UIM 07|2020

UIM 07|2020 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Diabetes-Management: Gut versorgt in allen Lebensphasen

Editorial

  • Editorial
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das aktuelle Sonderheft „Diabetes“ beinhaltet Beiträge über technische Entwicklungen und therapeutische Empfehlungen in Bezug auf die individuellen Gegebenheiten der Patienten. OÄ Astrid Feder beschreibt in ihrem Artikel die Vorteile und Grenzen der Insulinpumpentherapie und des ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Diabetestechnologie in den Lebensphasen

    uAuch in der Diabetestechnologie gilt der Grundsatz der individuellen Behandlung.uIn verschiedenen Lebensphasen können unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die verwendete Technologie bestehen. uAuch in der Diabetestechnologie gilt der Grundsatz der individuellen Behandlung. uIn verschiedenen Lebensphasen können unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die verwendete Technologie bestehen.

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  • Genderaspekte bei Diabetes

    Während die kardiovaskuläre Mortalität bei Männern mit und ohne Diabetes in den letzten Jahren zurückgeht, lässt sich diese Entwicklung bei Frauen mitDiabetes nicht beobachten.

    Die leitliniengerechte Einstellung der Risikofaktoren bildet – insbesondere in Anbetracht der Unterrepräsentanz von Frauen in Studien – einen wesentlichen Bestandteil des Diabetesmanagements.

    Geschlechtsspezifische metabolische Unterschiede, aber auch ethnische und sozioökonomische Aspekte sind im Umgang mit Diabetes zu berücksichtigen.

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  • Diabetes in Schwangerschaft und postnataler Phase

    Gestationsdiabetes ist die häufigste Ursache eines Diabetes während der Schwangerschaft (90 %). In den letzten Jahren fällt eine Zunahme des Typ-2-Diabetes in der Schwangerschaft auf.

    Ein nicht gut kontrollierter Diabetes während der Schwangerschaft kann für Mutter und Kind schwere Komplikationen verursachen.

    Lebensstilmaßnahmen, intensivierte Insulintherapie und eine interdisziplinäre Betreuung einschließlich der Verfügbarkeit einer neonatalen Intensivstation am Zentrum tragen wesentlich zum Therapieerfolg bei.

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  • Typ-1-Diabetes: Transition von der Pädiatrie in die Erwachsenendiabetologie

    Eine erfolgreiche Transition von der Kinder- zur Erwachsenendiabetologie ist ein über Jahre dauernder, definierter Prozess und erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Betreuungsteams.

    Mit Übernahme der Diabetesbetreuung sollte im multidisziplinären Team mit dem Patienten eine Bestandsaufnahme von Diabeteswissen und psychosozialem Status erfolgen.

    Ziele der Transition sind das Verhindern von Betreuungslücken, der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum betreuenden Diabetesteam und eine weitere Förderung des Selbstmanagements des Patienten.

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  • Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen

    In Österreich ist die Inzidenz an Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes sehr gering und zeigt nur einen leicht steigenden Trend in den letzten 10 Jahren.

    Pathophysiologisch ist diese Diabetesform dem Typ-2-Diabetes im Erwachsenenalter ähnlich, unterscheidet sich aber durch raschere Progredienz sowie höheres Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen und Mortalität.

    Ein rascher Therapiebeginn ist daher besonders wichtig.

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  • Diabetes in der Geriatrie

    uDie Prävalenz des Typ-2-Diabetes beträgt in der Altersgruppe über 75 Jahren rund 25 %.uAltersassoziierte funktionelle und kognitive Einschränkungen, Komorbiditäten und ein erhöhtes Risiko für Arzneimittelnebenwirkungen müssen bei der Therapieplanung Berücksichtigung finden. uDie Prävalenz des Typ-2-Diabetes beträgt in der Altersgruppe über 75 Jahren rund 25 %. uAltersassoziierte funktionelle und kognitive Einschränkungen, Komorbiditäten und ein erhöhtes Risiko für Arzneimittelnebenwirkungen müssen bei der Therapieplanung Berücksichtigung finden.

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  • Diabetestherapie im Krankenhaus und perioperatives Management

    Erhöhte BZ-Werte sind bei hospitalisierten Patienten mit einem erhöhten Komplikations- und Mortalitätsrisiko verbunden.

    Stationäre Patienten bedürfen im Regelfall einer Insulintherapie zur Senkung ihrer BZ-Werte. Orale Antidiabetika sollten am OP-Tag, Metformin je nach OP bis zu 48 h vor einer Operation pausiert werden.

    Vor der Entlassung hat eine Überprüfung des Therapieregimes zu erfolgen.

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  • Diabetesformen im Rahmen anderer endokrinologischer Erkrankungen

    Hyperkortisolismus ist häufig mit einer diabetogenen Stoffwechsellage verbunden.

    Bei Symptomen wie rascher Gewichtszunahme, osteoporotischen Frakturen, Ekchymosen und/oder Striae rubrae sollte eine endokrinologische Abklärung erfolgen.

    Andere endokrinologische Erkrankungen wie Akromegalie oder Hyperthyreose können zu einer Störung des Glukosestoffwechsels führen.

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