UIM 07|2020

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 07|2020 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 7/20
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Seitdem Professor Herbert Braunsteiner 1969 in Innsbruck die 1. Jahrestagung unserer Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin organisierte und leitete, kam es nur einmal vor, dass es ein Jahr ohne Tagung gab, und ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Herz und Nieren – eine gefährliche Achse
    „Herz und Nieren – eine gefährliche Achse“ lautet das Motto des Kardiologie-Fokus in der vorliegenden Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN. Gefährlich ist diese Achse, weil der Beginn dieser Kaskade, die Hypertonie, oft jahrelang unbemerkt und unbehandelt bleibt, wie im Artikel ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • ÖGIM-Jahrestagung 2020 – Vorwort
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Als Sie das Programmkomitee im Namen der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) zur Jahrestagung 2020 nach Salzburg einlud, wollten wir uns unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ austauschen, um neue Ideen und zukunftsfähige ...Weiterlesen ...
  • Anerkennung durch ÖGIM: Ärzte Codex – Medizin vor Ökonomie

    Die Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) unterstützt den Ärzte Codex. Dieser soll Ärzten dabei helfen, die Auswirkungen der Ökonomisierung im Bereich der Medizin kritisch zu reflektieren und ärztliche Entscheidungen ausschließlich zum Wohl des Patienten zu treffen, wie ÖGIM-Präsident Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer im Gespräch mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN ausführt.

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  • Spezialisierung auf breiter Basis

    Im Jahr 2015 – während der ÖGIM-Präsidentschaft von Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke (Vorstand der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Medizinische Universität Wien) – kam es in Österreich zu einer gesetzlichen Neuregelung der Ärzteausbildungs­ordnung (ÄAO), bei der vor allem der zunehmenden Spezialisierung in der Inneren Medizin Rechnung getragen wurde. UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach mit Prof. Watzke über die aktuelle Ausbildungssituation und womit künftig noch zu rechnen ist.

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Seite des niedergelassenen Internisten

Digitalisierung in der (Inneren) Medizin

  • Und was bringt die Zukunft?

    Digital Health nutzt Informations- und Kommunikationstechnologie zur Behandlung von Patienten, für Forschung, Fortbildung und Public Health.

    Digital Health betrifft große Teile der Medizin und reicht von ELGA bis hin zu künstlicher Intelligenz.

    Künstliche Intelligenz zeigt in aktuellen Forschungsergebnissen aus Teilbereichen kardialer Bildgebung eine mit Medizinern zumindest vergleichbare diagnostische Genauigkeit.

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Angiologie

  • Innovative Therapieansätze in der peripheren Gefäßmedizin

    Rivaroxaban in Kombination mit ASS (COMPASS-Regime) verringert auch nach jeglicher Form der peripheren Gefäßintervention signifikant alle kardiovaskulären Ereignisse (hoch­signifikant die Raten an akuten peripheren Gefäßverschlüssen und Major-Amputationen).

    PAVK-Therapie mittels medikamentenbeschichteter Devices: nach wie vor aktuell und möglich.

    Neue ESC-Guidelines zur Diagnose und Therapie der PAE: Verbesserung der Diagnostik in der Schwangerschaft und Implementation der CT-Diagnostik nach einem genauen SOP.

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Rheumatologie

  • Rheumatologische Versorgungsforschung aus Österreich

    Österreichische Projekte im Bereich der rheumatologischen Versorgungsforschung widmen sich u. a. folgenden Fragen:
    – Wie hoch ist der Bedarf an Rheumatologen hierzulande?
    – Wie gut ist die rheumatologische Versorgung im ländlichen Raum?
    – Wie steht es um das Wissen von Allgemeinmedizinern zum Thema Gicht?

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Eisenüberladung beim myelodysplastischen Syndrom

    Die gesunde Reifung der normalen Hämatopoese benötigt Eisen. Bei MDS-Patienten prädisponiert die ineffektive Erythropoese bereits vor ersten Erythrozytentransfusionen zur Eisenüberladung.

