UIM 09|2021

UIM 09|2021 Themenheft Pneumologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Pneumologie

  • Editorial zum Themenheft Pneumologie
    Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
    Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) fand heuer nicht nur zum 45. Mal statt, sondern – an die bekannten Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst – auch bereits zum zweiten Mal in virtueller Form. Unter ...Weiterlesen ...
  • Pulmonale – Karzinoide Differenzierung zwischen Karzinoiden aus Sicht der Pathologen

    Lungenkarzinoide sind sehr seltene neuroendokrine Neoplasien („Orphan Disease“) mit einer höheren Inzidenz in der jüngeren Bevölkerung.

    Bei der Untersuchung kleiner Biopsien und bei Biopsien einer Metastase sollte der Begriff „Karzinoidtumor NOS“ verwendet werden.

    Die Kombination der immunhistochemischen Marker OTP, CD44 und Ki-67 liefert, zusätzlich zu den histologischen Kriterien, bessere prognostische Informationen.

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  • Early Stage des NSCLC – zielgerichtete Therapie im frühen Krankheitsstadium

    Zielgerichtete adjuvante Therapieansätze können das krankheitsfreie Überleben verlängern.

    Die Frage, inwieweit ein Krankheitsrezidiv lediglich verzögert wird oder eine dauerhafte Heilung eintritt, kann derzeit nicht valide beantwortet werden.

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  • Therapie-Update NSCLC Stadium IV

    Immunmonotherapie bei PD-L1 > 50 % und ECOG high:
    KEYNOTE-024 und IMpower 110 als Benchmark.

    Subgruppenanalyse der PD-L1-high-Gruppe zeigt unterschiedliche Outcomes
    im IO-Monotherapiesetting.

    IO/CTX-Kombinationstherapien KEYNOTE-189 und 407 sind der Goldstandard
    im Stadium IV.

    IO-Kombinationen mit Bevacizumab: IMpower 150 zeigt erstmals Wirksamkeit
    auch bei treibermutierten Patienten.

    Wo ist der Platz für die doppelte Immuntherapie? CheckMate 9LA als Option
    für das PD-L1-negative Plattenepithelkarzinom.

    New Players beim SCLC: Atezolizumab und Durvalumab geben Hoffnung.

    CheckMate 743: Studie des Jahres 2020 revolutioniert Therapielandschaft beim
    malignen Pleuramesotheliom.

    New Kids on the Block: Tiragolumab und Olaparib zeigen vielversprechende
    Ergebnisse in Kombination mit Immuntherapie.

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  • Lungentransplantation bei COVID-19

    Die Lungentransplantation ist bei Patienten mit schwerem COVID-19-ARDS eine wichtige Therapieoption.

    Die Selektion und das präoperative Management von potenziellen Patienten sind wichtig.

    Trotz der Komplexität des Eingriffes sind gute klinische Resultate erzielbar.

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  • Long COVID – Krankheit mit vielen Gesichtern?

    Stand vor rund einem Jahr noch die Frage im Raum, ob es Long COVID als Folge einer Infektion mit SARS-CoV-2 tatsächlich gibt, so besteht heute kein Zweifel mehr daran.

    Menschen mit Long COVID sind oft nicht nur mit einer Vielzahl von Symptomen konfrontiert, sondern leiden häufig unter der Frage, wann und ob sie wieder gesund werden.

    Die Betreuung von Long-COVID-Patienten muss kontinuierlich durch multidisziplinäres und multiprofessionelles Zusammenwirken entsprechend einem individuell erarbeiteten Behandlungsplan erfolgen.

    Muskelaufbau, Atemtraining, Traumabewältigung – im Zuge der Rehabilitation müssen Körper und Geist gezielt dabei unterstützt werden, wieder zur alten Form zurückzufinden.

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  • Obstruktive Schlafapnoe: Endotypen, Phänotypen, neue Therapieansätze

    Das Wissen um die Endotypen der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) ist die Basis für eine effektive Therapie dieser Erkrankung.

    Von den im experimentellen Stadium eingesetzten Substanzen zeigt eine Kombination von Atomoxetin und Oxybutinin bislang die besten Ergebnisse.

    Die medikamentöse Therapie einer residualen Tagesschläfrigkeit mit Solriamfetol bei gut therapierten Patienten mit OSAS stellt einen Hoffnungs-schimmer dar, ist aber derzeit noch keine etablierte Therapieform.

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  • Osteoporose bei pneumologischen Erkrankungen

    Die pneumologischen Grunderkrankungen führen zu einer Veränderung der trabekulären und kortikalen Mikroarchitektur des Knochens.

    Eine Knochendichtemessung mit einem T-Score < –2,5 ist ein Schwellenwert zur Diagnose der Osteoporose, die überwiegende Mehrzahl aller osteoporotischen Frakturen tritt bei einem T-Score von > –2,5 auf. Eine niedrigtraumatische Fraktur in der Anamnese indiziert eine osteologische Therapie.

    Neben der Optimierung des Vitamin-D-Spiegels sind sämtliche in Österreich zur Behandlung der Osteoporose zugelassenen antiresorptiv oder anabol wirksamen Medikamente auch bei pneumologischen Patienten mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko entsprechend der nationalen Erstattungskriterien indiziert.

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  • Tabakrauch, inhaliertes und orales Nikotin

    Neue Nikotinprodukte fördern Ausbreitung und Aufrechterhaltung der Nikotinsucht und der Tabakpandemie.

    Vorteil oraler Nikotinprodukte ist der Wegfall der respiratorischen Belastung und des Passivrauchens. Jedoch erfordern kardiovaskuläre, krebsfördernde und reproduktionstoxische Wirkungen Kontrollen nach Arzneimittelgesetzen und Werbebeschränkungen.

    Automatenverkauf, Versandhandel und längerfristig der gesamte Freihandel mit Tabak- und Nikotinprodukten müssten gestoppt werden, um diese anthropogene Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Dem Jugendschutz kommt dabei besondere Bedeutung zu.

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  • Wechsel an der Spitze der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

    Assoz. Prof. Dr. Gábor Kovács folgt als neuer ÖGP-Präsident auf Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber.

    Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht wurde zum ÖGP-Vizepräsidenten bestellt.

    Ao. Univ.-Prof. Dr. Judith Löffler-Ragg wird neue ÖGP-Generalsekretärin.

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