UIM 04|2018

UIM 04|2018 Themenheft Geriatrie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Aktuelle Publikationen zeigen klar, dass die Lebenserwartung weiter steigen wird – die hochqualitative Betreuung alter Menschen im Gesundheitssystem durch Arzte mit geriatrischer Expertise wird somit einen immer hoheren Stellenwert bekommen.
    In keinem medizinischen Fachgebiet ist „Best Practice“ so untrennbar mit ...Weiterlesen ...

Geriatrie

  • Berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung im gerontologischen Kontext

    Berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildungen und Studiengänge im alter(n)sbe­zogenen Kontext sowie der Ausbau von entsprechenden Angeboten und Strukturen an Hochschulen gewinnen an Bedeutung als Reaktion auf den demografischen Wandel und auf den damit einhergehenden Fachkräftemangel.

    Entsprechende Interessen und Bedarfe werden auf der Grundlage einer Bedarfserhebung dargestellt.

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  • Geriatrisches Assessment-Instrumentarium für die Primärversorgung

    Ambulante geriatrische Assessments auf der Primärversorgungebene können helfen, relevante und noch nicht diagnostizierte Probleme bei geriatrischen, multimorbiden PatientInnen aufzudecken und die weitere Versorgung zu optimieren.

    Das Competence Center Integrierte Versorgung (CCIV) hat im Auftrag der österreichischen Sozialversicherungsträger ein Assessment-Instrumentarium für den Einsatz in der hausärztlichen Praxis entwickelt, welches aktuell in der Praxis getestetwird.

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  • Der Einfluss von regelmäßigem Krafttraining auf den Blutdruck

    Kraftausdauertraining kann zur Prävention, Behandlung und Kontrolle eines Bluthochdruckes empfohlen werden, additives Ausdauertraining verstärkt positive Auswirkungen auf Blutdruck und Gefäßsituation.

    Beobachtete Blutdruckverminderungen bedeuten Risikosenkung für eine kardiovaskuläre Erkrankung.

    Trainingsempfehlung für positive Auswirkungen auf den Blutdruck: arterielle Normotonie: < 70 % der Maximalkraft; primäre Hypertonie: 40–60 % der Maximal-kraft; Trainingszeitraum: mindestens 4 Monate, bei älteren Menschen länger.

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  • Prähabilitation bei geriatrischen OP-Patienten

    Regelmäßiges Training für Muskeln und Ausdauer als Teil eines gesunden Lebensstils unterstützt Prävention und Therapie vieler Krankheiten.

    OP-Patienten mit präoperativ ausreichender physiologischer Reserve haben meist einen problemlosen postoperativen Verlauf und gute Rehabilitationserfolge.

    Für dekonditionierte Patienten mit kaum physiologischer Reserve erscheint eine Prähabilitation vor elektiven Eingriffen sinnvoll.

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  • Anticholinerge Inkontinenz-Therapie und ihre Schattenseiten

    Bei älteren oder hochbetagten Patienten kann durch Polypharmazie ein gefährdendes, ja sogar lebensbedrohliches Nebenwirkungsprofil generiert werden.

    In Zusammenhang mit den zentralnervösen Nebenwirkungen einer anticholinergen Therapie stellt Nykturie einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor für nächtliche Stürze dar.

    Primär sollte die Indikation für eine Anticholinergika-Therapie streng gestellt werden.

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  • Medikamenten-Einnahme und Sturzrisiko bei älteren Patienten

    Stürze und Frakturen im Alter sind im Vergleich mit Jüngeren mit einer Vervielfachung des Risikos für Krankenhausaufnahmen und verdoppelter Mortalitätsrate assoziiert.

    Ein regelmäßiges Medikamenten-Assessment und eine Reduktion von Medikamenten, die das Sturzrisiko erhöhen, kann wesentlich zur Verminderung von Stürzen und Verletzungen bei älteren Patienten beitragen.

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  • Abklärung bei leichtem Schädel-Hirn-Trauma im Alter

    Kategorisierung der Schädel-Hirn-Traumen nach dem Glasgow Coma Scale (GCS): leichtes SHT entspricht GCS 13–15.

    Nach leichtem SHT sind intrakranielle Blutungen selten, die Kombination höheres Alter und Einnahme blutverdünnender Medikamente gilt aber als besonderes Blutungsrisiko.

    Der Serum-Parameter S100B kann zur Entscheidung, ob eine CCT und eine stationäre Aufnahme zur Beobachtung erforderlich sind, herangezogen werden.

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  • Schluckstörungen im Alter

    Die Behandlung eines Patienten mit höhergradiger Multimorbidität und Dysphagie auf der geriatrischen Tagesklinik ermöglicht es, eine sehr komplexe Fragestellung zu lösen und so dem Patientenwunsch nach Entfernung der PEG-Sonde bestmöglich zu entsprechen.

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  • Delir – Krankheitsbild mit schwerwiegenden Folgen

    Jeder 3. Krankenhauspatient über 70 Jahre erleidet Delir – mit schwerwiegenden Folgen: mehr Komplikationen, bleibende Beeinträchtigungen, höhere Sterblichkeitsrate, längere Verweildauer, höhere Kosten für das Gesundheitssystem.

    Kardinal Schwarzenberg Klinikum startet multiprofessionelles Programm zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Delirien.

    Gesucht als Unterstützung: Freiwillige im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und „Ehrenamtliche‟.

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  • Rechtliche Aspekte im Umgang mit Demenzerkrankten im Lichte des neuen Erwachsenenschutzgesetzes

    Grundsätze des neuen Erwachsenenschutzgesetzes:

    Emphase 1: Stärkung der Autonomie,

    Emphase 2: Pflicht zur Unterstützung in der Entscheidungsfindung,

    Emphase 3: Im Notfall sind indizierte Maßnahmen einzuleiten.

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