    Eisenüberladung in Patienten mit MDS hat multiple negative Folgen und ist mit einem schlechteren Gesamtüberleben assoziiert.

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Onkologie

  • 10 Jahre im Überblick: Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms

    Neue bildgebende Verfahren verbessern Diagnostik in verschiedenen Krankheitsstadien maßgeblich.

    Der vermehrte Einsatz der „active surveillance“ kann die Übertherapie des Low-Risk-Prostatakarzinoms vermindern.

    Neue Medikamente erweitern zunehmend die Therapiemöglichkeiten in den fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Was können wir mit Telediabetologie erreichen?

    Die telemedizinische Betreuung in der Diabetologie kann zur Verbesserung der Blutzucker­einstellung und Reduktion diabetischer Komplikationen beitragen.

    Telediabetologie fördert das Selbstmanagement und bestärkt das Miteinbeziehen der Patienten in die Behandlung.

    Neue Technologien wie Glukosesensoren, Insulinpumpen und Smart Pens ermöglichen die Anwendung der ­Telediabetologie in der täglichen Praxis.

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Ernährungsmedizin

  • Niereninsuffizienz und die richtige Diät 2020

    Den Nieren kommt eine Schlüsselrolle bei der Regulation des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Stoffwechsels sowie bei der Elimination vorwiegend stickstoffhaltiger Abfallprodukte zu.

    Durch eine ausgewogene Diät, insbesondere unter Berücksichtigung einer Eiweißzufuhr vorwiegend auf pflanzlicher Basis, können viele negative Folgeerscheinungen einer eingeschränkten Nierenfunktion günstig beeinflusst werden.

    Wir brauchen dringend groß angelegte prospektive kontrollierte Studien, die den positiven Einfluss einer vorwiegend vegetarischen Kost auf die Progression der Niereninsuffizienz, Komorbiditäten und die Mortalität nachweisen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Psychosomatische Therapieansätze bei Bauchschmerzen und Durchfall

    Funktioneller Bauchschmerz und Durchfall sind als Störung der Kommunikation zwischen dem zentralen und dem enteralen Nervensystem (Bauch-Hirn-Achse) zu verstehen.

    Eine ausführliche psychosomatische Anamnese ist wesentlich, um Traumatisierungen, Angststörungen oder Depressionen nicht zu übersehen.

    Psychotherapie, Psychopharmakotherapie und die bauchgerichtete Hypnose sind insbesondere bei therapieresistenten Beschwerden zu empfehlen.

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  • Acute-on-Chronic Liver Failure

    Acute-on-Chronic Liver Failure: Vorliegen von Organdysfunktionen/-versagen bei akut dekompensierter Leberzirrhose; unterteilt in 3 Schweregrade.

    Zugrundeliegend ist eine überschießende Entzündungsreaktion auf extra- oder intrahepatische Trigger-Faktoren.

    Zentrale Präventionsmaßnahmen: nichtselektive Beta-Blocker zur Reduktiondes Dekompensationsrisikos, Infektionsscreening, Antibiotikaprophylaxe.

    Es besteht keine generelle Kontraindikation für eine präemptive TIPS-Implantation bzw. eine Lebertransplantation.

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  • „Hepatitisfreie Zukunft für unsere Kinder“

    Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am 28. Juli 2020, mit dem die World Hepatitis Alliance (WHA) seit 2011 jährlich auf die Gefahren von viralen Lebererkrankungen aufmerksam macht, lud die „Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform Gesunde Leber (HHÖ)“ zur Online-Pressekonferenz. Thematisiert wurde dabei auch der Zusammenhang von COVID-19 mit Leber­erkrankungen.

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  • Neue Aspekte im MR-Imaging

    Die funktionelle MRT ist eine klinisch wertvolle Untersuchungsmethode zur nichtinvasiven Charakterisierung von Lebertumoren und zur Quantifizierung der Erkrankungsschwere von diffusen Lebererkrankungen.

