UIM 10|2018

UIM 10|2018 Themenheft UEGW

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UEGW

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Wir freuen uns sehr, Ihnen mit dieser Sonderbeilage einen Einblick in die Highlights der United European Gastroenterology Week (UEGW) 2018 geben zu können.
    Die UEGW mit dem Austragungsort in Wien (20.–24. Oktober) war heuer mit ...Weiterlesen ...
  • Zentrales Thema auf der UEGW – das Mikrobiom

    Bei der Interpretation von Mikrobiomstudien ist das Wissen um die Komplexität unseres mikrobiellen Ökosystems entscheidend.

    Erkenntnisse über Viren und Pilze als Teil unserer intestinalen Mikrobiota nehmen zu.

    Die Modulation des Mikrobioms durch fäkale Mikrobiota-Transplantation boomt.

    Weiterlesen ...
  • Mikroplastik im menschlichen Stuhl: „Bei allen Probanden fanden sich Polypropylen und PET“

    In einer prospektiven Pilotstudie der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Medizinische Universität Wien, und des Umweltbundesamtes wurde erstmals Mikroplastik im Stuhl von 8 Probanden nachgewiesen.

    Es erfolgte der Nachweis von neun verschiedenen Kunststoffarten in der Größe zwischen 50 und 500 µm; am häufigsten wurden Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) gefunden.

    Weiterlesen ...
  • Vorsorgekoloskopie bei Intervallkarzinome

    Entstehung: Intervallkarzinome können aus übersehenen, inkomplett abgetragenen oder neu aufgetreten Läsionen entstehen.

    Eine Steigerung der Adenomentdeckungsrate um 1 % reduziert das Risiko für Intervallkarzinome um 2 %

    Hochrisiko-Läsionen sind ein stärkerer Prädiktor für Intervallkarzinome als eine niedrige Adenomentdeckungsrate

    Weiterlesen ...
  • Erfolgreiche qualitätsgesicherte Vorsorgeprogramme

    Konsens herrscht hinsichtlich der Sinnhaftigkeit von Screening-Programmen, die primäre Modalität bleibt umstritten.

    Ein wichtiges Ziel für die Zukunft ist eine Steigerung der Teilnahmerate.

    Am unökonomischsten ist es, nicht zu screenen.

    Weiterlesen ...
  • Highlights in der Hepatologie

    Der simple FIB-4-Index kombiniert mit der Elastografie erlaubt eine effektive Triagierung von Risiko-Patienten mit Fettleber für neue (experimentelle) Therapien.

    Schilddrüsenhormonrezeptor-Agonisten halbierten innerhalb von 12 Wochen den Fettgehalt in der Leber und reduzierten den Cholesterinspiegel.

    Direkt antivirale Substanzen erlauben mittlerweile eine Hepatitis-C-Heilung innerhalb von 8 Wochen auch bei Patienten mit beginnender Leberzirrhose, dennoch ist das Hepatitis-C-assoziierte hepatozelluläre Karzinom (HCC) weltweit noch einer der häufigsten Gründe für eine Lebertransplantation.

    Weiterlesen ...
  • Hepatozelluläres Karzinom: neue Leitlinien der Europäischen Lebergesellschaft

    Starke Empfehlung für die Verbesserung der Implementierung von Screening-programmen für Risikopopulationen.

    Empfehlung einer Ultraschallüberwachung bei allen Patienten mit einem erhöhten Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) im Sechs-Monats-Intervall.

    Klare Empfehlung für das ultraschallbasierte Überwachungsprogramm bei jedem Patienten mit Leberzirrhose.

    Hoher Empfehlungsgrad: FDG-PET ungeeignet für die Frühdiagnose des HCC.

    Weiterlesen ...
  • Neuigkeiten in der endoskopischen retrograden Cholangio-Pankreatikografie

    Sicherheit und Reduktion von Komplikationen bleiben die Hauptthemen in der endoskopischen retrograden Cholangio-Pankreatikografie (ERCP).

    Weiterlesen ...
  • Promotion Vedolizumab (Entyvio®)/Management der CED: Zwischen Theorie und Praxis

    Im Rahmen der United European Gastroenterology (UEG) Week diskutierten internationale Experten über die Notwendigkeit des „shared decision-making“ in der Behandlung der Colitis ulcerosa sowie über die Bedeutung des Behandlungsziels der Mukosaheilung bei Morbus Crohn. Vedolizumab (Entyvio®) induziert bei Patienten mit Morbus Crohn eine rasche Remission mit Mukosaheilung1 und ist auch in der Langzeittherapie gut wirksam und verträglich.2, 3

    Weiterlesen ...