therapieprinzipien („overarching principles‟) und 10 spezifischen Empfehlungen werden Vorschläge zu Diagnosesicherung, klinischen und laborchemischen Untersuchungen, Zuweisung zum Spezialisten, individualisiertem Therapieplan, Monitoring, Patientenschulung, Zugang zu medizinischer Versorgung, Glukokortikoid-Anfangsdosierung, Einsatz von Methotrexat und Biologika sowie einige weitere Empfehlungen festgehalten.

    Die neuen Empfehlungen sind ein Leitfaden für die klinische Praxis und sollen das Outcome von PMR-Patienten verbessern.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Register für adulte Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie

    Ziel des österreichweiten Registers für adulte Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie bzw. mit hochaggressiven Lymphomen ist die Erarbeitung prognoserelevanter Parameter in Hinblick auf Diagnose, Risikostratifizierung, Therapie und Krankheitsverlauf.

    Ein wichtiger Aspekt zur Therapieoptimierung der ALL ist die österreichweite Etablierung der Diagnose der minimalen Resterkrankung.

    Das Register beinhaltet derzeit 140 Patienten aus 11 Zentren in 5 Bundesländern.Ist in SO 4/15 erschienen

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Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Nahrhafte Quälgeister

    Laktose-, Histaminintoleranz sowie Fruktose-/Sorbitmalabsorption kommen in unseren Breiten am häufigsten vor.

    Viele Menschen stellen selbst Verdachtsdiagnosen, in vielen Fällen fehlt eine korrekte und reproduzierbare Diagnostik.

    Eine Erklärung für die starke subjektive Zunahme von „Intoleranzen‟ liegt unter anderem in der modernen Ernährung (z. B. Fertigprodukte) begründet.

    IgG4-Bluttests beweisen keine Unverträglichkeit.

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  • Hohe Wissenschaft am amerikanischen Leberkongress: 65 Jahre AASLD und kein bisschen leise

    Immense Fülle an Highlights, exemplarisch:

    Die faszinierendsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekularbiologie des Gallensäurekosmos.

    Klinisch relevant bei Hepatitis C: Die Regression der Fibrose/Zirrhose nach Heilung der chronischen Hepatitis C kann bis zu 2 Jahre dauern. Neue direkt antivirale Medikamente der zweiten Generation wie Elbasvir/Grazoprevir stehen kurz vor der Markteinführung.

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  • Das Mikrobiom – ein unsichtbares Organ

    Viele Erkrankungen wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darm­erkrankungen, aber auch Depression, Autismus und Parkinson gehen mit einer Reduktion der Diversität unseres Mikrobioms einher.

    Die Ernährung ist der Schlüsselfaktor für die Zusammensetzung unseres Mikrobioms.

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  • United European Gastroenterology Week 2015: Quo vadis?

    Neues Format „Hot Spots‟ zur Diskussion aktueller Therapiestudien.

    Ungebrochenes Interesse an Life-Endoskopie.

    Entwicklung hin zu einer Veranstaltung der „Sekundärliteratur‟.

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Nephrologie

Infektiologie

  • Pertussis und Masern auf dem Vormarsch

    Pertussis muss frühzeitig vermutet, diagnostiziert und behandelt werden. Dies gilt besonders für Säuglinge und Kleinkinder, da Pertussis bei ihnen als vital bedrohliche Atemwegserkrankung verlaufen kann. Die Pertussis-Impfung ist aber nicht nur für Kinder wichtig. Auch Erwachsene, besonders werdende Eltern und speziell Schwangere, sollten einen ausreichenden Impfschutz haben.

    Masern sind weder harmlos noch eine Kinderkrankheit. Im Prodromalstadium sind die Erkrankten schon vor Auftreten des Exanthems infektiös. Die Lebendimpfung bietet einen lebenslangen Schutz. Mit einer ausreichend hohen Durchimpfungsrate (> 95 %) könnten die Masern eradiziert werden.

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  • Herpes genitalis

    HSV-2 wurde als klassischer Auslöser des Herpes genitalis von HSV-1 abgelöst.

    Primärinfektionen verlaufen oft als stille Feiung, seltener mit klinischen Symptomen; treten klinische Symptome bei Serokonversion auf, erfordern sie meist eine antivirale Behandlung.

    HSV-1 und HSV-2 können bei Neugeborenen und chronisch Kranken schwere, lebensbedrohliche Krankheiten mit ZNS-Beteiligung verursachen.

    Sehr gute Behandlungsmöglichkeiten mit Nukleosidanaloga.

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  • Promotion Clostridium-difficile-Infektion: Effektiv vorbeugen und kontrollieren

Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Notwendig oder schädlich? Flüssigkeitszufuhr am Lebensende

    Eine Verlängerung der Lebenserwartung durch künstliche Flüssigkeitszufuhr ist im palliativen Setting, anders als in Akutsituationen, nicht erwiesen.

    Künstliche Flüssigkeitszufuhr wirkt positiv auf Symptome wie Delir, opioidinduzierte Neurotoxizität und Myoklonien, beeinflusst aber nicht das Durstgefühl.

    Vorteile verminderter Flüssigkeitszufuhr am Lebensende können reduzierte Sekretbildung (Husten/Verschleimung), verminderte periphere/zentrale Ödeme, Aszites, weniger Erbrechen und Schmerzen sein.

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Pneumologie

  • ICS/LABA oder LABA/LAMA: Welche Kombination für wen?

    LABA/LAMA-Kombinationspräparate sind effektiver als die jeweiligen LABA- bzw. LAMA-Monopräparate.

    Im direkten Vergleich scheinen LABA/LAMA-Kombinationspräparate effektiver zu sein als ICS/LABA-Kombinationspräparate.

    ICS erscheinen besonders effektiv in COPD-Subgruppen mit erhöhten Eosinophilenzahlen im peripheren Blut und weniger als 46 Packungsjahren.

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  • Moderne Inhalatoren – Eigenschaften, Fehlerraten, Compliance

    Inhalative Therapien wirken schneller bei geringerer Dosierung und weniger Nebenwirkungen – jedoch sind die Adhärenz und Compliance erschreckend gering.

    Moderne Inhalatoren zeigen eine Reihe von Verbesserungen, welche die Wirkung und Effektivität der Therapie erhöhen und die Fehlerrate verringern.

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  • Nichtinvasive Beatmung – ein Update

    Nichtinvasive Beatmung (NIV) stellt bei richtig ausgewählten Patienten eine nachweislich effektive Therapie der respiratorischen Insuffizienz dar.

    Patienten mit hyperkapnischer Dekompensation bei COPD und Patienten mit kardiogenem Lungenödem profitieren nachweislich von NIV.

    Bei Patienten mit hypoxämischem Lungenparenchymversagen kann die NIV versucht werden, darf eine invasive Beatmung jedoch nicht verzögern.

    Patienten mit chronischem hyperkapnischen Versagen sollten zwecks Ersteinstellung und Verlaufskontrolle einer nächtlichen NIV an ein Kompetenz-zentrum zugewiesen werden.

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  • Highlights der neuen ESC-Leitlinie für pulmonale Hypertonie

    Neue ESC/ERS-Guidelines der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH):

    • Echokardiografie ist die wichtigste nichtinvasive Untersuchungsmethode im diagnostischen Algorithmus, die Diagnose wird nach wie vor aber mittels RHK gestellt.
    • Neu zugelassene Medikamente für die gezielte Therapie: Macitentan und Riociguat.

    Upfront-Kombinationstherapie mit Ambrisentan und Tadalafil wirksamer als Monotherapie mit den Einzelpräparaten.

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