    Multiparametrische MRT inklusive MR-Elastografie und MRT-Untersuchungen mittels leberspezifische Kontrastmittel ermöglichen eine Risikostratifizierung bezüglich der Entwicklung einer hepatischen Dekompensation und Mortalität von Patienten mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung.

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Kardiologie

  • Das geht auf Herz und Nieren – eine gefährliche Achse
    Bei Hypertonus*
     

    Bluthochdruck wird in Österreich immer noch unzureichend diagnostiziert und therapiert.
    Die automatisierte unbeobachtete Blutdruckmessung kann zur Diagnose herangezogen werden, wenn die Möglichkeit eines Langzeitblutdruckmonitorings nicht gegeben ist.
    Frühe Kombinationstherapie soll angestrebt werden, wenn möglich mit einer ...Weiterlesen ...
  • Pharmako- und technologische Fortschritte in der Kardiologie

    Viele technologische Entwicklungen, aber auch neue interventionelle Verfahren und medikamentöse Therapieansätze prägen die Neuigkeiten in der Kardiologie.

    „High-end“-interventionelle Eingriffe werden zunehmend durch gemeinsame kardiologische und herzchirurgische Teams im Hybrid-OP durchgeführt.

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Pneumologie

  • Therapie von Lungenkrankheiten – What’s new, what’s hot?

    Asthma bronchiale: Stufe-1- und Stufe-5-Therapien in dynamischer Entwicklung.

    COPD: erstmals klare Hinweise auf Überlebensvorteil durch ICS-haltige Kombinationstherapie.

    Lungenfibrose: Therapieindikation verbreitert sich von IPF auf die anderen fibrosierenden Lungenkrankheiten.

    NSCLC: neue Therapieoptionen verbessern die Prognose.

    Pulmonale Hypertonie: neue molekulare Strukturen als therapeutische Ziele.

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  • Herausforderung multiresistente Tuberkulose

    Therapie der multiresistenten vs. sensiblen Tuberkulose: längere Dauer, häufigere Komplikationen und Nebenwirkungen, deutlich schlechterer Erfolg.

    Der Therapieerfolg ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, wie etwa Resistenzprofil oder Patienten-Compliance.

    Entscheidend für den Therapieerfolg ist ein evidenzbasiertes individuelles Therapie­management unter Berücksichtigung medizinischer, organisatorischer, sozialer, kultureller und psychischer Aspekte.

    Die Betreuung dieser Patienten sollte stets in spezialisierten Zentren mit Erfahrung in der Behandlung der multiresistenten Tuberkulose erfolgen.

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Themenheft: Diabetes-Management: Gut versorgt in allen Lebensphasen

  • Editorial

    Sehr geehrte Damen und Herren, das aktuelle Sonderheft „Diabetes“ beinhaltet Beiträge über technische Entwicklungen und therapeutische Empfehlungen in Bezug auf die individuellen Gegebenheiten der Patienten. OÄ Astrid Feder beschreibt in ihrem Artikel die Vorteile und Grenzen der Insulinpumpentherapie und des…

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  • Diabetestechnologie in den Lebensphasen

    uAuch in der Diabetestechnologie gilt der Grundsatz der individuellen Behandlung.uIn verschiedenen Lebensphasen können unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die verwendete Technologie bestehen. uAuch in der Diabetestechnologie gilt der Grundsatz der individuellen Behandlung. uIn verschiedenen Lebensphasen können unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die verwendete Technologie bestehen.

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  • Genderaspekte bei Diabetes

    Während die kardiovaskuläre Mortalität bei Männern mit und ohne Diabetes in den letzten Jahren zurückgeht, lässt sich diese Entwicklung bei Frauen mitDiabetes nicht beobachten.

    Die leitliniengerechte Einstellung der Risikofaktoren bildet – insbesondere in Anbetracht der Unterrepräsentanz von Frauen in Studien – einen wesentlichen Bestandteil des Diabetesmanagements.

    Geschlechtsspezifische metabolische Unterschiede, aber auch ethnische und sozioökonomische Aspekte sind im Umgang mit Diabetes zu berücksichtigen.

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  • Diabetes in Schwangerschaft und postnataler Phase

    Gestationsdiabetes ist die häufigste Ursache eines Diabetes während der Schwangerschaft (90 %). In den letzten Jahren fällt eine Zunahme des Typ-2-Diabetes in der Schwangerschaft auf.

    Ein nicht gut kontrollierter Diabetes während der Schwangerschaft kann für Mutter und Kind schwere Komplikationen verursachen.

    Lebensstilmaßnahmen, intensivierte Insulintherapie und eine interdisziplinäre Betreuung einschließlich der Verfügbarkeit einer neonatalen Intensivstation am Zentrum tragen wesentlich zum Therapieerfolg bei.

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  • Typ-1-Diabetes: Transition von der Pädiatrie in die Erwachsenendiabetologie

    Eine erfolgreiche Transition von der Kinder- zur Erwachsenendiabetologie ist ein über Jahre dauernder, definierter Prozess und erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Betreuungsteams.

    Mit Übernahme der Diabetesbetreuung sollte im multidisziplinären Team mit dem Patienten eine Bestandsaufnahme von Diabeteswissen und psychosozialem Status erfolgen.

    Ziele der Transition sind das Verhindern von Betreuungslücken, der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum betreuenden Diabetesteam und eine weitere Förderung des Selbstmanagements des Patienten.

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  • Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen

    In Österreich ist die Inzidenz an Jugendlichen mit Typ-2-Diabetes sehr gering und zeigt nur einen leicht steigenden Trend in den letzten 10 Jahren.

    Pathophysiologisch ist diese Diabetesform dem Typ-2-Diabetes im Erwachsenenalter ähnlich, unterscheidet sich aber durch raschere Progredienz sowie höheres Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen und Mortalität.

    Ein rascher Therapiebeginn ist daher besonders wichtig.

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  • Diabetes in der Geriatrie

    uDie Prävalenz des Typ-2-Diabetes beträgt in der Altersgruppe über 75 Jahren rund 25 %.uAltersassoziierte funktionelle und kognitive Einschränkungen, Komorbiditäten und ein erhöhtes Risiko für Arzneimittelnebenwirkungen müssen bei der Therapieplanung Berücksichtigung finden. uDie Prävalenz des Typ-2-Diabetes beträgt in der Altersgruppe über 75 Jahren rund 25 %. uAltersassoziierte funktionelle und kognitive Einschränkungen, Komorbiditäten und ein erhöhtes Risiko für Arzneimittelnebenwirkungen müssen bei der Therapieplanung Berücksichtigung finden.

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  • Diabetesformen im Rahmen anderer endokrinologischer Erkrankungen

    Hyperkortisolismus ist häufig mit einer diabetogenen Stoffwechsellage verbunden.

    Bei Symptomen wie rascher Gewichtszunahme, osteoporotischen Frakturen, Ekchymosen und/oder Striae rubrae sollte eine endokrinologische Abklärung erfolgen.

    Andere endokrinologische Erkrankungen wie Akromegalie oder Hyperthyreose können zu einer Störung des Glukosestoffwechsels führen.

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  • Diabetestherapie im Krankenhaus und perioperatives Management

    Erhöhte BZ-Werte sind bei hospitalisierten Patienten mit einem erhöhten Komplikations- und Mortalitätsrisiko verbunden.

    Stationäre Patienten bedürfen im Regelfall einer Insulintherapie zur Senkung ihrer BZ-Werte. Orale Antidiabetika sollten am OP-Tag, Metformin je nach OP bis zu 48 h vor einer Operation pausiert werden.

    Vor der Entlassung hat eine Überprüfung des Therapieregimes zu erfolgen.

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